Beste öffentliche Universitäten in Österreich (2026)
Updated: 20. Juli 2026| Found helpful by 8 others
Stand 20. Juli 2026. Die Danube University Krems, Österreichs öffentliche Universität für Weiterbildung, ist die beste Wahl für berufsbegleitende Masterstudien in Österreich. Die TU Wien führt bei Ingenieurwesen und Informatik, während die WU Wien die Triple-Crown-akkreditierte Wirtschaftsuniversität des Landes ist. Die Universität Wien (Uni Wien) bleibt Österreichs größte öffentliche Universität mit rund 90.000 Studierenden. Der öffentliche Studienbeitrag beträgt €726,72 pro Semester für Nicht-EU-Studierende und €0 für EU/EWR-Studierende, die rechtzeitig abschließen, plus den ÖH-Beitrag (Studierendenvertretungsbeitrag) von €22,70 pro Semester. Die meisten Bachelorstudien werden auf Deutsch auf C1-Niveau unterrichtet, während viele Masterstudien auf Englisch laufen.
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1. Danube University Krems (Universität für Weiterbildung)
Österreichs öffentliche Universität für Weiterbildung mit Sitz in Krems an der Donau. Die Danube University Krems spezialisiert sich auf postgraduale Masterstudien für berufstätige Fachkräfte in Wirtschaft, Gesundheitswesen, Recht, IT und öffentlicher Verwaltung.
Why we recommend it: Österreichs einzige öffentliche Universität, die ganz auf Weiterbildung ausgerichtet ist, mit flexiblen berufsbegleitenden Masterstudien für berufstätige Fachkräfte.
Best for: Berufstätige Fachkräfte, die berufsbegleitende postgraduale Master- und Executive-Programme verfolgen
Pros
- Österreichs einzige öffentliche Universität, die ganz auf Weiterbildung ausgerichtet ist
- Breite Auswahl an berufsbegleitend studierbaren Masterstudien
- Flexible Formate mit Abend-, Wochenend- und Blended-Online-Angeboten
- Starkes Karrierenetzwerk in Gesundheitswesen, Recht und öffentlicher Verwaltung
Cons
- Keine klassischen Bachelorstudien für Schulabgänger
- Für die meisten Studien fallen Gebühren an (nicht der öffentliche Standard von €363,36)
- Der Campus Krems liegt 80 km von Wien entfernt, mit eingeschränktem Abendverkehr
2. TU Wien (Technische Universität Wien)
Österreichs führende technische Universität und eine europäische Top-Forschungseinrichtung für Ingenieurwesen, Informatik und Mathematik. Die TU Wien hat rund 27.000 Studierende und starke Verbindungen zu Industrie und CERN-artigen Forschungskonsortien.
Why we recommend it: Top-gereihte österreichische Universität für Ingenieurwesen und Informatik mit vielen englischsprachigen Masterstudien und starken industriellen Forschungspartnerschaften.
Best for: Studierende in Ingenieurwesen, Informatik und Mathematik, die anspruchsvolle, forschungsstarke Studien wollen
Pros
- Top-gereihte österreichische Universität für Ingenieurwesen und Informatik
- Große Anzahl englischsprachiger Masterstudien
- Starke Verbindungen zur österreichischen und europäischen Tech-Industrie
- Zentraler Campus am Karlsplatz mit modernen Laboren und Studierendenwohnheimen in der Nähe
Cons
- Bachelorstudien sind nur auf Deutsch und akademisch anspruchsvoll
- Die Abbruchquote im ersten Ingenieurjahr ist hoch
- Kompetitiv für beliebte Master-Tracks wie KI und Data Science
3. WU Wien (Wirtschaftsuniversität Wien)
Die größte Wirtschaftsuniversität im deutschsprachigen Raum mit rund 22.000 Studierenden. Die WU hält die Triple-Crown-Akkreditierung (AACSB, EQUIS, AMBA) und hat einen markanten Zaha-Hadid-Campus im Wiener Praterviertel.
Why we recommend it: Triple-Crown-akkreditierte (AACSB, EQUIS, AMBA) Wirtschaftsuniversität mit englischsprachigen Studien und einem Austauschnetzwerk mit 240 Partnern.
Best for: Studierende in Wirtschaft, Volkswirtschaft, Finanzwesen und Marketing sowie MBA- und Executive-Lernende
Pros
- Die Triple-Crown-Akkreditierung reiht die WU unter Europas Top-Wirtschaftsuniversitäten
- Breites Angebot an vollständig englischsprachigen Bachelor- und Masterstudien
- Moderner Campus mit starken Karriereservices und Recruiter-Netzwerken
- Großes internationales Austauschnetzwerk mit über 240 Partneruniversitäten
Cons
- Kompetitive Zulassung für den englischsprachigen Bachelor in Business and Economics
- Manche Master-Tracks haben zusätzliche Gebühren für Nicht-EU-Studierende
- Der Campus ist groß und kann im Vergleich zu klassischen Universitäten korporativ wirken
4. Universität Wien (Uni Wien)
Österreichs älteste und größte Universität, 1365 gegründet. Mit rund 90.000 Studierenden und fast 200 Studien deckt die Uni Wien die volle Breite von Geistes-, Sozial-, Naturwissenschaften und Recht ab.
Why we recommend it: Größtes Studienangebot Österreichs mit starker globaler Stellung in Physik, Philosophie und Life Sciences sowie einem soliden Sprachenzentrum.
Best for: Studierende, die eine breite Forschungsuniversität mit dem größten Studienangebot Österreichs wollen
Pros
- Größtes Studienangebot Österreichs in Geistes- und Naturwissenschaften
- Starker internationaler Ruf, besonders in Physik, Philosophie und Life Sciences
- Zentraler Wiener Campus mit ausgezeichnetem öffentlichem Verkehr und Studierendenleben
- Solides Sprachenzentrum für Deutsch- und Englischvorbereitung
Cons
- Sehr große Kohorten in beliebten Bachelorstudien bedeuten große Hörsäle und langsames Feedback
- Die meisten Bachelorstudien sind nur auf Deutsch
- Verwaltungsprozesse können sich für internationale Erstbewerber langsam anfühlen
5. Universität Graz (Karl-Franzens-Universität)
Die Vorzeigeuniversität der Steiermark, 1585 gegründet, mit rund 30.000 Studierenden. Die Uni Graz bietet ein volles Spektrum an Geistes-, Sozialwissenschaften, Recht, Naturwissenschaften und Theologie, mit besonderer Stärke in Umweltsystemwissenschaften und Physik.
Why we recommend it: Mittelgroße Forschungsuniversität in einer lebenswerten, günstigen Stadt mit gemeinsamen Studien mit der TU Graz und der Medizinischen Universität Graz.
Best for: Studierende, die eine mittelgroße Forschungsuniversität in einer lebenswerten, günstigen Stadt wollen
Pros
- Niedrigere Lebenshaltungskosten als in Wien
- Starke Studien in Geisteswissenschaften, Physik und Umweltsystemwissenschaften
- Attraktives, fußläufiges Grazer Zentrum mit großer Studierendenzahl
- Gemeinsame Studien mit der TU Graz und der Medizinischen Universität Graz
Cons
- Kleineres Angebot an englischsprachigen Bachelorstudien als in Wien
- Weniger sichtbar in globalen Rankings als die Uni Wien oder TU Wien
- Begrenzte direkte internationale Flugverbindungen über den Flughafen Graz
6. Universität Innsbruck
Tirols führende Universität, 1669 gegründet, mit rund 28.000 Studierenden. Bekannt für die alpine Lage, starke Physik- und Gebirgsforschung und eine aktive Erasmus-Gemeinschaft.
Why we recommend it: Alpine Lage mit renommierten Physik- und Gebirgsforschungsinstituten, einer aktiven Erasmus-Gemeinschaft und niedrigeren Wohnkosten als in Wien.
Best for: Studierende, die eine Forschungsuniversität mit Zugang zu den Alpen und einer starken internationalen Gemeinschaft wollen
Pros
- Außergewöhnliche Naturlage mit ganzjährigen Outdoor-Aktivitäten
- Renommierte Physik- und Gebirgsforschungsinstitute
- Einladende Erasmus- und internationale Studierendengemeinschaft
- Günstig im Vergleich zu Wien, besonders beim Wohnen
Cons
- Kleineres Studienangebot als in Wien oder Graz
- Die meisten Bachelorstudien nur auf Deutsch
- Der Wohnungsmarkt ist während der Wintertourismussaison angespannt
7. JKU Linz (Johannes Kepler Universität)
Oberösterreichs wichtigste Forschungsuniversität, 1966 gegründet, mit rund 24.000 Studierenden. Die JKU ist bekannt für einen modernen Campus, starke MINT- und Rechtsfakultäten und Österreichs erstes KI-fokussiertes Studium.
Why we recommend it: Starke Studien in Ingenieurwesen, Informatik und KI auf einem modernen grünen Campus mit Industrieverbindungen zu voestalpine und KTM.
Best for: Studierende mit Interesse an MINT, Recht und KI auf einem modernen Campus mit engen Industrieverbindungen
Pros
- Starke Studien in Ingenieurwesen, Informatik und KI
- Moderner, in sich geschlossener grüner Campus in Linz
- Gute Karriereverbindungen zur Linzer Industrie, darunter voestalpine und KTM
- Wachsendes Portfolio an englischsprachigen Masterstudien
Cons
- Weniger internationale Sichtbarkeit als die Wiener Universitäten
- Nachtleben und Kulturangebot in Linz kleiner als in Wien oder Graz
- Der Campus liegt außerhalb des Zentrums und erfordert öffentlichen Verkehr
Basierend auf internationalen Rankings, fachlicher Stärke, Studienvielfalt und Ansehen bei internationalen Studierenden, hier sind die Top 7 öffentlichen Universitäten in Österreich 2026.
Wie bewerben Sie sich an einer österreichischen öffentlichen Universität?
Die Bewerbung an einer öffentlichen Universität in Österreich ist relativ günstig und strukturiert, doch der Papierkram für Nicht-EU-Bewerber braucht Zeit. Befolgen Sie diese Schritte:
- 1
Prüfen Sie die Zulassungsvoraussetzungen für Ihr Studium
Jede Universität veröffentlicht studienspezifische Voraussetzungen auf ihrer Website. Für kompetitive Fächer (Medizin, Psychologie, manche Ingenieur-Tracks) gibt es zusätzliche Aufnahmeprüfungen wie den MedAT.
- 2
Lassen Sie Ihr Zeugnis übersetzen und beglaubigen
Nicht-EU-Zeugnisse brauchen in der Regel eine Apostille (Haager Übereinkommen) oder eine vollständige Beglaubigung plus eine beglaubigte deutsche oder englische Übersetzung durch einen gerichtlich beeideten Übersetzer.
- 3
Bewerben Sie sich über das Universitätsportal
Die Uni Wien nutzt u:space, die TU Wien nutzt TISS, die WU nutzt LPIS. Laden Sie gescannte Dokumente hoch und zahlen Sie gegebenenfalls die Bewerbungsgebühr. Die meisten Fristen fallen auf Anfang September (Wintersemester) und Anfang Februar (Sommersemester).
- 4
Beantragen Sie Ihr Studentenvisum
Sobald Sie einen Zulassungsbescheid haben, beantragen Nicht-EU-Studierende einen studentischen Aufenthaltstitel an der österreichischen Botschaft oder dem Konsulat, unter Beilage von Mittelnachweis und Krankenversicherung.
- 5
Inskribieren, registrieren und Studienbeitrag zahlen
Die Zulassung (Inskription) wird persönlich in der Zulassungsstelle abgeschlossen. Zahlen Sie den Semesterbeitrag auf das Universitäts-IBAN und melden Sie sich dann innerhalb von 3 Tagen nach der Ankunft bei Ihrem lokalen Meldeamt an.
Welche österreichischen Universitäten sind am höchsten gereiht?
Österreichische öffentliche Universitäten schneiden in europäischen Rankings gut ab, kommen aber außerhalb von Spezialfächern selten in die globalen Top 100. So schneiden die Vorzeigeinstitutionen ab:
- Universität Wien: Meist in den globalen QS-Top-150, in Europa in den Top 50. Stark in Geisteswissenschaften, Life Sciences und Physik.
- TU Wien: Global in den Top 200 für Ingenieurwesen und Informatik, durchgehend Österreichs höchstgereihte technische Universität.
- WU Wien: Eine der wenigen europäischen Wirtschaftsuniversitäten mit Triple-Crown-Akkreditierung (AACSB, EQUIS, AMBA). Starkes Financial-Times-MBA-Ranking.
- Uni Graz und Uni Innsbruck: Breite Forschungsuniversitäten, beide in den globalen QS-Top-500 mit besonderer Stärke in Physik, Philosophie und Regionalstudien.
- JKU Linz und BOKU: Hoch gereiht in ihren Spezialgebieten (JKU in Recht und KI, BOKU in Agrar- und Umweltwissenschaften).
Achten Sie auf Fach-Rankings, nicht nur auf Gesamt-Rankings
uniRank 2026: Top 10 österreichische Universitäten
Das uniRank-2026-Ranking nach Web-Popularität reiht die Universität Wien an erster Stelle, gefolgt von der TU Wien und der Universität Innsbruck (uniRank, 2026). uniRank zählt insgesamt rund 27 anerkannte österreichische Universitäten und mischt öffentliche Forschungsuniversitäten mit Privatuniversitäten. Die vollständigen Top 10:
- 1Universität Wien (University of Vienna)
- 2TU Wien (Technische Universität Wien)
- 3Universität Innsbruck (University of Innsbruck)
- 4TU Graz (Graz University of Technology)
- 5Universität Graz (University of Graz)
- 6JKU Linz (Johannes Kepler University Linz)
- 7WU Wien (Vienna University of Economics and Business)
- 8Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (University of Klagenfurt)
- 9BOKU Wien (University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna)
- 10MedUni Wien (Medical University of Vienna)
Quelle: uniRank, 2026.
Was ist der Unterschied zwischen einer Universität und einer Fachhochschule in Österreich?
| Dimension | Universität (öffentliche Universität) | Fachhochschule (FH) |
|---|---|---|
| Ausrichtung | Forschungs- und theoriegeleitet | Angewandt und praxisorientiert, mit verpflichtendem Praktikumssemester |
| Abschlüsse | Bachelor, Master und Doktorat (PhD) | Bachelor und Master; kein eigenständiges Doktorat (PhD nur in Kooperation mit einer Universität) |
| Zulassung | Viele Studien offen zugänglich; beschränkte Fächer (Medizin, Psychologie) mit einem Aufnahmeverfahren | Fast alle Plätze beschränkt, mit einem kompetitiven Aufnahmeverfahren |
| Studienformat | Überwiegend Vollzeit | Viele berufsbegleitende (Abend-) Optionen neben Vollzeit |
| Klassengröße und -struktur | Große Kohorten, flexibler Studienplan | Kleine feste Kohorten, fixer Studienplan |
| Studienbeitrag (EU/EWR) | EUR 0 innerhalb der Regelstudiendauer, dann EUR 363,36 pro Semester | Die meisten verlangen EUR 363,36 pro Semester; Nicht-EU-Studierende zahlen mehr |
| Geltendes Recht | Universitätsgesetz 2002 (UG) | Fachhochschulgesetz (FHG) |
| Qualitätssicherung | Akkreditiert durch AQ Austria | Akkreditiert durch AQ Austria |
| Wie viele in Österreich | Rund 22 öffentliche Universitäten | Rund 21 Fachhochschulen |
Quelle: AQ Austria, FHK, 2026.
Eine österreichische Universität (öffentliche Universität) ist forschungsgeleitet und theorielastig, geregelt durch das Universitätsgesetz 2002 (UG), und kann ein Doktorat (PhD) verleihen. Eine Fachhochschule (FH) ist praxisorientiert mit einem verpflichtenden Praktikumssemester und wird durch das Fachhochschulgesetz (FHG) geregelt. Österreich hat rund 22 öffentliche Universitäten und 21 Fachhochschulen, alle von AQ Austria akkreditiert.
Die Zulassung ist der größte praktische Unterschied. Fast alle Fachhochschulplätze sind beschränkt und werden über ein kompetitives Aufnahmeverfahren (Interview, schriftlicher Test oder Portfolio) vergeben. Viele Universitätsstudien sind offen zugänglich, sodass Sie sich mit einem gültigen Reifezeugnis inskribieren können; nur beschränkte Fächer wie Medizin und Psychologie haben ein eigenes Aufnahmeverfahren. Eine Fachhochschule bietet zudem viele berufsbegleitende (Abend-) Tracks in kleinen festen Kohorten mit fixem Studienplan, während eine Universität überwiegend Vollzeit mit großen Vorlesungen und einem flexiblen Studienplan ist.
Bei Abschlüssen und Kosten verleiht eine Universität Bachelor, Master und Doktorat (PhD), während eine Fachhochschule nur Bachelor und Master verleiht und ein PhD in Kooperation mit einer Universität ermöglicht. An einer öffentlichen Universität zahlen EU/EWR-Studierende EUR 0 pro Semester innerhalb der Regelstudiendauer, dann EUR 363,36 pro Semester; die meisten Fachhochschulen verlangen EUR 363,36 pro Semester für EU/EWR-Studierende, mit höheren Sätzen für Nicht-EU-Studierende. Beide Sektoren sind von AQ Austria (Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria) akkreditiert, und der FH-Sektor wird durch die Fachhochschul-Konferenz (FHK) vertreten.
Wie viel kostet der öffentliche Studienbeitrag in Österreich?
| Beitragsart | Wer zahlt | Betrag pro Semester |
|---|---|---|
| EU/EWR-Studienbeitrag (rechtzeitig) | EU/EWR-Studierende innerhalb des Toleranzfensters | EUR 0 |
| EU/EWR-Überschreitung / Fachhochschul-Beitrag | EU/EWR-Studierende nach Regelstudiendauer + 2 Semester | EUR 363,36 |
| Nicht-EU-Studienbeitrag (Drittstaaten) | Alle Nicht-EU-Studierenden | EUR 726,72 |
| ÖH-Beitrag (Studierendenvertretungsbeitrag) | Alle Studierenden | EUR 22,70 |
Quelle: study.eu / study-abroad.org, 2026.
Stipendien, die Studienbeitrag und Lebenshaltungskosten ausgleichen
- Die OeAD Ernst Mach- und Bertha von Suttner-Stipendien zahlen ein Stipendium von EUR 1.050 bis EUR 1.150 pro Monat (study-abroad.org, 2026).
- Die Studienbeihilfe (staatliches Studienstipendium) zahlt berechtigten Studierenden bis zu EUR 923 pro Monat (study-abroad.org, 2026).
An österreichischen öffentlichen Universitäten zahlen EU/EWR-Studierende EUR 0 pro Semester, solange sie innerhalb der Regelstudiendauer plus zwei Toleranzsemester bleiben. Über dieses Fenster hinaus zahlen EU/EWR-Studierende den Überschreitungssatz von EUR 363,36 pro Semester, und Nicht-EU-Studierende (Drittstaatsangehörige) zahlen EUR 726,72 pro Semester. Jeder Studierende zahlt zusätzlich den ÖH-Beitrag (Studierendenvertretungsbeitrag) von EUR 22,70 pro Semester (study.eu / study-abroad.org, 2026).
Wie viel kostet das Leben als Studierender in Österreich?
| Stadt | Monatliche Lebenshaltungskosten |
|---|---|
| Wien | EUR 1.000 bis 1.400 |
| Graz | EUR 800 bis 1.100 |
| Salzburg | EUR 900 bis 1.200 |
| Innsbruck | EUR 900 bis 1.200 |
| Linz | EUR 800 bis 1.100 |
| Klagenfurt | EUR 750 bis 1.000 |
| Jahresgesamt | EUR 10.300 bis 18.250 |
Quelle: study-abroad.org, 2026.
- Studentische Krankenversicherung: Die Selbstversicherung bei der ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse, dem öffentlichen österreichischen Krankenversicherer) kostet EUR 70,72 pro Monat (study-abroad.org, 2026), und Nicht-EU-Studierende brauchen sie für ihren Aufenthaltstitel.
- Studentischer Aufenthaltstitel: rund EUR 180 für den Ersttitel und EUR 120 pro Verlängerung (study-abroad.org, 2026).
Ein Studierender in Österreich gibt etwa EUR 800 bis EUR 1.400 pro Monat für Miete, Essen, Verkehr und Versicherung aus, sodass ein volles Studienjahr rund EUR 10.300 bis EUR 18.250 ausmacht (study-abroad.org, 2026). Wien ist die teuerste Stadt mit EUR 1.000 bis EUR 1.400 pro Monat; Klagenfurt ist die günstigste mit EUR 750 bis EUR 1.000. Rechnen Sie die studentische Krankenversicherung zu diesem Budget dazu.
Welche Sprachanforderungen gelten für öffentliche Universitäten?
Öffentliche Universitäten unterrichten die meisten Bachelorstudien auf Deutsch, bieten aber eine wachsende Zahl englischsprachiger Masterstudien. Das nötige Niveau hängt von der Studiensprache ab:
- Deutschsprachiger Bachelor: C1-Niveau, nachgewiesen durch ÖSD-C1, Goethe-Zertifikat C1, TestDaF (TDN 4 oder 5) oder DSH-2.
- Deutschsprachiger Master: C1 (dieselben Zertifikate). Manche Studien akzeptieren B2, wenn die Lehre überwiegend auf Englisch ist.
- Englischsprachiger Master: IELTS 6.5+, TOEFL iBT 88+ oder Cambridge C1 Advanced. Manche Studien verzichten auf den Sprachnachweis bei Bewerbern mit vollständig englischsprachigem Vorabschluss.
- Bedingte Zulassung: Mehrere Universitäten akzeptieren B2-Deutsch unter der Bedingung, dass Sie C1 in Ihrem ersten oder zweiten Semester über das universitätseigene Sprachenzentrum bestehen.
Wo Sie vor Studienbeginn Deutsch lernen
Das Sprachenzentrum der Uni Wien, das Goethe-Institut und ÖSD-akkreditierte Schulen bieten Vorbereitungskurse von A1 bis C1 an. Rechnen Sie mit €400 bis €800 pro Niveau für Intensivkurse. Siehe unseren Ratgeber zum Deutschlernen für die vollständige Liste.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Universität und einer Fachhochschule in Österreich?
Eine Universität (öffentliche Universität) ist forschungsgeleitet und theorielastig, geregelt durch das Universitätsgesetz 2002 (UG), und kann ein Doktorat (PhD) verleihen. Eine Fachhochschule (FH) ist praxisorientiert mit einem verpflichtenden Praktikumssemester, geregelt durch das Fachhochschulgesetz (FHG), und verleiht Bachelor- und Masterabschlüsse, aber kein eigenständiges Doktorat (ein PhD ist nur in Kooperation mit einer Universität möglich). Fast alle FH-Plätze sind mit einem kompetitiven Aufnahmeverfahren beschränkt, während viele Universitätsstudien offen zugänglich sind. Österreich hat rund 22 öffentliche Universitäten und 21 Fachhochschulen, alle von AQ Austria akkreditiert.
Wie hoch ist der Studienbeitrag an öffentlichen Universitäten in Österreich?
EU/EWR-Studierende zahlen EUR 0 pro Semester an österreichischen öffentlichen Universitäten, solange sie innerhalb der Regelstudiendauer plus zwei Toleranzsemester abschließen. Danach, und für alle Nicht-EU-Studierenden, beträgt der Studienbeitrag EUR 363,36 pro Semester (oder EUR 726,72 in bestimmten Nicht-EU-Fällen). Alle Studierenden zahlen zusätzlich den ÖH-Studierendenvertretungsbeitrag von rund EUR 22,70 pro Semester.
Brauchen Sie Deutsch für öffentliche Universitäten?
Für deutschsprachige Bachelorstudien brauchen Sie in der Regel einen Deutschnachweis auf C1-Niveau (ÖSD, Goethe oder TestDaF). Viele Masterstudien an öffentlichen Universitäten laufen auf Englisch und verlangen IELTS 6.5+ oder TOEFL 88+. Siehe unseren Ratgeber zum Deutschlernen für empfohlene Schulen und Prüfungsvorbereitung.
Wie bewerben Sie sich an der Uni Wien?
Bewerbungen für die Universität Wien laufen über das u:space-Portal. Sie laden Ihre Sekundarschulqualifikation (Matura, A-Levels oder gleichwertig), den Sprachnachweis, eine Passkopie und für Nicht-EU-Bewerber auch den Nachweis hoch, dass dasselbe Studium in Ihrem Heimatland zugänglich ist. Die Bewerbungsfenster sind Februar bis September für das Wintersemester und November bis Februar für das Sommersemester.
Was ist Nostrifizierung?
Nostrifizierung ist die formale Anerkennung eines ausländischen Abschlusses als gleichwertig mit einem österreichischen Abschluss. Sie wird nur für reglementierte Berufe wie Medizin, Recht, Lehramt oder Ingenieurwesen benötigt. Für die allgemeine Studienzulassung führen Universitäten stattdessen eine einfachere akademische Gleichwertigkeitsprüfung durch. Die Nostrifizierung wird von der zuständigen österreichischen Universität abgewickelt und kann 6 bis 12 Monate dauern.
Können Nicht-EU-Studierende gebührenfrei studieren?
In der Regel nein. Nicht-EU-Studierende zahlen EUR 726,72 pro Semester an öffentlichen Universitäten (study-abroad.org, 2026). Bürger der am wenigsten entwickelten Länder (gemäß der OECD-DAC-Liste) sind jedoch von den Studiengebühren befreit. Stipendien wie das OeAD Ernst Mach Grant oder die Marshall Plan Scholarships können die Studiengebühren plus ein Lebenshaltungsstipendium abdecken. Die öffentlichen Universitäten selbst bieten selten pauschale Gebührenerlässe an.
Wie viel kostet die studentische Krankenversicherung in Österreich?
Die studentische Selbstversicherung bei der ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse, dem öffentlichen österreichischen Krankenversicherer) kostet Stand 2026 EUR 70,72 pro Monat (study-abroad.org, 2026). Nicht-EU-Studierende müssen für ihren studentischen Aufenthaltstitel eine gültige Krankenversicherung nachweisen. EU/EWR-Studierende können stattdessen eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) aus ihrem Heimatland nutzen.
Wie viel kostet der studentische Aufenthaltstitel in Österreich?
Der studentische Aufenthaltstitel (Aufenthaltsbewilligung Studierende) kostet rund EUR 180 für die Erstbeantragung und EUR 120 für jede Verlängerung (study-abroad.org, 2026). Nicht-EU-Studierende beantragen ihn vor der Anreise an der österreichischen Botschaft und verlängern ihn jährlich mit Nachweis des Studienfortschritts, ausreichender Mittel und der Krankenversicherung. Siehe unseren Studentenvisum-Ratgeber für die vollständige Dokumentenliste.