Die besten Prepaid-Karten in Österreich (2026)
Jules de Bruin
Einwohner in Wien
Updated: 6. Juni 2026 | Found helpful by 4 others
Stand: Juni 2026. Prepaid-Karten erfordern keine Bonitätsprüfung und keine österreichische Bonitätshistorie, weshalb sie ideal für Neuankömmlinge und Budgetkontrolle geeignet sind. Die PayLife Mastercard RED und die card complete Prepaid Card sind die wichtigsten österreichischen Prepaid-Produkte. Revolut Standard und N26 Standard bieten kostenlose virtuelle Karten als gebührenarme Alternativen. Prepaid-Karten können keine Kreditlinie aufbauen und tragen häufig eine Monats- oder Ladegebühr.
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Was ist die beste Prepaid-Karte in Österreich?
Revolut Standard ist die beste Gesamtwahl für Neuankömmlinge: eine kostenlose virtuelle Mastercard-Debitkarte mit SEPA-IBAN, sofortigem App-Onboarding und ohne Bonitätsprüfung. N26 Standard ist die beste kostenlose Alternative mit klarer österreichischer Preisgestaltung. Für eine traditionelle österreichische Prepaid-Karte sind PayLife Mastercard RED und card complete Prepaid Card die beiden heimischen Optionen, beide ohne erforderliche Bonitätshistorie.
Revolut Standard
Revolut Standard ist ein kostenloser Plan von Revolut Bank UAB. Sie erhalten am selben Tag eine virtuelle Mastercard-Debitkarte, eine SEPA-IBAN und die Revolut-App. Keine Bonitätsprüfung erforderlich. In ganz Österreich und international akzeptiert.
Why we recommend it: Kostenlose sofortige virtuelle Karte mit SEPA-IBAN, ohne Bonitätsprüfung und mit voller Mastercard-Akzeptanz ab Tag eins in Österreich.
Best for: Neuankömmlinge, die sofort eine Karte brauchen, bevor sie ein österreichisches Bankkonto eröffnen
Pros
- +Kostenlose virtuelle Mastercard in Minuten ausgestellt
- +SEPA-IBAN inklusive, kein österreichisches Bankkonto nötig
- +Keine Bonitätsprüfung bei der Beantragung
- +Breite Devisenabdeckung zu Interbanken-Kursen bis zum Monatslimit
Cons
- −Technisch gesehen eine Debitkarte, keine klassische Prepaid-Karte
- −1% Devisengebühr am Wochenende und über dem kostenlosen Monatslimit
- −Kein physischer Filialservice in Österreich
- Kostenlose virtuelle Mastercard-Debitkarte
- SEPA-IBAN in Minuten ausgestellt
- Keine Monatsgebühr auf der Standard-Stufe
- Keine Bonitätsprüfung bei der Anmeldung
- In-App-Währungsumtausch bis zum monatlichen Freilimit
- Apple Pay und Google Pay unterstützt
N26 Standard
N26 Standard ist ein kostenloses Bankkonto von N26 Bank AG mit virtueller Mastercard-Debitkarte. App und Gebührenübersicht sind auf Englisch verfügbar. Überall akzeptiert, wo Mastercard gilt. Keine Bonitätsprüfung bei der Anmeldung.
Why we recommend it: Kostenlose Mastercard-Debitkarte mit klarer österreichischer Preisgestaltung und englischsprachiger App, ideal für Neuankömmlinge.
Best for: Neuankömmlinge, die eine Bank aus dem deutschen Markt mit transparenter österreichischer Preisgestaltung bevorzugen
Pros
- +Kostenlose virtuelle Mastercard auf der Standard-Stufe
- +Klare österreichische Gebührenübersicht auf Deutsch und Englisch verfügbar
- +Starke mobile App mit Ausgabenübersicht
- +Keine Bonitätsprüfung erforderlich
Cons
- −Lieferung der physischen Karte dauert mehrere Tage
- −Bargeldabhebungen auf der kostenlosen Stufe begrenzt
- −Kein Filialzugang in Österreich
- Kostenlose virtuelle Mastercard-Debitkarte
- N26-IBAN mit SEPA-Zahlungen
- Keine Monatsgebühr auf der Standard-Stufe
- Keine KSV1870-Bonitätsprüfung
- Apple Pay und Google Pay unterstützt
- Ausgabenkategorien und Budgetplanung in der App
PayLife Mastercard RED
Die PayLife Mastercard RED ist eine österreichische Prepaid-Mastercard von PayLife. Sie laden ein Guthaben und zahlen davon. Keine Kreditgenehmigung nötig. Eine Produktgebühr fällt bei der Ausgabe an. Geeignet für Einwohner, die ein heimisches Prepaid-Produkt wünschen.
Why we recommend it: Österreichische Prepaid-Mastercard, die Zahlung von der Kreditgenehmigung trennt und überall akzeptiert wird, wo Mastercard gilt.
Best for: Einwohner, die eine traditionelle österreichische Prepaid-Mastercard von einem heimischen Anbieter möchten
Pros
- +Echte österreichische Prepaid-Mastercard von einem heimischen Anbieter
- +Keine Bonitätsprüfung oder österreichische Bonitätshistorie erforderlich
- +Überall in Österreich akzeptiert, wo Mastercard gilt
Cons
- −Einmalige Produktgebühr fällt an
- −Weniger digitale Funktionen als Revolut oder N26
- −Beantragung und Kundenservice überwiegend auf Deutsch
- Österreichische Prepaid-Mastercard
- Keine Bonitätsprüfung bei der Beantragung
- Guthaben im Voraus laden und davon bezahlen
- Überall akzeptiert, wo Mastercard gilt
- Produktgebühr bei der Ausgabe
card complete Prepaid Card
Die card complete Prepaid Card wird von card complete Service Bank AG ausgegeben, demselben Unternehmen, das Visa-Karten für Erste Bank und Raiffeisen ausgibt. Keine Bonitätshistorie erforderlich. Eine Monatsgebühr fällt an. Überall akzeptiert, wo Visa gilt.
Why we recommend it: Österreichische Prepaid-Option von card complete Service Bank AG, ohne Bonitätshistorie und ohne KSV1870-Prüfung erhältlich.
Best for: Einwohner, die bei der Erste, Raiffeisen oder BAWAG Bankkundin oder Bankkunde sind und eine Prepaid-Karte aus demselben Ökosystem wünschen
Pros
- +Keine Bonitätshistorie erforderlich
- +Keine KSV1870-Prüfung bei der Beantragung
- +Unterstützt von card complete Service Bank AG
Cons
- −Monatsgebühr fällt an
- −Weniger Zusatzleistungen als digitale Alternativen
- −Beantragung überwiegend auf Deutsch
- Österreichische Prepaid-Visa-Karte
- Keine Bonitätsprüfung oder Bonitätshistorie nötig
- Guthaben im Voraus laden und davon bezahlen
- Überall akzeptiert, wo Visa gilt
- Monatsgebühr fällt an
Wie unterscheiden sich Prepaid-, Debit- und Kreditkarten?
Eine Prepaid-Karte erfordert, dass Sie im Voraus ein Guthaben laden. Es gibt keine Kreditlinie und keinen Bonitätsprüfungsprozess. Eine Debitkarte (Bankomatkarte) bucht direkt von einem verknüpften Bankkonto ab und erfordert eine aktive Bankverbindung. Eine Kreditkarte (oder Charge-Card) räumt eine Kreditlinie ein und erfordert in der Regel eine KSV1870-Bonitätsprüfung und einen Einkommensnachweis.
Laut der OeNB (Oesterreichische Nationalbank) ist Österreich ein Debitkarten-dominierter Markt. Die meisten Österreicherinnen und Österreicher zahlen mit ihrer Bankomatkarte (inländische Debitkarte im Maestro- oder Visa Debit-Netzwerk) anstatt mit einer Kreditkarte. Prepaid-Produkte füllen die Lücke zwischen beiden: Sie tragen ein Visa- oder Mastercard-Logo, funktionieren also international und online, erfordern aber kein Bankkonto und keine Bonitätsprüfung.
Revolut Standard und N26 Standard sind technisch gesehen Debitkarten im Mastercard-Netzwerk. Sie sind keine klassischen Prepaid-Karten, da Sie das Guthaben nicht manuell aufladen: Es wird vom Revolut- oder N26-Kontostand abgebucht. Sie erfüllen jedoch denselben Bedarf ab Tag eins für Neuankömmlinge in Österreich: eine Mastercard-Zahlungskarte, sofort verfügbar, ohne österreichische Bonitätshistorie.
Kann man in Österreich eine Karte ohne Bonitätsprüfung bekommen?
Ja. Prepaid-Karten beinhalten keine Kreditlinie, daher müssen Anbieter Ihre KSV1870-Akte nicht prüfen. Sie geben vorgeladenes Guthaben aus, kein Geld, das die Bank Ihnen leiht. Das macht Prepaid- und Debit-ähnliche Produkte zur praktischen ersten Karte für alle, deren österreichische Bonitätsakte dünn, leer oder neu ist.
Alle vier Produkte auf dieser Seite funktionieren ohne KSV1870-Bonitätsprüfung. Revolut und N26 verifizieren die Identität per Video-Selfie (VideoIdent) in der App. PayLife Mastercard RED und card complete Prepaid Card verwenden einen Standard-Identitätsverifizierungsprozess bei der Beantragung. Keine dieser Karten prüft Ihre österreichische Bonitätshistorie.
Wenn Sie langfristig eine österreichische Bonitätsakte aufbauen möchten, ist der nächste Schritt nach dem Einleben die Eröffnung eines Girokontos bei einer inländischen Bank (wie Erste Bank, Raiffeisen oder Bank Austria) und danach die Beantragung einer Charge-Card mit stabilen Einnahmen und Meldezettel.
Was kostet eine Prepaid-Karte?
Revolut Standard und N26 Standard haben keine Monatsgebühr. Die PayLife Mastercard RED erhebt eine einmalige Produktgebühr. Die card complete Prepaid Card trägt eine monatliche Verwaltungsgebühr. Devisengebühren, Ladegebühren und ATM-Abhebungsgebühren variieren je nach Anbieter und Tarif.
| Karte | Anbieter | Typ | Gebühr | Beste Wahl für |
|---|---|---|---|---|
| Revolut Standard | Revolut Bank UAB | Debit (Mastercard) | EUR 0/Monat | Virtuelle Karte ab Tag eins |
| N26 Standard | N26 Bank AG | Debit (Mastercard) | EUR 0/Monat | Kostenlose digitale Karte |
| PayLife Mastercard RED | PayLife | Prepaid (Mastercard) | Produktgebühr bei Ausgabe | Österreichische Prepaid-Mastercard |
| card complete Prepaid Card | card complete Service Bank AG | Prepaid (Visa) | Monatsgebühr fällt an | Erste- / Raiffeisen-Kunden |
Quellen: Anbieter-Webseiten, Stand Juni 2026. Bitte prüfen Sie die aktuellen Gebühren direkt beim Anbieter.
Für wen eignet sich eine Prepaid-Karte?
Eine Prepaid- oder prepaid-ähnliche Karte ist die richtige erste Karte für alle, die gerade in Österreich angekommen sind und noch keine KSV1870-Bonitätsakte aufgebaut haben. Sie eignet sich auch zur Budgetkontrolle: Da Sie nur ausgeben können, was Sie geladen haben, können Sie nicht unbeabsichtigt überziehen. Familien, die einer Teenagerin oder einem Teenager eine Karte geben möchten, oder alle, die die Ausgaben auf einer Reise steuern wollen, profitieren von dem harten Ausgabenlimit, das ein Prepaid-Guthaben bietet.
Prepaid-Karten sind weniger geeignet, wenn Sie in Österreich ein Auto mieten, bestimmte Hotels buchen oder Käufe tätigen möchten, bei denen der Händler eine Vorautorisierung hält. Viele österreichische Autovermietungen und Hotels verlangen für die Kaution eine Kreditkarte mit Kreditlinie, keine Prepaid- oder Debitkarte. In diesen Fällen ist eine Charge-Card einer österreichischen Bank oder eine Kreditkarte für Auswanderer die bessere Option.
Sobald Sie einen Meldezettel, ein stabiles Einkommen und 3 bis 6 Monate österreichische Bankhistorie haben, wechseln die meisten Auswanderer von einer Prepaid- oder digitalen Debitkarte zu einer Fintech-App oder einer Charge-Card einer inländischen österreichischen Bank.
Häufig gestellte Fragen
Kann man in Österreich eine Prepaid-Karte ohne Bankkonto nutzen?
Ja. Prepaid-Karten benötigen kein verknüpftes österreichisches Bankkonto. Sie laden das Guthaben im Voraus und zahlen damit. Revolut und N26 stellen beim Anmelden eine eigene IBAN aus, sodass Sie kein bestehendes österreichisches Bankkonto benötigen.
Beeinflussen Prepaid-Karten meine KSV1870-Bonität?
Nein. Prepaid-Karten beinhalten keine Kreditlinie und lösen daher bei der Beantragung keine KSV1870-Prüfung aus. Da Sie vorgeladenes Guthaben ausgeben und kein Geld leihen, wird nichts an die Bonitätsdatenbank gemeldet. Das ist der Hauptgrund, warum Neuankömmlinge mit dünner österreichischer Bonitätshistorie zunächst ein Prepaid-Produkt wählen.
Wie hoch ist die monatliche Gebühr für eine Prepaid-Karte in Österreich?
Das hängt vom Produkt ab. Die PayLife Mastercard RED und die card complete Prepaid Card erheben Gebühren, entweder als monatliche Verwaltungsgebühr oder als einmalige Produktgebühr. Revolut Standard und N26 Standard sind auf der Basisstufe kostenlos. Prüfen Sie immer die aktuelle Gebührenübersicht auf der Anbieterwebsite, bevor Sie beantragen.
Kann ich mit einer Prepaid-Karte eine Bonitätshistorie in Österreich aufbauen?
Nein. Prepaid-Karten können keine Kreditlinie und keine österreichische Bonitätshistorie aufbauen. Da kein Kredit vergeben wird, wird nichts an den KSV1870 gemeldet. Wenn Sie eine österreichische Bonitätsakte aufbauen möchten, ist der nächste Schritt ein Girokonto bei einer heimischen Bank und danach die Beantragung einer Charge-Card mit stabilen Einnahmen und Meldezettel.
Ist Revolut eine Prepaid-Karte oder ein Bankkonto?
Revolut ist eine lizenzierte Bank (Revolut Bank UAB) in der EU. Die Revolut Standard-Karte ist daher technisch gesehen eine Debitkarte, die mit einem Revolut-Bankkonto verknüpft ist, keine klassische Prepaid-Karte. Sie erfüllt aber denselben Bedarf ab Tag eins: sofortige virtuelle Karte, keine österreichische Bonitätshistorie erforderlich, volle Mastercard-Akzeptanz. Die OeNB stuft Österreich als Debitkarten-dominierten Markt ein, in dem solche Produkte weit verbreitet sind.
Quellen: Anbieter-Webseiten, OeNB, card complete Service Bank AG. Stand: Juni 2026.
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