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Die besten Geschäftskreditkarten in Österreich (2026)

Jules de BruinEinwohner in Wien

Updated: 29. Juni 2026| Found helpful by 1 other

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Sparkasse Business Smartcard logo

4.5

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Günstigste ausgestellte Firmenkarte in Österreich um EUR 1 pro Monat mit vollständiger App-Transparenz und monatlicher Abrechnung.

Sparkasse Business Cards ansehen
Pay with
Apple Pay logoGoogle Pay logo
Monatsgebühr
EUR 1
Jahresgebühr
EUR 12
Abrechnung
Monatlich
Auszüge
Echtzeit-App-Einsicht
Banking-App
George-Integration

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Niedrigste Jahreskosten aller ausgestellten Firmenkarten
  • Integration in die Sparkasse George App
  • Transaktionsbasierte Reklamationsstellung

Cons

  • Begrenzte Reisevorteile im Vergleich zu Premium-Stufen
  • Erfordert ein bestehendes Sparkasse-Geschäftskonto

Beste Wahl für Kleinunternehmen und Einzelunternehmer, die die kostengünstigste dedizierte Firmenkarte mit App-Tracking suchen

Bank Austria Mastercard Business World logo

4.4

Beste für Reisende. Erstklassiger Lounge-Zugang (4 kostenlose Besuche pro Jahr) und Smart-Data-Reporting für österreichische Geschäftsreisende.

Bank Austria Business Cards ansehen
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Mastercard logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Jahresgebühr
EUR 130
Netzwerk
Mastercard
Lounge-Besuche
4 kostenlos pro Jahr
Reiseversicherung
Inklusive
Reporting
Smart Data (ab 5 Karten)

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • 4 kostenlose Flughafen-Lounge-Besuche pro Jahr
  • Sehr hohes Versicherungspaket für Reise und Einkäufe
  • FastTrack-Rabatt und UniCredit-Mobile-Integration

Cons

  • EUR 130 pro Jahr, höher als Basiskarten
  • Smart-Data-Reporting erfordert mindestens 5 Karten

Beste Wahl für Unternehmer und Manager, die häufig reisen und Lounge-Zugang sowie Flottenreporting wünschen

Pleo logo

4.4

Beste für Teams. Beste Team-Spend-Plattform für österreichische Unternehmen mit Mehrkarten-Bedarf, Echtzeitsperren und automatischer Belegerfassung.

Pleo-Pläne ansehen
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Mastercard logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Monatsgebühr
Nach Teamgröße
Netzwerk
Mastercard
Kartentyp
Prepaid (nicht revolvierend)
Ausgabenlimits
Pro Karte, Echtzeit
Belegerfassung
Inklusive

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Physische, virtuelle und temporäre Karten pro Mitarbeiter
  • Echtzeit-Genehmigungen und Ausgabenlimits pro Karte
  • Automatische Buchhaltungsexporte

Cons

  • Kein klassischer revolvierender Kreditrahmen
  • Monatliche Kosten skalieren mit Teamgröße

Beste Wahl für Teams ab 3 Mitarbeitern, die dezentrales Ausgabenmanagement mit Kartenlimits pro Person und automatische Buchhaltungsexporte benötigen

Amex Business Gold logo

4.3

Beste Rewards-Karte für österreichische Einzelunternehmer und inhabergeführte Firmen, die Amex international bereits nutzen.

Amex Business Gold ansehen
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American Express logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Jahresgebühr
EUR 0 im 1. Jahr, dann EUR 185
Netzwerk
American Express
Prämien
Membership Rewards
Voraussetzung
Mind. 1 Jahr aktiv

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Erstes Jahr kostenlos
  • Membership-Rewards-Punkte auf jeden Umsatz
  • Speziell für Einzelunternehmer und inhabergeführte Firmen konzipiert

Cons

  • EUR 185 pro Jahr ab dem zweiten Jahr
  • Geringere Akzeptanz im Inland als Visa oder Mastercard

Beste Wahl für Einzelunternehmer und inhabergeführte GmbHs, die im ersten Jahr testen möchten und Membership-Rewards-Punkte sammeln wollen

card complete Corporate Card logo

4.2

Beste für Flotten. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für österreichische Unternehmen ab 10 Karten mit zentralisiertem Unternehmensreporting.

card complete Corporate ansehen
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Visa logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Jahresgebühr
Ab EUR 30,89 pro Karte
Gebühr ohne Versicherung
EUR 14,53 pro Karte
Gold Corporate
EUR 118
Reporting
Unternehmensweit
Staffelpreise
Ab 10 Karten

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Niedrige Kosten pro Karte bei Flottengröße
  • Unternehmensweites Ausgabenreporting
  • Gold-Corporate-Stufe mit erweiterten Leistungen

Cons

  • Staffelpreise gelten erst ab 10 oder mehr Karten
  • Einzelkartenkosten höher als bei einfachen Firmenkarten

Beste Wahl für Unternehmen, die Karten an 10 oder mehr Mitarbeiter ausgeben und zentrales Unternehmensreporting mit Staffelpreisen benötigen

Raiffeisen Firmenkreditkarte logo

4.0

Solide Raiffeisen-Firmenkarte mit flexiblen Zahlungszielen und optionalem Priority-Pass-Lounge-Zugang als Add-on.

Raiffeisen Firmenkreditkarte ansehen
Pay with
Apple Pay logoGoogle Pay logo
Jahresgebühr
EUR 39, EUR 19,50 ab 2. Karte
Netzwerk
Visa
Zahlungsziel
3 oder 21 Tage
Reisepaket
EUR 80/Jahr (3 Priority Pass)
Reporting
Visa Spend Clarity

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Flexibles Zahlungsziel von 3 oder 21 Tagen
  • Optionaler Priority-Pass-Lounge-Zugang
  • Reduzierte Gebühr von EUR 19,50 ab der 2. Karte

Cons

  • Optionales Reisepaket kostet EUR 80 pro Jahr extra
  • Priority-Pass-Besuche ab dem 4. Besuch EUR 30 pro Besuch

Beste Wahl für Raiffeisen-Geschäftsbankingkunden, die flexible Zahlungskonditionen und optionale Reisevorteile ohne Bankwechsel wünschen

Wie Unterscheiden Sich Österreichische Firmenkreditkarten von Privaten Karten?

Österreichische Firmenkreditkarten werden auf ein Unternehmen ausgestellt, nicht auf eine Privatperson. Das Unternehmen trägt die primäre Haftung für alle Umsätze. Die meisten Kreditkarten verwenden monatliche Abrechnung (Delayed Debit), das heißt, der Gesamtbetrag wird monatlich vom Geschäftskonto abgebucht. Revolvierende Guthaben, wie bei amerikanischen Kreditkarten, sind in Österreich auf Firmenebene unüblich.

Wesentliche Unterschiede zu Privatkarten sind: unternehmensweites Ausgabenreporting über mehrere Karteninhaber, die Möglichkeit, zusätzliche Mitarbeiterkarten zu reduzierten Preisen auszustellen, höhere Standardlimits auf Basis des Unternehmensumsatzes statt des Privateinkommens sowie Integration in Geschäftsbankingportale und Buchhaltungssoftware. card complete Service Bank AG, die Karten für Erste Bank, Raiffeisen und BAWAG verarbeitet, bietet zentralisiertes Reporting über Unternehmensportale.

Der Antragsprozess ist dokumentenintensiver als bei einer Privatkarte. Die Banken prüfen nicht nur den KSV1870-Bonitätsregister, sondern auch Firmenbucheinträge, das Wirtschaftliche-Eigentümer-Register und teilweise aktuelle Bilanzen. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) bietet einen Überblick zu Geschäftsbankingoptionen für österreichische Unternehmen.

Illustration einer Bankkarte, einer Euro-Münze und eines Bankgebäudes, für die Kontoeröffnung und die Wahl von Bank oder Karte in Österreich.
Konto, Karte, Bank: die österreichischen Banking-Grundlagen.

Wann Sollten Sie Eine Corporate Card oder Spend-Plattform Wählen?

Eine einzelne Firmenkreditkarte eignet sich für Einzelunternehmer, Geschäftsführer und Unternehmen, bei denen ein oder zwei Personen alle Ausgaben kontrollieren. Ein Corporate-Kartenprogramm (card complete Corporate, Raiffeisen Management-Paket) bietet Mitarbeiterkarten zu Staffelpreisen mit zentralisiertem Reporting. Eine Spend-Management-Plattform wie Pleo geht weiter: Sie stellt physische, virtuelle und temporäre Prepaid-Karten an jeden Mitarbeiter aus, setzt Ausgabenlimits pro Karte, erfasst Belege in der App und exportiert Daten direkt in Buchhaltungstools.

Als Faustregel gilt: Bei 3 oder mehr Mitarbeitern mit regelmäßigen Geschäftsausgaben spart eine Spend-Plattform mehr Zeit und Abstimmungskosten, als sie an Abonnementgebühren kostet. Bei 1 bis 2 Karteninhabern reicht eine klassische Firmenkreditkarte.

Firmenkreditkarte, wenn

  • 1 bis 2 Personen alle Ausgaben kontrollieren
  • Sie die niedrigste Jahresgebühr wünschen
  • Reisevorteile (Lounge, Versicherung) wichtig sind
  • Sie bereits bei Sparkasse, Bank Austria oder Raiffeisen banken

Spend-Plattform, wenn

  • 3 oder mehr Mitarbeiter Einkäufe tätigen
  • Echtzeit-Ausgabengenehmigungen benötigt werden
  • Belegerfassung und Buchhaltungsexporte erforderlich sind
  • Temporäre Karten für Auftragnehmer oder Projekte benötigt werden

Was Kosten Österreichische Firmenkreditkarten?

Jahresgebühren reichen von EUR 12 pro Jahr (Sparkasse Business Smartcard) bis EUR 312 pro Jahr (Sparkasse Business Premiumcard Plus um EUR 26 pro Monat). Die meisten Kreditkarten verwenden monatliche Abrechnung. Revolvierendes Guthaben bei Firmenkreditkarten ist in Österreich selten. Die nachstehenden Gebührenstrukturen gelten mit Stand Juni 2026.

KarteAnbieterGebührAbrechnungBeste Wahl für
Sparkasse Business SmartcardSparkasseEUR 12/Jahr (EUR 1/Mo.)Monatliche AbrechnungGünstigster Einstieg
Sparkasse Business PremiumcardSparkasseEUR 144/Jahr (EUR 12/Mo.)Monatliche AbrechnungErweiterte Leistungen
Sparkasse Business Premiumcard PlusSparkasseEUR 312/Jahr (EUR 26/Mo.)Monatliche AbrechnungPremium-Reisevorteile
Sparkasse Business VirtualcardsSparkasseEUR 144/Jahr für 120 KartenMonatliche AbrechnungGroße virtuelle Kartenpools
Bank Austria MC Business WorldBank AustriaEUR 130/JahrMonatliche AbrechnungReise + Reporting
Bank Austria Business PreferredBank AustriaEUR 60/JahrMonatliche AbrechnungMittleres Segment
Amex Business GoldAmerican ExpressEUR 0 Jahr 1, EUR 185/JahrMonatliche AbbuchungEinzelunternehmer, Rewards
card complete Corporate Cardcard completeAb EUR 30,89/Karte/JahrMonatliche AbrechnungFlotten ab 10 Karten
Raiffeisen FirmenkreditkarteRaiffeisenEUR 39/Jahr (EUR 19,50 ab 2.)3 oder 21 TageRaiffeisen-Kunden
PayLife Business Classiccard completeEUR 31/JahrMonatliche AbrechnungGünstiger Einstieg
PayLife Business Goldcard completeEUR 32 Jahr 1, EUR 64/JahrMonatliche AbrechnungMittleres Segment, Reiseversicherung
PleoPleoNach TeamgrößePrepaid (nicht revolvierend)Teams ab 3

Quellen: Bank-Websites, card complete, Sparkasse, Raiffeisen. Preise Stand Juni 2026.

Illustration einer Banking-App, eines Münzstapels und einer steigenden Kurve, für Geldverwaltung und Sparen in Österreich.
Apps, Sparen, Wachstum: Geld verwalten in Österreich.

Welche Dokumente Benötigen Sie für Den Antrag?

Österreichische Banken verlangen für jeden Firmenkreditkartenantrag unternehmensbezogene KYC-Unterlagen. Der Prozess ist aufwendiger als bei einer Privatkarte. Amex setzt zusätzlich voraus, dass das Unternehmen bei Antragstellung seit mindestens 1 Jahr aktiv ist. Rechnen Sie bei klassischen Banken mit einer Bearbeitungszeit von 1 bis 3 Wochen.

  1. 1

    Firmenbuchauszug

    Ein aktueller Auszug aus dem österreichischen Firmenbuch, nicht älter als 3 Monate. Erforderlich für GmbH, OG, KG und alle eingetragenen Unternehmen.

  2. 2

    Rechtsform und Gesellschaftsvertrag

    Bestätigung der Rechtsform (GmbH, OG, Einzelunternehmen usw.) und bei GmbH oder AG der aktuelle Gesellschaftsvertrag bzw. die Satzung.

  3. 3

    Zeichnungsberechtigte und Geschäftsführer

    Lichtbildausweise (Reisepass oder Personalausweis) aller Zeichnungsberechtigten und Geschäftsführer. Alle müssen den Antrag unterzeichnen oder eine Vollmacht erteilen.

  4. 4

    Erklärung über wirtschaftliche Eigentümer

    Erforderlich nach dem österreichischen WiEReG (Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz). Offenlegung aller Personen, die direkt oder indirekt mehr als 25% des Unternehmens besitzen.

  5. 5

    Steuernummer und UID-Nummer

    Die betriebliche Steuernummer und, sofern umsatzsteuerpflichtig, die UID-Nummer (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer). Verfügbar über FinanzOnline oder Ihren Steuerberater.

  6. 6

    Nachweis der Geschäftsadresse

    Nachweis der eingetragenen Geschäftsadresse in Österreich. Eine aktuelle Betriebskostenrechnung, ein Mietvertrag oder ein Firmenbuchauszug mit Adressangabe ist geeignet.

  7. 7

    Aktuelle Jahresabschlüsse (falls erforderlich)

    Manche Anbieter (insbesondere bei höheren Kreditlimits) verlangen den letzten Jahresabschluss oder die Bilanz. Start-ups unter 1 Jahr können einen Businessplan oder eine Umsatzprognose vorlegen.

Illustration einer Bankkarte, einer Euro-Münze und eines Bankgebäudes, für die Kontoeröffnung und die Wahl von Bank oder Karte in Österreich.
Konto, Karte, Bank: die österreichischen Banking-Grundlagen.

Wie Funktioniert die USt Bei Kartengebühren und Abrechnungen?

Ein Kreditkartenkontoauszug ist keine gültige USt-Rechnung nach österreichischem Recht (siehe UStG via RIS). Für den Vorsteuerabzug bei einem Geschäftskauf müssen Sie die Originalrechnung des Lieferanten (Rechnung) aufbewahren, die alle UStG-Anforderungen erfüllt: Lieferantenname und -adresse, UID-Nummer, Rechnungsdatum, Leistungsbeschreibung, Nettobetrag, Umsatzsteuersatz und -betrag. Der Kontoauszug belegt nur, dass eine Zahlung erfolgte, nicht aber den umsatzsteuerlich relevanten Einkauf.

Die Kartengebühr selbst (Jahresgebühr, Kartengebühr) ist nach UStG § 6 Abs. 1 Z 8 in der Regel eine umsatzsteuerbefreite Finanzdienstleistung. Auf Kartengebühren ist kein Vorsteuerabzug möglich. Dasselbe gilt für Bankomat-Transaktionsgebühren und die meisten Zahlungsabwicklungsgebühren.

Belegaufbewahrung: Österreichische Unternehmen müssen alle Geschäftsunterlagen, einschließlich Kreditkartenkontoauszüge, Lieferantenrechnungen und Kontoauszüge, 7 Jahre lang aufbewahren. Rechtsgrundlage ist die Bundesabgabenordnung (BAO). Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) veröffentlicht Hinweise zur Belegaufbewahrungspflicht für österreichische Unternehmen.

Kreditkartenkontoauszug: keine USt-Rechnung

Belegt die Zahlung. Ermöglicht keinen Vorsteuerabzug. Immer die Lieferantenrechnung separat aufbewahren.

Kartengebühren: umsatzsteuerbefreit

Jahres- und Transaktionskartengebühren sind umsatzsteuerbefreite Finanzdienstleistungen. Auf die Gebühr selbst ist kein Vorsteuerabzug möglich.

Aufbewahrungspflicht: 7 Jahre

Alle Kontoauszüge, Lieferantenrechnungen und Bankbelege 7 Jahre aufbewahren (BAO). Digitale Kopien sind zulässig, sofern das Originalformat erhalten bleibt.

Quellen: Sparkasse, Bank Austria, American Express Austria, card complete Service Bank AG, Raiffeisen, Pleo, WKO, RIS (UStG), BMF. Stand: Juni 2026.

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