Beste Vermögensverwalter in Österreich (2026)
Updated: 29. Juni 2026| Found helpful by 6 others
Stand Juni 2026. Erste Asset Management ist das größte österreichische Fondshaus mit über EUR 80 Milliarden verwaltetem Vermögen und dem heimischen Flaggschiff-Sortiment. Raiffeisen Capital Management betreibt die zweitgrößte österreichische Plattform, eingebunden in die Raiffeisen-Bankengruppe. Amundi Austria öffnet das Tor zum vollständigen Fonds- und ETF-Sortiment des europäischen Riesen über österreichisches Steuerreporting. Einwohner in Österreich zahlen 27,5% KESt auf Fondsertrag, meist automatisch von österreichischen Plattformen einbehalten. Die Gesamtkostenquoten heimischer KAGs liegen typischerweise bei 0,8% bis 1,8% pro Jahr für aktiv verwaltete Fonds, Sparpläne starten bei EUR 25 pro Monat. Jede österreichische KAG steht unter Aufsicht der FMA.
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Größter AT-Verwalter. Größtes österreichisches Fondshaus mit über EUR 80 Mrd. AUM, mühelos über die George-Plattform der Erste Bank vertrieben.
Erste AM besuchen- Fokus
- Aktien, Anleihen, Multi-Asset, ESG
- Fondstypen
- Aktive Investmentfonds
- Domizil
- Österreich
- Anlegertyp
- Privatkunden (über George)
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- EUR 80 Milliarden+ AUM bringen Skala und stabile Preise
- Starke ESG-Reihe mit ERSTE RESPONSIBLE-Produkten
- Tiefe Expertise in CEE-Aktien und -Anleihen
Cons
- TERs von 1,5%+ bei Flaggschiff-Aktienfonds
- Weniger wettbewerbsfähig bei reiner Index-Exposure gegenüber ETFs
Beste Wahl für Anleger, die das tiefste Fondssortiment Österreichs wollen, vertrieben über die George-Plattform der Erste Bank
Zweitgrößte österreichische KAG mit enger Raiffeisen-Filial-Integration über Mein ELBA.
Raiffeisen Capital Management besuchen- Fokus
- Aktien, Anleihen, Nachhaltigkeit
- Fondstypen
- Aktive Fonds
- Domizil
- Österreich
- Anlegertyp
- Raiffeisen-Privatkunden
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Zweitgrößte AUM-Basis unter österreichischen KAGs
- Breites Produktsortiment inkl. CEE und Schwellenmärkte
- Eigene Nachhaltigkeitsfonds-Familie (Raiffeisen-Nachhaltigkeit)
Cons
- Höhere TERs bei manchen Spezialfonds
- Digitales Erlebnis hinkt George der Erste hinterher
Beste Wahl für Raiffeisen-Bankkunden, die integrierten Fondszugang über Mein ELBA wollen
Zugang zu Europas größtem ETF- und Fondssortiment mit österreichischer Jahresmeldung-Steuerreporting.
Amundi Austria besuchen- Fokus
- ETFs, thematisch, institutionell
- Fondstypen
- ETFs und Investmentfonds
- Domizil
- Österreich (Amundi-Gruppe)
- Anlegertyp
- Privatkunden und institutionell
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Zugang zum vollständigen europäischen ETF- und Fondssortiment von Amundi
- Transparente österreichische Jahresmeldung für Steuerreporting
- Wettbewerbsfähige Gebühren bei Amundi-ETFs gegenüber Mitbewerbern
Cons
- Markenintegrations-Arbeit läuft seit der Pioneer-Fusion noch
- Privatkunden-Vertrieb teils abhängig von Banken-Partnern
Beste Wahl für Anleger, die Zugang zum Produktsortiment eines europäischen Riesen mit österreichischem Vertrieb und Steuerreporting wollen
Disziplinierte österreichische Boutique mit ESG-Führerschaft und einer langen Anleihen-Erfolgsgeschichte.
Kepler-Fonds besuchen- Fokus
- Anleihen, Multi-Asset, ESG
- Fondstypen
- Aktive Fonds
- Domizil
- Österreich (Linz)
- Anlegertyp
- Oberbank-Kunden, Privatkunden
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Konsistenter Investmentprozess und stabiles Team
- Führende ESG-Integration im gesamten Produktsortiment
- Starke Expertise in Anleihen und Multi-Asset
Cons
- Vertrieb dominiert von Oberbank-Filialen
- Kleineres AUM als Erste AM oder RCM
Beste Wahl für Anleger, die eine disziplinierte österreichische Boutique mit ESG-Führerschaft und solider Anleihen-Erfolgsgeschichte wollen
Unabhängiger Wiener börsennotierter Verwalter mit Absolute-Return- und Schwellenmarkt-Expertise.
C-Quadrat besuchen- Fokus
- Multi-Asset, Absolute Return, Schwellenmärkte
- Fondstypen
- Aktive Fonds
- Domizil
- Österreich (Wien, börsennotiert)
- Anlegertyp
- Privatkunden und institutionell
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Unabhängige Eigentümerstruktur, an der Wiener Börse notiert
- Starke Absolute-Return- und Multi-Asset-Erfolgsgeschichte
- Schwellenmarkt- und Frontier-Expertise
Cons
- Performance-Gebühren bei vielen Fonds
- TERs über ETF-Alternativen bei vergleichbaren Strategien
Beste Wahl für Anleger, die einen unabhängigen österreichischen Verwalter mit Absolute-Return- und Schwellenmarkt-Expertise suchen
Systematische und faktorbasierte Strategien für Pensionskassen und Family Offices.
Spängler IQAM Invest besuchen- Fokus
- Systematisch, faktorbasiert
- Fondstypen
- Quant-Strategien
- Domizil
- Österreich (Salzburg)
- Anlegertyp
- Institutionell, Pensionskassen, Family Offices
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Starke quantitative und Faktor-Forschungs-Kapazitäten
- Institutionelles Reporting und Kundenservice
- Spezialisierte Pensions- und Stiftungs-Expertise
Cons
- Begrenzter Privatkundenvertrieb in Österreich
- Mindestanlage-Größen sind institutionell
Beste Wahl für Institutionelle Kunden, Pensionskassen und Family Offices, die systematische und faktorbasierte Strategien suchen
AAA-bewertete Muttergruppe, volle diskretionäre Mandate für Stiftungen und HNW-Kunden.
LLB Austria besuchen- Fokus
- Diskretionäre Vermögensverwaltung
- Fondstypen
- Diskretionäre Mandate
- Domizil
- Österreich (Wien, LLB-Gruppe)
- Anlegertyp
- HNW und Stiftungen
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Gestützt von der stabilen AAA-bewerteten Muttergesellschaft LLB-Gruppe
- Kombinierte Wiener und Vaduzer Expertise im Wealth Management
- Starke Stiftungs- und Family-Office-Kapazität
Cons
- Hohe Mindestanlage für Vollservice (typisch EUR 500.000+)
- Gebühren spiegeln Private-Banking-Service wider
Beste Wahl für Vermögende Privatpersonen und Family Offices, die eine österreichisch-liechtensteinische Privatbank mit voller Vermögensverwaltungs-Kapazität wollen
Gereiht nach verwaltetem Vermögen, Fondsqualität, Gebührentransparenz, Plattform-Zugänglichkeit und regulatorischem Stand, hier die 7 besten österreichischen Vermögensverwalter 2026.
Wie wählen Sie einen Vermögensverwalter in Österreich?
Die Wahl eines Vermögensverwalters in Österreich hängt von Ihren Anlagezielen, Ihrer Steuersituation und dem bevorzugten Vertriebskanal ab. Hier die wichtigsten Schritte:
- 1
Zwischen aktiven Fonds, ETFs oder Mischung entscheiden
Österreichische KAGs betreiben meist aktiv verwaltete Investmentfonds. Für günstiges Indexing kombinieren Sie sie mit ETFs von Amundi, iShares oder Xtrackers über einen Broker.
- 2
Verwalter im FMA-Register prüfen
Jede österreichische Kapitalanlagegesellschaft muss bei der FMA registriert sein. Suchen Sie das öffentliche Register, um den Lizenzstatus der KAG zu bestätigen.
- 3
Ein Wertpapierdepot eröffnen
Sie brauchen ein Depot über Ihre Bank oder einen Broker. Erste Bank, BAWAG und Raiffeisen betreiben hauseigenes Brokerage. Siehe unseren Geschäftsbanken-Leitfaden für Plattformoptionen.
- 4
Gesamtkostenquote (TER) und Ausgabeaufschläge vergleichen
Eine TER von 0,8% bis 1,8% ist typisch für aktive österreichische Fonds. Vermeiden Sie Fonds mit Ausgabeaufschlägen über 3%, wenn möglich. Saubere Anteilsklassen über Online-Plattformen verzichten oft auf den Ausgabeaufschlag.
- 5
Sparplan einrichten
Automatisierte Monatskäufe ab EUR 25 glätten den Einstiegspreis und senken das Verhaltensrisiko. Die meisten österreichischen KAGs bieten Sparpläne über die Hausbank an.
Welche Gebühren verlangen österreichische Fondsverwalter?
Österreichische Fondsgebühren sind typischerweise höher als vergleichbare ETFs, aber niedriger als diskretionäres Wealth Management. Hier ist, womit Sie Stand Juni 2026 rechnen müssen:
- Gesamtkostenquote (TER): 0,8% bis 1,8% pro Jahr für aktiv verwaltete Aktienfonds bei Erste AM, RCM oder Amundi Austria.
- Ausgabeaufschlag: 2% bis 5% beim Kauf. Oft reduziert oder erlassen bei Sparplänen und Online-Plattformen.
- Depotgebühr: EUR 20 bis EUR 80 pro Jahr bei traditionellen Banken. Kostenlos bei Online-Brokern wie flatex oder George der Erste.
- Performance-Gebühr: Manche Fonds verlangen 10% bis 20% der Outperformance über einer Benchmark. Prüfen Sie das KID (Key Investor Document).
- Diskretionäre Verwaltung: Private-Banking-Mandate bei Semper Constantia oder Spängler IQAM kosten typischerweise 0,8% bis 1,5% des Vermögens pro Jahr, plus Fondskosten.
Österreichische Fonds gegen internationale ETFs
Werden österreichische Investmentfonds anders besteuert?
Österreichische Steuereinwohner haben ein standardisiertes Regime für Anlageerträge. So funktioniert die Fondsbesteuerung Stand Juni 2026:
- KESt von 27,5%: Gilt für Ausschüttungen, realisierte Kapitalgewinne und den ausschüttungsgleichen Ertrag bei thesaurierenden Fonds.
- Automatischer Einbehalt: Österreichische Banken und Fondsplattformen behalten die KESt an der Quelle ein. Ausländische Plattformen meist nicht, was die Erklärungspflicht verschiebt.
- Transparente vs. nicht-transparente Fonds: Österreichische KAGs reichen jährlich eine Jahresmeldung bei der OeKB ein und vereinfachen die Besteuerung. Ausländische Fonds ohne Jahresmeldung können auf einer ungünstigen Pauschalbasis besteuert werden.
- Verlustverrechnung: Verluste auf Wertpapieren können innerhalb desselben Kalenderjahres bei derselben Bank gegen Gewinne auf anderen Wertpapieren verrechnet werden.
- Zukunftsvorsorge: Staatlich gefördertes privates Pensionsvehikel, das die KESt vermeidet, wenn bis zur Pensionierung gehalten. Maximalbeitrag jährlich begrenzt.
Wichtige Steuerbegriffe
- Jahresmeldung: Jährliche Fonds-Steuermeldung bei der OeKB. Automatisch für österreichische KAGs.
- Ausschüttungsgleicher Ertrag: Fiktive Ausschüttung bei thesaurierenden Fonds, besteuert obwohl kein Bargeld ausgezahlt wird.
- Anschaffungskosten: Anschaffungskosten-Basis für die Kapitalgewinn-Berechnung. Siehe unseren Einkommensteuer-Leitfaden dazu, wie Anlageerträge mit der Lohnsteuer interagieren.
Entity References
Full factual profiles for each brand covered on this page:
- Erste Asset Management
Austrian Asset Management
- Raiffeisen Capital Management
Austrian Asset Management
- Amundi Austria
Austrian Asset Management
- Kepler-Fonds KAG
Austrian Asset Management
- C-Quadrat Investment AG
Austrian Asset Management
- Spaengler IQAM Invest
Austrian Asset Management
- Liechtensteinische Landesbank Österreich (LLB Austria)
Austrian Asset Management
Häufig gestellte Fragen
Was ist die KESt auf Anlagen in Österreich?
KESt (Kapitalertragsteuer) ist Österreichs Kapitalertrags- und Anlageertragsteuer. Stand Juni 2026 beträgt der Satz 27,5% auf Dividenden, Anleihezinsen, Fondsausschüttungen und realisierte Kapitalgewinne auf Wertpapiere und Krypto. Auf Sparkonto-Zinsen bleibt die KESt bei 25%. Österreichische Banken und Fondsplattformen behalten die KESt automatisch ein, die meisten Privatanleger müssen diese Gewinne also nicht separat angeben.
Können Sie steuerfrei über österreichische Fonds investieren?
Nein, in Österreich ansässige Fonds sind nicht steuerfrei. Österreichische UCITS-Fonds erstellen aber eine jährliche Jahresmeldung, die das Steuerreporting standardisiert. Stand Juni 2026 diskutiert die österreichische Regierung eine Behaltefrist (Mindesthaltedauer-Befreiung), die Kapitalgewinne nach einer Mindesthaltedauer befreien würde, das ist aber noch nicht beschlossen. Siehe unseren Einkommensteuer-Leitfaden dazu, wie Anlageerträge in Ihre jährliche Arbeitnehmerveranlagung passen.
Was ist die FMA?
Die FMA (Finanzmarktaufsichtsbehörde) ist Österreichs Finanzmarktaufsicht. Sie beaufsichtigt Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Vermögensverwalter, Investmentfonds und Krypto-Dienstleister. Jede österreichische KAG (Kapitalanlagegesellschaft) und jede MiCA-lizenzierte Krypto-Plattform ist bei der FMA auf fma.gv.at registriert.
Schütten österreichische Fonds Dividenden aus?
Österreichische Fonds können entweder ausschüttend oder thesaurierend sein. Ausschüttende Fonds zahlen Bardividenden, meist quartalsweise oder jährlich. Thesaurierende Fonds reinvestieren Erträge automatisch. Thesaurierende Fonds sind für Langzeitanleger oft steuerlich effizienter, weil reinvestierte Erträge weiterhin jährlich über den ausschüttungsgleichen Ertrag besteuert werden, die administrative Handhabung aber einfacher ist.
Gibt es einen Mindestbetrag für österreichische Investmentfonds?
Die meisten österreichischen Privatkundenfonds akzeptieren Mindestanlagen von EUR 50 bis EUR 100 für Einmalkäufe und EUR 50 pro Monat für Sparpläne. Private-Banking- oder institutionelle Anteilsklassen bei C-Quadrat oder Spängler IQAM können EUR 100.000 oder mehr verlangen. Plattformen wie Erste Bank George und flatex bieten Fondsspar-Pläne ab EUR 25 pro Monat.
Offizielle Quellen
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