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Beste Vermögensverwalter in Österreich (2026)

Jules de BruinEinwohner in Wien

Updated: 29. Juni 2026| Found helpful by 6 others

1. Erste Asset Management logo

5.0

Größter AT-Verwalter. Größtes österreichisches Fondshaus mit über EUR 80 Mrd. AUM, mühelos über die George-Plattform der Erste Bank vertrieben.

Erste AM besuchen
Fokus
Aktien, Anleihen, Multi-Asset, ESG
Fondstypen
Aktive Investmentfonds
Domizil
Österreich
Anlegertyp
Privatkunden (über George)

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • EUR 80 Milliarden+ AUM bringen Skala und stabile Preise
  • Starke ESG-Reihe mit ERSTE RESPONSIBLE-Produkten
  • Tiefe Expertise in CEE-Aktien und -Anleihen

Cons

  • TERs von 1,5%+ bei Flaggschiff-Aktienfonds
  • Weniger wettbewerbsfähig bei reiner Index-Exposure gegenüber ETFs

Beste Wahl für Anleger, die das tiefste Fondssortiment Österreichs wollen, vertrieben über die George-Plattform der Erste Bank

2. Raiffeisen Capital Management logo

4.7

Zweitgrößte österreichische KAG mit enger Raiffeisen-Filial-Integration über Mein ELBA.

Raiffeisen Capital Management besuchen
Fokus
Aktien, Anleihen, Nachhaltigkeit
Fondstypen
Aktive Fonds
Domizil
Österreich
Anlegertyp
Raiffeisen-Privatkunden

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Zweitgrößte AUM-Basis unter österreichischen KAGs
  • Breites Produktsortiment inkl. CEE und Schwellenmärkte
  • Eigene Nachhaltigkeitsfonds-Familie (Raiffeisen-Nachhaltigkeit)

Cons

  • Höhere TERs bei manchen Spezialfonds
  • Digitales Erlebnis hinkt George der Erste hinterher

Beste Wahl für Raiffeisen-Bankkunden, die integrierten Fondszugang über Mein ELBA wollen

3. Amundi Austria logo

4.5

Zugang zu Europas größtem ETF- und Fondssortiment mit österreichischer Jahresmeldung-Steuerreporting.

Amundi Austria besuchen
Fokus
ETFs, thematisch, institutionell
Fondstypen
ETFs und Investmentfonds
Domizil
Österreich (Amundi-Gruppe)
Anlegertyp
Privatkunden und institutionell

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Zugang zum vollständigen europäischen ETF- und Fondssortiment von Amundi
  • Transparente österreichische Jahresmeldung für Steuerreporting
  • Wettbewerbsfähige Gebühren bei Amundi-ETFs gegenüber Mitbewerbern

Cons

  • Markenintegrations-Arbeit läuft seit der Pioneer-Fusion noch
  • Privatkunden-Vertrieb teils abhängig von Banken-Partnern

Beste Wahl für Anleger, die Zugang zum Produktsortiment eines europäischen Riesen mit österreichischem Vertrieb und Steuerreporting wollen

4. Kepler-Fonds KAG logo

4.3

Disziplinierte österreichische Boutique mit ESG-Führerschaft und einer langen Anleihen-Erfolgsgeschichte.

Kepler-Fonds besuchen
Fokus
Anleihen, Multi-Asset, ESG
Fondstypen
Aktive Fonds
Domizil
Österreich (Linz)
Anlegertyp
Oberbank-Kunden, Privatkunden

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Konsistenter Investmentprozess und stabiles Team
  • Führende ESG-Integration im gesamten Produktsortiment
  • Starke Expertise in Anleihen und Multi-Asset

Cons

  • Vertrieb dominiert von Oberbank-Filialen
  • Kleineres AUM als Erste AM oder RCM

Beste Wahl für Anleger, die eine disziplinierte österreichische Boutique mit ESG-Führerschaft und solider Anleihen-Erfolgsgeschichte wollen

5. C-Quadrat Investment AG logo

4.1

Unabhängiger Wiener börsennotierter Verwalter mit Absolute-Return- und Schwellenmarkt-Expertise.

C-Quadrat besuchen
Fokus
Multi-Asset, Absolute Return, Schwellenmärkte
Fondstypen
Aktive Fonds
Domizil
Österreich (Wien, börsennotiert)
Anlegertyp
Privatkunden und institutionell

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Unabhängige Eigentümerstruktur, an der Wiener Börse notiert
  • Starke Absolute-Return- und Multi-Asset-Erfolgsgeschichte
  • Schwellenmarkt- und Frontier-Expertise

Cons

  • Performance-Gebühren bei vielen Fonds
  • TERs über ETF-Alternativen bei vergleichbaren Strategien

Beste Wahl für Anleger, die einen unabhängigen österreichischen Verwalter mit Absolute-Return- und Schwellenmarkt-Expertise suchen

6. Spängler IQAM Invest logo

3.9

Systematische und faktorbasierte Strategien für Pensionskassen und Family Offices.

Spängler IQAM Invest besuchen
Fokus
Systematisch, faktorbasiert
Fondstypen
Quant-Strategien
Domizil
Österreich (Salzburg)
Anlegertyp
Institutionell, Pensionskassen, Family Offices

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Starke quantitative und Faktor-Forschungs-Kapazitäten
  • Institutionelles Reporting und Kundenservice
  • Spezialisierte Pensions- und Stiftungs-Expertise

Cons

  • Begrenzter Privatkundenvertrieb in Österreich
  • Mindestanlage-Größen sind institutionell

Beste Wahl für Institutionelle Kunden, Pensionskassen und Family Offices, die systematische und faktorbasierte Strategien suchen

7. Liechtensteinische Landesbank Österreich (LLB Austria) logo

3.8

AAA-bewertete Muttergruppe, volle diskretionäre Mandate für Stiftungen und HNW-Kunden.

LLB Austria besuchen
Fokus
Diskretionäre Vermögensverwaltung
Fondstypen
Diskretionäre Mandate
Domizil
Österreich (Wien, LLB-Gruppe)
Anlegertyp
HNW und Stiftungen

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Gestützt von der stabilen AAA-bewerteten Muttergesellschaft LLB-Gruppe
  • Kombinierte Wiener und Vaduzer Expertise im Wealth Management
  • Starke Stiftungs- und Family-Office-Kapazität

Cons

  • Hohe Mindestanlage für Vollservice (typisch EUR 500.000+)
  • Gebühren spiegeln Private-Banking-Service wider

Beste Wahl für Vermögende Privatpersonen und Family Offices, die eine österreichisch-liechtensteinische Privatbank mit voller Vermögensverwaltungs-Kapazität wollen

Gereiht nach verwaltetem Vermögen, Fondsqualität, Gebührentransparenz, Plattform-Zugänglichkeit und regulatorischem Stand, hier die 7 besten österreichischen Vermögensverwalter 2026.

Wie wählen Sie einen Vermögensverwalter in Österreich?

Die Wahl eines Vermögensverwalters in Österreich hängt von Ihren Anlagezielen, Ihrer Steuersituation und dem bevorzugten Vertriebskanal ab. Hier die wichtigsten Schritte:

  • 1

    Zwischen aktiven Fonds, ETFs oder Mischung entscheiden

    Österreichische KAGs betreiben meist aktiv verwaltete Investmentfonds. Für günstiges Indexing kombinieren Sie sie mit ETFs von Amundi, iShares oder Xtrackers über einen Broker.

  • 2

    Verwalter im FMA-Register prüfen

    Jede österreichische Kapitalanlagegesellschaft muss bei der FMA registriert sein. Suchen Sie das öffentliche Register, um den Lizenzstatus der KAG zu bestätigen.

  • 3

    Ein Wertpapierdepot eröffnen

    Sie brauchen ein Depot über Ihre Bank oder einen Broker. Erste Bank, BAWAG und Raiffeisen betreiben hauseigenes Brokerage. Siehe unseren Geschäftsbanken-Leitfaden für Plattformoptionen.

  • 4

    Gesamtkostenquote (TER) und Ausgabeaufschläge vergleichen

    Eine TER von 0,8% bis 1,8% ist typisch für aktive österreichische Fonds. Vermeiden Sie Fonds mit Ausgabeaufschlägen über 3%, wenn möglich. Saubere Anteilsklassen über Online-Plattformen verzichten oft auf den Ausgabeaufschlag.

  • 5

    Sparplan einrichten

    Automatisierte Monatskäufe ab EUR 25 glätten den Einstiegspreis und senken das Verhaltensrisiko. Die meisten österreichischen KAGs bieten Sparpläne über die Hausbank an.

Illustration einer Bankkarte, einer Euro-Münze und eines Bankgebäudes, für die Kontoeröffnung und die Wahl von Bank oder Karte in Österreich.
Konto, Karte, Bank: die österreichischen Banking-Grundlagen.

Welche Gebühren verlangen österreichische Fondsverwalter?

Österreichische Fondsgebühren sind typischerweise höher als vergleichbare ETFs, aber niedriger als diskretionäres Wealth Management. Hier ist, womit Sie Stand Juni 2026 rechnen müssen:

  • Gesamtkostenquote (TER): 0,8% bis 1,8% pro Jahr für aktiv verwaltete Aktienfonds bei Erste AM, RCM oder Amundi Austria.
  • Ausgabeaufschlag: 2% bis 5% beim Kauf. Oft reduziert oder erlassen bei Sparplänen und Online-Plattformen.
  • Depotgebühr: EUR 20 bis EUR 80 pro Jahr bei traditionellen Banken. Kostenlos bei Online-Brokern wie flatex oder George der Erste.
  • Performance-Gebühr: Manche Fonds verlangen 10% bis 20% der Outperformance über einer Benchmark. Prüfen Sie das KID (Key Investor Document).
  • Diskretionäre Verwaltung: Private-Banking-Mandate bei Semper Constantia oder Spängler IQAM kosten typischerweise 0,8% bis 1,5% des Vermögens pro Jahr, plus Fondskosten.

Österreichische Fonds gegen internationale ETFs

Für breite Index-Exposure zum niedrigsten Preis gewinnen meist ETFs bei den Gebühren. Österreichische KAGs glänzen bei ESG-Strategien, CEE-Spezialmandaten oder Österreich-Aktien-Fokus-Produkten, wo aktives Management einen verteidigbaren Vorteil hat.
Illustration einer Banking-App, eines Münzstapels und einer steigenden Kurve, für Geldverwaltung und Sparen in Österreich.
Apps, Sparen, Wachstum: Geld verwalten in Österreich.

Werden österreichische Investmentfonds anders besteuert?

Österreichische Steuereinwohner haben ein standardisiertes Regime für Anlageerträge. So funktioniert die Fondsbesteuerung Stand Juni 2026:

  • KESt von 27,5%: Gilt für Ausschüttungen, realisierte Kapitalgewinne und den ausschüttungsgleichen Ertrag bei thesaurierenden Fonds.
  • Automatischer Einbehalt: Österreichische Banken und Fondsplattformen behalten die KESt an der Quelle ein. Ausländische Plattformen meist nicht, was die Erklärungspflicht verschiebt.
  • Transparente vs. nicht-transparente Fonds: Österreichische KAGs reichen jährlich eine Jahresmeldung bei der OeKB ein und vereinfachen die Besteuerung. Ausländische Fonds ohne Jahresmeldung können auf einer ungünstigen Pauschalbasis besteuert werden.
  • Verlustverrechnung: Verluste auf Wertpapieren können innerhalb desselben Kalenderjahres bei derselben Bank gegen Gewinne auf anderen Wertpapieren verrechnet werden.
  • Zukunftsvorsorge: Staatlich gefördertes privates Pensionsvehikel, das die KESt vermeidet, wenn bis zur Pensionierung gehalten. Maximalbeitrag jährlich begrenzt.

Wichtige Steuerbegriffe

  • Jahresmeldung: Jährliche Fonds-Steuermeldung bei der OeKB. Automatisch für österreichische KAGs.
  • Ausschüttungsgleicher Ertrag: Fiktive Ausschüttung bei thesaurierenden Fonds, besteuert obwohl kein Bargeld ausgezahlt wird.
  • Anschaffungskosten: Anschaffungskosten-Basis für die Kapitalgewinn-Berechnung. Siehe unseren Einkommensteuer-Leitfaden dazu, wie Anlageerträge mit der Lohnsteuer interagieren.
Illustration einer Bankkarte, einer Euro-Münze und eines Bankgebäudes, für die Kontoeröffnung und die Wahl von Bank oder Karte in Österreich.
Konto, Karte, Bank: die österreichischen Banking-Grundlagen.

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