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Beste Fintech-Apps in Österreich (2026)

Jules de BruinEinwohner in Wien

Updated: 16. Juli 2026| Found helpful by 5 others

1. Finny

5.0

Beste Personal Finance. Wiener Banking-App für Jugendliche mit dem saubersten Eltern-Kind-Geldfluss am österreichischen Markt.

Best forNutzer, die eine strukturierte Personal-Finance-App mit Budgetierung, Zielen und Partnerbank-IBAN-Zugang wollen
Finny besuchen

Eine europäische Personal-Finance-Plattform, die Budgetierung, Kategorien-Tracking und zielbasiertes Sparen mit IBAN-Zugang über Partnerbanken kombiniert. Finny sticht heraus für Nutzer, die strukturiertes Geldmanagement statt einer Trading-App oder FX-Wallet wollen.

Pros

  • Fokussiertes Personal-Finance-Design mit Budgetierung und Zielen
  • Partnerbank-Integrationen erlauben AT-IBAN in manchen Flows
  • Saubere Mobile-UX rund um Sparzwecke gebaut
  • Europaweite Abdeckung mit transparenter Preisgestaltung

Cons

  • Kleinere Marke und Nutzerbasis als N26 oder Revolut
  • Trading- und FX-Funktionen stehen nicht im Mittelpunkt
  • Verfügbarkeit bestimmter Funktionen hängt vom Partner ab

2. Bitpanda

4.7

Österreichisch gebaute Multi-Asset-Plattform: Krypto, Aktien, ETFs und Metalle in einer FMA-registrierten App.

Best forEinwohner in Österreich, die eine App für Krypto, Aktien, ETFs, Metalle und eine Spending-IBAN wollen
Bitpanda besuchen

Österreichs Flaggschiff-Fintech-Einhorn, in Wien gegründet, kombiniert Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer einzigen MiCA-lizenzierten App mit nativer österreichischer IBAN. Bitpanda ist die vollständigste österreichisch gebaute Finanz-App.

Pros

  • Native österreichische IBAN für Gehalt und SEPA
  • MiCA-Lizenz unter Aufsicht der FMA
  • Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App
  • Automatischer KESt-Einbehalt für österreichische Steuereinwohner

Cons

  • Spreads können Spezial-Broker übersteigen
  • Premium-Funktionen erfordern Bitpanda-Plus-Tarif
  • Weniger traditionelle Banking-Funktionen als N26
  • Preisspanne: EUR 0/Monat, über Spread finanziert (Juli 2026)
  • Konto: EUR 0/Monat
  • Krypto-Handel: ~1,49% Spread
  • Fusion Advanced: ab 0,25%

3. N26

4.5

Native österreichische IBAN mit vollständig englischer App und der auswanderer-freundlichsten Anmeldung.

Best forAuswanderer, die ein Mobile-First-Girokonto mit ausgezeichneter UX und Apple/Google Pay vom ersten Tag an wollen
N26 besuchen

Deutschlands größte Neobank, lizenziert von der BaFin und in Österreich von Auswanderern weit verbreitet. N26 bietet ein geschliffenes Mobile-First-Girokonto, Apple-Pay- und Google-Pay-Support sowie eine starke Shared-Spaces-Funktion zum Sparen. Vier Stufen reichen vom kostenlosen Standard-Konto bis zum EUR 16,90 Metal-Tarif.

Pros

  • Beste Mobile-Banking-UX
  • Kostenlose Basis-Stufe mit solidem Funktionsumfang
  • Starke Apple-Pay- und Google-Pay-Integration
  • Nützliche Spaces-Funktion für Budgetierung und gemeinsames Sparen

Cons

  • Deutsche DE-IBAN, keine österreichische AT
  • Kundenservice mit gemischtem Ruf
  • Weniger österreichisch-spezifische Integrationen (z.B. EPS)
  • Vier Stufen: Standard EUR 0, Smart EUR 4,90, You EUR 9,90, Metal EUR 16,90 pro Monat (freenance.io, 2026)

4. Revolut

4.3

Beste Multi-Währungs-Wallet zu Interbanken-FX-Kursen für Einwohner mit Einnahmen in mehreren Währungen.

Best forVielreisende und Multi-Währungs-Nutzer, die starkes FX und Reisevorteile wollen
Revolut besuchen

Eine in Großbritannien gegründete, in Litauen lizenzierte Fintech mit 45 Mio.+ europäischen Nutzern, beliebt bei Reisenden und Multi-Währungs-Nutzern. Revolut bietet starkes FX, Krypto, Aktienhandel und Premium-Reisevorteile in der EU.

Pros

  • Ausgezeichnete Multi-Währungs-Konten mit Mid-Market-FX
  • Starke Reiseversicherung in den Premium-Stufen
  • Integriertes Aktien-, ETF- und Krypto-Trading
  • Junior-Konten und Familien-Funktionen verfügbar

Cons

  • LT-IBAN kann österreichische Lohnabrechnungs-Reibung verursachen
  • Premium-Funktionen in bezahlten Stufen gestapelt
  • Kundenservice-Qualität schwankt
  • 45 Mio.+ europäische Nutzer Stand 2026 (freenance.io)

5. Wise

4.1

Günstigste internationale Überweisungen zu Mid-Market-FX-Kursen mit Multi-Währungs-Kontonummern-Support.

Best forAlle, die Geld über Grenzen senden, internationale Auftragnehmer bezahlen oder mehrere Währungen halten
Wise besuchen

Der Goldstandard für grenzüberschreitende Überweisungen, früher TransferWise. Wise bietet transparentes Mid-Market-FX zu niedrigen Gebühren, eine Multi-Währungs-Debitkarte und Borderless-Konten in Hauptwährungen.

Pros

  • Echtes Mid-Market-FX mit transparenten Gebühren
  • Lokale Kontodaten in Hauptwährungen
  • Multi-Währungs-Debitkarte weltweit akzeptiert
  • Klare, vorhersehbare Preisgestaltung

Cons

  • Nicht als primäres Girokonto konzipiert
  • Keine direkten Kredit- oder Lending-Produkte
  • BE-IBAN kann österreichische Lohnabrechnungs-Reibung verursachen
  • Preisspanne: EUR 0/Monat, nutzungsbasiert (Juli 2026)
  • Konto: EUR 0/Monat
  • Debitkarte: EUR 8 einmalig
  • Überweisungen: ab 0,47% pro Transfer

6. Trade Republic

4.0

Provisionsfreier europäischer Broker, gebündelt mit einem hochverzinslichen österreichischen Girokonto.

Best forEinwohner in Österreich, die einen günstigen Aktien- und ETF-Broker mit integriertem Bar-Sparen wollen
Trade Republic besuchen

Ein deutscher Neobroker mit gebührenfreiem Aktien-, ETF- und Derivate-Handel plus 2% Sparkonto auf nicht genutztes Bargeld. Trade Republic ist seit der FMA-Passporting eine beliebte österreichische Anlageplattform geworden.

Pros

  • Null-Provision-Aktien- und ETF-Handel
  • Bis zu 2% Zinsen auf Bargeld-Salden (Stand Juni 2026)
  • Monatliche Sparpläne ab EUR 1
  • Einfache, übersichtliche Mobile-Oberfläche

Cons

  • Kein manueller KESt-Einbehalt für manche österreichische Sonderfälle
  • EUR 1 Gebühr pro Trade in einigen Märkten
  • Begrenzte Kundenservice-Kanäle
  • Preisspanne: EUR 0/Monat (Juli 2026)
  • Konto: EUR 0/Monat
  • Trades: EUR 1 je Order; ETF-Sparpläne kostenlos
  • Guthabenzins: 2,25% p.a.

7. Curve

3.8

Eine Mastercard, die alle Ihre anderen Karten aggregiert und nachträgliches Wechseln nach jeder Buchung erlaubt.

Best forKarteninhaber, die mehrere Debit- und Kreditkarten in einer Wallet konsolidieren wollen
Curve besuchen

Ein in Großbritannien gegründeter Karten-Aggregator, der alle Ihre Debit- und Kreditkarten in einer physischen Karte und App konsolidiert. Curve ergänzt Funktionen wie nachträgliches Cashback-Wechseln und flexibles FX, ohne Ihre bestehende Bank zu ersetzen.

Pros

  • Eine Karte konsolidiert mehrere Debit- und Kreditkarten
  • Go-Back-in-Time-Funktion zum nachträglichen Wechseln von Buchungen
  • Mid-Market-FX an Werktagen
  • Auf bestehenden Karten gelagert, kein Ersatz nötig

Cons

  • Kein Bankkonto, nur eine Wallet-Schicht
  • Premium-Funktionen hinter bezahlten Stufen
  • Vereinzelt Akzeptanz-Probleme bei Händlern

Gereiht nach österreichischer Tauglichkeit, Gebührenstruktur, Funktionstiefe, regulatorischem Stand und Auswanderer-Freundlichkeit, hier die 7 besten Fintech-Apps in Österreich 2026.

Wie schneiden Fintech-Apps gegen österreichische Banken ab?

Fintech-Apps und traditionelle österreichische Banken lösen unterschiedliche Probleme. Hier ist, wie sie Stand Juni 2026 abschneiden:

  • 1

    Gebühren und tägliche Kosten

    Fintechs erlassen Monatsgebühren in der Basis-Stufe meist, während österreichische Banken EUR 5 bis EUR 15 pro Monat verlangen. Siehe unseren Geschäftsbanken-Leitfaden für direkte Bankgebühren-Vergleiche.

  • 2

    Österreichische IBAN und Lohnabrechnungs-Kompatibilität

    Traditionelle Banken geben immer eine AT-IBAN aus. Bei Fintechs variiert das: Bitpanda gibt AT-IBANs aus, während N26 (DE), Revolut (LT) und Wise (BE) IBANs ihrer Heimatregulierer ausgeben.

  • 3

    FX und internationale Überweisungen

    Wise und Revolut schlagen österreichische Banken bei FX-Gebühren deutlich. Traditionelle Banken verlangen typischerweise 1% bis 3% über Mid-Market bei Umrechnungen, Wise verlangt 0,35% bis 1%.

  • 4

    Kreditvergabe und österreichische Produkte

    Hypotheken, Bausparverträge und Geschäftskredite bleiben dominiert von Erste, Raiffeisen, BAWAG und Oberbank. Fintechs bauen Konsumkredite aus, sind aber bei lokaler Kreditvergabe noch nicht auf Augenhöhe mit österreichischen Banken.

  • 5

    Anlage- und Krypto-Zugang

    Fintechs wie Bitpanda und Trade Republic bieten günstiges Anlegen direkt in der Banking-App. Traditionelle Banken bündeln Anlagen meist über separate Depots mit höheren Gebühren.

Können Sie N26 oder Revolut in Österreich nutzen?

Ja, beide N26 und Revolut arbeiten in Österreich frei unter EU-Passporting. Hier ist, was Sie Stand Juni 2026 wissen sollten:

  • N26: Deutsche BaFin-lizenzierte Neobank. Gibt eine DE-IBAN aus. Weit verbreitet bei Auswanderern in Wien für tägliche Ausgaben und SEPA-Überweisungen.
  • Revolut: Lizenziert von der Bank of Lithuania, mit 45 Mio.+ europäischen Nutzern (freenance.io, 2026). Gibt eine LT-IBAN aus. Stark bei Multi-Währungs-Ausgaben und Auslandsreisen.
  • N26-Preise: vier Stufen, Standard EUR 0, Smart EUR 4,90, You EUR 9,90 und Metal EUR 16,90 pro Monat (freenance.io, 2026).
  • Bunq: Amsterdamer Neobank mit voller niederländischer Banklizenz und rund 17 Mio. Nutzern in Europa (freenance.io, 2026). Gibt eine NL-IBAN aus, bietet Multi-IBAN-Unterkonten und einen hohen EU-Sparzins. Einlagen bis EUR 100.000 unter der niederländischen DGS geschützt.
  • Gehaltszahlungen: Alle akzeptieren SEPA-Gehaltszahlungen. Österreichische Arbeitgeber akzeptieren meist, manche Lohnabrechnungs-Systeme bevorzugen aber AT-IBANs.
  • Einlagensicherung: N26-Einlagen sind bis EUR 100.000 unter dem deutschen System gesichert, Revolut unter dem litauischen System. Gleiche EU-Abdeckung.
  • Österreichische Behörden-Interaktionen: Bei Finanzamt-Rückerstattungen oder AMS-Familienleistungen beschleunigt eine AT-IBAN manchmal die Bearbeitung, obwohl IBAN-Diskriminierung gesetzlich verboten ist.

Eine pragmatische Aufstellung für Auswanderer

Kombinieren Sie ein österreichisches Bankkonto (Erste, BAWAG oder Bitpanda) mit AT-IBAN für Gehalt und Behörden-Interaktionen, und nutzen Sie N26, Revolut oder Wise nebenbei für günstiges FX und Reisen. Diese Kombination passt für die meisten Auswanderer in Wien.

Noch eine Neobank-Option: Bunq

Bunq ist eine Amsterdamer Neobank mit voller niederländischer Banklizenz und rund 17 Millionen Nutzern in Europa (freenance.io, 2026). Sie ist rund um Multi-IBAN-Unterkonten und einen der höchsten Sparzinsen unter EU-Neobanken gebaut, und ihre Einlagen sind unter der niederländischen Einlagensicherung (DGS) bis EUR 100.000 geschützt. Wie N26 und Revolut gibt Bunq eine nicht-österreichische IBAN (NL) aus, es gelten also dieselben Lohnabrechnungs-Vorbehalte.

Bunq

4.2

Volle niederländische Banklizenz mit EUR 100.000 Einlagenschutz, Multi-IBAN-Unterkonten und einem der höchsten EU-Sparzinsen.

Best forSparer und Freiberufler, die mehrere IBANs, Unterkonten und einen hohen EU-Sparzins unter niederländischem Einlagenschutz wollen
Bunq besuchen

Eine Amsterdamer Neobank mit voller niederländischer Banklizenz und rund 17 Millionen Nutzern in Europa. Bunq ist rund um Multi-IBAN-Unterkonten und einen hohen EU-Sparzins gebaut, und ihre Einlagen sind unter der niederländischen Einlagensicherung bis EUR 100.000 geschützt.

Pros

  • Volle niederländische Banklizenz mit EUR 100.000 DGS-Schutz
  • Rund 17 Millionen Nutzer in Europa
  • Mehrere IBANs und Unterkonten für Budgetierung
  • Einer der höchsten Sparzinsen unter EU-Neobanken

Cons

  • NL-IBAN, keine österreichische AT
  • Kernfunktionen hinter bezahlten Tarifen
  • Keine österreichisch-spezifischen Integrationen wie EPS
  • Preisspanne: EUR 0-8,99/Monat (Juli 2026)
  • Kostenlose Spar-Stufe: EUR 0/Monat
  • Easy Bank: EUR 3,99/Monat
  • Easy Bank Pro: EUR 8,99/Monat

Welche Fintech-Apps bieten IBAN-AT?

Nur wenige Fintechs geben österreichische (AT-präfixierte) IBANs aus. Hier die aktuelle Aufstellung Stand Juni 2026:

  • Bitpanda: Österreichische IBAN über eigene Lizenzierung. Die sauberste AT-IBAN-Option unter krypto-nahen Fintechs.
  • Erste Bank George: Traditionelle österreichische Bank mit Fintech-Qualitäts-UX. Volle AT-IBAN.
  • BAWAG KontoBox: Digital-First-Pakete von BAWAG P.S.K. mit AT-IBAN und optionaler Apple-Pay-Integration.
  • Finny: Europäische Personal-Finance- und Spar-Plattform mit österreichischer Partnerbank für AT-IBAN-Support.
  • N26, Revolut, Wise, Trade Republic, Bunq: Geben keine AT-IBANs aus (sie geben DE-, LT-, BE- und NL-IBANs aus). SEPA funktioniert weiterhin, österreichische Lohnabrechnungs-Systeme machen aber gelegentlich Schwierigkeiten.

Wann eine AT-IBAN tatsächlich wichtig ist

  • Gehaltszahlungen: Manche österreichische Lohnabrechnungs-Systeme haben weiterhin Probleme mit DE- oder LT-IBANs trotz EU-Regeln.
  • Sozialleistungen: Familienbeihilfe und AMS-Arbeitslosenleistungen werden am schnellsten an AT-IBAN abgewickelt.
  • Miet- und Versorger-Lastschriften: Manche österreichische Vermieter und Versorger bevorzugen AT-IBAN für SEPA-Mandate. Siehe unseren Lebenshaltungskosten-Leitfaden für typische Monats-Abflüsse.

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