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Beste Fintech-Apps in Österreich (2026)

Jules de Bruin
Jules de BruinRedaktion, How to Austria · 2025 nach Wien gezogen

Aktualisiert: | 5 weitere Personen fanden das hilfreich

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Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.

Unser Gesamttipp unten: Bitpanda.

1. Bitpanda

4,7

Die einzige österreichisch lizenzierte App, die Krypto, echte Aktien und ETFs sowie Metalle auf einer FMA-beaufsichtigten Plattform vereint.

Bitpanda besuchen
Typ
Multi-Asset-Fintech
Gebühren Bestwert
€0 Depot, €1 je Wertpapierorder

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Österreichische Lizenz, FMA-Aufsicht, Steuer im Inland erledigt
  • Echte Aktien und ETFs zu €1 fix seit Jänner 2026
  • Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App

Cons

  • E-Geld-Lizenz: keine Einlagensicherung, keine Anlegerentschädigung
  • Kein Girokonto, also falsch für Gehalt oder Miet-Lastschrift

Beste Wahl für Einwohner in Österreich, die eine App für Krypto, Aktien, ETFs, Metalle und eine Spending-IBAN wollen

N26 Bank SE, Germany

2. N26

4,5

Ein vollständig englisches Konto, das Sie mit dem Reisepass eröffnen, bevor Sie eine österreichische Adresse haben.

N26 besuchen
Smart€4,90/month
Go€9,90/month
Metal€16,90/month

Standard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut n26.com/de-at.

Typ
Neobank (BaFin, DE)
Gebühren
€0 bis €16,90/Monat
Mehr Details
Englischer Support
Ja, vollständig englische App
Bankomat
3 gratis im Monat, dann €2
Beschwerde
BaFin und deutscher Ombudsmann, nicht die FMA

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • €0 im Standard-Tarif, ohne Mindesteingang und ohne Aktivitätsregel
  • Eröffnung mit Reisepass, vor der österreichischen Meldeadresse
  • Kein Fremdwährungsaufschlag bei Kartenzahlungen

Cons

  • Deutsche DE-IBAN: FinanzOnline nimmt im Standardfeld nur AT
  • Dokumentiertes Muster automatischer Kontosperren über Tage

Beste Wahl für Menschen, die ein Mobile-First-Girokonto mit ausgezeichneter UX und Apple/Google Pay vom ersten Tag an wollen

Revolut Bank UAB, Lithuania

3. Revolut

4,3

Beste Multi-Währungs-Wallet zu Interbanken-FX-Kursen für Einwohner mit Einnahmen in mehreren Währungen.

Revolut besuchen
Plus€3,99/month
Premium€9,99/month
Metal€17,99/month

Standard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut revolut.com/de-AT.

Typ
Bank (litauische Lizenz)
Gebühren
€0 im Standard, bis rund €17,99/Monat

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • 29+ Währungen werktags zum Interbankenkurs
  • Volle EU-Banklizenz mit €100.000 litauischer Deckung
  • Eröffnung ohne österreichische Adresse

Cons

  • Wochenend-Aufschlag beim FX, also keine Freitagabend-Tauschgeschäfte
  • Beschwerden laufen zur litauischen Aufsicht, nicht zur FMA

Beste Wahl für Vielreisende und Multi-Währungs-Nutzer, die starkes FX und Reisevorteile wollen

4. Wise

4,1

Günstigste internationale Überweisungen zu Mid-Market-FX-Kursen mit Multi-Währungs-Kontonummern-Support.

Wise besuchen
Typ
E-Geld-Institut (Belgien)
Gebühren
€0/Monat; Überweisung ab 0,43%

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Devisenmittelkurs, Gebühr vor dem Absenden sichtbar
  • €1.000 in USD kosten rund €6,21 gegen etwa €24 bei der Filialbank
  • Lokale Kontodaten in Hauptwährungen

Cons

  • Gar keine Einlagensicherung: Safeguarding statt €100.000-Deckung
  • Kein Girokonto, Beschwerden laufen zu Ombudsfin in Belgien

Beste Wahl für Alle, die Geld über Grenzen senden, internationale Auftragnehmer bezahlen oder mehrere Währungen halten

Trade Republic Bank GmbH, Germany

5. Trade Republic

4,0

Der günstigste Weg zu einem ETF-Sparplan in Österreich: €0 Depot und €0 Ausführung ab €1 im Monat.

Trade Republic besuchen
Typ
Broker + Guthabenkonto
Gebühren
€0 Depot; €1 pro Order
Mehr Details
Guthabenzins
2,50% seit 16. September 2026
Anlegerentschädigung
Deutsch, 90% bis €20.000

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • €0 Depot und €0 Sparplan-Ausführung ab €1 im Monat
  • 2,50% auf Guthaben seit 16. September 2026
  • Seit April 2026 Telefon und Chat rund um die Uhr in 8 Sprachen

Cons

  • KESt auf Guthabenzinsen wird nicht abgeführt, die E1kv bleibt Ihre Sache
  • Kein eingehender Depotübertrag, beim Ausgang fehlen die Anschaffungskosten

Beste Wahl für Einwohner in Österreich, die einen günstigen Aktien- und ETF-Broker mit integriertem Bar-Sparen wollen

6. Curve

3,8

Eine Mastercard, die alle Ihre anderen Karten aggregiert und nachträgliches Wechseln nach jeder Buchung erlaubt.

Curve besuchen
Typ
Karten-Aggregator
Gebühren
Kostenlose Stufe; bezahlte Premium-Tarife
Mehr Details
Netzwerk

Netzwerk

Das Kartensystem, das die Zahlung abwickelt: Visa, Mastercard oder American Express. Es bestimmt, wo die Karte akzeptiert wird, nicht wer sie ausgibt.

Mastercard

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Eine Karte konsolidiert mehrere Debit- und Kreditkarten
  • Go-Back-in-Time-Funktion zum nachträglichen Wechseln von Buchungen
  • Mid-Market-FX an Werktagen

Cons

  • Kein Bankkonto, nur eine Wallet-Schicht
  • Vereinzelt Akzeptanz-Probleme bei Händlern

Beste Wahl für Karteninhaber, die mehrere Debit- und Kreditkarten in einer Wallet konsolidieren wollen

bunq B.V., Netherlands

Bunq

4,2

Volle niederländische Banklizenz mit €100.000 Einlagenschutz, Multi-IBAN-Unterkonten und einem der höchsten EU-Sparzinsen.

Bunq besuchen
Typ
Neobank (niederländische Lizenz)
Gebühren
€0 bis €18,99/Monat

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Volle niederländische Banklizenz mit €100.000 DGS-Schutz
  • Mehrere IBANs und Unterkonten für Budgetierung
  • Einer der höchsten Sparzinsen unter EU-Neobanken

Cons

  • NL-IBAN, keine österreichische AT
  • Keine österreichisch-spezifischen Integrationen wie EPS

Beste Wahl für Sparer und Freiberufler, die mehrere IBANs, Unterkonten und einen hohen EU-Sparzins unter niederländischem Einlagenschutz wollen

Wie schneiden Fintech-Apps gegen österreichische Banken ab?

Die österreichischen Bank-Apps George (Erste Bank) und Mein ELBA (Raiffeisen) im Vergleich mit den Fintech-Apps N26, Revolut, Wise, Bitpanda und Trade Republic nach Lizenz, IBAN-Land, Einlagensicherung und Einstiegspreis, Oktober 2026.
AppLizenzIBANEinlagensicherungEinstiegspreis
George (Erste Bank)Österreichische BankAT€100.000, österreichischs Kompakt €3,89/Monat
Mein ELBA (Raiffeisen)Österreichische BankAT€100.000, österreichischBonus Smart €2,99/Monat nach 12 Gratismonaten
N26Bank, Deutschland (BaFin)DE€100.000, deutschStandard €0
RevolutBank, LitauenLT€100.000, litauischStandard €0
WiseE-Geld, BelgienBEKeine, nur Safeguarding€0/Monat, Überweisungen ab 0,43%
BitpandaE-Geld und MiCAR, Österreich (FMA)Kein GirokontoKeine, nur Safeguarding€0 Depot, €1 pro Wertpapierorder
Trade RepublicBank, Deutschland (BaFin)DE€100.000, deutsch€0 Depot, €1 pro Order

Preise Stand Oktober 2026 aus den auf dieser Seite und in unserem Geschäftsbanken-Ratgeber zitierten Preislisten. Raiffeisen-Preise unterscheiden sich je Regionalbank; angegeben ist die Raiffeisen Stadtbank Wien.

Fintech-Apps schlagen österreichische Banken bei Preis und Währungstausch, die Banken gewinnen bei AT-IBAN, österreichischer Einlagensicherung und österreichischem Beschwerdeweg. George von der Erste Bank und Mein ELBA von Raiffeisen kosten €2,99 bis €3,89 im Monat, N26 und Revolut starten bei €0. Die praktische Antwort für die meisten Einwohner ist beides: ein österreichisches Konto für Gehalt und Miete, ein Fintech für Reisen und Überweisungen.

Die Bank-Apps haben einen guten Teil des Funktionsrückstands aufgeholt. Erste Bank und Sparkassen wurde von Euromoney zur besten Bank Österreichs 2026 gekürt, mit Verweis auf George Invest mit Aktienbruchteilen und den KI-Chatbot Hey George. Raiffeisen baut Krypto direkt ins Konto ein, statt es einer eigenen App zu überlassen: Das Girokonto Bonus Smart nennt den Zugang zu Bitpanda neben Mein ELBA, Apple Pay und Google Pay.

Daraus ergibt sich eine übliche Aufteilung in drei Teile. Das österreichische Konto nimmt Gehalt, Miet-Lastschrift und die Gutschrift aus FinanzOnline, weil dessen Standardfeld nur eine AT-IBAN akzeptiert. Revolut oder Wise übernehmen Fremdwährungen zum Interbanken- oder Mittelkurs. Ein Broker wie Trade Republic oder Bitpanda hält den ETF-Sparplan. Guthaben über €100.000 gehören gar nicht in die E-Geld-Apps, denn Wise und Bitpanda verwahren Geld getrennt, garantieren es aber nicht.

Wer kann welche App eröffnen, auf Englisch, und was kostet die Karte im Ausland?

AppWer eröffnen kann (Wohnsitz)App und Support auf EnglischKartenzahlung außerhalb des Euro
BitpandaWohnsitz im EWR, ab 18 (Kartenbedingungen)Ja: App und Hilfe-Center auf Englisch0 % Bitpanda-Entgelt; Visa-Kurs inklusive Visa-Aufschlag
N26Wohnsitz in einem von N26 unterstützten Land, Österreich inklusive; ab 18Ja: App, Identifizierung und Support auf Englisch€0: echter Wechselkurs, kein Aufschlag
RevolutWohnsitz im EWR, Österreich inklusive, und in einigen weiteren LändernJa: App und Hilfe-Center auf EnglischBis €1.000 im Monat gratis (Standard), danach 1 %; am Wochenende 1 % zusätzlich
WiseKarte bei Wohnsitz im EWR, in der Schweiz, in UK, in den USA und weiteren gelisteten LändernJa: App und Hilfe-Center auf EnglischGratis in einer Währung, die Sie halten; sonst ein Umrechnungsentgelt je nach Währung
Trade RepublicDauerhafter Wohnsitz in einem Land, in dem Trade Republic anbietet, Österreich inklusive; keine US-PersonenJa: englische Hilfeseiten; Telefon und Chat in 8 SprachenKein Aufschlag: Visa-Kurs
CurveKundschaft in UK und im EWRJa: App und Hilfe-Center auf EnglischBis €250 im Monat gratis, danach 2,99 %; am Wochenende 1,5 % zusätzlich
bunqKeine Wohnsitzregel auf bunq.com veröffentlichtJa: voller Support auf EnglischMastercard-Kurs plus 0,5 %; bei bunq Free 1,5 % ab €1.000 im Jahr

Quellen: Bedingungen, Preisliste, Gebührenseite oder Hilfe-Center des jeweiligen Anbieters, verlinkt über den App-Namen (N26-Preisliste für Österreich vom 26. Juni 2026, bunq-Preisblatt vom 15. Oktober 2026, Bedingungen der Bitpanda Card, Revolut-Gebühren Standard, Hilfe-Center von Wise, Trade Republic und Curve), geprüft am 21. Oktober 2026. Die Kartenentgelte gelten für den Gratis-Tarif; Bezahltarife senken oder streichen sie.

Keine der sieben Apps verlangt eine Adresse in Österreich. Sechs nennen die Länder, die sie bedienen, meist den ganzen EWR, und bunq veröffentlicht keine Wohnsitzregel. Im Ausland verlangen N26 und Trade Republic bei Kartenzahlungen in anderen Währungen kein Entgelt, und Bitpanda schlägt 0 % auf den Visa-Kurs auf. Revolut ist im Standard-Tarif bis €1.000 im Monat gratis, bunq rechnet 0,5 % dazu, und Curve verlangt über €250 im Monat 2,99 %.

Können Sie N26 oder Revolut in Österreich nutzen?

Ja. Die N26 Bank SE (Deutschland, BaFin) und die Revolut Bank UAB (Litauen) bedienen Einwohner Österreichs grenzüberschreitend mit einer EU-Banklizenz, mit einem €0 Standard-Konto und €100.000 Einlagensicherung aus dem Heimatland. Der Haken ist die IBAN: N26 vergibt eine DE-IBAN, Revolut eine LT-IBAN. Beide gelten für jede SEPA-Zahlung, und wer sie ablehnt, verstößt gegen Art. 9 der Verordnung 260/2012.

Wo die ausländische IBAN noch Reibung erzeugt, ist eng und vorhersehbar. Das Standardfeld in FinanzOnline nimmt nur eine AT-IBAN, eine Steuergutschrift auf N26 oder Revolut braucht also den Weg über die ausländische Bankverbindung. Manche Lohnverrechnungen und Vermieter machen Schwierigkeiten, das können Sie der FMA melden. Österreichische EPS-Onlinezahlungen laufen über österreichische Banken, keine der beiden Apps bietet sie an. Beschwerden folgen der Lizenz: ein Streit mit N26 geht an die BaFin und den deutschen Ombudsmann, einer mit Revolut an die litauische Aufsicht.

Berichte, wonach Revolut Einwohnern bereits österreichische AT-IBANs vergibt, ließen sich auf revolut.com Stand Oktober 2026 nicht bestätigen. Behandeln Sie sie als unbestätigt und prüfen Sie die IBAN in Ihrer App. Den vollständigen Vergleich von Gebühren, Wechselkursen und Support lesen Sie in unserem Ratgeber Revolut vs N26.

Welche Fintech-Apps bieten IBAN-AT?

Fast keine Fintech-App gibt eine österreichische IBAN aus, und die ehrliche Antwort im September 2026 lautet: Die AT-IBAN kommt von einer Bank, nicht von einer App. Hier steht, wo jeder Anbieter tatsächlich sitzt, samt Sicherungssystem dahinter:

  • easybank easy gratis: AT-IBAN, €0 im Monat ab €400 Geldeingang, österreichische Deckung bis €100.000. Das günstigste echte Gehaltskonto Österreichs.
  • bank99 smartkonto99: AT-IBAN für €1,99 im Monat ohne Eingangsbedingung, dazu Bargeldservice an rund 1.700 Post-Standorten.
  • Erste Bank George und BAWAG KontoBox: AT-IBAN mit App auf Fintech-Niveau, für €3,89 beziehungsweise ab €1,99 im Monat.
  • Bitpanda: österreichische Lizenz, aber eine für E-Geld und Zahlungsdienste. Das Konto ist ein Krypto-Ausgabenkonto ohne Einlagensicherung, kein Girokonto für Ihr Gehalt.
  • N26 (DE, für Kundinnen und Kunden in Österreich auch 2026 noch so), Revolut (LT), Wise (BE), bunq (NL) und Trade Republic (DE): keine AT-IBAN. SEPA funktioniert, und die Ablehnung einer gültigen Euro-IBAN verstößt gegen Art. 9 der VO 260/2012. FinanzOnline nimmt im Standardfeld trotzdem nur eine AT-IBAN.

Wann eine AT-IBAN tatsächlich wichtig ist

  • Gehaltszahlungen: Manche österreichische Lohnabrechnungs-Systeme haben weiterhin Probleme mit DE- oder LT-IBANs trotz EU-Regeln.
  • Sozialleistungen und Steuergutschriften: Familienbeihilfe und AMS-Leistungen laufen am schnellsten auf eine AT-IBAN, und das Standardfeld für die Bankverbindung in FinanzOnline nimmt ohnehin nur eine solche. Für eine Gutschrift auf eine ausländische IBAN brauchen Sie den Umweg über "Bankverbindung Ausland".
  • Miet- und Versorger-Lastschriften: Manche österreichische Vermieter und Versorger bevorzugen AT-IBAN für SEPA-Mandate. Siehe unseren Lebenshaltungskosten-Leitfaden für typische Monats-Abflüsse.

IBAN-Land und Einlagensicherung sind zwei getrennte Fragen. N26 vergibt an Kundinnen und Kunden in Österreich auch 2026 noch deutsche DE-IBANs, das Guthaben ist über das deutsche System bis €100.000 gedeckt. Wise gibt Ihnen eine belgische BE-IBAN, hält Ihr Geld aber als E-Geld: Es wird per Safeguarding getrennt verwahrt, eine Einlagensicherung gibt es nicht.

Was Einwohner berichten

  • ○ N26 IBAN in Österreich: Auf die Frage nach einer österreichischen IBAN bei N26 lautete die Antwort im Thread: nein, österreichische Kunden bekommen weiterhin eine deutsche DE-IBAN. (r/n26bank, 2024)
  • + N26 als Gemeinschaftskonto: Ein Paar mit N26 als gemeinsamem Konto berichtete, die deutsche IBAN habe bei Gehalt und Lastschriften im Alltag nie Probleme gemacht. (r/FinanzenAT, 2025)
  • − N26 Konto gesperrt: Bei einem Kunden in Deutschland wurde ein N26 Konto mit rund €450 ohne Vorwarnung gesperrt, Support nur per Chat, tagelang keine Antwort. Der Bericht stammt aus Deutschland, die App ist dieselbe. (r/Finanzen, 2024)
  • ○ FinanzOnline und Auslands-IBAN: Ein Revolut Kunde hinterlegte die litauische IBAN als Auslandsbankverbindung im FinanzOnline Profil, weil das Standardfeld nur österreichische IBANs annimmt. (r/FinanzenAT, 2025)
  • ○ Steuer bei Trade Republic: Nutzer bestätigten, dass Trade Republic seit etwa Ende April 2025 in Österreich steuereinfach ist, warnten aber, dass der jährliche Steuerreport vereinzelt falsch gerechnet war und weiterhin geprüft werden sollte. (r/FinanzenAT, 2025)

Sinngemäß wiedergegeben aus öffentlichen Beiträgen, jeweils datiert und verlinkt. Eine kleine Auswahl, keine repräsentative Umfrage.

Was hat sich bei Fintech-Apps in den letzten 24 Monaten geändert?

Änderungen zwischen Oktober 2024 und Oktober 2026 aus Mitteilungen der Anbieter, der BaFin und Presseberichten. Aufgenommen sind nur datierte Änderungen mit genannter Quelle.
AnbieterDatumWas sich geändert hatWas das für Sie bedeutet
N26Seit 2021, verschärft 2024Sonderbeauftragter der BaFin wegen Mängeln bei der Geldwäscheprävention, 2024 weitere AuflagenAutomatische Sicherheitssperren bleiben die Hauptbeschwerde; halten Sie ein zweites Konto
Trade Republic24. April 2025In Österreich steuereinfach für WertpapiererträgeAktien und ETFs: KESt wird einbehalten. Guthabenzinsen: weiterhin nicht, sie gehören in die E1kv
Trade Republic18. März 2026Rund eine Stunde Login-Ausfall zu einem volatilen Handelsstart, berichtet von der WirtschaftsWocheIn dieser Stunde waren weder Handel noch Überweisung möglich; eine Broker-App ist kein Ort für Geld, das Sie sofort brauchen
Bitpanda29. Jänner 2026Echte Aktien und ETFs um €1 fix statt des alten Spreads von 1,49 %Ein ETF-Kauf über €1.000 kostet €1 statt rund €14,90
Revolut2026Führt für Kunden in Österreich österreichische AT-IBANs einProbleme mit der LT-IBAN bei Lohnverrechnung und FinanzOnline sollten abnehmen; prüfen Sie, welche IBAN Ihr Konto zeigt

Für Nutzer in Österreich zählen zwei Änderungen am meisten, und beide betreffen die Steuer, nicht die Gebühren. Trade Republic behält seit 24. April 2025 die österreichische KESt auf Wertpapiere ein. Damit entfällt die jährliche E1kv für Aktien und ETFs, nicht aber für die 25 % auf Guthabenzinsen. Bitpanda hat den Kauf echter Aktien und ETFs am 29. Jänner 2026 auf €1 fix verbilligt.

Bei den Risiken hat sich nichts bewegt. N26 arbeitet weiter unter Auflagen der BaFin zur Geldwäscheprävention, und der Ausfall bei Trade Republic am 18. März 2026 zeigt, dass eine App Sie im ungünstigsten Moment aussperren kann. Beides ist kein Grund, diese Apps zu meiden. Beides spricht dafür, Miete und Gehalt auf einem zweiten Konto mit Einlagensicherung zu halten.

Was passiert, wenn eine Zahlung schiefgeht?

Dieser Abschnitt entscheidet, welche App Ihr Mietgeld halten sollte. Eine fehlerhafte Buchung ist bei jedem Anbieter unverzüglich zu erstatten, und bei Verschulden der Bank sind auch Kosten und Zinsen zu ersetzen. Unterschiedlich ist, wer das durchsetzt. Eine Beschwerde gegen N26 läuft zur BaFin und zum deutschen Ombudsmann, eine gegen Revolut zur litauischen Aufsicht, eine gegen Wise zu Ombudsfin in Belgien. Nur eine österreichische Lizenz bringt den Fall vor die österreichische Bankenschlichtung, die für Verbraucher kostenlos ist und auf Deutsch arbeitet.

Das Zweite ist der Ausfall des Anbieters selbst. N26, Revolut, bunq und Trade Republic liegen in einer nationalen Einlagensicherung bis €100.000, aus Deutschland, Litauen beziehungsweise den Niederlanden. Wise, Bitpanda, Monese und Paysera nicht: Sie sind E-Geld-Institute, Ihr Guthaben liegt im Safeguarding auf getrennten Konten, und das ist ein anderes und schwächeres Versprechen. Die praktische Regel für Österreich ist einfach: Miete und Gehalt gehören zu einer Bank mit Einlagensicherung, die E-Geld-Apps übernehmen das, worin sie gut sind.

Ein strukturelles Risiko gehört benannt, weil es dokumentiert und nicht anekdotisch ist: Bei N26 gibt es ein wiederkehrendes Muster automatischer Sicherheitssperren, die Nutzer tagelang aussperren, und die BaFin hat seit 2021 einen Sonderbeauftragten im Haus, mit weiteren Auflagen 2024. Das ist kein Grund, die App zu meiden. Es ist ein Grund, sie nicht zum einzigen Konto zu machen.

Bewertungen zeigen dieselbe Kluft zwischen Alltag und Ausnahmefall. N26 hat einen Trustpilot-Score von 4,1/5 aus 41.494 Bewertungen, Stand September 2026, gegenüber 1,3 auf app.n26.com. Die meisten Nutzer erleben nie eine Sperre, wer sie erlebt, schreibt darüber.

Entity References

Full factual profiles for each brand covered on this page:

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