Beste Debitkarten in Österreich (2026)

Aktualisiert: 3. August 2026| 5 weitere Personen fanden das hilfreich
Alltag in Österreich
Die beste kostenlose Debitkarte für die meisten Einwohner ist die N26 Standard (€0, englische App, eigenes Bankkonto). Der österreichische Alltagsstandard ist die Bankomatkarte (Debit Mastercard) zum Girokonto. Jede Debitkarte gibt nur Ihr eigenes Guthaben aus, ohne Kreditrahmen und ohne KSV1870-Prüfung.
Zahlen im Ausland
Für 0% Fremdwährungsentgelt verrechnen Trade Republic und N26 Metal gar nichts, Revolut ist unter der Woche gratis und schlägt am Wochenende auf. Wise ist die beste Wahl, um mehrere Währungen in einem Konto zu halten. Österreichische Bankkarten verrechnen meist ein Auslandseinsatzentgelt.
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Was sind die besten Debitkarten in Österreich?
Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.
Unser Gesamttipp unten: N26, ab N26 Standard.

N26 Bank SE, Germany
N26 Standard
Beste Gesamtwahl. Eine kostenlose Mastercard-Debitkarte mit vollständig englischer App und eigenem Konto, die einfachste erste Karte für Neuankömmlinge.
N26 holen
Standard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut n26.com/de-at.
- Monatsgebühr
- €0
- Fremdwährungsgebühr
Fremdwährungsgebühr
Was die Bank aufschlägt, wenn Sie nicht in Euro zahlen (Auslandseinsatzgebühr). Üblich sind 1,75% bis 2%, 0% ist im Ausland also eine echte Ersparnis.
- 1,7% (0% bei Metal)
- Gratis-BankomatBestwert
- Unbegrenzt in Österreich
- Konto-IBAN
- Deutsch (DE)
- Zinsen
- Keine, Debitkarte (nur Ihr Guthaben)
Mehr Details
- App-Sprache
- Englisch
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Eigenes integriertes Bankkonto, nicht nur eine Karte
- Sofortige Push-Benachrichtigung bei jeder Zahlung
Cons
- 1,7% Auslandsentgelt im Gratis-Tarif
- Deutsche IBAN, nicht österreichisch
Beste Wahl für Menschen, die eine kostenlose, englischsprachige Alltagskarte ohne österreichisches Bankkonto wollen

Revolut Bank UAB, Lithuania
Revolut Standard
Beste Wahl für Reisen. Werktags gratis Fremdwährungen zum Interbankenkurs plus In-App-Budgetierung, ideal für Reisende und Online-Vielzahler.
Revolut holen
Standard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut revolut.com/de-AT.
- Monatsgebühr
- €0
- Fremdwährungsgebühr
Fremdwährungsgebühr
Was die Bank aufschlägt, wenn Sie nicht in Euro zahlen (Auslandseinsatzgebühr). Üblich sind 1,75% bis 2%, 0% ist im Ausland also eine echte Ersparnis.
- Werktags gratis, +1% Wochenende
- Gratis-Bankomat
- €200 oder 5 pro Monat
- Konto-IBAN
- Litauisch (LT)
- Zinsen
- Keine, Debitkarte (nur Ihr Guthaben)
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Starke Budgetierung und Ausgabenanalyse
- Wegwerf-Virtualkarten für sicheres Online-Bezahlen
Cons
- Litauische IBAN, in Österreich gelegentlich hinterfragt
Beste Wahl für Vielreisende, die werktags gratis Währungstausch und detaillierte Ausgabenanalyse wollen

Wise
Beste Wahl für Währungen. Hält und gibt 40+ Währungen zum echten Mittelkurs aus, die günstigste Art, in einer bereits gehaltenen Währung zu zahlen.
Wise holen
- Monatsgebühr
- €0
- Fremdwährungsgebühr
Fremdwährungsgebühr
Was die Bank aufschlägt, wenn Sie nicht in Euro zahlen (Auslandseinsatzgebühr). Üblich sind 1,75% bis 2%, 0% ist im Ausland also eine echte Ersparnis.
- Mittelkurs + ab ~0,33%
- Gratis-Bankomat
- €250 pro Monat
- Konto-IBAN
- Belgisch (BE)
- Zinsen
- Keine, Debitkarte (nur Ihr Guthaben)
Mehr Details
- Kartenausstellung
- €7 einmalig
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Hält 40+ Währungen in einem Konto
- 0% Umrechnung bei gehaltener Währung
- Lokale Kontodaten in mehreren Währungen
Cons
- Kein vollwertiges Bankkonto, kein Überziehungsrahmen
Beste Wahl für Menschen, die in mehreren Währungen bezahlt werden oder ausgeben und den echten Kurs wollen

Trade Republic Bank GmbH, Germany
Trade Republic Card
Bester Cashback. Eine kostenlose Visa-Debitkarte mit 0% Auslandsentgelt und 1% Saveback bei jedem Einkauf in Ihren Sparplan.
Trade Republic holen
- Monatsgebühr
- €0
- FremdwährungsgebührBestwert
Fremdwährungsgebühr
Was die Bank aufschlägt, wenn Sie nicht in Euro zahlen (Auslandseinsatzgebühr). Üblich sind 1,75% bis 2%, 0% ist im Ausland also eine echte Ersparnis.
- 0%
- Gratis-Bankomat
- Gratis ab €100, €1 darunter
- Konto-IBAN
- Deutsch (DE)
- Zinsen
- Keine, Debitkarte (nur Ihr Guthaben)
Mehr Details
- Cashback
- 1% Saveback, max €15/Mo.
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Guthaben wird verzinst
Cons
- Saveback braucht einen aktiven Sparplan ab €50/Monat
- Physische Karte kostet €5 einmalig
Beste Wahl für Sparer, die null Auslandsentgelt und Cashback in einen Sparplan wollen

bunq B.V., Netherlands
bunq
Beste Wahl für Unterkonten. Eine niederländische Neobank rund um Budgetierung, mit unbegrenzten Unterkonten und bis zu 25 IBANs in höheren Tarifen.
bunq holen
- Monatsgebühr
- €0 (Free) / 3,99 (Core)
- Fremdwährungsgebühr
Fremdwährungsgebühr
Was die Bank aufschlägt, wenn Sie nicht in Euro zahlen (Auslandseinsatzgebühr). Üblich sind 1,75% bis 2%, 0% ist im Ausland also eine echte Ersparnis.
- Mastercard-Kurs, €1.000/Jahr gratis im Free
- Gratis-Bankomat
- Keiner bei Core, 6/Mo. bei Pro
- Konto-IBAN
- Niederländisch (NL)
- Zinsen
- Keine, Debitkarte (nur Ihr Guthaben)
Mehr Details
- Unterkonten
- Unbegrenzt
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- In-App-Budgetierung mit Ausgabenregeln
- Gratis-Tarif zum Ausprobieren vor dem Upgrade
Cons
- Kein Gratis-Bankomat bei Core (€0,99 je Behebung), 6 gratis bei Pro/Elite
- Gratis-Auslandszahlungen nur bei Pro und Elite
- Niederländische IBAN, in Österreich gelegentlich hinterfragt
Beste Wahl für Menschen, die Geld auf viele Unterkonten und Budgets in einer App aufteilen wollen

Bankomatkarte (Debit Mastercard)
Lokaler Standard. Die österreichische Standard-Debitkarte zum Girokonto, mit universeller Akzeptanz im Inland und einer österreichischen IBAN.
Österreichische Konten ansehen
- Monatsgebühr
- Im Kontopaket, ~€2-7
- Fremdwährungsgebühr
Fremdwährungsgebühr
Was die Bank aufschlägt, wenn Sie nicht in Euro zahlen (Auslandseinsatzgebühr). Üblich sind 1,75% bis 2%, 0% ist im Ausland also eine echte Ersparnis.
- Je nach Bank, prüfen
- Gratis-Bankomat
- An Automaten der eigenen Bank
- Konto-IBANBestwert
- Österreichisch (AT)
- Zinsen
- Keine, Debitkarte (nur Ihr Guthaben)
Mehr Details
- Euro-Zahlungen
- Gratis
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Universelle Akzeptanz in ganz Österreich
- Keine IBAN-Rückfragen von österreichischen Portalen
- Direkter Bankomat-Zugang landesweit
Cons
- Setzt ein österreichisches Bankkonto voraus
- Englischer Support je nach Bank unterschiedlich
Beste Wahl für Einwohner, die die lokal übliche Karte mit AT-IBAN für Gehalt und Lastschriften wollen
Gebühren und Leistungen Stand Juli 2026. Prüfen Sie die aktuellen Werte immer auf der Preisliste des Anbieters, da sich Neobank-Tarife häufig ändern.
Wie vergleichen sich österreichische Debitkarten bei den Gebühren?
| Karte | Monatsgebühr | Auslandsentgelt | Gratis-Bankomat | IBAN |
|---|---|---|---|---|
| N26 Standard | €0 | 1,7% (Nicht-Euro) | Unbegrenzt (Euro) | Deutsch (DE) |
| Revolut Standard | €0 | Werktags gratis, +1% Wochenende | €200 / 5, dann 2% | Litauisch (LT) |
| Wise | €0 (+ €7 Karte) | Mittelkurs + ab ~0,33% | €250 / Monat, dann 2,69% | EUR (SEPA) |
| Trade Republic | €0 (+ €5 Karte) | 0% | Gratis ab €100, €1 darunter | Deutsch (DE) |
| bunq (Core) | €0 / 3,99 | Gratis nur bei Pro/Elite | €0,99 je Behebung (Core) | Niederländisch (NL) |
| Bankomatkarte (Debit Mastercard) | Im Kontopaket | Euro gratis; Nicht-Euro variiert | Bankomat im Inland gratis | Österreichisch (AT) |
Tabelle zum Vergleich der Debitkarten-Gebühren in Österreich 2026 mit N26, Revolut, Wise, Trade Republic, bunq und der Bankomatkarte, nach Monatsgebühr, Auslandsentgelt, Gratis-Bankomat und IBAN-Land. Stand Juli 2026, prüfen Sie die Werte auf der Anbieterseite.
Für eine kostenlose Alltagskarte kosten N26 Standard und Trade Republic beide €0 pro Monat. Für null Auslandsentgelt führen Trade Republic und N26 Metal, während der Gratis-Tarif der N26 Standard 1,7% verlangt. Nur die Bankomatkarte gibt Ihnen eine österreichische (AT) IBAN; die Neobanken vergeben DE-, LT- oder NL-IBANs, die dennoch im gesamten SEPA-Raum funktionieren.
Neobank-Karte oder österreichische Bankomatkarte?
Nutzen Sie eine Neobank-Karte (N26, Revolut, Wise, Trade Republic), wenn Sie eine englische App, eine in Minuten eröffnete Karte ohne österreichische Bank und günstigere Auslandszahlungen wollen. Nutzen Sie die Bankomatkarte, wenn Sie die lokal übliche Karte mit einer österreichischen IBAN und universeller Akzeptanz im Inland wollen. Die meisten Menschen haben am Ende beide: eine Neobank-Karte für Reisen und Online-Zahlungen und eine Bankomatkarte für den österreichischen Alltag.
Der Abstand schrumpft. Österreichische Banken geben die Bankomatkarte heute als Debit Mastercard aus, sie funktioniert also für Online- und Auslandszahlungen, nicht nur am Bankomat. Das alte Maestro-Netz wird eingestellt. Dennoch behalten Neobanken den Vorteil beim Auslandsentgelt und der App-Bedienung, während die Bankomatkarte den Vorteil bei der lokalen Akzeptanz und einer AT-IBAN behält, die kein Portal hinterfragt.
Welche Debitkarte ist die beste für Reisen und Fremdwährungen?
Für gelegentliche Reisen sind Trade Republic (0% Auslandsentgelt, gratis Bankomat ab €100) und N26 Metal (0% Auslandsentgelt) am günstigsten. Revolut ist werktags zum Interbankenkurs hervorragend, fügt aber am Wochenende im Gratis-Tarif 1% Aufschlag hinzu. Wer in mehreren Währungen bezahlt wird oder ausgibt, fährt mit Wise am besten: Es hält 40+ Währungen und rechnet zum Mittelkurs um, das Bezahlen in einer bereits gehaltenen Währung kostet also 0%.
Achten Sie auf die Bankomat-Grenzen. Revolut Standard ist nur bis €200 oder 5 Behebungen pro Monat gratis, dann 2%. Wise ist bis €250 pro Monat gratis, dann 2,69%. Im Gegensatz dazu bietet N26 österreichischen Kunden unbegrenzt gratis Euro-Behebungen in jedem Tarif, Bargeld im Inland ist also nie ein Problem.
Verursacht eine ausländische IBAN Probleme in Österreich?
Rechtlich sollte sie das nicht. Nach den EU-SEPA-Regeln muss jede Euro-IBAN aus dem SEPA-Raum für Gehaltszahlungen und Lastschriften akzeptiert werden, und deren Ablehnung, die sogenannte IBAN-Diskriminierung, ist rechtswidrig. Eine DE- (N26, Trade Republic), LT- (Revolut) oder NL-IBAN (bunq) ist also für Ihren österreichischen Arbeitgeber und Ihre Versorger gültig.
In der Praxis lehnen einige österreichische Online-Formulare noch Nicht-AT-IBANs ab, und manche Gehalts- oder Behördenportale sind mit einer AT-IBAN einfacher. Lehnt ein Unternehmen Ihre EU-IBAN ab, können Sie das der Finanzmarktaufsicht (FMA), der österreichischen Finanzaufsicht, melden. Wenn Sie viel Reibung erwarten, behalten Sie zusätzlich zu Ihrer Neobank-Karte ein österreichisches Girokonto mit Bankomatkarte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die beste kostenlose Debitkarte in Österreich?
Für die meisten Menschen ist die N26 Standard die beste kostenlose Debitkarte: €0 pro Monat, eine vollständig englische App und ein eigenes integriertes Bankkonto. Auch die Visa-Debitkarte von Trade Republic ist kostenlos und erhebt 0% Auslandsentgelt. Beide sind Debitkarten, Sie geben also nur Ihr eigenes Guthaben aus, ohne Bonitätsprüfung.
Haben Debitkarten in Österreich ein Auslandsentgelt?
Das hängt vom Anbieter ab. Die N26 Standard verlangt etwa 1,7% bei Nicht-Euro-Zahlungen, während N26 Metal und Trade Republic 0% erheben. Revolut ist werktags zum Interbankenkurs gratis, mit 1% Aufschlag am Wochenende. Wise rechnet zum Mittelkurs plus einer kleinen Gebühr ab etwa 0,33% um. Stand Juli 2026, prüfen Sie die Werte auf der Anbieterseite.
Bekommt man eine Debitkarte ohne österreichisches Bankkonto?
Ja. Neobanken stellen bei der Anmeldung ein eigenes Konto und eine IBAN bereit, ohne österreichische Bank und ohne KSV1870-Bonitätsprüfung. N26 und Trade Republic vergeben deutsche (DE) IBANs, Revolut eine litauische (LT) IBAN und bunq eine niederländische (NL) IBAN. Alle sind SEPA-Konten, die im gesamten Euroraum akzeptiert werden. Nur die klassische Bankomatkarte setzt ein österreichisches Girokonto voraus.
Debitkarte oder Kreditkarte in Österreich?
Österreich ist ein Debit-Markt. Die alltägliche Bankomatkarte (Debit Mastercard) deckt die meisten Zahlungen vor Ort und online ab, und viele Händler bevorzugen weiterhin Debit. Eine Kreditkarte hilft vor allem bei Kautionen für Hotels und Mietwagen, manchen ausländischen Websites und der inkludierten Reiseversicherung. Die meisten Menschen nutzen eine Debitkarte für den Alltag und eine Kreditkarte als Reserve.
Ist eine ausländische IBAN ein Problem in Österreich?
Rechtlich nein. Nach den EU-SEPA-Regeln müssen Arbeitgeber, Vermieter und Versorger jede Euro-IBAN aus dem SEPA-Raum akzeptieren, und deren Ablehnung (IBAN-Diskriminierung) ist rechtswidrig. In der Praxis verlangen einige österreichische Portale noch eine AT-IBAN. Lehnt ein Unternehmen Ihre EU-IBAN ab, können Sie sich bei der FMA beschweren. Neobanken mit DE-, LT- oder NL-IBAN funktionieren für Gehalt und Lastschriften im gesamten Euroraum.
Kann man mit einer Debitkarte Geld leihen oder Bonität aufbauen?
Nein. Eine Debitkarte gibt nur das Guthaben aus, das bereits auf Ihrem Konto liegt, ohne Kreditrahmen, ohne Zinsen und ohne KSV1870-Bonitätsprüfung beim Antrag. Sie können keinen Saldo aufschieben und keine Schulden aufbauen. Um kurzfristig zu leihen oder in Österreich Bonität aufzubauen, brauchen Sie stattdessen eine Kreditkarte oder Charge-Karte.
Glossar deutscher Begriffe
- Bankomatkarte
- Debitkarte zum österreichischen Bankkonto
- Bankomat
- Geldautomat
- Girokonto
- Alltägliches Konto für Zahlungen
- Auslandseinsatzentgelt
- Auslandsentgelt bei Fremdwährungen
Quellen: Preislisten von N26, Revolut, Wise, Trade Republic, bunq und Erste Bank; FMA. Gebühren beobachtet im Juli 2026 und können sich ändern, prüfen Sie sie auf der Anbieterseite.
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