Beste Kreditkarten in Österreich für Auswanderer & Einwohner (2026)
Updated: 31. Juli 2026| Found helpful by 7 others
Stand Juli 2026. Die beste kostenlose Kreditkarte in Österreich ist die free.at Mastercard Gold (EUR 0 Jahresgebühr, Reiseversicherung inklusive). Für eine gebührenfreie Alltagskarte passt oft eine Debitkarte wie N26 oder Trade Republic besser. Bankkarten von der Erste Bank oder Bank Austria kosten EUR 20 bis 80 pro Jahr. Die meisten österreichischen Kreditkarten funktionieren als Charge Cards mit vollständiger monatlicher Rückzahlung. Alle Anbieter prüfen die KSV1870-Bonität und verlangen ein Mindestnettoeinkommen von EUR 1.000 pro Monat.
Unsicher, welche Kreditkarte zu Ihnen passt?
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Einkommen, Ausgaben und Reisen und erhalten Sie eine passende Kreditkarten-Empfehlung.
Kreditkarte findenJump to section
Welche sind die besten Kreditkarten für Auswanderer in Österreich?
Erste Bank Visa Gold
Beste Wahl für Auswanderer mit Erste- oder Sparkassen-George-Konto: Kreditkarte und Konto teilen eine Rechnung und eine App.
- Jahresgebühr
- ca. EUR 60
- Reiseversicherung
- Inklusive
- Einkaufsschutz
- Bis zu 12 Monate
- Banking-App
- George-Integration
- Zinsen
- Keine, Charge-Karte (monatliche Vollzahlung)
Pros
- Breite Akzeptanz in Österreich und international
- Kontaktlos, Apple Pay und Google Pay
Cons
- Bestehendes Erste-Bank-Konto erforderlich
- Antrag in den meisten Filialen auf Deutsch



free.at Mastercard Gold
Keine Jahresgebühr. Die einzige dauerhaft kostenlose Kreditkarte in Österreich mit Reiseversicherung und ohne Auslandsentgelt.
- Jahresgebühr
- EUR 0
- Auslandsentgelt
- Keine
- Reiseversicherung
- Inklusive
- Effektiver Jahreszins
- ca. 19,9% p.a. (variabel)
Pros
- Weltweite Mastercard-Akzeptanz
- Schneller Online-Antrag, kein österreichisches Konto nötig
Cons
- Ausgegeben von Advanzia Bank (Luxemburg), nicht österreichisch
- Kundenservice hauptsächlich auf Deutsch
- Keine Banking-App-Integration

Bank Austria Mastercard
Erstes Jahr kostenlos. Erstes Jahr kostenlos mit voller UniCredit- und Bank-Austria-Mobile-Banking-Integration, ein nützlicher Test für Neuankömmlinge.
- Jahresgebühr
- EUR 0 im ersten Jahr
- Auslandsentgelt
- ca. 1,5%
- Reiseversicherung
- Optional zubuchbar
- Banking-App
- Bank-Austria-Online-Banking
- Zinsen
- Keine, Charge-Karte (monatliche Vollzahlung)
Pros
- Starke heimische Akzeptanz und Filialnetz
- Kontaktlos, Apple Pay und Google Pay
Cons
- Standard-Jahresgebühr ab dem zweiten Jahr
- Antragsverfahren überwiegend auf Deutsch



Raiffeisen Visa Gold
Größtes Filial- und Bankomat-Netz Österreichs, die praktische Wahl für Auswanderer außerhalb Wiens.
- Jahresgebühr
- EUR 35 bis EUR 70
- Auslandsentgelt
- ca. 1,5%
- Reiseversicherung
- Inklusive
- Filialnetz
- Größtes in Österreich
- Zinsen
- Keine, Charge-Karte (monatliche Vollzahlung)
Pros
- Starke regionale Präsenz und lokaler Support
- Verlängerter Einkaufsschutz
- Kontaktlos und Mobile-Wallet-Support
Cons
- Servicequalität variiert je nach Regionalbank

Kartenanbieter im Vergleich
Hier sind unsere Top-Empfehlungen für Auswanderer in Österreich, basierend auf einfachem Antrag, Gebühren und internationaler Nutzbarkeit.
Wie schneiden österreichische Kreditkarten ab?
- Jahresgebühr
- EUR 0
- Abrechnung
- Revolving
- Zinssatz (effektiv)
- Bis zu 7 Wochen zinsfrei, danach Revolving-Zinssatz; Bargeld ab Tag 1 verzinst
- Netzwerk
- Mastercard
- Reiseversicherung
- Ja
- Auslandsentgelt
- Keines
- Beste Wahl für
- Sparbewusste
- Jahresgebühr
- EUR 0
- Abrechnung
- Revolving
- Zinssatz (effektiv)
- 22,35% nom. / 24,79% eff.; bis zu 51 Tage zinsfrei
- Netzwerk
- Mastercard
- Reiseversicherung
- Ja
- Auslandsentgelt
- Keine
- Beste Wahl für
- Finanzierungsspielraum
- Jahresgebühr
- ~EUR 60
- Abrechnung
- Charge (monatlich)
- Zinssatz (effektiv)
- Keine bei voller Zahlung
- Netzwerk
- Visa
- Reiseversicherung
- Ja
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Beste Wahl für
- Erste-Kunden
- Jahresgebühr
- EUR 0 erstes Jahr
- Abrechnung
- Charge (monatlich)
- Zinssatz (effektiv)
- Keine bei voller Zahlung
- Netzwerk
- Mastercard
- Reiseversicherung
- Variiert
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Beste Wahl für
- UniCredit-Kunden
- Jahresgebühr
- ~EUR 35-70
- Abrechnung
- Charge (monatlich)
- Zinssatz (effektiv)
- Keine bei voller Zahlung
- Netzwerk
- Visa
- Reiseversicherung
- Variiert
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Beste Wahl für
- Filialzugang ländlich
- Jahresgebühr
- ~EUR 30-60
- Abrechnung
- Charge / Ratenoption
- Zinssatz (effektiv)
- Ratenzins nur bei Nutzung der Ratenzahlung
- Netzwerk
- Visa
- Reiseversicherung
- Variiert
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Beste Wahl für
- Postfilialen-Zugang
- Jahresgebühr
- ~EUR 55
- Abrechnung
- Charge (monatlich)
- Zinssatz (effektiv)
- Keine bei voller Zahlung
- Netzwerk
- Mastercard
- Reiseversicherung
- Ja
- Auslandsentgelt
- ~1,75%
- Beste Wahl für
- Flugmeilen
- Jahresgebühr
- EUR 0-3,99 / Monat
- Abrechnung
- Debit
- Zinssatz (effektiv)
- Keine (Debit)
- Netzwerk
- Mastercard
- Reiseversicherung
- In Bezahltarifen
- Auslandsentgelt
- Keine (in Bezahltarifen)
- Beste Wahl für
- EU-Neobank-Reisen
- Jahresgebühr
- EUR 0
- Abrechnung
- Debit
- Zinssatz (effektiv)
- Keine (Debit)
- Netzwerk
- Visa
- Reiseversicherung
- Nein
- Auslandsentgelt
- Keine
- Beste Wahl für
- 1% Saveback + Investieren
- Jahresgebühr
- EUR 0 (aktiv)
- Abrechnung
- Debit
- Zinssatz (effektiv)
- Keine (Debit)
- Netzwerk
- Visa
- Reiseversicherung
- Nein
- Auslandsentgelt
- Keine (aktive Kunden)
- Beste Wahl für
- Weltweit kostenlos abheben
- Jahresgebühr
- EUR 0 (Basic)
- Abrechnung
- Revolving
- Zinssatz (effektiv)
- Revolving-Zinssatz bei nicht vollständiger Zahlung
- Netzwerk
- Visa
- Reiseversicherung
- Im Plus-Tarif
- Auslandsentgelt
- Keine
- Beste Wahl für
- Kostenlose Revolving-Karte
- Jahresgebühr
- ~EUR 95+
- Abrechnung
- Charge (monatlich)
- Zinssatz (effektiv)
- Keine bei voller Zahlung
- Netzwerk
- Diners Club
- Reiseversicherung
- Ja
- Auslandsentgelt
- ~2%
- Beste Wahl für
- Lounge-Zugang / Premium
Quellen: Bankseiten, card complete, Advanzia, TF Bank. Stand: April 2026. Das Abrechnungsmodell ist in Österreich entscheidend: Debit- und Charge-Karten verrechnen keine Zinsen, solange kein Kredit genutzt wird; nur Revolving-Salden, Ratenzahlungen und Bargeldbehebungen werden verzinst.
Wie funktionieren Kreditkarten in Österreich?
In Österreich werden Kreditkarten meist von eigenständigen Gesellschaften wie der card complete Service Bank AG (für Visa) oder Advanzia Bank ausgegeben, reguliert durch die Finanzmarktaufsicht (FMA), nicht direkt von Ihrer Bank. Wenn Sie eine Kreditkarte über Ihre österreichische Bank bekommen, fungiert die Bank als Vermittler, während der Kartenausgeber den eigentlichen Kreditrahmen führt.
Die meisten österreichischen Kreditkarten arbeiten nach einem Charge-Card-Modell: Alle Käufe des Monats werden gesammelt und zum Ende des Abrechnungszyklus vollständig vom verknüpften Bankkonto eingezogen (meist am Ersten des Folgemonats). Echte revolvierende Kreditkarten, bei denen Sie einen Saldo mit Zinszahlung halten können, gibt es, sind aber weniger verbreitet. In der Praxis bedeutet das, dass Sie keine Kreditkartenschulden aufbauen können, wie das mit amerikanischem Revolving-Credit möglich wäre.
Österreich ist ein Debit-orientierter Markt, in dem etwa 84,9 % aller Kartentransaktionen über Debitkarten abgewickelt werden (OeNB, 2025). Die meisten alltäglichen Ausgaben laufen daher über eine Debit Mastercard oder Visa Debit, und moderne Konten geben keine veralteten Maestro-Karten mehr aus.
Die Akzeptanz hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die meisten größeren Geschäfte, Restaurants und Online-Shops akzeptieren Visa und Mastercard. Kleinere Betriebe, Bäckereien und traditionelle Restaurants bevorzugen oft noch Bargeld oder nur Bankomatkarte, also tragen Sie immer etwas Bargeld bei sich neben Ihrer Karte. Für tägliche Ausgaben siehe unseren Lebenshaltungskosten-Leitfaden. Die Arbeiterkammer kümmert sich um den Konsumentenschutz bei Kreditkartenstreitigkeiten.
Welche Kreditkartentypen gibt es in Österreich?
Classic / Standard-Karten
Einfache Kreditkarten mit Jahresgebühren zwischen EUR 20 und EUR 35. Sie enthalten Standard-Einkaufsschutz, kontaktloses Bezahlen und Online-Banking-Integration. Geeignet für gelegentliche Nutzung.
Gold-Karten
Mittelklasse-Kreditkarten mit Jahresgebühren um die EUR 50 bis EUR 80. Sie enthalten meist Reiseversicherung, verlängerte Garantie auf Einkäufe, höhere Kreditrahmen und manchmal Flughafen-Lounge-Zugang.
Debitkarten mit Visa / Mastercard
Zunehmend beliebt: Debitkarten, die auf dem Visa- oder Mastercard-Netz laufen. Sie funktionieren überall, wo Kreditkarten akzeptiert werden, ziehen das Geld aber direkt vom Konto ab. N26 und einige österreichische Banken bieten diese als Teil ihrer Girokonto-Pakete an.
Wie hoch sind die Jahresentgelte einzelner österreichischer Kreditkarten?
Österreichs größter Kreditkartenausgeber ist die card complete Service Bank AG, deren Classic Card EUR 66/Jahr kostet, die Gold Card EUR 80,40/Jahr und die Platinum Card EUR 138,60/Jahr mit 0% Auslandseinsatzentgelt (Auslandseinsatzgebühr) weltweit (card complete, 2026). Die Smartcard Mastercard der Erste Bank kostet EUR 22,44/Jahr, im ersten Jahr gratis (Erste Bank, 2026). Die free.at Mastercard Gold bleibt bei EUR 0 mit 0% Auslandsentgelt (Advanzia, 2026).
- Jahresentgelt
- EUR 66/Jahr (EUR 24 im 1. Jahr)
- Auslandsentgelt
- ~1,75%
- Typ
- Charge
- Jahresentgelt
- EUR 80,40/Jahr (EUR 36 im 1. Jahr)
- Auslandsentgelt
- ~1,75%
- Typ
- Charge
- Jahresentgelt
- EUR 138,60/Jahr
- Auslandsentgelt
- 0%
- Typ
- Charge
- Jahresentgelt
- EUR 22,44/Jahr (1. Jahr gratis)
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Typ
- Charge
- Jahresentgelt
- ~EUR 60-80/Jahr
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Typ
- Charge
- Jahresentgelt
- 1. Jahr gratis, danach ~EUR 35/Jahr
- Auslandsentgelt
- ~1,5%
- Typ
- Charge
- Jahresentgelt
- EUR 0
- Auslandsentgelt
- 0%
- Typ
- Revolving
Quellen: card complete, Erste Bank, Bank Austria, Advanzia, N26. Entgelte Stand Juli 2026; die Erstjahres-Konditionen von card complete sind Aktionspreise. Die Auslandsentgelte der Nicht-Platinum-Karten von card complete sind Näherungswerte (~1,75%), prüfen Sie diese anhand der aktuellen Entgeltinformation.
Nahezu jede benannte österreichische Kreditkarte ist eine Charge Card, keine revolvierende Kreditkarte nach amerikanischem Vorbild. card complete, Erste Bank und Bank Austria sammeln die Käufe des Monats und ziehen sie vollständig am Ersten des Folgemonats vom verknüpften Konto ein, sodass Sie keinen Saldo halten oder Schulden aufbauen können. Die free.at Mastercard Gold ist die Ausnahme: eine echte revolvierende Kreditkarte mit bis zu 7 Wochen zinsfrei, danach 24,69% p.a. (Advanzia, 2026).
Die meisten Anbieter belasten ein verknüpftes österreichisches Bankkonto (AT-IBAN), aber nach den EU-SEPA-Regeln darf ein Anbieter eine gültige Euro- IBAN aus einem anderen EU-Land nicht ablehnen. IBAN-Diskriminierung ist rechtswidrig, und Sie können sie bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) melden. Advanzia (free.at) und N26 akzeptieren eine EU-IBAN, Sie brauchen also keine AT-IBAN, um deren Kreditkarte zu halten.
Welche weiteren Kreditkarten sollten Sie in Österreich kennen?
Miles & More, DKB, bunq und Trade Republic sind die grenzüberschreitenden Karten, die Auswanderer in Österreich neben den großen Bankkarten am häufigsten nutzen. Für Flugmeilen wählen Sie die Miles & More-Karte, für gebührenfreie Auslandsabhebungen die DKB Visa und für App-first-Banking in der EU eine bunq- oder Trade Republic-Karte.
- Miles & More Gold (Mastercard)
- Die Karte für Vielflieger bei Austrian Airlines und Lufthansa. Rund EUR 55/Jahr, sammelt bei jedem Einkauf Meilen und beinhaltet eine Reiseversicherung. Nur lohnend, wenn Sie tatsächlich Star-Alliance-Meilen einlösen.
- American Express Gold & Platinum
- Amex Gold (rund EUR 155/Jahr) sammelt Membership-Rewards-Punkte und beinhaltet eine Reiseversicherung; Amex Platinum (rund EUR 690/Jahr) ergänzt Flughafen-Lounge-Zugang und Concierge. Die Akzeptanz ist in Österreich geringer als bei Visa oder Mastercard, führen Sie daher eine Ersatzkarte mit.
- DKB Visa
- Eine Visa einer deutschen Direktbank, bei Auswanderern beliebt für weltweit kostenlose Bargeldabhebungen und ohne Fremdwährungsentgelt für aktive Kunden. Akzeptiert eine EU-IBAN, sodass kein österreichisches Konto erforderlich ist.
- bunq
- Eine niederländische Neobank (Mastercard) mit Abo-Stufen von EUR 0 bis etwa EUR 3,99/Monat. Bezahltarife entfernen Fremdwährungsentgelte und bringen Reisevorteile. Eine flexible Option für alle, die zwischen EU-Ländern wechseln.
- Trade Republic Card (Visa)
- Eine kostenlose Visa-Debitkarte, die 1% "Saveback" in Ihren Sparplan zahlt, ohne Auslandsentgelte. Am besten für alle, die ohnehin über Trade Republic investieren.
- Santander BestCard & Diners Club
- Santander BestCard Basic ist eine wirklich kostenlose Revolving-Visa ohne Auslandsentgelt; Diners Club Austria ist eine Premium-Charge-Karte (ab etwa EUR 95/Jahr) für Vielreisende, die Lounge-Zugang möchten.
Die Entgelte sind Richtwerte und werden vom jeweiligen Anbieter festgelegt; prüfen Sie das aktuelle Jahresentgelt und das Auslandseinsatzentgelt auf der Website des Anbieters, bevor Sie einen Antrag stellen.
Wie viel kostet eine Kreditkartein Österreich?
Die Jahresentgelte für Kreditkarten in Österreich fallen in vier Bänder. Kostenlose Karten kosten EUR 0, einfache Bankkarten EUR 20 bis 40, Gold-Karten mit Reiseversicherung EUR 60 bis 120 und Premium- oder Platinum-Karten EUR 150 bis 690 pro Jahr. Das Jahresentgelt ist nur ein Teil der Kosten: Achten Sie auch auf Bargeldabhebungsgebühren (~3%), Fremdwährungsentgelte (0 bis 2%) und Zinsen (12 bis 25% p.a.), wenn Sie nicht vollständig zahlen.
- EUR 0/Jahr: free.at, TF Bank, Trade Republic, N26 Standard (Onlinebanken und Fintechs)
- EUR 20 bis 40/Jahr: einfache Classic-Karten österreichischer Banken (Erste, Bank Austria, Raiffeisen)
- EUR 60 bis 120/Jahr: Gold-Karten mit Reiseversicherung und höheren Limits
- EUR 150 bis 690/Jahr: Premium und Platinum (Amex Platinum ~EUR 690) mit Lounge-Zugang und Concierge
Viele österreichische Bankkarten erlassen das Jahresentgelt im ersten Jahr und verrechnen danach den Normaltarif: zum Beispiel Bank Austria Gold EUR 0 im ersten Jahr, dann rund EUR 65, und Platinum EUR 0, dann rund EUR 80.
Brauchen Sie eine Kreditkartein Österreich?
Für den Alltag in Österreich eher nicht: Österreicher zahlen meist mit Debitkarte (Bankomatkarte) oder bar, und eine Debitkarte deckt fast alle Einkäufe vor Ort und online ab. Eine Kreditkarte wird wirklich nützlich für Hotel- und Mietwagenkautionen (die oft eine Kreditkarte verlangen), Käufe bei Nicht-EU-Händlern, Reisen außerhalb der Eurozone (gebührenfreies Bezahlen im Ausland und Reiseversicherung) und den Aufbau einer Zahlungshistorie.
Wenn Sie eine möchten, kostet eine kostenlose Karte, die Sie jeden Monat vollständig zahlen(free.at oder TF Bank Mastercard Gold), nichts und bietet Reiseversicherung und gebührenfreies Bezahlen im Ausland. Sie brauchen keine Kreditkarte, um in Österreich zu leben, aber eine Karte für Reisen und Kautionen ist es wert.
Realitätscheck für Auswanderer
Viele Geschäfte, vor allem kleinere und außerhalb der Städte, bevorzugen weiterhin Debit oder Bargeld. Führen Sie immer eine Bankomatkarte oder etwas Bargeld als Reserve mit, auch wenn Sie eine Kreditkarte haben.
Welche versteckten Kosten haben österreichische Kreditkarten?
Jahresgebühr (Jahresgebuehr)
EUR 0 bis EUR 80 je nach Kreditkartenstufe. Kostenlose Optionen existieren (free.at, N26 Standard).
Auslandsentgelt
0% bis 2%. free.at und N26 erheben 0%. Traditionelle Bankkarten verlangen typischerweise 1,5%.
Bargeldbehebungs-Gebühr
Typischerweise 3% des Betrags oder mindestens EUR 4, je nachdem, was höher ist. Die enthaltene Reiseversicherung greift oft nur, wenn Sie die Kreditkarte zuletzt kürzlich genutzt haben (zum Beispiel verlangt card complete, dass Sie die Kreditkarte mindestens einmal innerhalb von 2 Monaten vor dem Ereignis eingesetzt haben), und Bargeldbehebungen verzinsen sich ab dem Buchungstag.
Währungsumrechnung
Visa und Mastercard wenden ihren eigenen Wechselkurs an plus einen Aufschlag des Anbieters.
Späte Zahlung
Variiert nach Anbieter. Charge Cards ziehen automatisch ein, daher ist späte Zahlung weniger verbreitet, es sei denn, das Konto hat nicht genügend Deckung.
Ersatz-Kreditkarte
EUR 10 bis EUR 25 für eine physische Ersatzkarte, wenn Ihre Kreditkarte verloren oder gestohlen wurde.
Wie beantragen Sie eine Kreditkarte in Österreich?
Um eine Kreditkarte in Österreich zu beantragen, brauchen Sie meist ein gültiges österreichisches Bankkonto, ein stabiles Einkommen (die meisten Anbieter verlangen ein monatliches Mindestnettoeinkommen von EUR 1.000 bis EUR 1.500), einen Meldezettel und einen gültigen Ausweis. Manche Anbieter prüfen beim KSV1870 (dem österreichischen Kreditregister), eine saubere Bonität hilft also. Beachten Sie, dass Ihre Einkommenshöhe auch Ihre Einkommensteuer-Stufe beeinflusst. Der Kreditkartenantrag dauert meist ein bis zwei Wochen bei traditionellen Kreditkarten und kann sofort sein bei digitalen Anbietern.
Häufig gestellte Fragen
Welche ist die beste kostenlose Kreditkarte in Österreich?
Die free.at Mastercard Gold, ausgegeben von Advanzia Bank, gilt als die beste kostenlose Kreditkarte in Österreich. Sie hat keine Jahresgebühr, enthält Reiseversicherung und erhebt keine Auslandsentgelte. Sie funktioniert als Charge Card mit vollständiger monatlicher Rückzahlung.
Brauchen Sie ein österreichisches Bankkonto für eine Kreditkarte?
Die meisten österreichischen Kreditkarten verlangen ein verknüpftes österreichisches Bankkonto (IBAN) für den monatlichen Lastschrifteinzug. Manche Anbieter wie Advanzia (free.at) akzeptieren jedoch EU-Bankkonten. N26 stellt bei der Anmeldung ein eigenes integriertes Bankkonto zur Verfügung.
Was ist die KSV1870-Bonitätsprüfung?
Der KSV1870 ist Österreichs wichtigstes Kreditregister, vergleichbar mit der SCHUFA in Deutschland oder den Auskunfteien in den USA. Wenn Sie eine Kreditkarte beantragen, prüft der Anbieter Ihren KSV1870-Eintrag auf Zahlungshistorie, offene Schulden und Bonität. Eine saubere Akte und ein stabiles Einkommen verbessern Ihre Genehmigungschancen.
Funktionieren österreichische Kreditkarten im Ausland?
Ja. Visa- und Mastercard-Kreditkarten aus Österreich funktionieren weltweit überall dort, wo das jeweilige Netzwerk akzeptiert wird. Die Auslandsentgelte variieren jedoch: free.at und N26 erheben 0%, während traditionelle Bankkarten typischerweise 1,5% bis 2% bei Nicht-Euro-Transaktionen verlangen.
Ist die free.at Mastercard wirklich kostenlos?
Ja, die free.at Mastercard Gold hat keine Jahresgebühr und keine versteckten Mitgliedsgebühren. Bargeldbehebungen verursachen jedoch Gebühren (typischerweise 3% oder mindestens EUR 4) und Zinsen fallen an, wenn Sie den Saldo nicht rechtzeitig vollständig zurückzahlen. Die Kreditkarte wird von Advanzia Bank in Luxemburg ausgegeben.
Sind österreichische Kreditkarten echte Kreditkarten oder Charge Cards?
Die meisten sind Charge Cards. Karten von card complete, Erste Bank und Bank Austria sammeln die Ausgaben des Monats und ziehen sie vollständig vom verknüpften österreichischen Bankkonto (AT-IBAN) ein, sodass Sie keinen Saldo revolvieren oder Schulden aufbauen können. Die free.at Mastercard Gold von Advanzia ist die Ausnahme: eine echte revolvierende Kreditkarte mit bis zu 7 Wochen zinsfrei, danach 24,69% p.a. (Advanzia, 2026).
Welche österreichische Kreditkarte hat kein Auslandseinsatzentgelt?
Drei Karten erheben 0% Auslandseinsatzentgelt: die free.at Mastercard Gold (Advanzia) und N26 für alltägliche Ausgaben sowie die card complete Platinum Card für EUR 138,60 pro Jahr. Standard-Kreditkarten von card complete, Erste Bank und Bank Austria verlangen etwa 1,5% bis 1,75% bei Nicht-Euro-Zahlungen (card complete, 2026).
Glossar deutscher Begriffe
- Kreditkarte
- Credit card
- Jahresgebuehr
- Annual fee
- Kreditrahmen
- Credit limit
- Abrechnung
- Billing statement
- Bargeldbehebung
- Cash withdrawal
Wie bewerten Nutzer diese Kreditkarten wirklich?
Wir haben Nutzerbewertungen aus österreichischen Foren, Auswanderer-Communities und Bewertungskanälen der Anbieter aggregiert, um zu sehen, wie jede österreichische Kreditkarte wahrgenommen wird. Revolut (69,2%) und N26 (68,1%) liegen vorne, traditionelle Banken erreichen 55-59%.
Vollständigen Nutzerbewertungs-Vergleich 2026 ansehen →Quellen: Bankseiten, card complete Service Bank AG, Advanzia Bank, FMA, KSV1870. Stand: 19. Mai 2026.
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Prepaid-Karten
Keine Bonitätsprüfung erforderlich, ideal für Neuankömmlinge.
Studentenkarten
Kostenlose und gebührenreduzierte Kreditkarten für Studierende in Österreich.
Charge- & Reisekarten
Amex- und Diners-Premiumreisekarten mit Lounge-Zugang.

