Die besten Geschäftskreditkarten in Österreich (2026)
Jules de Bruin
Einwohner in Wien
Updated: 6. Juni 2026 | Found helpful by 7 others
Stand: Juni 2026. Die günstigste ausgestellte Firmenkarte ist die Sparkasse Business Smartcard um EUR 1 pro Monat. Die Bank Austria Mastercard Business World (EUR 130 pro Jahr) bietet 4 kostenlose Lounge-Besuche und Smart-Data-Reporting. Die Amex Business Gold ist im ersten Jahr kostenlos, danach EUR 185 pro Jahr. Für Mehrkarten-Kontrolle übertreffen Pleo und card complete Corporate (ab EUR 30,89 pro Karte pro Jahr) Privatkarten. Ein Kreditkartenkontoauszug ist keine gültige USt-Rechnung.
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Was Ist die Beste Firmenkreditkarte in Österreich?
Die beste Firmenkreditkarte hängt von Unternehmensgröße, Reisehäufigkeit und Bedarf an Team-Ausgabenkontrollen ab. Die Sparkasse Business Smartcard um EUR 1 pro Monat ist der günstigste Einstieg. Die Bank Austria Mastercard Business World führt bei Reisevorteilen um EUR 130 pro Jahr. Für Teams bieten Pleo und card complete Corporate Mitarbeiterkarten mit Echtzeit-Ausgabenkontrollen. Die meisten österreichischen Firmenkarten nutzen monatliche Abrechnung, kein revolvierendes Guthaben.
Sparkasse Business Smartcard
Günstige Firmenkreditkarte von Sparkasse Österreich um EUR 1 pro Monat mit monatlicher Abrechnung, App-Transparenz und transaktionsbasierter Reklamationsstellung.
Why we recommend it: Günstigste ausgestellte Firmenkarte in Österreich um EUR 1 pro Monat mit vollständiger App-Transparenz und monatlicher Abrechnung.
Best for: Kleinunternehmen und Einzelunternehmer, die die kostengünstigste dedizierte Firmenkarte mit App-Tracking suchen
Pros
- +EUR 1 pro Monat, niedrigste Jahreskosten aller ausgestellten Karten
- +Monatliche Abrechnung mit vollständiger App-Transparenz
- +Transaktionsbasierte Reklamationsstellung
- +Integration in die Sparkasse George App
Cons
- −Begrenzte Reisevorteile im Vergleich zu Premium-Stufen
- −Erfordert ein bestehendes Sparkasse-Geschäftskonto
- EUR 1 pro Monat (EUR 12 pro Jahr)
- Monatliche Abrechnung
- Echtzeit-Transaktionseinsicht in der App
- Transaktionsbasierte Reklamationsstellung
- Sparkasse George App Integration
Bank Austria Mastercard Business World
Premium-Firmenmastercard von Bank Austria um EUR 130 pro Jahr mit 4 kostenlosen Lounge-Besuchen pro Jahr, sehr hohem Versicherungspaket, FastTrack-Rabatt und Smart-Data-Reporting ab 5 Karten.
Why we recommend it: Erstklassiger Lounge-Zugang (4 kostenlose Besuche pro Jahr) und Smart-Data-Reporting für österreichische Geschäftsreisende.
Best for: Unternehmer und Manager, die häufig reisen und Lounge-Zugang sowie Flottenreporting wünschen
Pros
- +4 kostenlose Flughafen-Lounge-Besuche pro Jahr
- +Sehr hohes Versicherungspaket für Reise und Einkäufe
- +Smart-Data-Reporting ab 5 Karten
- +FastTrack-Rabatt verfügbar
Cons
- −EUR 130 pro Jahr, höher als Basiskarten
- −Smart Data erfordert mindestens 5 Karten
- EUR 130 pro Jahr
- 4 kostenlose Flughafen-Lounge-Besuche pro Jahr
- Sehr hohes Versicherungspaket
- FastTrack-Rabatt
- Smart-Data-Ausgabenreporting (ab 5 Karten)
- UniCredit Bank Austria Mobile-Integration
Pleo
Ausgaben-Management-Plattform mit physischen, virtuellen und temporären Mastercard-Karten pro Mitarbeiter, Echtzeit-Genehmigungen, Belegerfassung und Buchhaltungsexporten. Kein klassisches revolvierendes Kreditprodukt.
Why we recommend it: Beste Team-Spend-Plattform für österreichische Unternehmen mit Mehrkarten-Bedarf, Echtzeitsperren und automatischer Belegerfassung.
Best for: Teams ab 3 Mitarbeitern, die dezentrales Ausgabenmanagement mit Kartenlimits pro Person und automatische Buchhaltungsexporte benötigen
Pros
- +Physische, virtuelle und temporäre Karten pro Mitarbeiter
- +Echtzeit-Genehmigungen und Ausgabenlimits pro Karte
- +Belegerfassung über Mobile App
- +Automatische Buchhaltungsexporte
Cons
- −Kein klassischer revolvierender Kreditrahmen
- −Monatliche Kosten skalieren mit Teamgröße
- −Einrichtungsaufwand bei größeren Teams
- Physische, virtuelle und temporäre Mastercard-Karten
- Ausgabenlimits und Echtzeit-Genehmigungen pro Mitarbeiter
- Mobile Belegerfassung
- Automatische Buchhaltungsexporte
- Preis nach Teamgröße
Amex Business Gold
American Express Business Gold für Einzelunternehmer und inhabergeführte Firmen. Erstes Jahr kostenlos, danach EUR 185 pro Jahr. Membership-Rewards-Punkte auf jeden Umsatz. Unternehmen muss mindestens 1 Jahr bestehen.
Why we recommend it: Beste Rewards-Karte für österreichische Einzelunternehmer und inhabergeführte Firmen, die Amex international bereits nutzen.
Best for: Einzelunternehmer und inhabergeführte GmbHs, die im ersten Jahr testen möchten und Membership-Rewards-Punkte sammeln wollen
Pros
- +Erstes Jahr kostenlos
- +Membership-Rewards-Punkte auf jeden Umsatz
- +Bei den meisten internationalen Händlern akzeptiert
- +Speziell für Einzelunternehmer und inhabergeführte Firmen konzipiert
Cons
- −EUR 185 pro Jahr ab dem zweiten Jahr
- −Unternehmen muss bei Antrag mindestens 1 Jahr bestehen
- −Geringere Akzeptanz im Inland als Visa oder Mastercard
- Erstes Jahr kostenlos, EUR 185 pro Jahr ab dem zweiten Jahr
- Membership-Rewards-Punkte auf jeden ausgegebenen EUR
- Konzipiert für Einzelunternehmer und inhabergeführte Firmen
- Unternehmen muss bei Antrag mindestens 1 Jahr alt sein
card complete Corporate Card
Skalierbare Corporate Card von card complete ab EUR 30,89 pro Karte pro Jahr ab 10 Karten. EUR 14,53 ohne Versicherung. Gold Corporate um EUR 118. Unternehmensweites Reporting und Staffelpreise.
Why we recommend it: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für österreichische Unternehmen ab 10 Karten mit zentralisiertem Unternehmensreporting.
Best for: Unternehmen, die Karten an 10 oder mehr Mitarbeiter ausgeben und zentrales Unternehmensreporting mit Staffelpreisen benötigen
Pros
- +Ab EUR 30,89 pro Karte pro Jahr ab 10 Karten
- +EUR 14,53 pro Karte ohne Versicherung
- +Unternehmensweites Ausgabenreporting
- +Gold Corporate um EUR 118 mit erweiterten Leistungen
Cons
- −Staffelpreise gelten erst ab 10 oder mehr Karten
- −Einzelkartenkosten höher als bei einfachen Firmenkarten
- Ab EUR 30,89 pro Karte pro Jahr (ab 10 Karten)
- EUR 14,53 pro Karte pro Jahr ohne Versicherung
- Gold Corporate: EUR 118 mit erweitertem Versicherungsschutz
- Unternehmensweites Ausgabenreporting
- Staffelpreise für größere Flotten
Raiffeisen Firmenkreditkarte
Business-Visa-Karte von Raiffeisen um EUR 39 pro Jahr (EUR 19,50 ab 2. Karte) mit wählbarem Zahlungsziel 3 oder 21 Tage, optionalem Reisepaket und Visa Spend Clarity Reporting.
Why we recommend it: Solide Raiffeisen-Firmenkarte mit flexiblen Zahlungszielen und optionalem Priority-Pass-Lounge-Zugang als Add-on.
Best for: Raiffeisen-Geschäftsbankingkunden, die flexible Zahlungskonditionen und optionale Reisevorteile ohne Bankwechsel wünschen
Pros
- +EUR 39 pro Jahr (EUR 19,50 ab 2. Karte)
- +Zahlungsziel 3 oder 21 Tage wählbar
- +Optionales Reisepaket mit 3 Priority-Pass-Besuchen
- +Visa Spend Clarity Reporting
Cons
- −Optionales Reisepaket kostet EUR 80 pro Jahr extra
- −Management-Paket (EUR 240 pro Jahr) nur für größere Teams lohnend
- −Priority-Pass-Besuche ab dem 4. Besuch EUR 30 pro Besuch
- EUR 39 pro Jahr (EUR 19,50 ab 2. Karte)
- Zahlungsziel: 3 Tage oder 21 Tage
- Optionales Reisepaket: EUR 80 pro Jahr, 3 Priority-Pass-Besuche (danach EUR 30 pro Besuch)
- Optionales Management-Paket: EUR 240 pro Jahr
- Visa Spend Clarity Reporting
Wie Unterscheiden Sich Österreichische Firmenkarten von Privaten Karten?
Österreichische Firmenkreditkarten werden auf ein Unternehmen ausgestellt, nicht auf eine Privatperson. Das Unternehmen trägt die primäre Haftung für alle Umsätze. Die meisten Karten verwenden monatliche Abrechnung (Delayed Debit), das heißt, der Gesamtbetrag wird monatlich vom Geschäftskonto abgebucht. Revolvierende Guthaben, wie bei amerikanischen Kreditkarten, sind in Österreich auf Firmenebene unüblich.
Wesentliche Unterschiede zu Privatkarten sind: unternehmensweites Ausgabenreporting über mehrere Karteninhaber, die Möglichkeit, zusätzliche Mitarbeiterkarten zu reduzierten Preisen auszustellen, höhere Standardlimits auf Basis des Unternehmensumsatzes statt des Privateinkommens sowie Integration in Geschäftsbankingportale und Buchhaltungssoftware. card complete Service Bank AG, die Karten für Erste Bank, Raiffeisen und BAWAG verarbeitet, bietet zentralisiertes Reporting über Unternehmensportale.
Der Antragsprozess ist dokumentenintensiver als bei einer Privatkarte. Die Banken prüfen nicht nur den KSV1870-Bonitätsregister, sondern auch Firmenbucheinträge, das Wirtschaftliche-Eigentümer-Register und teilweise aktuelle Bilanzen. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) bietet einen Überblick zu Geschäftsbankingoptionen für österreichische Unternehmen.
Wann Sollten Sie Eine Corporate Card oder Spend-Plattform Wählen?
Eine einzelne Firmenkreditkarte eignet sich für Einzelunternehmer, Geschäftsführer und Unternehmen, bei denen ein oder zwei Personen alle Ausgaben kontrollieren. Ein Corporate-Kartenprogramm (card complete Corporate, Raiffeisen Management-Paket) bietet Mitarbeiterkarten zu Staffelpreisen mit zentralisiertem Reporting. Eine Spend-Management-Plattform wie Pleo geht weiter: Sie stellt physische, virtuelle und temporäre Prepaid-Karten an jeden Mitarbeiter aus, setzt Ausgabenlimits pro Karte, erfasst Belege in der App und exportiert Daten direkt in Buchhaltungstools.
Als Faustregel gilt: Bei 3 oder mehr Mitarbeitern mit regelmäßigen Geschäftsausgaben spart eine Spend-Plattform mehr Zeit und Abstimmungskosten, als sie an Abonnementgebühren kostet. Bei 1 bis 2 Karteninhabern reicht eine klassische Firmenkarte.
Firmenkreditkarte, wenn
- 1 bis 2 Personen alle Ausgaben kontrollieren
- Sie die niedrigste Jahresgebühr wünschen
- Reisevorteile (Lounge, Versicherung) wichtig sind
- Sie bereits bei Sparkasse, Bank Austria oder Raiffeisen banken
Spend-Plattform, wenn
- 3 oder mehr Mitarbeiter Einkäufe tätigen
- Echtzeit-Ausgabengenehmigungen benötigt werden
- Belegerfassung und Buchhaltungsexporte erforderlich sind
- Temporäre Karten für Auftragnehmer oder Projekte benötigt werden
Was Kosten Österreichische Firmenkreditkarten?
Jahresgebühren reichen von EUR 12 pro Jahr (Sparkasse Business Smartcard) bis EUR 312 pro Jahr (Sparkasse Business Premiumcard Plus um EUR 26 pro Monat). Die meisten Karten verwenden monatliche Abrechnung. Revolvierendes Guthaben bei Firmenkarten ist in Österreich selten. Die nachstehenden Gebührenstrukturen gelten mit Stand Juni 2026.
| Karte | Anbieter | Gebühr | Abrechnung | Beste Wahl für |
|---|---|---|---|---|
| Sparkasse Business Smartcard | Sparkasse | EUR 12/Jahr (EUR 1/Mo.) | Monatliche Abrechnung | Günstigster Einstieg |
| Sparkasse Business Premiumcard | Sparkasse | EUR 144/Jahr (EUR 12/Mo.) | Monatliche Abrechnung | Erweiterte Leistungen |
| Sparkasse Business Premiumcard Plus | Sparkasse | EUR 312/Jahr (EUR 26/Mo.) | Monatliche Abrechnung | Premium-Reisevorteile |
| Sparkasse Business Virtualcards | Sparkasse | EUR 144/Jahr für 120 Karten | Monatliche Abrechnung | Große virtuelle Kartenpools |
| Bank Austria MC Business World | Bank Austria | EUR 130/Jahr | Monatliche Abrechnung | Reise + Reporting |
| Bank Austria Business Preferred | Bank Austria | EUR 60/Jahr | Monatliche Abrechnung | Mittleres Segment |
| Amex Business Gold | American Express | EUR 0 Jahr 1, EUR 185/Jahr | Monatliche Abbuchung | Einzelunternehmer, Rewards |
| card complete Corporate Card | card complete | Ab EUR 30,89/Karte/Jahr | Monatliche Abrechnung | Flotten ab 10 Karten |
| Raiffeisen Firmenkreditkarte | Raiffeisen | EUR 39/Jahr (EUR 19,50 ab 2.) | 3 oder 21 Tage | Raiffeisen-Kunden |
| PayLife Business Classic | card complete | EUR 31/Jahr | Monatliche Abrechnung | Günstiger Einstieg |
| PayLife Business Gold | card complete | EUR 32 Jahr 1, EUR 64/Jahr | Monatliche Abrechnung | Mittleres Segment, Reiseversicherung |
| Pleo | Pleo | Nach Teamgröße | Prepaid (nicht revolvierend) | Teams ab 3 |
Quellen: Bank-Websites, card complete, Sparkasse, Raiffeisen. Preise Stand Juni 2026.
Welche Dokumente Benötigen Sie für Den Antrag?
Österreichische Banken verlangen für jeden Firmenkreditkartenantrag unternehmensbezogene KYC-Unterlagen. Der Prozess ist aufwendiger als bei einer Privatkarte. Amex setzt zusätzlich voraus, dass das Unternehmen bei Antragstellung seit mindestens 1 Jahr aktiv ist. Rechnen Sie bei klassischen Banken mit einer Bearbeitungszeit von 1 bis 3 Wochen.
- 1
Firmenbuchauszug
Ein aktueller Auszug aus dem österreichischen Firmenbuch, nicht älter als 3 Monate. Erforderlich für GmbH, OG, KG und alle eingetragenen Unternehmen.
- 2
Rechtsform und Gesellschaftsvertrag
Bestätigung der Rechtsform (GmbH, OG, Einzelunternehmen usw.) und bei GmbH oder AG der aktuelle Gesellschaftsvertrag bzw. die Satzung.
- 3
Zeichnungsberechtigte und Geschäftsführer
Lichtbildausweise (Reisepass oder Personalausweis) aller Zeichnungsberechtigten und Geschäftsführer. Alle müssen den Antrag unterzeichnen oder eine Vollmacht erteilen.
- 4
Erklärung über wirtschaftliche Eigentümer
Erforderlich nach dem österreichischen WiEReG (Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz). Offenlegung aller Personen, die direkt oder indirekt mehr als 25% des Unternehmens besitzen.
- 5
Steuernummer und UID-Nummer
Die betriebliche Steuernummer und, sofern umsatzsteuerpflichtig, die UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer). Verfügbar über FinanzOnline oder Ihren Steuerberater.
- 6
Nachweis der Geschäftsadresse
Nachweis der eingetragenen Geschäftsadresse in Österreich. Eine aktuelle Betriebskostenrechnung, ein Mietvertrag oder ein Firmenbuchauszug mit Adressangabe ist geeignet.
- 7
Aktuelle Jahresabschlüsse (falls erforderlich)
Manche Anbieter (insbesondere bei höheren Kreditlimits) verlangen den letzten Jahresabschluss oder die Bilanz. Start-ups unter 1 Jahr können einen Businessplan oder eine Umsatzprognose vorlegen.
Wie Funktioniert die USt Bei Kartengebühren und Abrechnungen?
Ein Kreditkartenkontoauszug ist keine gültige USt-Rechnung nach österreichischem Recht (siehe UStG via RIS). Für den Vorsteuerabzug bei einem Geschäftskauf müssen Sie die Originalrechnung des Lieferanten (Rechnung) aufbewahren, die alle UStG-Anforderungen erfüllt: Lieferantenname und -adresse, UID-Nummer, Rechnungsdatum, Leistungsbeschreibung, Nettobetrag, Umsatzsteuersatz und -betrag. Der Kontoauszug belegt nur, dass eine Zahlung erfolgte, nicht aber den umsatzsteuerlich relevanten Einkauf.
Die Kartengebühr selbst (Jahresgebühr, Kartengebühr) ist nach UStG § 6 Abs. 1 Z 8 in der Regel eine umsatzsteuerbefreite Finanzdienstleistung. Auf Kartengebühren ist kein Vorsteuerabzug möglich. Dasselbe gilt für Bankomat-Transaktionsgebühren und die meisten Zahlungsabwicklungsgebühren.
Belegaufbewahrung: Österreichische Unternehmen müssen alle Geschäftsunterlagen, einschließlich Kreditkartenkontoauszüge, Lieferantenrechnungen und Kontoauszüge, 7 Jahre lang aufbewahren. Rechtsgrundlage ist die Bundesabgabenordnung (BAO). Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) veröffentlicht Hinweise zur Belegaufbewahrungspflicht für österreichische Unternehmen.
Kreditkartenkontoauszug: keine USt-Rechnung
Belegt die Zahlung. Ermöglicht keinen Vorsteuerabzug. Immer die Lieferantenrechnung separat aufbewahren.
Kartengebühren: umsatzsteuerbefreit
Jahres- und Transaktionskartengebühren sind umsatzsteuerbefreite Finanzdienstleistungen. Auf die Gebühr selbst ist kein Vorsteuerabzug möglich.
Aufbewahrungspflicht: 7 Jahre
Alle Kontoauszüge, Lieferantenrechnungen und Bankbelege 7 Jahre aufbewahren (BAO). Digitale Kopien sind zulässig, sofern das Originalformat erhalten bleibt.
Häufig Gestellte Fragen
Unterscheiden sich österreichische Firmenkreditkarten von privaten Karten?
Ja. Österreichische Firmenkreditkarten werden auf ein Unternehmen (GmbH, OG, Einzelunternehmen) ausgestellt, nicht auf eine Privatperson. Das Unternehmen trägt die Haftung für alle Umsätze. Die meisten Karten verwenden monatliche Abrechnung (Delayed Debit), kein revolvierendes Guthaben. Ausgabenreporting und Mehrkarten-Management sind auf der Firmenstufe Standard.
Ist ein Kreditkartenkontoauszug eine gültige USt-Rechnung in Österreich?
Nein. Ein Kreditkartenkontoauszug ist keine gültige USt-Rechnung nach österreichischem Recht (UStG via RIS). Für den Vorsteuerabzug benötigen Sie die Originalrechnung des Lieferanten. Die Kartengebühr selbst ist als Finanzdienstleistung von der Umsatzsteuer befreit. Geschäftsunterlagen sind 7 Jahre aufzubewahren.
Welche Dokumente benötigen Sie für die Beantragung einer Firmenkreditkarte?
Sie benötigen in der Regel einen aktuellen Firmenbuchauszug, Informationen zu Zeichnungsberechtigten und Geschäftsführern, eine Erklärung zu wirtschaftlichen Eigentümern (WiEReG), Steuer- und UID-Nummer, Geschäftsadresse und teilweise aktuelle Jahresabschlüsse. Amex setzt voraus, dass das Unternehmen seit mindestens 1 Jahr besteht.
Wann ist eine Corporate Card oder eine Spend-Plattform sinnvoller als eine Firmenkreditkarte?
Wenn mehrere Mitarbeiter eigene Karten benötigen, Echtzeit-Ausgabenkontrollen, automatische Belegerfassung oder Buchhaltungsexporte erforderlich sind, sind Pleo oder card complete Corporate die bessere Wahl als eine einzelne Firmenkreditkarte. Corporate-Plattformen geben physische, virtuelle und temporäre Karten pro Mitarbeiter aus mit Genehmigungsworkflows und Unternehmensreporting.
Wie unterscheidet sich Pleo von einer klassischen österreichischen Firmenkreditkarte?
Pleo ist eine Ausgaben-Management-Plattform, kein klassisches revolvierendes Kreditprodukt. Die Plattform gibt physische und virtuelle Prepaid-Mastercard-Karten an Mitarbeiter aus, mit individuellen Ausgabenlimits, Echtzeittransparenz, mobiler Belegerfassung und automatischen Buchhaltungsexporten. Kein revolvierender Kreditrahmen. Am besten geeignet für Teams ab 3 Mitarbeitern.
Quellen: Sparkasse, Bank Austria, American Express Austria, card complete Service Bank AG, Raiffeisen, Pleo, WKO, RIS (UStG), BMF. Stand: Juni 2026.
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