Beste Fintech-Apps in Österreich (2026)

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N26 ist das am schnellsten eröffnete Konto nach der Ankunft, für €0 ohne Mindesteingang, allerdings mit deutscher DE-IBAN. Revolut hält 29 oder mehr Währungen zum Interbankenkurs auf einer litauischen Banklizenz, und Wise überweist ab 0,43% zum Devisenmittelkurs ins Ausland. Bitpanda ist die österreichisch lizenzierte App und verkauft seit Jänner 2026 echte Aktien und ETFs zu €1 fix. Trade Republic zahlt seit 16. September 2026 2,50% auf Guthaben. Prüfen Sie die Lizenz vor den Funktionen: N26 und Revolut tragen €100.000 Deckung aus Deutschland und Litauen, Wise und das Bitpanda-Konto tragen gar keine Einlagensicherung.
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Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.
Unser Gesamttipp unten: Bitpanda.
1. Bitpanda
Die einzige österreichisch lizenzierte App, die Krypto, echte Aktien und ETFs sowie Metalle auf einer FMA-beaufsichtigten Plattform vereint.
Bitpanda besuchen- Typ
- Multi-Asset-Fintech
- Gebühren (Bestwert)
- €0 Depot, €1 je Wertpapierorder
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Österreichische Lizenz, FMA-Aufsicht, Steuer im Inland erledigt
- Echte Aktien und ETFs zu €1 fix seit Jänner 2026
- Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App
Cons
- E-Geld-Lizenz: keine Einlagensicherung, keine Anlegerentschädigung
- Kein Girokonto, also falsch für Gehalt oder Miet-Lastschrift
Beste Wahl für Einwohner in Österreich, die eine App für Krypto, Aktien, ETFs, Metalle und eine Spending-IBAN wollen
N26 Bank SE, Germany
2. N26
Ein vollständig englisches Konto, das Sie mit dem Reisepass eröffnen, bevor Sie eine österreichische Adresse haben.
N26 besuchenStandard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut n26.com/de-at.
- Typ
- Neobank (BaFin, DE)
- Gebühren
- €0 bis €16,90/Monat
Mehr Details
- Englischer Support
- Ja, vollständig englische App
- Bankomat
- 3 gratis im Monat, dann €2
- Beschwerde
- BaFin und deutscher Ombudsmann, nicht die FMA
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- €0 im Standard-Tarif, ohne Mindesteingang und ohne Aktivitätsregel
- Eröffnung mit Reisepass, vor der österreichischen Meldeadresse
- Kein Fremdwährungsaufschlag bei Kartenzahlungen
Cons
- Deutsche DE-IBAN: FinanzOnline nimmt im Standardfeld nur AT
- Dokumentiertes Muster automatischer Kontosperren über Tage
Beste Wahl für Menschen, die ein Mobile-First-Girokonto mit ausgezeichneter UX und Apple/Google Pay vom ersten Tag an wollen
Revolut Bank UAB, Lithuania
3. Revolut
Beste Multi-Währungs-Wallet zu Interbanken-FX-Kursen für Einwohner mit Einnahmen in mehreren Währungen.
Revolut besuchenStandard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut revolut.com/de-AT.
- Typ
- Bank (litauische Lizenz)
- Gebühren
- €0 im Standard, bis rund €17,99/Monat
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- 29+ Währungen werktags zum Interbankenkurs
- Volle EU-Banklizenz mit €100.000 litauischer Deckung
- Eröffnung ohne österreichische Adresse
Cons
- Wochenend-Aufschlag beim FX, also keine Freitagabend-Tauschgeschäfte
- Beschwerden laufen zur litauischen Aufsicht, nicht zur FMA
Beste Wahl für Vielreisende und Multi-Währungs-Nutzer, die starkes FX und Reisevorteile wollen
4. Wise
Günstigste internationale Überweisungen zu Mid-Market-FX-Kursen mit Multi-Währungs-Kontonummern-Support.
Wise besuchen- Typ
- E-Geld-Institut (Belgien)
- Gebühren
- €0/Monat; Überweisung ab 0,43%
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Devisenmittelkurs, Gebühr vor dem Absenden sichtbar
- €1.000 in USD kosten rund €6,21 gegen etwa €24 bei der Filialbank
- Lokale Kontodaten in Hauptwährungen
Cons
- Gar keine Einlagensicherung: Safeguarding statt €100.000-Deckung
- Kein Girokonto, Beschwerden laufen zu Ombudsfin in Belgien
Beste Wahl für Alle, die Geld über Grenzen senden, internationale Auftragnehmer bezahlen oder mehrere Währungen halten
Trade Republic Bank GmbH, Germany
5. Trade Republic
Der günstigste Weg zu einem ETF-Sparplan in Österreich: €0 Depot und €0 Ausführung ab €1 im Monat.
Trade Republic besuchen- Typ
- Broker + Guthabenkonto
- Gebühren
- €0 Depot; €1 pro Order
Mehr Details
- Guthabenzins
- 2,50% seit 16. September 2026
- Anlegerentschädigung
- Deutsch, 90% bis €20.000
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- €0 Depot und €0 Sparplan-Ausführung ab €1 im Monat
- 2,50% auf Guthaben seit 16. September 2026
- Seit April 2026 Telefon und Chat rund um die Uhr in 8 Sprachen
Cons
- KESt auf Guthabenzinsen wird nicht abgeführt, die E1kv bleibt Ihre Sache
- Kein eingehender Depotübertrag, beim Ausgang fehlen die Anschaffungskosten
Beste Wahl für Einwohner in Österreich, die einen günstigen Aktien- und ETF-Broker mit integriertem Bar-Sparen wollen
6. Curve
Eine Mastercard, die alle Ihre anderen Karten aggregiert und nachträgliches Wechseln nach jeder Buchung erlaubt.
Curve besuchen- Typ
- Karten-Aggregator
- Gebühren
- Kostenlose Stufe; bezahlte Premium-Tarife
Mehr Details
- Netzwerk
Netzwerk
Das Kartensystem, das die Zahlung abwickelt: Visa, Mastercard oder American Express. Es bestimmt, wo die Karte akzeptiert wird, nicht wer sie ausgibt.
- Mastercard
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Eine Karte konsolidiert mehrere Debit- und Kreditkarten
- Go-Back-in-Time-Funktion zum nachträglichen Wechseln von Buchungen
- Mid-Market-FX an Werktagen
Cons
- Kein Bankkonto, nur eine Wallet-Schicht
- Vereinzelt Akzeptanz-Probleme bei Händlern
Beste Wahl für Karteninhaber, die mehrere Debit- und Kreditkarten in einer Wallet konsolidieren wollen
bunq B.V., Netherlands
Bunq
Volle niederländische Banklizenz mit €100.000 Einlagenschutz, Multi-IBAN-Unterkonten und einem der höchsten EU-Sparzinsen.
Bunq besuchen- Typ
- Neobank (niederländische Lizenz)
- Gebühren
- €0 bis €18,99/Monat
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Volle niederländische Banklizenz mit €100.000 DGS-Schutz
- Mehrere IBANs und Unterkonten für Budgetierung
- Einer der höchsten Sparzinsen unter EU-Neobanken
Cons
- NL-IBAN, keine österreichische AT
- Keine österreichisch-spezifischen Integrationen wie EPS
Beste Wahl für Sparer und Freiberufler, die mehrere IBANs, Unterkonten und einen hohen EU-Sparzins unter niederländischem Einlagenschutz wollen
Wie schneiden Fintech-Apps gegen österreichische Banken ab?
| App | Lizenz | IBAN | Einlagensicherung | Einstiegspreis |
|---|---|---|---|---|
| George (Erste Bank) | Österreichische Bank | AT | €100.000, österreichisch | s Kompakt €3,89/Monat |
| Mein ELBA (Raiffeisen) | Österreichische Bank | AT | €100.000, österreichisch | Bonus Smart €2,99/Monat nach 12 Gratismonaten |
| N26 | Bank, Deutschland (BaFin) | DE | €100.000, deutsch | Standard €0 |
| Revolut | Bank, Litauen | LT | €100.000, litauisch | Standard €0 |
| Wise | E-Geld, Belgien | BE | Keine, nur Safeguarding | €0/Monat, Überweisungen ab 0,43% |
| Bitpanda | E-Geld und MiCAR, Österreich (FMA) | Kein Girokonto | Keine, nur Safeguarding | €0 Depot, €1 pro Wertpapierorder |
| Trade Republic | Bank, Deutschland (BaFin) | DE | €100.000, deutsch | €0 Depot, €1 pro Order |
Preise Stand Oktober 2026 aus den auf dieser Seite und in unserem Geschäftsbanken-Ratgeber zitierten Preislisten. Raiffeisen-Preise unterscheiden sich je Regionalbank; angegeben ist die Raiffeisen Stadtbank Wien.
Fintech-Apps schlagen österreichische Banken bei Preis und Währungstausch, die Banken gewinnen bei AT-IBAN, österreichischer Einlagensicherung und österreichischem Beschwerdeweg. George von der Erste Bank und Mein ELBA von Raiffeisen kosten €2,99 bis €3,89 im Monat, N26 und Revolut starten bei €0. Die praktische Antwort für die meisten Einwohner ist beides: ein österreichisches Konto für Gehalt und Miete, ein Fintech für Reisen und Überweisungen.
Die Bank-Apps haben einen guten Teil des Funktionsrückstands aufgeholt. Erste Bank und Sparkassen wurde von Euromoney zur besten Bank Österreichs 2026 gekürt, mit Verweis auf George Invest mit Aktienbruchteilen und den KI-Chatbot Hey George. Raiffeisen baut Krypto direkt ins Konto ein, statt es einer eigenen App zu überlassen: Das Girokonto Bonus Smart nennt den Zugang zu Bitpanda neben Mein ELBA, Apple Pay und Google Pay.
Daraus ergibt sich eine übliche Aufteilung in drei Teile. Das österreichische Konto nimmt Gehalt, Miet-Lastschrift und die Gutschrift aus FinanzOnline, weil dessen Standardfeld nur eine AT-IBAN akzeptiert. Revolut oder Wise übernehmen Fremdwährungen zum Interbanken- oder Mittelkurs. Ein Broker wie Trade Republic oder Bitpanda hält den ETF-Sparplan. Guthaben über €100.000 gehören gar nicht in die E-Geld-Apps, denn Wise und Bitpanda verwahren Geld getrennt, garantieren es aber nicht.
Wer kann welche App eröffnen, auf Englisch, und was kostet die Karte im Ausland?
| App | Wer eröffnen kann (Wohnsitz) | App und Support auf Englisch | Kartenzahlung außerhalb des Euro |
|---|---|---|---|
| Bitpanda | Wohnsitz im EWR, ab 18 (Kartenbedingungen) | Ja: App und Hilfe-Center auf Englisch | 0 % Bitpanda-Entgelt; Visa-Kurs inklusive Visa-Aufschlag |
| N26 | Wohnsitz in einem von N26 unterstützten Land, Österreich inklusive; ab 18 | Ja: App, Identifizierung und Support auf Englisch | €0: echter Wechselkurs, kein Aufschlag |
| Revolut | Wohnsitz im EWR, Österreich inklusive, und in einigen weiteren Ländern | Ja: App und Hilfe-Center auf Englisch | Bis €1.000 im Monat gratis (Standard), danach 1 %; am Wochenende 1 % zusätzlich |
| Wise | Karte bei Wohnsitz im EWR, in der Schweiz, in UK, in den USA und weiteren gelisteten Ländern | Ja: App und Hilfe-Center auf Englisch | Gratis in einer Währung, die Sie halten; sonst ein Umrechnungsentgelt je nach Währung |
| Trade Republic | Dauerhafter Wohnsitz in einem Land, in dem Trade Republic anbietet, Österreich inklusive; keine US-Personen | Ja: englische Hilfeseiten; Telefon und Chat in 8 Sprachen | Kein Aufschlag: Visa-Kurs |
| Curve | Kundschaft in UK und im EWR | Ja: App und Hilfe-Center auf Englisch | Bis €250 im Monat gratis, danach 2,99 %; am Wochenende 1,5 % zusätzlich |
| bunq | Keine Wohnsitzregel auf bunq.com veröffentlicht | Ja: voller Support auf Englisch | Mastercard-Kurs plus 0,5 %; bei bunq Free 1,5 % ab €1.000 im Jahr |
Quellen: Bedingungen, Preisliste, Gebührenseite oder Hilfe-Center des jeweiligen Anbieters, verlinkt über den App-Namen (N26-Preisliste für Österreich vom 26. Juni 2026, bunq-Preisblatt vom 15. Oktober 2026, Bedingungen der Bitpanda Card, Revolut-Gebühren Standard, Hilfe-Center von Wise, Trade Republic und Curve), geprüft am 21. Oktober 2026. Die Kartenentgelte gelten für den Gratis-Tarif; Bezahltarife senken oder streichen sie.
Keine der sieben Apps verlangt eine Adresse in Österreich. Sechs nennen die Länder, die sie bedienen, meist den ganzen EWR, und bunq veröffentlicht keine Wohnsitzregel. Im Ausland verlangen N26 und Trade Republic bei Kartenzahlungen in anderen Währungen kein Entgelt, und Bitpanda schlägt 0 % auf den Visa-Kurs auf. Revolut ist im Standard-Tarif bis €1.000 im Monat gratis, bunq rechnet 0,5 % dazu, und Curve verlangt über €250 im Monat 2,99 %.
Können Sie N26 oder Revolut in Österreich nutzen?
Ja. Die N26 Bank SE (Deutschland, BaFin) und die Revolut Bank UAB (Litauen) bedienen Einwohner Österreichs grenzüberschreitend mit einer EU-Banklizenz, mit einem €0 Standard-Konto und €100.000 Einlagensicherung aus dem Heimatland. Der Haken ist die IBAN: N26 vergibt eine DE-IBAN, Revolut eine LT-IBAN. Beide gelten für jede SEPA-Zahlung, und wer sie ablehnt, verstößt gegen Art. 9 der Verordnung 260/2012.
Wo die ausländische IBAN noch Reibung erzeugt, ist eng und vorhersehbar. Das Standardfeld in FinanzOnline nimmt nur eine AT-IBAN, eine Steuergutschrift auf N26 oder Revolut braucht also den Weg über die ausländische Bankverbindung. Manche Lohnverrechnungen und Vermieter machen Schwierigkeiten, das können Sie der FMA melden. Österreichische EPS-Onlinezahlungen laufen über österreichische Banken, keine der beiden Apps bietet sie an. Beschwerden folgen der Lizenz: ein Streit mit N26 geht an die BaFin und den deutschen Ombudsmann, einer mit Revolut an die litauische Aufsicht.
Berichte, wonach Revolut Einwohnern bereits österreichische AT-IBANs vergibt, ließen sich auf revolut.com Stand Oktober 2026 nicht bestätigen. Behandeln Sie sie als unbestätigt und prüfen Sie die IBAN in Ihrer App. Den vollständigen Vergleich von Gebühren, Wechselkursen und Support lesen Sie in unserem Ratgeber Revolut vs N26.
Welche Fintech-Apps bieten IBAN-AT?
Fast keine Fintech-App gibt eine österreichische IBAN aus, und die ehrliche Antwort im September 2026 lautet: Die AT-IBAN kommt von einer Bank, nicht von einer App. Hier steht, wo jeder Anbieter tatsächlich sitzt, samt Sicherungssystem dahinter:
- easybank easy gratis: AT-IBAN, €0 im Monat ab €400 Geldeingang, österreichische Deckung bis €100.000. Das günstigste echte Gehaltskonto Österreichs.
- bank99 smartkonto99: AT-IBAN für €1,99 im Monat ohne Eingangsbedingung, dazu Bargeldservice an rund 1.700 Post-Standorten.
- Erste Bank George und BAWAG KontoBox: AT-IBAN mit App auf Fintech-Niveau, für €3,89 beziehungsweise ab €1,99 im Monat.
- Bitpanda: österreichische Lizenz, aber eine für E-Geld und Zahlungsdienste. Das Konto ist ein Krypto-Ausgabenkonto ohne Einlagensicherung, kein Girokonto für Ihr Gehalt.
- N26 (DE, für Kundinnen und Kunden in Österreich auch 2026 noch so), Revolut (LT), Wise (BE), bunq (NL) und Trade Republic (DE): keine AT-IBAN. SEPA funktioniert, und die Ablehnung einer gültigen Euro-IBAN verstößt gegen Art. 9 der VO 260/2012. FinanzOnline nimmt im Standardfeld trotzdem nur eine AT-IBAN.
Wann eine AT-IBAN tatsächlich wichtig ist
- Gehaltszahlungen: Manche österreichische Lohnabrechnungs-Systeme haben weiterhin Probleme mit DE- oder LT-IBANs trotz EU-Regeln.
- Sozialleistungen und Steuergutschriften: Familienbeihilfe und AMS-Leistungen laufen am schnellsten auf eine AT-IBAN, und das Standardfeld für die Bankverbindung in FinanzOnline nimmt ohnehin nur eine solche. Für eine Gutschrift auf eine ausländische IBAN brauchen Sie den Umweg über "Bankverbindung Ausland".
- Miet- und Versorger-Lastschriften: Manche österreichische Vermieter und Versorger bevorzugen AT-IBAN für SEPA-Mandate. Siehe unseren Lebenshaltungskosten-Leitfaden für typische Monats-Abflüsse.
IBAN-Land und Einlagensicherung sind zwei getrennte Fragen. N26 vergibt an Kundinnen und Kunden in Österreich auch 2026 noch deutsche DE-IBANs, das Guthaben ist über das deutsche System bis €100.000 gedeckt. Wise gibt Ihnen eine belgische BE-IBAN, hält Ihr Geld aber als E-Geld: Es wird per Safeguarding getrennt verwahrt, eine Einlagensicherung gibt es nicht.
Was Einwohner berichten
- ○ N26 IBAN in Österreich: Auf die Frage nach einer österreichischen IBAN bei N26 lautete die Antwort im Thread: nein, österreichische Kunden bekommen weiterhin eine deutsche DE-IBAN. (r/n26bank, 2024)
- + N26 als Gemeinschaftskonto: Ein Paar mit N26 als gemeinsamem Konto berichtete, die deutsche IBAN habe bei Gehalt und Lastschriften im Alltag nie Probleme gemacht. (r/FinanzenAT, 2025)
- − N26 Konto gesperrt: Bei einem Kunden in Deutschland wurde ein N26 Konto mit rund €450 ohne Vorwarnung gesperrt, Support nur per Chat, tagelang keine Antwort. Der Bericht stammt aus Deutschland, die App ist dieselbe. (r/Finanzen, 2024)
- ○ FinanzOnline und Auslands-IBAN: Ein Revolut Kunde hinterlegte die litauische IBAN als Auslandsbankverbindung im FinanzOnline Profil, weil das Standardfeld nur österreichische IBANs annimmt. (r/FinanzenAT, 2025)
- ○ Steuer bei Trade Republic: Nutzer bestätigten, dass Trade Republic seit etwa Ende April 2025 in Österreich steuereinfach ist, warnten aber, dass der jährliche Steuerreport vereinzelt falsch gerechnet war und weiterhin geprüft werden sollte. (r/FinanzenAT, 2025)
Sinngemäß wiedergegeben aus öffentlichen Beiträgen, jeweils datiert und verlinkt. Eine kleine Auswahl, keine repräsentative Umfrage.
Was hat sich bei Fintech-Apps in den letzten 24 Monaten geändert?
| Anbieter | Datum | Was sich geändert hat | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|---|
| N26 | Seit 2021, verschärft 2024 | Sonderbeauftragter der BaFin wegen Mängeln bei der Geldwäscheprävention, 2024 weitere Auflagen | Automatische Sicherheitssperren bleiben die Hauptbeschwerde; halten Sie ein zweites Konto |
| Trade Republic | 24. April 2025 | In Österreich steuereinfach für Wertpapiererträge | Aktien und ETFs: KESt wird einbehalten. Guthabenzinsen: weiterhin nicht, sie gehören in die E1kv |
| Trade Republic | 18. März 2026 | Rund eine Stunde Login-Ausfall zu einem volatilen Handelsstart, berichtet von der WirtschaftsWoche | In dieser Stunde waren weder Handel noch Überweisung möglich; eine Broker-App ist kein Ort für Geld, das Sie sofort brauchen |
| Bitpanda | 29. Jänner 2026 | Echte Aktien und ETFs um €1 fix statt des alten Spreads von 1,49 % | Ein ETF-Kauf über €1.000 kostet €1 statt rund €14,90 |
| Revolut | 2026 | Führt für Kunden in Österreich österreichische AT-IBANs ein | Probleme mit der LT-IBAN bei Lohnverrechnung und FinanzOnline sollten abnehmen; prüfen Sie, welche IBAN Ihr Konto zeigt |
Für Nutzer in Österreich zählen zwei Änderungen am meisten, und beide betreffen die Steuer, nicht die Gebühren. Trade Republic behält seit 24. April 2025 die österreichische KESt auf Wertpapiere ein. Damit entfällt die jährliche E1kv für Aktien und ETFs, nicht aber für die 25 % auf Guthabenzinsen. Bitpanda hat den Kauf echter Aktien und ETFs am 29. Jänner 2026 auf €1 fix verbilligt.
Bei den Risiken hat sich nichts bewegt. N26 arbeitet weiter unter Auflagen der BaFin zur Geldwäscheprävention, und der Ausfall bei Trade Republic am 18. März 2026 zeigt, dass eine App Sie im ungünstigsten Moment aussperren kann. Beides ist kein Grund, diese Apps zu meiden. Beides spricht dafür, Miete und Gehalt auf einem zweiten Konto mit Einlagensicherung zu halten.
Was passiert, wenn eine Zahlung schiefgeht?
Dieser Abschnitt entscheidet, welche App Ihr Mietgeld halten sollte. Eine fehlerhafte Buchung ist bei jedem Anbieter unverzüglich zu erstatten, und bei Verschulden der Bank sind auch Kosten und Zinsen zu ersetzen. Unterschiedlich ist, wer das durchsetzt. Eine Beschwerde gegen N26 läuft zur BaFin und zum deutschen Ombudsmann, eine gegen Revolut zur litauischen Aufsicht, eine gegen Wise zu Ombudsfin in Belgien. Nur eine österreichische Lizenz bringt den Fall vor die österreichische Bankenschlichtung, die für Verbraucher kostenlos ist und auf Deutsch arbeitet.
Das Zweite ist der Ausfall des Anbieters selbst. N26, Revolut, bunq und Trade Republic liegen in einer nationalen Einlagensicherung bis €100.000, aus Deutschland, Litauen beziehungsweise den Niederlanden. Wise, Bitpanda, Monese und Paysera nicht: Sie sind E-Geld-Institute, Ihr Guthaben liegt im Safeguarding auf getrennten Konten, und das ist ein anderes und schwächeres Versprechen. Die praktische Regel für Österreich ist einfach: Miete und Gehalt gehören zu einer Bank mit Einlagensicherung, die E-Geld-Apps übernehmen das, worin sie gut sind.
Ein strukturelles Risiko gehört benannt, weil es dokumentiert und nicht anekdotisch ist: Bei N26 gibt es ein wiederkehrendes Muster automatischer Sicherheitssperren, die Nutzer tagelang aussperren, und die BaFin hat seit 2021 einen Sonderbeauftragten im Haus, mit weiteren Auflagen 2024. Das ist kein Grund, die App zu meiden. Es ist ein Grund, sie nicht zum einzigen Konto zu machen.
Bewertungen zeigen dieselbe Kluft zwischen Alltag und Ausnahmefall. N26 hat einen Trustpilot-Score von 4,1/5 aus 41.494 Bewertungen, Stand September 2026, gegenüber 1,3 auf app.n26.com. Die meisten Nutzer erleben nie eine Sperre, wer sie erlebt, schreibt darüber.
| Die Rechtsgrundlagen zu dieser Seite | ZaDiG § 80 |
|---|---|
| Gesetz | ZaDiG 2018, § 80: Haftung der Bank für nicht erfolgte, fehlerhafte oder verspätete Zahlungen |
| Aufsicht | FMA, Bereich Konto, und die OeNB für den Zahlungsverkehr |
| Gratis-Tool | Bankenschlichtung, für Verbraucher kostenlos |
| Ihr Recht | Eine nicht autorisierte Buchung ist unverzüglich zu erstatten und das Konto wiederherzustellen (§ 67 ZaDiG 2018). Wird eine Zahlung nicht, fehlerhaft oder verspätet ausgeführt, haftet die Bank dafür und ersetzt Entgelte und Zinsen (§§ 80, 82 ZaDiG 2018). Beanstanden Sie unverzüglich, spätestens 13 Monate nach der Belastung (§ 65 ZaDiG 2018). Der Weg zur Bankenschlichtung ist für Sie kostenlos. |
| Gilt seit | 1. Juni 2018 |
Entity References
Full factual profiles for each brand covered on this page:
Häufig gestellte Fragen
Können Sie das österreichische Gehalt auf N26 erhalten?
Ja, technisch. N26 gibt eine deutsche DE-IBAN aus, die für SEPA-Zahlungen in der gesamten EU gültig ist. Die Reibung liegt woanders: Das Standardfeld für die Bankverbindung in FinanzOnline nimmt nur eine österreichische IBAN, eine Steuergutschrift braucht also den Umweg über die ausländische Bankverbindung, und einzelne Lohnabrechnungs-Systeme machen weiterhin Schwierigkeiten. Die Ablehnung einer gültigen Euro-IBAN ist nach Art. 9 der VO 260/2012 rechtswidrig und kann der FMA gemeldet werden.
Brauchen Sie eine AT-IBAN, um in Österreich zu arbeiten?
Offiziell nein. Art. 9 der EU-Verordnung 260/2012 verbietet IBAN-Diskriminierung im SEPA-Raum, eine deutsche DE-IBAN von N26, eine litauische LT-IBAN von Revolut oder eine belgische BE-IBAN von Wise muss also akzeptiert werden. In der Praxis erwarten FinanzOnline, manche Lohnabrechnungs-Systeme und manche Vermieter weiterhin eine AT-IBAN. Die günstigste Lösung ist ein zweites österreichisches Konto: easybank easy gratis kostet ab €400 Geldeingang im Monat €0, bank99 smartkonto99 kostet €1,99 ohne jede Bedingung. Siehe unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden für die Schritt-für-Schritt-Aufstellung.
Werden Fintechs von der FMA reguliert?
Es hängt von der Lizenzstruktur des Fintechs ab. Bitpanda und Morpher sind österreichisch lizenziert und stehen unter Aufsicht der FMA. N26 ist von der BaFin in Deutschland lizenziert, Revolut von der Bank of Lithuania und Wise von der belgischen NBB. Alle passportieren ihre Dienste nach Österreich unter EU-Regeln. Die FMA kann bei Konsumentenschutz-Themen für österreichische Nutzer trotzdem eingreifen.
Welche Fintechs unterstützen ELBA oder EPS?
Österreichische Zahlungssysteme wie EPS (eps-Überweisung) und bankspezifisches Online-Banking wie ELBA (Raiffeisen) verlangen die Teilnahme österreichischer Banken. Fintechs unterstützen EPS meist nicht nativ, was bei Zahlungen an österreichische E-Commerce-Anbieter, Steuern oder Behörden wichtig ist. Revolut und Wise können trotzdem über SEPA bezahlen, manche österreichischen Behördenportale akzeptieren aber nur EPS oder Kreditkarte.
Ist Geld bei Wise durch eine Einlagensicherung gedeckt?
Nein. Wise ist keine Bank: Die Wise Europe SA hat eine belgische E-Geld-Lizenz, Ihr Guthaben ist also E-Geld ohne Einlagensicherung. Wise schützt es stattdessen per Safeguarding, das heißt, Kundengeld liegt getrennt vom Firmenvermögen. Das hilft bei einer Pleite von Wise, ist aber nicht die Zusage von €100.000, die ein Bankkonto unter einer nationalen Einlagensicherung trägt. N26, Revolut, bunq und Trade Republic haben diese Deckung. Nutzen Sie Wise für Überweisungen und Währungen, Erspartes und größere Beträge gehören zu einer Bank.
Ist Bitpanda sicher?
Bitpanda ist Österreichs größtes Fintech, steht unter Aufsicht der FMA und hält Kundenvermögen getrennt. Zwei Grenzen sind wichtig. Die Lizenz gilt für E-Geld und Zahlungsdienste, nicht fürs Bankgeschäft, das Bitpanda-Zahlungskonto trägt also keine Einlagensicherung: Ihr Geld liegt im Safeguarding auf getrennten Konten statt bis €100.000 gedeckt. Krypto-Bestände haben zwar eine Client-Asset-Trennung, aber auch keine Anlegerentschädigung. Und das Konto ist kein Girokonto, also der falsche Ort für Gehalt oder eine Miet-Lastschrift. Auf der Krypto-Seite hat die FMA die Bitpanda GmbH am 9. April 2025 nach MiCAR zugelassen. Am 14. August 2026 veröffentlichte sie eine rechtskräftige Strafe von €70.000 gegen das Unternehmen wegen MiCAR-Verstößen in einer Marketingmitteilung, die erste veröffentlichte MiCAR-Strafe der FMA.
Offizielle Quellen
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