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Beste Angel-Investoren-Netzwerke in Österreich (2026)

Jules de Bruin
Jules de BruinRedaktion, How to Austria · 2025 nach Wien gezogen

Aktualisiert: | 5 weitere Personen fanden das hilfreich

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Unser Gesamttipp unten: Beste.

1. Hans(wo)men Group

5,0

Pre-Seed-Lead. Österreichs bekanntester Angel, seit 2003 aktiv, übernimmt meist den Lead in Pre-Seed-Runden und nimmt Pitches über ein einfaches Online-Formular an.

Beste Wahl fürTech-Gründer in ganz Europa, die einen Lead-Investor für Pre-Seed suchen
Bei der Hans(wo)men Group pitchen

Das Investmentvehikel des Wiener Family Office von Hansi Hansmann, das weiterhin als Hans(wo)men Group auftritt. Es unterstützt skalierbare, technologiegetriebene Startups in ganz Europa und übernimmt in der Regel bei Pre-Seed den Lead; eine Ticketgröße veröffentlicht es nicht.

Pros

  • Übernimmt meist den Lead in Pre-Seed-Runden
  • Tiefe Operator-Basis unter den Mitgliedern
  • Koordinierte Due Diligence und Deal-Führung
  • Praktische Unterstützung über den Scheck hinaus

Cons

  • Keine veröffentlichte Ticketgröße
  • Geringere Gesamtfondskapazität als breitere Netzwerke
  • Selektive Mitgliedschaft und hohe Bewerbungshürde

2. Austrian Angel Investors Association (AAIA)

4,7

Nationales Netzwerk. Österreichs größtes akkreditiertes Angel-Netzwerk mit kuratierten Pitch-Events, Online-Deal-Rooms und starker politischer Interessenvertretung auf Bundesebene.

Beste Wahl fürGründer, die Pre-Seed-Runden aufnehmen, und akkreditierte Investoren, die diversifizierte Angel-Portfolios aufbauen
AAIA besuchen

Österreichs nationaler Angel-Investoren-Verband, gegründet 2013. Die AAIA, heute Teil von invest.austria mit über 350 Mitgliedern, verbindet Angel-Investoren mit Pre-Seed- und Seed-Startups über kuratierte Pitch-Events, Online-Deal-Rooms und gezielte Vermittlungen und setzt sich für eine gründerfreundliche Politik auf Bundesebene ein.

Pros

  • Österreichs größtes akkreditiertes Angel-Netzwerk
  • Kuratierte Pitch-Events und Online-Deal-Rooms
  • Starke politische Interessenvertretung und Branchendaten
  • Klarer Weg von der Mitgliedervermittlung zum Scheck

Cons

  • Formaler Mitgliedschafts- und Akkreditierungsprozess
  • Trotz nationalem Mandat vorrangig auf Wien fokussiert
  • Qualität der einzelnen Schecks variiert über die Mitglieder

3. primeCROWD

4,5

Beste digitale Plattform. Schlanke SPV-Struktur für Gründer mit großer Kleinanleger- und akkreditierter Investorenbasis und digitalem Workflow, der die Fundraising-Reibung reduziert.

Beste Wahl fürGründer, die einen einzigen gebündelten Angel-Scheck wollen, und Kleinanleger mit kleineren Allokationen
Bei Gateway Ventures pitchen

Wiener Investorenplattform, die heute als Gateway Ventures auftritt. Sie bündelt Privatinvestoren ab €10.000 in Seed- bis Series-A-Runden von €300.000 bis €1 Million für Startups mit Sitz in der DACH-Region, in Digital Economy, Health und Sustainability.

Pros

  • Schlanke SPV-Struktur für Gründer
  • Große Kleinanleger- und akkreditierte Investorenbasis
  • Digitaler Workflow reduziert Fundraising-Reibung
  • Starke Compliance mit dem österreichischen Alternativfinanzierungsgesetz

Cons

  • Plattformgebühren fallen für Gründer und Investoren an
  • SPV-Berichtspflichten nach dem Abschluss
  • Weniger praktische strategische Unterstützung als menschliche Angel-Netzwerke

4. startup300

4,3

Historischer Linzer Anker des österreichischen Angel-Investings, heute in Abwicklung: gelistet zur Einordnung, nicht als aktive Kapitalquelle.

Beste Wahl fürGründer, die Angel-Kapital in Kombination mit Ökosystem- und Accelerator-Unterstützung suchen
startup300 besuchen

In Linz gegründetes Angel- und Ökosystem-Unternehmen, dessen Aktie im März 2022 zuletzt an der Wiener Börse gehandelt wurde. Seit 2026 verwaltet es nur noch sein bestehendes Portfolio von 14 Beteiligungen und desinvestiert, nimmt also keine neuen Startups auf (startup300, April 2026).

Pros

  • Veröffentlicht NAV-Berichte zum verbliebenen Portfolio
  • Portfolio umfasst Angel-Investing, Acceleratoren und Dienstleistungen
  • Starker Anker in Linz und Oberösterreich
  • Zugang zu Operator- und Konzernnetzwerk

Cons

  • Komplexe Konzernstruktur kann Entscheidungen verlangsamen
  • Kleinere Einzelschecks als spezialisierte Angel-Netzwerke
  • Vorgaben als börsennotiertes Unternehmen beeinflussen die Deal-Auswahl

5. CONDA

4,1

Bestes Crowdfunding. Reguliertes Crowdinvesting nach der EU-Crowdfunding-Verordnung mit Kleinanlegerzugang ab €250 und Kapitalaufnahmen bis €5 Millionen pro Jahr.

Beste Wahl fürKleinanleger mit kleineren Allokationen und Gründer, die produktgestützte Runden aufnehmen
CONDA besuchen

Österreichs führende Equity-Crowdfunding-Plattform, 2013 in Wien gegründet und heute in mehreren EU-Märkten aktiv. CONDA lässt Klein- und akkreditierte Anleger an österreichischen Startup-Runden nach dem österreichischen Alternativfinanzierungsgesetz teilnehmen.

Pros

  • Reguliertes Equity-Crowdfunding nach österreichischem Recht
  • Kleinanlegerzugang ab €250 aufwärts
  • Paneuropäisches Mandat mit EU-Crowdfunding-Passporting
  • Starke Marketing- und Community-Reichweite

Cons

  • Plattformgebühren und Marketingkosten für Gründer
  • Cap-Table-Komplexität über Treuhänder- oder SPV-Strukturen
  • Vor allem für konsum- oder community-getriebene Unternehmen geeignet

6. aws i2 Business Angels

4,0

Größter AT-Angel-Pool. Größter neutraler Angel-Pool in Österreich mit 400+ Investoren, kostenlos für Gründer und strukturiertem Matching mit NDA-gestütztem Double-Blind-Workflow.

Beste Wahl fürGründer, die eine offizielle, neutrale Matching-Plattform mit dem größten verifizierten Angel-Pool in Österreich suchen
aws i2 Business Angels besuchen

Österreichs größte neutrale Business-Angel-Matching-Plattform, betrieben von der Austria Wirtschaftsservice (aws). aws i2 verbindet mehr als 400 Angel-Investoren über strukturiertes Matching, Pitch-Tage und Double-Blind-Workflows mit geprüften Startups.

Pros

  • Größter neutraler Angel-Pool in AT (400+ Investoren)
  • Kostenlos für Gründer, betrieben von der Bundes-aws
  • Strukturiertes Matching mit NDA-gestütztem Double-Blind-Workflow
  • Bundesweite Abdeckung in allen Bundesländern

Cons

  • Langsamerer Workflow als online-first Netzwerke
  • Weniger kuratiert als thematische Angel-Gruppen wie Hans(wo)men
  • Kein Fondskapital, nur Vermittlung einzelner Angels

7. Next Play

3,8

Exit- und M&A-Beratung durch frühere Partner von Uniqa Ventures, nützlich, sobald Angel-finanzierte Gründer einen Verkauf vorbereiten.

Beste Wahl fürVenture-finanzierte Gründer, die einen Exit oder Secondary-Verkauf vorbereiten
Next Play besuchen

Next Play beschreibt sich als M&A-Boutique und Investment-Banking-Beratung: Es begleitet Gründer und Venture-Fonds bei Verkaufsprozessen und Liquidität vor dem Exit. Ein Angel-, Syndikats- oder Seed-Investmentprogramm veröffentlicht es nicht.

Pros

  • Führt kompetitive Verkaufsprozesse
  • Partner aus dem Umfeld von Uniqa Ventures
  • Arbeitet mit Gründern und Venture-Fonds

Cons

  • Investiert nicht in Startups
  • Erst in der Exit-Phase relevant

Gereiht nach Deal-Aktivität, Mitgliederbasis, Gründerfreundlichkeit und Ökosystem-Reichweite finden Sie hier die 7 besten österreichischen Angel-Investoren-Netzwerke 2026.

Wie schneiden Österreichs Angel-Netzwerke im Überblick ab?

Tabelle zum Vergleich der zehn österreichischen Angel-Netzwerke und Plattformen auf dieser Seite im Oktober 2026, darunter alle sieben gereihten (Hans(wo)men Group, invest.austria und AAIA, primeCROWD heute Gateway Ventures, startup300, CONDA, aws i2 Business Angels, Next Play) sowie European Super Angels Club, Danube Angels und das Female Investors Network, nach Sitz, Typ, Phase, Branchenfokus, typischem Ticket und ob das Unternehmen in Österreich registriert sein muss.
NetzwerkSitzTypPhaseBranchenfokusTypisches TicketFirmensitz in Österreich nötig?
Hans(wo)men GroupWienFamily Office von Hansi HansmannPre-Seed, meist als LeadTech, branchenoffenNicht veröffentlichtNein; investiert in ganz Europa
invest.austria (inkl. AAIA)WienNationaler Investorenverband, über 350 MitgliederAngel-, VC- und Private-Equity-DealsNicht angegebenNicht veröffentlicht; Angel-Mitgliedschaft €890 pro JahrKeine Regel angegeben; Startups, Scale-ups, Spin-offs und KMU nutzen das kostenlose Dealflow-Formular
primeCROWD (heute Gateway Ventures)WienInvestoren-Pooling-PlattformSeed bis Series ADigital Economy, Health, SustainabilityRunden €300.000 bis €1 Mio.; Investoren ab €10.000Nein; Sitz in der DACH-Region
startup300LinzFrüher börsennotierter Investor, desinvestiertKeine neuen InvestmentsKeinerKeinesNimmt keine Bewerbungen an
CONDAWienCrowdinvesting-Plattform (EU-Crowdfunding-Verordnung)Etablierte KMU, idealerweise ab dem dritten GeschäftsjahrBranchenoffenInvestoren ab €250; bis €5 Mio. pro JahrNein; GmbH oder AG mit Registrierung in der EU, keine Vorgründung
aws i2 Business AngelsBundesweit (aws)Öffentliche Matching-Plattform, über 400 InvestorenAm Markt, idealerweise erste zahlende KundenAlle BranchenRunden €100.000 bis €1 Mio.; Investoren ab €50.000Ja, Sitz oder Betriebsstätte in Österreich; Gründung darf noch laufen
Next PlayNicht angegebenM&A- und Exit-BeratungExit-PhaseKeinerInvestiert nichtNicht anwendbar
European Super Angels ClubWienClub nur für Mitglieder (Partner von KPMG Austria und Venionaire)Traktion im HeimmarktKI, Cybersecurity, Digital Health, Fintech, Sportstech, Mobilität€1 Mio. bis 10 Mio. pro RundeKeine Regel angegeben
Danube AngelsWienCrowdinvesting-NetzwerkWachstumsunternehmenNicht angegebenInvestoren ab €1.000Keine Regel angegeben
Female Investors Network (FIN)DACH (Events in München, Hannover)Community für Investorinnen, Pooling über Gateway VenturesNicht angegebenKein fixer SektorInvestorinnen ab €5.000Keine Regel angegeben; nicht auf von Frauen geführte Teams beschränkt

Quellen: Websites, Bewerbungsseiten oder FAQ der Netzwerke (hansmann.fo, invest-austria.com, gateway.ventures, startup300.at, conda-capital.com, aws.at, startnextplay.com, superangels.club, danubeangels.com, female-investors.network), geprüft am 21. Oktober 2026.

Nur aws i2 Business Angels verlangt Sitz oder Betriebsstätte in Österreich und nimmt dabei auch Unternehmen in Gründung auf. Gateway Ventures (früher primeCROWD) nimmt Startups aus der gesamten DACH-Region, CONDA braucht eine in der EU registrierte GmbH oder AG, und die Hans(wo)men Group investiert in ganz Europa. Die Mindestbeträge für Investoren reichen von €250 bei CONDA bis €50.000 bei aws i2, und Runden des European Super Angels Club erreichen €10 Millionen.

Wie funktionieren österreichische Angel-Netzwerke?

Österreichische Angel-Netzwerke verbinden kuratierten Deal-Flow, Pitch-Events und rechtliche Infrastruktur für gebündelte Investments. So sieht die praktische Mechanik aus:

  • 1

    Gründer bewirbt sich über das Netzwerk

    Gründer bewerben sich über das Online-Formular des Netzwerks oder über eine Mitgliederempfehlung. AAIA, primeCROWD und Hans(wo)men veröffentlichen alle Bewerbungsaufrufe.

  • 2

    Netzwerk kuratiert Pitch-Events

    Ausgewählte Startups pitchen bei physischen oder Online-Events vor der Mitglieder-Angel-Basis. primeCROWD betreibt laufende digitale Deal-Rooms, während AAIA und Hans(wo)men vierteljährliche Pitch-Tage veranstalten.

  • 3

    Angels bekunden individuell Interesse

    Jeder Angel entscheidet unabhängig, ob er teilnimmt. Lead-Angels koordinieren mitunter Term Sheets und Due Diligence für den Rest der Gruppe.

  • 4

    Gebündeltes Investment über SPV oder Cap Table

    Investments gehen entweder direkt auf den Cap Table oder über ein Special Purpose Vehicle (SPV), das mehrere Angels zu einer einzigen Position bündelt. CONDA und primeCROWD nutzen standardmäßig SPV- oder Treuhandstrukturen.

  • 5

    Folge-Co-Investment mit aws und VCs

    Die meisten österreichischen Pre-Seed- und Seed-Runden stapeln Angels neben dem aws Gründungsfonds und einem Lead-VC. Sehen Sie unseren Leitfaden zu öffentlichen Venture-Fonds.

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Welche Ticketgrößen schreiben österreichische Angels?

Österreichische Angel-Tickets bündeln sich um kleinere europäische Normen im Vergleich zu den USA oder Großbritannien. So sieht die Landschaft aus:

  • Einzel-Angel-Ticket: €10.000 bis €50.000 ist die typische Spanne. Lead-Angels mit Operator-Hintergrund schreiben mitunter €100.000+.
  • Syndikats-Ticket: €100.000 bis €500.000, wenn mehrere Angels über AAIA, primeCROWD oder Hans(wo)men bündeln.
  • Crowdinvesting-Runde: sechsstellige Beträge bis €5 Millionen pro Jahr auf CONDA, von Anlegern ab €250.
  • Gebündelte Angel-Runde: €300.000 bis €1 Million über Gateway Ventures (früher primeCROWD), mit Investoren ab €10.000.

Die meisten österreichischen Seed-Runden stapeln mehrere Angel-Gruppen

Eine typische österreichische Seed-Runde kombiniert 5 bis 15 einzelne Angels (oft AAIA-affiliiert), ein primeCROWD- oder Hans(wo)men-SPV und einen aws-Gründungsfonds-Scheck. Dieses Stapeln reduziert den Druck auf einen einzelnen Scheck, überdimensioniert zu sein.
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Wer sind Österreichs bekannteste Angel-Investoren?

Österreichs Angel-Szene wird von einer kleinen Gruppe hochkarätiger Operatoren getragen. Hansi Hansmann ist der aktivste und hat seit 2003 40+ Startups unterstützt. Michael Altrichter, Berthold Baurek-Karlic und Lukas Puspok wurden jeweils zum Business Angel des Jahres gekürt. Viele investieren gemeinsam über die Hansmen Group, den European Super Angels Club und Founders of Europe (European Super Angels Club, 2025).

  • Hansi Hansmann: Österreichs produktivster Angel, seit 2003 aktiv mit 40+ Investments, darunter Runtastic und Shpock. Fünfmal zum Business Angel des Jahres gekürt (2010 bis 2014) und 2023 mit einem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet. Ankerinvestor des Syndikats Hansmen Group (European Super Angels Club, 2025).
  • Michael Altrichter: Veteran der Zahlungsbranche (paysafecard-Hintergrund), Mitgründer von startup300 und ehemaliger österreichischer Startup-Beauftragter der Regierung. Zum Business Angel des Jahres 2015 gekürt (SeedBlink, 2025).
  • Berthold Baurek-Karlic: Gründer von Venionaire Capital und Präsident des European Super Angels Club. Zum Business Angel des Jahres Österreich 2023 gekürt (Venionaire, 2023).
  • Lukas Puspok: vom European Super Angels Club als österreichischer Business Angel des Jahres anerkannt, aktiv in Energie- und Deep-Tech-Deals (European Super Angels Club, 2025).
  • Founders of Europe (FOE): ein operator-geführtes Netzwerk, zu dessen Mitgliedern Benjamin Ruschin, Tom Urbanek, Larissa Kravitz und Peter Steinberger zählen, mit Fokus auf B2B, SaaS und DeepTech in der Frühphase (SeedBlink, 2025).

Weitere Netzwerke, die man kennen sollte

  • European Super Angels Club (ESAC): ein Wiener Club nur für Mitglieder, gegründet von Partnern von KPMG Austria und Venionaire Capital, der €1 Million bis 10 Millionen für Startups mit Traktion im Heimmarkt aufstellt, in KI, Cybersecurity, Digital Health, Fintech, Sportstech und Mobilität (ESAC, Oktober 2026).
  • Danube Angels: ein Wiener Crowdinvesting-Netzwerk für Wachstumsunternehmen mit einem Mindestticket von €1.000 (Danube Angels, Oktober 2026).
  • Female Investors Network (FIN): eine Anfang 2020 gegründete Community, die Frauen zu Angel-Investorinnen macht und Tickets ab €5.000 über Gateway Ventures bündelt; FIN investiert nicht selbst und ist nicht auf von Frauen geführte Teams beschränkt (FIN, Oktober 2026).
  • ROI Ventures: eine Wiener Angel-Gruppe, die bis zu €100.000 in Pre-Seed- und Seed-B2B-Startups in SaaS, Deep Tech und Fintech schreibt (SeedBlink, 2025).

invest.austria ist die nationale Anlaufstelle

Die Austrian Angel Investors Association (AAIA) ist heute Teil von invest.austria, dem nationalen Netzwerk für Pre-IPO-Investoren mit 350+ Mitgliedern; eine Einzelmitgliedschaft für Angels kostet €890 pro Jahr. Gründer reichen über das kostenlose Dealflow-Formular ein. Es betreibt Investoren-Akademien, die invest.austria-Konferenz und das Vorentscheid des Startup World Cup Austria (invest.austria, 2026). Starten Sie hier und verzweigen Sie dann zu den thematischen Netzwerken oben.
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Gründen, wachsen, finanzieren: die Startup-Szene Österreichs.

Wie treten Sie einem österreichischen Angel-Syndikat bei?

Sowohl Gründer, die Schecks suchen, als auch Investoren, die Kapital einsetzen wollen, können auf österreichische Angel-Syndikate zugreifen. So sieht der praktische Weg von beiden Seiten aus:

  • Gründerweg: Bewerben Sie sich bei den Pitch-Nächten der AAIA, reichen Sie beim digitalen Deal-Room von primeCROWD ein oder sichern Sie sich eine warme Vermittlung über einen Accelerator- oder VC-Partner.
  • Investorenweg: Eine AAIA-Mitgliedschaft setzt den Status als akkreditierter Investor und einen moderaten Jahresbeitrag voraus. primeCROWD und CONDA nehmen Kleinanleger vorbehaltlich der Obergrenzen des österreichischen Alternativfinanzierungsgesetzes auf.
  • Operator-Angels: Viele österreichische Angel-Schecks stammen von ehemaligen Gründern und Senior-Operatoren wie der Hans(wo)men Group rund um Hansi Hansmann. Der Netzwerkeinstieg erfolgt meist über Vermittlungen.
  • Regionale Netzwerke: Das Business Angel Network (AVS) und landesweite Startup-Hubs bieten Zugang zu Angels außerhalb Wiens, besonders in der Steiermark, in Oberösterreich und Tirol.

Worauf österreichische Angels achten

  • Klares Problem und Founder-Market-Fit: Die meisten Angels sind Operatoren und gewichten die Fachtiefe der Gründer stark.
  • Frühe Traktionssignale: Bezahlte Pilotprojekte, priorisierte Wartelisten oder erste Umsätze erhöhen die Angel-Conversion deutlich.
  • Angemessene Bewertung: Österreichische Angel-Runden schließen bei Pre-Seed typischerweise zwischen €2 Millionen und €6 Millionen post-money.
  • aws-Gründungsfonds-Kompatibilität: Runden, die eine aws-Co-Investition ermöglichen, schließen schneller. Sehen Sie unseren Leitfaden zu öffentlichen Venture-Fonds.
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Gründen, wachsen, finanzieren: die Startup-Szene Österreichs.