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Beste Energieanbieter in Österreich (2026)

Jules de Bruin

Einwohner in Wien

Updated: 19. Mai 2026 | Found helpful by 5 others

Top 7 der besten Energieanbieter in Österreich

Basierend auf Marktanteil, Preiswettbewerbsfähigkeit, Grünstromprofil und Kundenservice sind dies die führenden österreichischen Energieanbieter im Jahr 2026.

Größtes Energieunternehmen

1. OMV

5.0

Österreichs größtes Energieunternehmen und einer der größten integrierten Öl-, Gas- und Chemiekonzerne in Mitteleuropa. OMV ist an der Wiener Börse (ATX) notiert und deckt Exploration und Produktion, Raffinerie, Vertrieb und Petrochemie ab. Der Konzern beliefert Industrie- und Tankstellenkunden.

Why we recommend it: Österreichs größtes Energieunternehmen nach Umsatz, ATX-notiert, integrierter Öl-Gas-Chemie-Konzern und umfangreiches Tankstellennetz.

Best for: Kunden und Partner, die Österreichs größten integrierten Öl-, Gas- und Chemiekonzern suchen

Pros

  • +Österreichs größtes Energieunternehmen nach Umsatz
  • +ATX-notiert mit starker Kapitalbasis und Transparenz
  • +Integrierter Öl-, Gas- und Petrochemie-Auftritt
  • +Umfangreiches österreichisches Tankstellen- und Servicenetz

Cons

  • Kein Stromversorger für Privathaushalte, daher nicht auf E-Control gelistet
  • Haushaltsrelevanz vor allem bei Treibstoff und Erdgas
  • Konzernperspektive kann für Endkunden distanziert wirken
OMV besuchen

2. EVN

4.7

Der Hauptversorger Niederösterreichs mit rund 800.000 Strom- und Gaskunden. EVN ist ein zuverlässiger Regionalversorger mit einem starken Produktportfolio aus Strom, Gas, Fernwärme und PV-Lösungen.

Why we recommend it: Bester regionaler Versorger in Niederösterreich für kombinierten Strom und Gas mit PV- und Wärmepumpenfinanzierung.

Best for: Niederösterreicher, die einen regionalen Versorger mit gebündeltem Strom und Gas wollen

Pros

  • +Führender Versorger in Niederösterreich
  • +Strom und Gas aus einer Hand
  • +Gute PV- und Wärmepumpen-Finanzierungsoptionen
  • +Solide Bonität und langjährige lokale Präsenz

Cons

  • Regionaler Fokus, eingeschränkt außerhalb Niederösterreichs
  • Kundenservice nur auf Deutsch
  • Preisgestaltung typischerweise im Mittelfeld auf E-Control
EVN besuchen
Beste Wahl für Graz

3. Energie Graz

4.5

Der Stadtversorger von Graz, Österreichs zweitgrößter Stadt. Energie Graz versorgt steirische Haushalte mit Strom, Gas und Fernwärme und legt einen starken Fokus auf erneuerbare Erzeugung und lokale Infrastrukturinvestitionen.

Why we recommend it: Standardversorger in Graz, der Strom, Gas und Fernwärme bündelt, mit starken lokalen Investitionen in steirische Erneuerbare.

Best for: Grazer, die einen kommunalen Versorger mit starker lokaler Präsenz und grünen Tarifen wollen

Pros

  • +Standardanbieter für die meisten Grazer Haushalte
  • +Bündelt Strom, Gas und Fernwärme
  • +Lokale Investitionen in steirische erneuerbare Erzeugung
  • +Zuverlässiger Kundenservice über lokale Filialen

Cons

  • Abdeckung auf Graz und unmittelbare Umgebung fokussiert
  • Tarife rangieren selten an der Spitze der E-Control-Listen
  • Oberfläche und Unterlagen nur auf Deutsch
Energie Graz besuchen
Meiste Wasserkraft

4. VERBUND

4.3

Österreichs größter Stromproduzent und ein europäischer Wasserkraft-Marktführer. VERBUND liefert Privatkunden landesweit 100 Prozent österreichische Wasserkraft mit transparenter Preisgestaltung und branchenführender Nachhaltigkeit.

Why we recommend it: Günstigste landesweit verfügbare 100-Prozent-UZ-46-zertifizierte österreichische Wasserkraft, schlägt oft regionale Standardversorger.

Best for: Kunden, die 100 Prozent österreichische Wasserkraft zu wettbewerbsfähigen Preisen wollen, landesweit verfügbar

Pros

  • +100 Prozent österreichische Wasserkraft, landesweit verfügbar
  • +Wettbewerbsfähige Preise gegenüber regionalen Standardversorgern
  • +Starke Nachhaltigkeit und Transparenz im Reporting
  • +UZ-46-Umweltzeichen-zertifizierter Ökostrom

Cons

  • Kein Gasangebot, nur Strom
  • Kundenservice überwiegend auf Deutsch
  • Weniger Treuevorteile als bei Stadtversorgern
VERBUND besuchen

5. Wien Energie

4.1

Der Stadtversorger von Wien, der rund 2 Millionen Kunden mit Strom, Gas und Fernwärme versorgt. Wien Energie ist Standardanbieter für viele Wiener Wohnungen und investiert stark in Solar, Wind und Kraft-Wärme-Kopplung.

Why we recommend it: Wiener Standardversorger für sofortige Belieferung beim Einzug, bündelt Strom, Gas und Fernwärme mit starken Investitionen in Solar und Wind.

Best for: Wiener Einwohner, die einen lokalen Anbieter für Strom, Gas und Fernwärme wollen

Pros

  • +Standardanbieter für die meisten Wiener Wohnungen, einfacher Start
  • +Strom, Gas und Fernwärme als Bündel
  • +Starke Investitionen in Wiener Solar und Wind
  • +Zuverlässiger Kundenservice und gutes digitales Portal

Cons

  • Tarife selten der absolut günstigste Wert auf E-Control
  • Angebote meist auf den Wiener Raum beschränkt
  • Standardtarif sollte jährlich neu geprüft werden
Wien Energie besuchen

6. Energie AG Oberösterreich

4.0

Der wichtigste Regionalversorger in Oberösterreich mit rund 580.000 Kunden in Strom, Gas und Abfallservices. Eine starke lokale Marke mit solidem digitalem Portal und wettbewerbsfähigen Ökostrom-Tarifen.

Why we recommend it: Führender Versorger in Oberösterreich mit wettbewerbsfähigen Ökostrom-Tarifen und kombinierten Strom-und-Gas-Optionen.

Best for: Oberösterreichische Haushalte, die einen regionalen Versorger mit starker lokaler Präsenz wollen

Pros

  • +Führender Versorger in Oberösterreich
  • +Wettbewerbsfähige Ökostrom-Tarife
  • +Solides digitales Kundenportal
  • +Strom und Gas im Bündel verfügbar

Cons

  • Hauptsächlich für Oberösterreich
  • Keine dynamische Tarifoption
  • Oberfläche und Unterlagen nur auf Deutsch
Energie AG besuchen

7. KELAG

3.8

Der Kärntner Regionalversorger, der Kärnten und Teile der Steiermark mit Strom, Gas und Wärme versorgt. KELAG ist bekannt für ein starkes Grünstromprofil dank der reichlich vorhandenen Wasserkraft in Kärnten und für ein solides Kundenerlebnis.

Why we recommend it: Stärkstes Wasserkraftprofil aus Kärntner Flüssen mit beliebten Wärmepumpen- und PV-Finanzierungspaketen.

Best for: Kärntner und oststeirische Einwohner, die einen regionalen Versorger mit starkem Grünstromprofil wollen

Pros

  • +Starkes Wasserkraftprofil aus Kärntner Flüssen
  • +Strom-, Gas- und Fernwärmebündel
  • +Zuverlässiger lokaler Kundenservice
  • +Beliebte Wärmepumpen- und PV-Finanzierungspakete

Cons

  • Regional, hauptsächlich Kärnten und östliche Steiermark
  • National weniger wettbewerbsfähig in den E-Control-Rankings
  • Begrenzte digitale Self-Service-Funktionen
KELAG besuchen

Wie wechseln Sie den Energieanbieter in Österreich?

Die österreichischen Strom- und Gasmärkte sind vollständig liberalisiert, und der Wechsel ist gesetzlich geschützt. So gehen Sie vor:

  • 1

    Ermitteln Sie Ihren Jahresverbrauch in kWh

    Prüfen Sie Ihre letzte Jahresabrechnung Ihres aktuellen Versorgers. Typische Werte: ein Wiener 1-Personen-Haushalt verbraucht rund 1.500 kWh pro Jahr Strom, ein 2-Personen-Haushalt 2.500 kWh, eine vierköpfige Familie etwa 4.500 kWh.

  • 2

    Vergleichen Sie Tarife im E-Control Tarifkalkulator

    Der E-Control Tarifkalkulator ist das offizielle Tool des Regulators. Geben Sie Postleitzahl und kWh-Verbrauch ein, um alle lizenzierten Versorger nach Jahresgesamtkosten sortiert zu sehen.

  • 3

    Online beim neuen Versorger anmelden

    Die Anmeldung dauert online rund 10 Minuten. Sie benötigen Ihre Zählernummer und die Kundennummer Ihres aktuellen Versorgers. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung Ihres alten Vertrags automatisch.

  • 4

    Warten Sie etwa 3 Wochen auf die Aktivierung

    Der Wechsel wird im Hintergrund vom Netzbetreiber abgewickelt. Es gibt keine Versorgungsunterbrechung. Sie erhalten ein Bestätigungsschreiben und eine Schlussrechnung von Ihrem alten Versorger.

  • 5

    Vergleichen Sie alle 12 Monate erneut

    Die meisten wettbewerbsfähigen Tarife enthalten eine 12-monatige Preisgarantie. Wenn diese ausläuft, steigen die Aufschläge oft deutlich. Setzen Sie eine Kalendererinnerung, um neu zu vergleichen und gegebenenfalls erneut zu wechseln.

Was ist der günstigste Stromanbieter in Österreich?

Der günstigste Anbieter hängt von Ihrer Postleitzahl und Ihrem Verbrauch ab. Stand: 19. Mai 2026 sind die durchgängig günstigen Anbieter:

  • aWATTar: Dynamische Stundentarife, gekoppelt an den EPEX-Spotpreis. Am günstigsten, wenn Sie Verbrauch (E-Auto-Laden, Wäsche) in günstige Nacht- und Mittagsstunden verschieben können.
  • VERBUND: Sehr wettbewerbsfähig für 100 Prozent österreichische Wasserkraft, üblicherweise innerhalb von 5 Prozent zum günstigsten Festtarif.
  • Spotty und MaxEnergy: Reine Online-Herausforderer mit aggressiven Aktionspreisen für Neukunden.
  • Regionalversorger: Ihr lokaler Versorger (Wien Energie, EVN, Energie AG, KELAG) ist selten der absolut günstigste, aber oft nahe dran, wenn Sie Treuerabatte einrechnen.

Dynamische Tarife belohnen Flexibilität

Wenn Sie ein E-Auto, eine Wärmepumpe oder einen PV-Speicher haben, kann ein dynamischer Tarif wie aWATTar HOURLY Ihre Stromrechnung um 20 bis 40 Prozent gegenüber einem Festtarif senken. Ohne Flexibilität bleiben Sie bei einem festpreisigen Ökostrom-Vertrag.

Wie viel zahlen Österreicher für Strom und Gas?

Stand: 19. Mai 2026 sind typische österreichische Haushaltsenergiepreise:

  • Strom (Gesamtpreis): Etwa 22 bis 28 Cent pro kWh inklusive Netzgebühren, Steuern und Stromkostenbremse-Subvention für den Grundverbrauch.
  • Gas (Gesamtpreis): Etwa 8 bis 12 Cent pro kWh inklusive Netzgebühren und Steuern.
  • Jahresstromrechnung: EUR 550 bis EUR 750 für einen 2-Personen-Haushalt mit 2.500 kWh pro Jahr.
  • Jahresgasrechnung: EUR 1.000 bis EUR 1.800 für eine typische gasbeheizte Wohnung mit 12.000 kWh pro Jahr.
  • Netzgebühren: Rund 30 bis 40 Prozent der Stromrechnung, von E-Control je Region festgelegt. Sie können den Netzbetreiber nicht wechseln, nur den Versorger.

Was Ihre Rechnung beeinflusst

  • Verbrauch: Die Heizungsart wirkt am stärksten. Gas- oder Stromheizung kann die Rechnung 3- bis 5-mal höher treiben als bei einer Wohnung mit Fernwärme.
  • Tarifstruktur: Fest- vs. dynamische (stündliche) Preisgestaltung. Festtarife bieten Sicherheit, dynamische Tarife belohnen Flexibilität.
  • Bundesland: Netzgebühren variieren regional. Burgenland und Niederösterreich gehören zu den günstigsten, Vorarlberg und Tirol zu den teureren.
  • Steuern und Abgaben: Stromsteuer, Erneuerbaren-Aufschlag und 20 Prozent Umsatzsteuer. Sehen Sie sich unseren Strom- und Gasleitfaden für eine zeilenweise Aufschlüsselung einer Wiener Rechnung an.

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