Beste Geschäftsbanken in Österreich (2026)
Updated: 16. Juli 2026| Found helpful by 7 others
Stand Juli 2026. Raiffeisen Bank International (RBI) ist Österreichs größte Geschäftsbank nach Aktiva, mit über EUR 200 Milliarden Bilanzsumme und der tiefsten CEE-Präsenz aller österreichischen Gruppen. Tatra Bank, die slowakische Privatkunden-Tochter der RBI, führt im digitalen Banking in der Region. Erste Bank betreibt das größte Privatkunden-Filialnetz und die George-Plattform, während BAWAG P.S.K. die Top-Wahl für Auswanderer bleibt dank Englisch-Service in österreichischen Postfilialen. Standard-Girokonten kosten EUR 5 bis EUR 15 pro Monat, die meisten Banken bieten Online-Eröffnung über FMA-regulierte VideoIdent-Verifizierung.
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Top 7 beste Geschäftsbanken in Österreich
Gereiht nach Filialabdeckung, Englisch-Service, digitalem Erlebnis, Gebühren und Auswanderer-Tauglichkeit, hier die 7 besten österreichischen Geschäftsbanken 2026.
1. Raiffeisen Bank International (RBI)
Österreichs größte CEE-fokussierte Bank mit über EUR 200 Milliarden Aktiva und der tiefsten zentral- und osteuropäischen Präsenz aller österreichischen Gruppen. RBI ankert das breitere Raiffeisen-Genossenschaftsnetz und betreut Firmen-, KMU- und international mobile Privatkunden.
Why we recommend it: Größte österreichische Bank nach Aktiva mit der tiefsten zentral- und osteuropäischen Präsenz.
Best for: Berufstätige mit Bezug zu Zentral- und Osteuropa und Kunden, die Österreichs größte Geschäftsbank nach Aktiva wollen
Pros
- Österreichs größte Geschäftsbank mit über EUR 200 Milliarden Aktiva
- Stärkstes CEE-Banken-Netzwerk aller österreichischen Gruppen
- Vollständige Palette an Firmen- und Investment-Banking-Diensten
- Umfassendes Wealth Management für Private-Banking-Kunden
Cons
- Privatkunden-Erfahrung hängt von der lokalen Raiffeisenbank ab
- Englisch-Service in Filialen außerhalb Wiens unzuverlässig
- Gebühren können höher sein als BAWAG bei Basis-Konten
2. Tatra Bank
Slowakische Privatkunden-Tochter der RBI und eine der stärksten Digitalbanken Mitteleuropas. Tatra banka wird häufig für ihre Mobile-App-Qualität zitiert und ist österreichischen Einwohnern mit CEE-Bezug über die Raiffeisen-Gruppe zugänglich.
Why we recommend it: Stärkstes digitales Banking-Erlebnis in der Region innerhalb der RBI-Gruppe.
Best for: Kunden mit grenzüberschreitenden Banking-Bedürfnissen Österreich-Slowakei, die ein starkes digitales Privatkunden-Erlebnis wollen
Pros
- Bestes digitales Banking innerhalb der Raiffeisen-Gruppe
- Grenzüberschreitender Zugang über RBI für österreichische Kunden
- Starkes slowakisches Privatkunden- und KMU-Produktsortiment
- Moderne Mobile App mit breitem Zahlungs-Support
Cons
- Primär eine slowakische Privatkundenbank, nicht in Österreich domiziliert
- Österreichisches Gehalt und Leistungen brauchen weiterhin eine AT-IBAN
- Filial-Präsenz fokussiert auf die Slowakei
3. Erste Bank
Österreichs größte Privatkundenbank mit dem tiefsten Filialnetz des Landes und der hochbewerteten George-Online-Banking-Plattform. Erste ist die Standardwahl der meisten Österreicher und bietet das geschliffenste digitale Erlebnis.
Why we recommend it: Größtes Privatkunden-Filialnetz und die George-Plattform, die Multi-Produkt-Banking vereinfacht.
Best for: Alle, die Österreichs beste Kombination aus Filialnetz, Mobile App und digitalen Funktionen wollen
Pros
- Größtes Privatkunden-Filialnetz in ganz Österreich
- George-Plattform regelmäßig als beste UX gerankt
- Volle englische Oberfläche in George Online und Mobile Banking
- Breites Bankomat-Netz, kostenlos an eigenen Geräten
Cons
- Standard-Girokonto-Gebühren um EUR 10 pro Monat
- Englisch-Kenntnisse der Filialmitarbeiter variieren außerhalb Wiens
- Premium-Funktionen erfordern George Gold oder Premium
4. BAWAG P.S.K.
Österreichs drittgrößte Bank, einzigartig zugänglich über Filialen der Österreichischen Post im ganzen Land. BAWAG hat einen starken Auswanderer-Ruf dank zuverlässigem Englisch-Service und unkomplizierten Kontopaketen.
Why we recommend it: Stärkster Englisch-Service in Österreich dank Postfilialen, die Neuankömmlinge bedienen.
Best for: Auswanderer, die englischsprachigen Support und Filialen in österreichischen Postämtern wollen
Pros
- Postfilialen geben unerreichte Filialdichte
- Konstant guter Englisch-Support an Wiener Filialen
- Wettbewerbsfähige KontoBox-Pakete mit transparenter Preisgestaltung
- Starke Mobile-Banking-App mit Apple Pay und Google Pay
Cons
- Kleineres Bankomat-Netz als Erste und Raiffeisen
- Weniger Premium-Anlageprodukte als Erste oder RBI
- Wartezeiten im Call-Center können in Stoßzeiten lang sein
5. UniCredit Bank Austria
Italienisch geführte österreichische Bank der UniCredit Group mit Fokus auf international mobile Kunden und Firmenkunden-Banking. Bank Austria ist beliebt bei Auswanderern, die im Ausland bereits UniCredit-Kunden sind.
Why we recommend it: Beste Wahl für grenzüberschreitende Überweisungen innerhalb des UniCredit-Netzwerks.
Best for: International mobile Berufstätige, Auswanderer mit bestehenden UniCredit-Konten und italienische oder CEE-Staatsbürger
Pros
- Nahtlose Überweisungen innerhalb der UniCredit-Gruppe in Europa
- Englisch-Service in Wiener Flagship-Filialen
- Starkes Firmen- und KMU-Angebot
- Modernes Mobile Banking über die UniCredit-App
Cons
- Weniger Filialen als Erste oder BAWAG außerhalb Wiens
- Höhere Mindesteinlagen bei Premium-Paketen
- Gelegentliche Produktänderungen durch UniCredit-Gruppen-Entscheidungen
6. Oberbank
Eine Linzer Regionalbank mit Filialen in Oberösterreich, Wien und Deutschland. Oberbank ist bekannt für ihre unabhängige Governance, konservative Bilanz und starke KMU-Beziehungen.
Why we recommend it: Regionale oberösterreichische Bank mit tiefer KMU- und Private-Banking-Expertise.
Best for: Unternehmer und Einwohner in Oberösterreich, die eine Regionalbank mit persönlichen Beziehungen wollen
Pros
- Starker oberösterreichischer und KMU-Fokus
- Unabhängige Eigentümerstruktur und stabile Eigentümerschaft
- Konservative Kreditvergabe mit langfristigen Kundenbeziehungen
- Wealth Management über Tochter Kepler-Fonds
Cons
- Begrenzte Präsenz außerhalb Oberösterreichs und Wiens
- Digitales Banking hinkt Erste und BAWAG hinterher
- Überwiegend deutschsprachiger Service
7. Volksbank
Österreichs Genossenschaftsbankengruppe, 2015 in regionale Volksbanken unter einer gemeinsamen Marke restrukturiert. Volksbank ist im österreichischen Mittelstand und KMU-Kreditgeschäft verwurzelt.
Why we recommend it: Regionales Genossenschaftsnetz mit starkem Haushalts- und KMU-Service.
Best for: Kunden, die eine Genossenschaftsbank mit regionalem Fokus und Mainstream-Privatkundenprodukten wollen
Pros
- Genossenschaftliche Eigentümerstruktur mit lokaler Governance
- Filial-Präsenz in den meisten österreichischen Bundesländern
- Solides Sortiment an Privatkunden- und KMU-Produkten
- Modernes Mobile Banking über die Volksbank-App
Cons
- Digitales Erlebnis hinkt Erste und BAWAG hinterher
- Inkonsistenter Englisch-Service zwischen Regionen
- Gebühren können höher sein als bei nationalen Mitbewerbern
Die 5 besten Bankkonten in Österreich auf einen Blick (2026)
Österreichische Banken verlangen bei den meisten Girokonten eine monatliche Kontoführungsgebühr, anders als gebührenfreie Neobanken. Die fünf relevantesten Alltagskonten 2026 sind easybank easy gratis (EUR 0/Monat), bank99 smartkonto99 (EUR 1,99/Monat), Erste Bank s Kompakt Konto (EUR 3,75/Monat), Bank Austria ErfolgsKonto (~EUR 4,91/Monat) und BAWAG P.S.K. KontoBox Small (EUR 6,08/Monat). Beste Wahl für die meisten Einwohner: easybank easy gratis für ein wirklich gebührenfreies Gehaltskonto. Die Gebühren stammen aus aktuellen Preisblättern der Anbieter, Juli 2026.
| Konto (Bank) | Monatsgebühr | Besonderheit | Am besten für |
|---|---|---|---|
| easy gratis (easybank) | EUR 0 (mind. EUR 400 Einkommen) | Kostenlose Debit Mastercard, vollständig online eröffnen | Gebührenfreies Gehaltskonto |
| smartkonto99 (bank99) | EUR 1,99 | Zugang in ~1.700 Post-Filialen landesweit | Günstigstes kostenpflichtiges Alltagskonto |
| s Kompakt Konto (Erste Bank) | EUR 3,75 | George-App mit vollständiger englischer Oberfläche | Bestes digitales Erlebnis |
| ErfolgsKonto (Bank Austria) | ~EUR 4,91 | UniCredit-Netz für grenzüberschreitende Überweisungen | International mobile Kunden |
| KontoBox Small (BAWAG P.S.K.) | EUR 6,08 (6 Monate gratis) | Englisch-Service in Postfilialen | Auswanderer, die Englisch-Support wollen |
Quellen: easybank (2026), bank99 (2026), Erste Bank (2026), Bank Austria (2026), BAWAG P.S.K. (2026); jeweils das veröffentlichte Preisblatt des Anbieters. Das ErfolgsKonto der Bank Austria wird mit EUR 14,74 pro Quartal verrechnet (rund EUR 4,91/Monat). Die Gebühren gelten für Standard-Konten für Erwachsene; Studenten- und Unter-27-Konten sind oft gebührenfrei.
Die vollständige Aufschlüsselung finden Sie unter wie Sie ein Konto eröffnen, welche Banken Englisch-Service bieten, den Gebührendetails und wie Banken nach Größe gereiht werden. Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung lesen Sie unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden; für gebührenfreie digitale Alternativen vergleichen Sie unseren Fintech-App-Leitfaden; und um ungenutztes Geld zu vermehren, sehen Sie unseren Sparkonten-Leitfaden.
Wie werden österreichische Banken nach Größe gereiht?
Nach österreichischer inländischer Bilanzsumme ist die Erste Group Bank AG mit EUR 108,11 Mrd. (10,64% Marktanteil) die größte Bank in Österreich, vor der UniCredit Bank Austria AG (EUR 101,63 Mrd., 10,00%) und der Raiffeisen Bank International AG (EUR 82,08 Mrd., 8,08%) (thebanks.eu, 2026; Daten 2024). Die RBI weist eine deutlich größere Konzernbilanzsumme von rund EUR 200 Milliarden aus, sobald ihre zentral- und osteuropäischen (CEE) Töchter einbezogen werden, weshalb sie auch Rankings auf Konzernbasis anführt.
| Bank | Bilanzsumme (2024) | Marktanteil |
|---|---|---|
| 1. Erste Group Bank AG | EUR 108,11 Mrd. | 10,64% |
| 2. UniCredit Bank Austria AG | EUR 101,63 Mrd. | 10,00% |
| 3. Raiffeisen Bank International AG | EUR 82,08 Mrd. | 8,08% |
| 4. BAWAG P.S.K. | EUR 55,10 Mrd. | 5,42% |
| 5. Raiffeisenlandesbank Oberösterreich | EUR 46,75 Mrd. | 4,60% |
Quelle: thebanks.eu, 2026 (Bilanzsummen-Daten 2024). Die Zahlen reihen Banken nach österreichischer inländischer Bilanzsumme, nicht nach Konzernbilanzsumme.
Die beiden Zahlen beantworten unterschiedliche Fragen. Die Konzernbilanzsumme zählt jede Tochter, die eine Bankengruppe im Ausland besitzt, weshalb die ~EUR 200 Milliarden der RBI ihr tiefes CEE-Netz widerspiegeln (inklusive der slowakischen Privatkunden-Tochter Tatra banka). Die österreichische inländische Bilanzsumme zählt nur das in Österreich verbuchte Geschäft, wo die Erste Group führt. Beide Rankings sind korrekt, sie messen nur unterschiedliche Perimeter.
Ihre Einlagen sind bis EUR 100.000 geschützt
Wichtige Banking-Begriffe
- Einlagensicherung
- Das österreichische Einlagensicherungssystem. Es schützt unter EU-Regeln bis EUR 100.000 pro Einleger und Bank, über Einlagensicherung AUSTRIA, die Österreichische Raiffeisen-Sicherungseinrichtung und die Sparkassen-Haftungs GmbH (thebanks.eu, 2026).
- Bankleitzahl
- Die 5-stellige österreichische Bankkennung, die in jeder österreichischen IBAN eingebettet ist, direkt nach dem Ländercode AT und den Prüfziffern.
- Österreichische IBAN
- Eine österreichische IBAN hat 20 Zeichen: AT + 2 Prüfziffern + eine 5-stellige Bankleitzahl + eine 11-stellige Kontonummer (OeNB/thebanks.eu, 2026). Der BIC/SWIFT-Code für manche internationale Überweisungen hat 8 oder 11 Zeichen.
Wie eröffnen Sie ein Bankkonto in Österreich?
Ein Girokonto in Österreich zu eröffnen ist unkompliziert, sobald Sie eine gemeldete Adresse haben. Hier die wichtigsten Schritte:
- 1
Österreichische Adresse anmelden (Meldezettel)
Sie müssen sich beim Meldeamt innerhalb von drei Tagen nach Einzug anmelden. Der daraus folgende Meldezettel ist bei jeder österreichischen Bank als Wohnsitznachweis erforderlich.
- 2
Bank wählen, die zu Ihren Bedürfnissen passt
Erste Bank und BAWAG P.S.K. haben die größten Filialnetze. Raiffeisen ist außerhalb Wiens stark. UniCredit Bank Austria passt zu international mobilen Kunden mit bestehenden UniCredit-Konten im Ausland.
- 3
Termin buchen oder online starten
Die meisten Banken akzeptieren Walk-ins, ein Termin verkürzt aber die Wartezeit. Siehe unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
- 4
Dokumente mitbringen
Reisepass oder Ausweis, Meldezettel, Beschäftigungs- oder Einkommensnachweis und Aufenthaltstitel, wenn Sie Nicht-EU-Bürger sind. Manche Banken verlangen auch eine österreichische Steuer-ID.
- 5
Online-Banking und Debitkarte aktivieren
Ihre Bankomatkarte und Online-Banking-Zugangsdaten kommen per Post innerhalb von 5 bis 10 Werktagen. Richten Sie die Mobile App sofort für kontaktloses Bezahlen ein.
Welche Banken bieten Englisch-Service in Österreich?
Die Qualität des Englisch-Service variiert deutlich zwischen österreichischen Banken. Hier ist, womit Sie 2026 rechnen müssen:
- BAWAG P.S.K.: Zuverlässiger englischer Support an den meisten Wiener Filialen. Online-Banking auf Englisch verfügbar.
- Erste Bank: Die George-Plattform hat eine vollständige englische Oberfläche. Filialmitarbeiter im Wiener Zentrum sprechen meist Englisch, weniger zuverlässig in ländlichen Regionen.
- UniCredit Bank Austria: Internationaler Kundenfokus mit Englisch-Support an Wiener Flagship-Filialen.
- Raiffeisen: Abdeckung hängt komplett von der Filiale ab. Wiener Filialen meist in Ordnung, ländliche Raiffeisenbanken vielleicht nicht.
- Oberbank und Volksbank: Englisch-Service ist inkonsistent. Außerhalb großer Städte deutschsprachige Interaktionen erwarten.
Bringen Sie einen deutschsprachigen Freund mit, wenn unsicher
Welche Gebühren verlangen österreichische Banken?
Österreichische Banken verdienen einen großen Teil ihrer Einnahmen durch Kontogebühren. Hier eine Aufschlüsselung Stand Juni 2026:
- Monatliche Kontogebühr: EUR 5 bis EUR 15 für ein Standard-Girokonto. Studenten- und Jugendkonten sind oft kostenlos.
- Debitkarte (Bankomatkarte): EUR 15 bis EUR 25 pro Jahr, manchmal im Paket enthalten.
- Kreditkarte: EUR 20 bis EUR 80 pro Jahr je nach Stufe. Siehe unseren Kreditkarten-Leitfaden für Vergleiche.
- Bankomat-Behebungen: Kostenlos an Bankomaten der eigenen Bank. EUR 1 bis EUR 3 pro Behebung an Drittbankomaten.
- SEPA-Überweisungen: Kostenlos im Euroraum über Online-Banking. Beleg-Überweisungen kosten EUR 2 bis EUR 5.
Wege, Bankgebühren zu senken
- Online-only-Paket wählen: George Free der Erste und ähnliche Produkte erlassen Monatsgebühren für Digital-only-Nutzer.
- Bei einer Bank konsolidieren: Gehalt, Sparen und Kreditkarte zu bündeln senkt oft das Gesamt-Gebührenpaket.
- Fintech für Auslandsüberweisungen nutzen: Siehe unseren Fintech-App-Leitfaden für günstigere FX über Wise oder Revolut.
Entity References
Full factual profiles for each brand covered on this page:
- Erste Bank
Austrian Commercial Banking
- Raiffeisen Bank International (RBI)
Austrian Commercial Banking
- Tatra Bank (Tatra banka)
Austrian Commercial Banking
- BAWAG P.S.K.
Austrian Commercial Banking
- UniCredit Bank Austria
Austrian Commercial Banking
- Oberbank
Austrian Commercial Banking
- Volksbank Wien
Austrian Commercial Banking
- Sparkasse
Austrian Commercial Banks
Häufig gestellte Fragen
Können Auswanderer ein Bankkonto in Österreich eröffnen?
Ja. Jeder mit einem gültigen Reisepass und einer registrierten österreichischen Adresse (Meldezettel) kann ein Standard-Girokonto eröffnen. EU-Bürger haben weniger Hürden, Nicht-EU-Bürger müssen meist einen Aufenthaltstitel vorlegen. Die meisten großen Banken inklusive Erste, BAWAG P.S.K. und UniCredit Bank Austria betreuen Auswanderer-Kunden. Stand Juni 2026 ist eine österreichische IBAN praktisch nötig, um das Gehalt zu empfangen und Miete zu zahlen.
Welche Dokumente brauchen Sie, um ein österreichisches Bankkonto zu eröffnen?
Sie brauchen typischerweise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, Ihren Meldezettel (Nachweis der registrierten Adresse in Österreich) und einen Beschäftigungs- oder Einkommensnachweis. Nicht-EU-Bürger brauchen zusätzlich einen Aufenthaltstitel. Manche Banken verlangen eine österreichische Steuernummer (Steuer-ID). Siehe unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden für eine vollständige Dokumenten-Checkliste.
Sind österreichische Bankkonten kostenlos?
Die meisten Standard-Girokonten in Österreich kosten Stand Juni 2026 zwischen EUR 5 und EUR 15 pro Monat. Kostenlose Konten sind bei traditionellen Banken selten, aber bei Online-Konten wie George Free der Erste Bank oder BAWAG KontoBox Mini für Studenten üblich. Kartengebühren, SEPA-Überweisungen innerhalb der EU und Bankomat-Behebungen an eigenen Bankomaten sind meist enthalten.
Wie lange dauert die Eröffnung eines österreichischen Bankkontos?
Die Filial-Eröffnung bei Erste, BAWAG oder UniCredit Bank Austria dauert typischerweise 30 bis 60 Minuten, das Konto ist meist am selben Tag aktiv. Die Debitkarte und die Online-Banking-Zugangsdaten kommen per Post innerhalb von 5 bis 10 Werktagen. Die vollständig digitale Eröffnung über VideoIdent geht bei manchen Banken in unter 20 Minuten.
Können Sie ein Bankkonto in Österreich online eröffnen?
Ja. Erste Bank, BAWAG P.S.K. und die meisten großen österreichischen Banken bieten vollständig digitale Kontoeröffnung über VideoIdent oder eID zur Verifizierung. Sie brauchen einen gültigen Reisepass, eine funktionierende Webcam und eine registrierte österreichische Adresse. Nicht-Einwohner werden teils zur Filial-Eröffnung gelenkt.
Sind österreichische Bankeinlagen geschützt?
Ja. Österreichische Bankeinlagen sind unter den EU-Einlagensicherungsregeln bis EUR 100.000 pro Einleger und Bank geschützt, im Rahmen der Einlagensicherung (thebanks.eu, 2026). Drei Systeme führen den Schutz: Einlagensicherung AUSTRIA (deckt die meisten Geschäftsbanken), Österreichische Raiffeisen-Sicherungseinrichtung (das Raiffeisen-Netz) und Sparkassen-Haftungs GmbH (das Sparkassen- und Erste-Netz). Fällt eine gedeckte Bank aus, werden anspruchsberechtigte Einlagen bis zur Obergrenze von EUR 100.000 erstattet.
Welche österreichischen Banken sind systemrelevant?
Österreichs größte Banken werden von der FMA gemeinsam mit der OeNB als andere systemrelevante Institute (O-SII) eingestuft und müssen einen zusätzlichen Kapitalpuffer halten. Die durchgängig eingestuften O-SIIs sind Erste Group Bank, Raiffeisen Bank International (RBI), UniCredit Bank Austria und BAWAG Group, dazu die größeren Raiffeisen-Landesbanken (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) und der Volksbanken-Verbund. Die genaue Liste und die Puffersätze werden jährlich überprüft und von der FMA veröffentlicht. Die Einstufung als systemrelevant betrifft die Finanzstabilität und ist getrennt von der Einlagensicherung, die Ihr Guthaben bis EUR 100.000 schützt.
Wie sieht eine österreichische IBAN aus?
Eine österreichische IBAN hat 20 Zeichen: den Ländercode AT, dann 2 Prüfziffern, eine 5-stellige Bankleitzahl und eine 11-stellige Kontonummer (OeNB/thebanks.eu, 2026). Der BIC/SWIFT-Code der Bank, der für manche internationale Überweisungen genutzt wird, hat 8 oder 11 Zeichen. Unter EU-Regeln funktioniert eine gültige IBAN aus jedem SEPA-Land für Euro-Zahlungen, manche österreichische Lohnabrechnungs- und Behördensysteme bevorzugen aber weiterhin eine AT-präfixierte IBAN.
Offizielle Quellen
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