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Die besten Prepaid-Karten in Österreich (2026)

Jules de BruinEinwohner in Wien

Updated: 1. August 2026| Found helpful by 3 others

Was ist die beste Prepaid-Karte in Österreich?

Revolut Standard logo

4.5

Beste Gesamtwahl. Kostenlose sofortige virtuelle Karte mit SEPA-IBAN, ohne Bonitätsprüfung und mit voller Visa-Akzeptanz ab Tag eins in Österreich.

Revolut Standard beantragen
Bezahlen mit
Visa logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Monatsgebühr
Kostenlos
SEPA-IBAN
Inklusive
Bonitätsprüfung
Keine
Kartentyp
Virtuelle Visa-Debit
Devisengebühr
Frei bis Limit, 1% am Wochenende

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Sofortige virtuelle Karte, in Minuten nutzbar
  • SEPA-IBAN ohne österreichisches Bankkonto
  • Interbanken-Kurse bis zum Monatslimit

Cons

  • Technisch eine Debitkarte, keine klassische Prepaid-Karte
  • Kein physischer Filialservice in Österreich

Beste Wahl für Neuankömmlinge, die sofort eine Karte brauchen, bevor sie ein österreichisches Bankkonto eröffnen

N26 Standard logo

4.4

Beste kostenlose Option. Kostenlose Mastercard-Debitkarte mit klarer österreichischer Preisgestaltung und englischsprachiger App, ideal für Neuankömmlinge.

N26 Standard beantragen
Bezahlen mit
Mastercard logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Monatsgebühr
Kostenlos
SEPA-IBAN
Inklusive
Bonitätsprüfung
Keine
Kartentyp
Virtuelle Mastercard-Debit
Devisengebühr
Keine bei Kartenzahlung

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Englischsprachige App und österreichische Gebührenübersicht
  • Ausgabenübersicht und Unterkonten (Spaces)
  • Keine Fremdwährungsgebühr bei Kartenzahlung

Cons

  • Lieferung der physischen Karte dauert mehrere Tage
  • Bargeldabhebungen auf der kostenlosen Stufe begrenzt

Beste Wahl für Neuankömmlinge, die eine Bank aus dem deutschen Markt mit transparenter österreichischer Preisgestaltung bevorzugen

PayLife Mastercard RED logo

4.0

Österreichische Prepaid-Mastercard, die Zahlung von der Kreditgenehmigung trennt und überall akzeptiert wird, wo Mastercard gilt.

PayLife Mastercard RED beantragen
Bezahlen mit
Mastercard logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Monatsgebühr
Produktgebühr bei Ausgabe
SEPA-IBAN
Nicht enthalten
Bonitätsprüfung
Keine
Kartentyp
Prepaid-Mastercard
Devisengebühr
Fällt im Ausland an

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Heimische österreichische Prepaid-Mastercard
  • Keine Bonitätsprüfung oder Bonitätshistorie nötig
  • Überall akzeptiert, wo Mastercard gilt

Cons

  • Einmalige Produktgebühr fällt an
  • Weniger digitale Funktionen als Revolut oder N26

Beste Wahl für Einwohner, die eine traditionelle österreichische Prepaid-Mastercard von einem heimischen Anbieter möchten

card complete Prepaid Card logo

3.9

Österreichische Prepaid-Option von card complete Service Bank AG, ohne Bonitätshistorie und ohne KSV1870-Prüfung erhältlich.

card complete Prepaid beantragen
Bezahlen mit
Visa logoApple Pay logoGoogle Pay logo
Monatsgebühr
Monatsgebühr fällt an
SEPA-IBAN
Nicht enthalten
Bonitätsprüfung
Keine
Kartentyp
Prepaid-Visa
Devisengebühr
Fällt im Ausland an

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Unterstützt von card complete Service Bank AG
  • Keine KSV1870-Prüfung bei der Beantragung
  • Überall akzeptiert, wo Visa gilt

Cons

  • Monatsgebühr fällt an
  • Beantragung und Service überwiegend auf Deutsch

Beste Wahl für Einwohner, die bei der Erste, Raiffeisen oder BAWAG Bankkundin oder Bankkunde sind und eine Prepaid-Karte aus demselben Ökosystem wünschen

Wie unterscheiden sich Prepaid-, Debit- und Kreditkarten?

Eine Prepaid-Karte erfordert, dass Sie im Voraus ein Guthaben laden. Es gibt keine Kreditlinie und keinen Bonitätsprüfungsprozess. Eine Debitkarte (Bankomatkarte) bucht direkt von einem verknüpften Bankkonto ab und erfordert eine aktive Bankverbindung. Eine Kreditkarte (oder Charge-Card) räumt eine Kreditlinie ein und erfordert in der Regel eine KSV1870-Bonitätsprüfung und einen Einkommensnachweis.

Laut der OeNB (Oesterreichische Nationalbank) ist Österreich ein Debitkarten-dominierter Markt. Die meisten Österreicherinnen und Österreicher zahlen mit ihrer Bankomatkarte (inländische Debitkarte im Maestro- oder Visa Debit-Netzwerk) anstatt mit einer Kreditkarte. Prepaid-Produkte füllen die Lücke zwischen beiden: Sie tragen ein Visa- oder Mastercard-Logo, funktionieren also international und online, erfordern aber kein Bankkonto und keine Bonitätsprüfung.

Revolut Standard läuft im Visa-Netzwerk und N26 Standard im Mastercard-Netzwerk. Sie sind keine klassischen Prepaid-Karten, da Sie das Guthaben nicht manuell aufladen: Es wird vom Revolut- oder N26-Kontostand abgebucht. Sie erfüllen jedoch denselben Bedarf ab Tag eins für Neuankömmlinge in Österreich: eine Visa- oder Mastercard-Zahlungskarte, sofort verfügbar, ohne österreichische Bonitätshistorie.

Illustration einer Bankkarte, einer Euro-Münze und eines Bankgebäudes, für die Kontoeröffnung und die Wahl von Bank oder Karte in Österreich.
Konto, Karte, Bank: die österreichischen Banking-Grundlagen.

Kann man in Österreich eine Prepaid-Karte ohne Bonitätsprüfung bekommen?

Ja. Prepaid-Karten beinhalten keine Kreditlinie, daher müssen Anbieter Ihre KSV1870-Akte nicht prüfen. Sie geben vorgeladenes Guthaben aus, kein Geld, das die Bank Ihnen leiht. Das macht Prepaid- und Debit-ähnliche Produkte zur praktischen ersten Karte für alle, deren österreichische Bonitätsakte dünn, leer oder neu ist.

Alle vier Produkte auf dieser Seite funktionieren ohne KSV1870-Bonitätsprüfung. Revolut und N26 verifizieren die Identität per Video-Selfie (VideoIdent) in der App. PayLife Mastercard RED und card complete Prepaid Card verwenden einen Standard-Identitätsverifizierungsprozess bei der Beantragung. Keine dieser Karten prüft Ihre österreichische Bonitätshistorie.

Wenn Sie langfristig eine österreichische Bonitätsakte aufbauen möchten, ist der nächste Schritt nach dem Einleben die Eröffnung eines Girokontos bei einer inländischen Bank (wie Erste Bank, Raiffeisen oder Bank Austria) und danach die Beantragung einer Charge-Card mit stabilen Einnahmen und Meldezettel.

Was kostet eine Prepaid-Karte?

Revolut Standard und N26 Standard haben keine Monatsgebühr. Die PayLife Mastercard RED erhebt eine einmalige Produktgebühr. Die card complete Prepaid Card trägt eine monatliche Verwaltungsgebühr. Devisengebühren, Ladegebühren und ATM-Abhebungsgebühren variieren je nach Anbieter und Tarif.

KarteAnbieterTypGebührBeste Wahl für
Revolut StandardRevolut Bank UABDebit (Visa)EUR 0/MonatVirtuelle Karte ab Tag eins
N26 StandardN26 Bank AGDebit (Mastercard)EUR 0/MonatKostenlose digitale Karte
PayLife Mastercard REDPayLifePrepaid (Mastercard)Produktgebühr bei AusgabeÖsterreichische Prepaid-Mastercard
card complete Prepaid Cardcard complete Service Bank AGPrepaid (Visa)Monatsgebühr fällt anErste- / Raiffeisen-Kunden

Quellen: Anbieter-Webseiten, Stand Juni 2026. Bitte prüfen Sie die aktuellen Gebühren direkt beim Anbieter.

Illustration einer Banking-App, eines Münzstapels und einer steigenden Kurve, für Geldverwaltung und Sparen in Österreich.
Apps, Sparen, Wachstum: Geld verwalten in Österreich.

Für wen eignet sich eine Prepaid-Karte?

Eine Prepaid- oder prepaid-ähnliche Karte ist die richtige erste Karte für alle, die gerade in Österreich angekommen sind und noch keine KSV1870-Bonitätsakte aufgebaut haben. Sie eignet sich auch zur Budgetkontrolle: Da Sie nur ausgeben können, was Sie geladen haben, können Sie nicht unbeabsichtigt überziehen. Familien, die einer Teenagerin oder einem Teenager eine Karte geben möchten, oder alle, die die Ausgaben auf einer Reise steuern wollen, profitieren von dem harten Ausgabenlimit, das ein Prepaid-Guthaben bietet.

Prepaid-Karten sind weniger geeignet, wenn Sie in Österreich ein Auto mieten, bestimmte Hotels buchen oder Käufe tätigen möchten, bei denen der Händler eine Vorautorisierung hält. Viele österreichische Autovermietungen und Hotels verlangen für die Kaution eine Kreditkarte mit Kreditlinie, keine Prepaid- oder Debitkarte. In diesen Fällen ist eine Charge-Card einer österreichischen Bank oder eine Kreditkarte die bessere Option.

Sobald Sie einen Meldezettel, ein stabiles Einkommen und 3 bis 6 Monate österreichische Bankhistorie haben, wechseln die meisten Menschen von einer Prepaid- oder digitalen Debitkarte zu einer Fintech-App oder einer Charge-Card einer inländischen österreichischen Bank.

Illustration einer Bankkarte, einer Euro-Münze und eines Bankgebäudes, für die Kontoeröffnung und die Wahl von Bank oder Karte in Österreich.
Konto, Karte, Bank: die österreichischen Banking-Grundlagen.

Quellen: Anbieter-Webseiten, OeNB, card complete Service Bank AG. Stand: August 2026.

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