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Beste Neobanken in Österreich (2026)

Jules de Bruin
Jules de BruinRedaktion, How to Austria · 2025 nach Wien gezogen

Aktualisiert: | 9 weitere Personen fanden das hilfreich

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Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.

Unser Gesamttipp unten: Revolut.

Revolut Bank UAB, Lithuania

1. Revolut

4,3

Beste Multi-Währungs-Wallet zu Interbanken-FX-Kursen für Einwohner mit Einnahmen in mehreren Währungen.

Ihr Revolut-Konto eröffnen
Plus€3,99/month
Premium€9,99/month
Metal€17,99/month

Standard ist kostenlos. Ultra kostet €65/Monat. Bezahltarife Stand November 2026, laut revolut.com/de-AT.

Typ
Bank (litauische Lizenz)
Gebühren
€0 im Standard, €3,99 bis €65/Monat
Währungen Bestwert
29+ zum Interbankenkurs

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • 29+ Währungen werktags zum Interbankenkurs
  • Volle EU-Banklizenz mit €100.000 litauischer Deckung
  • Eröffnung ohne österreichische Adresse

Cons

  • Wochenend-Aufschlag beim FX, also keine Freitagabend-Tauschgeschäfte
  • Beschwerden laufen zur litauischen Aufsicht, nicht zur FMA

Beste Wahl für Vielreisende und Multi-Währungs-Nutzer, die starkes FX und Reisevorteile wollen

N26 Bank SE, Germany

2. N26

4,5

Ein vollständig englisches Konto, das Sie mit dem Reisepass eröffnen, bevor Sie eine österreichische Adresse haben.

Ihr N26-Konto eröffnen
Smart€4,90/month
Go€9,90/month
Metal€16,90/month

Standard ist kostenlos. Bezahltarife Stand November 2026, laut n26.com/de-at/konten-vergleichen.

Typ
Neobank (BaFin, DE)
Gebühren
€0 bis €16,90/Monat
Standard-Konto Bestwert
€0, ohne Einkommens- oder Aktivitätsvorgabe
Mehr Details
Englischer Support
Ja, vollständig englische App
Bankomat
3 gratis im Monat, dann €2
Physische Karte
€10 im Standard, inkludiert bei Smart, Go, Metal
Beschwerde
BaFin und deutscher Ombudsmann, nicht die FMA

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • €0 im Standard-Tarif, ohne Mindesteingang und ohne Aktivitätsregel
  • Eröffnung mit Reisepass, vor der österreichischen Meldeadresse
  • Kein Fremdwährungsaufschlag bei Kartenzahlungen

Cons

  • Deutsche DE-IBAN: FinanzOnline nimmt im Standardfeld nur AT
  • Dokumentiertes Muster automatischer Kontosperren über Tage

Beste Wahl für Menschen, die ein Mobile-First-Girokonto mit ausgezeichneter UX und Apple/Google Pay vom ersten Tag an wollen

Trade Republic Bank GmbH, Germany

3. Trade Republic

4,0

Eine deutsche Bank mit DE-IBAN, deren Guthabenkonto 2,50% zahlt und deren Karte bei Zahlungen in anderen Währungen nichts aufschlägt.

Ihr Trade-Republic-Konto eröffnen
Typ
Neobank (BaFin, DE)
Gebühren
€0 Depot; €1 pro Order
Guthabenzins Bestwert
2,50% seit 16. September 2026
Mehr Details
Anlegerentschädigung
Deutsch, 90% bis €20.000

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • €0 Depot und €0 Sparplan-Ausführung ab €1 im Monat
  • 2,50% auf Guthaben seit 16. September 2026
  • Seit April 2026 Telefon und Chat rund um die Uhr in 8 Sprachen

Cons

  • KESt auf Guthabenzinsen wird nicht abgeführt, die E1kv bleibt Ihre Sache
  • Kein eingehender Depotübertrag, beim Ausgang fehlen die Anschaffungskosten

Beste Wahl für Einwohner in Österreich, die ein deutsches Bankkonto mit Guthabenzinsen und einen günstigen ETF-Broker in derselben App wollen

bunq B.V., Netherlands

4. bunq

4,2

Volle niederländische Banklizenz mit €100.000 Einlagenschutz, Multi-IBAN-Unterkonten und einem der höchsten EU-Sparzinsen.

Ihr bunq-Konto eröffnen
Typ
Neobank (niederländische Lizenz)
Gebühren
€0 bis €18,99/Monat
IBANs Bestwert
Mehrere IBANs und Unterkonten

Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.

Pros

  • Volle niederländische Banklizenz mit €100.000 DGS-Schutz
  • Mehrere IBANs und Unterkonten für Budgetierung
  • Einer der höchsten Sparzinsen unter EU-Neobanken

Cons

  • NL-IBAN, keine österreichische AT
  • Keine österreichisch-spezifischen Integrationen wie EPS

Beste Wahl für Sparer und Freiberufler, die mehrere IBANs, Unterkonten und einen hohen EU-Sparzins unter niederländischem Einlagenschutz wollen

Was ist eine Neobank?

Eine Neobank ist eine reine App-Bank mit voller Banklizenz: Sie bekommen ein Girokonto mit eigener IBAN und einer Debitkarte, und die Einlagensicherung des Heimatlands deckt Ihr Geld bis €100.000. In Österreich erfüllen vier Anbieter diesen Test: N26 und Trade Republic aus Deutschland mit DE-IBAN, Revolut aus Litauen mit LT-IBAN und bunq aus den Niederlanden mit NL-IBAN.

Drei Apps, die oft Neobank genannt werden, fallen durch. Wise arbeitet mit einer belgischen E-Geld-Lizenz: Ihr Guthaben liegt per Safeguarding getrennt vom Firmenvermögen, ohne Einlagensicherung. Wise behandeln wir im Ratgeber Geldtransfer. Bitpanda hat eine österreichische Lizenz für E-Geld und Zahlungsdienste unter Aufsicht der FMA, ebenfalls ohne Einlagensicherung, und das Konto ist kein Girokonto. Bitpanda finden Sie im Ratgeber Krypto-Börsen. Curve ist ein Karten-Aggregator, der Ihre vorhandenen Karten bündelt, und gar kein Konto.

Wie schneiden Neobanken gegen österreichische Banken ab?

Die österreichischen Bank-Apps George (Erste Bank) und Mein ELBA (Raiffeisen) im Vergleich mit den Neobanken N26, Revolut und Trade Republic nach Lizenz, IBAN-Land, Einlagensicherung und Einstiegspreis, Oktober 2026.
AppLizenzIBANEinlagensicherungEinstiegspreis
George (Erste Bank)Österreichische BankAT€100.000, österreichischs Kompakt €3,89/Monat
Mein ELBA (Raiffeisen)Österreichische BankAT€100.000, österreichischBonus Smart €2,99/Monat nach 12 Gratismonaten
N26Bank, Deutschland (BaFin)DE€100.000, deutschStandard €0
RevolutBank, LitauenLT€100.000, litauischStandard €0
Trade RepublicBank, Deutschland (BaFin)DE€100.000, deutsch€0 Depot, €1 pro Order

Preise Stand Oktober 2026 aus den auf dieser Seite und in unserem Geschäftsbanken-Ratgeber zitierten Preislisten. Raiffeisen-Preise unterscheiden sich je Regionalbank; angegeben ist die Raiffeisen Stadtbank Wien.

Neobanken schlagen österreichische Banken bei Preis und Währungstausch, die Banken gewinnen bei AT-IBAN, österreichischer Einlagensicherung und österreichischem Beschwerdeweg. George von der Erste Bank und Mein ELBA von Raiffeisen kosten €2,99 bis €3,89 im Monat, N26 und Revolut starten bei €0. Die praktische Antwort für die meisten Einwohner ist beides: ein österreichisches Konto für Gehalt und Miete, eine Neobank für Reisen und Überweisungen.

Die Bank-Apps haben einen guten Teil des Funktionsrückstands aufgeholt. Erste Bank und Sparkassen wurde von Euromoney zur besten Bank Österreichs 2026 gekürt, mit Verweis auf George Invest mit Aktienbruchteilen und den KI-Chatbot Hey George. Raiffeisen baut Krypto direkt ins Konto ein, statt es einer eigenen App zu überlassen: Das Girokonto Bonus Smart nennt den Krypto-Zugang neben Mein ELBA, Apple Pay und Google Pay.

Daraus ergibt sich eine übliche Aufteilung. Das österreichische Konto nimmt Gehalt, Miet-Lastschrift und die Gutschrift aus FinanzOnline, weil dessen Standardfeld nur eine AT-IBAN akzeptiert. Revolut übernimmt Fremdwährungen zum Interbankenkurs, und Trade Republic kann den ETF-Sparplan neben einem Guthabenkonto mit 2,50% halten. Für Überweisungen in anderen Währungen lesen Sie unseren Ratgeber Geldtransfer.

Wer kann welche Neobank eröffnen, auf Englisch, und was kostet die Karte im Ausland?

AppWer eröffnen kann (Wohnsitz)App und Support auf EnglischKartenzahlung außerhalb des Euro
N26Wohnsitz in einem von N26 unterstützten Land, Österreich inklusive; ab 18Ja: App, Identifizierung und Support auf Englisch€0: echter Wechselkurs, kein Aufschlag
RevolutWohnsitz im EWR, Österreich inklusive, und in einigen weiteren LändernJa: App und Hilfe-Center auf EnglischBis €1.000 im Monat gratis (Standard), danach 1 %; am Wochenende 1 % zusätzlich
Trade RepublicDauerhafter Wohnsitz in einem Land, in dem Trade Republic anbietet, Österreich inklusive; keine US-PersonenJa: englische Hilfeseiten; Telefon und Chat in 8 SprachenKein Aufschlag: Visa-Kurs
bunqKeine Wohnsitzregel auf bunq.com veröffentlichtJa: voller Support auf EnglischMastercard-Kurs plus 0,5 %; bei bunq Free 1,5 % ab €1.000 im Jahr

Quellen: Bedingungen, Preisliste, Gebührenseite oder Hilfe-Center des jeweiligen Anbieters, verlinkt über den Namen des Anbieters (N26-Preisliste für Österreich vom 26. Juni 2026, bunq-Preisblatt vom 15. Oktober 2026, Revolut-Gebühren Standard, Hilfe-Center von Trade Republic), geprüft am 21. Oktober 2026. Die Kartenentgelte gelten für den Gratis-Tarif; Bezahltarife senken oder streichen sie.

Keine der vier Neobanken verlangt eine Adresse in Österreich. Drei nennen die Länder, die sie bedienen, Österreich inklusive, und bunq veröffentlicht keine Wohnsitzregel. Im Ausland verlangen N26 und Trade Republic bei Kartenzahlungen in anderen Währungen kein Entgelt. Revolut ist im Standard-Tarif bis €1.000 im Monat gratis, und bunq rechnet 0,5 % dazu.

Können Sie N26 oder Revolut in Österreich nutzen?

Ja. Die N26 Bank SE (Deutschland, BaFin) und die Revolut Bank UAB (Litauen) bedienen Einwohner Österreichs grenzüberschreitend mit einer EU-Banklizenz, mit einem €0 Standard-Konto und €100.000 Einlagensicherung aus dem Heimatland. Der Haken ist die IBAN: N26 vergibt eine DE-IBAN, Revolut eine LT-IBAN. Beide gelten für jede SEPA-Zahlung, und wer sie ablehnt, verstößt gegen Art. 9 der Verordnung 260/2012.

Wo die ausländische IBAN noch Reibung erzeugt, ist eng und vorhersehbar. Das Standardfeld in FinanzOnline nimmt nur eine AT-IBAN, eine Steuergutschrift auf N26 oder Revolut braucht also den Weg über die ausländische Bankverbindung. Manche Lohnverrechnungen und Vermieter machen Schwierigkeiten, das können Sie der FMA melden. Österreichische EPS-Onlinezahlungen laufen über österreichische Banken, keine der beiden Apps bietet sie an. Beschwerden folgen der Lizenz: ein Streit mit N26 geht an die BaFin und den deutschen Ombudsmann, einer mit Revolut an die litauische Aufsicht.

Revolut-Konten für Einwohner Österreichs tragen eine litauische LT-IBAN. Die IBAN unter den Kontodaten in Ihrer App ist jene, die Lohnverrechnung und FinanzOnline sehen. Den vollständigen Vergleich von Gebühren, Wechselkursen und Support lesen Sie in unserem Ratgeber Revolut vs N26.

Welche Neobanken bieten eine IBAN-AT?

Keine der vier Neobanken gibt eine österreichische IBAN aus, und die ehrliche Antwort im September 2026 lautet: Die AT-IBAN kommt von einer österreichischen Bank, nicht von einer Neobank. Hier steht, wo jede Option tatsächlich sitzt, samt Sicherungssystem dahinter:

  • easybank easy gratis: AT-IBAN, €0 im Monat ab €400 Geldeingang, österreichische Deckung bis €100.000. Das günstigste echte Gehaltskonto Österreichs.
  • bank99 smartkonto99: AT-IBAN für €1,99 im Monat ohne Eingangsbedingung, dazu Bargeldservice an rund 1.700 Post-Standorten.
  • Erste Bank George und BAWAG KontoBox: AT-IBAN mit einer App auf dem Niveau der Neobanken, für €3,89 beziehungsweise ab €1,99 im Monat.
  • N26 (DE, für Kundinnen und Kunden in Österreich auch 2026 noch so), Revolut (LT), Trade Republic (DE) und bunq (NL): keine AT-IBAN. SEPA funktioniert, und die Ablehnung einer gültigen Euro-IBAN verstößt gegen Art. 9 der VO 260/2012. FinanzOnline nimmt im Standardfeld trotzdem nur eine AT-IBAN.

Wann eine AT-IBAN tatsächlich wichtig ist

  • Gehaltszahlungen: Manche österreichische Lohnabrechnungs-Systeme haben weiterhin Probleme mit DE- oder LT-IBANs trotz EU-Regeln.
  • Sozialleistungen und Steuergutschriften: Familienbeihilfe und AMS-Leistungen laufen am schnellsten auf eine AT-IBAN, und das Standardfeld für die Bankverbindung in FinanzOnline nimmt ohnehin nur eine solche. Für eine Gutschrift auf eine ausländische IBAN brauchen Sie den Umweg über "Bankverbindung Ausland".
  • Miet- und Versorger-Lastschriften: Manche österreichische Vermieter und Versorger bevorzugen AT-IBAN für SEPA-Mandate. Siehe unseren Lebenshaltungskosten-Leitfaden für typische Monats-Abflüsse.

IBAN-Land und Einlagensicherung sind zwei getrennte Fragen. N26 vergibt an Kundinnen und Kunden in Österreich auch 2026 noch deutsche DE-IBANs, das Guthaben ist über das deutsche System bis €100.000 gedeckt. bunq gibt Ihnen eine niederländische NL-IBAN, und dieses Guthaben ist stattdessen über das niederländische System bis €100.000 gedeckt. An dem, was FinanzOnline im Standardfeld akzeptiert, ändert beides nichts.

Was Einwohner berichten

  • ○ N26 IBAN in Österreich: Auf die Frage nach einer österreichischen IBAN bei N26 lautete die Antwort im Thread: nein, österreichische Kunden bekommen weiterhin eine deutsche DE-IBAN. (r/n26bank, 2024)
  • + N26 als Gemeinschaftskonto: Ein Paar mit N26 als gemeinsamem Konto berichtete, die deutsche IBAN habe bei Gehalt und Lastschriften im Alltag nie Probleme gemacht. (r/FinanzenAT, 2025)
  • − N26 Konto gesperrt: Bei einem Kunden in Deutschland wurde ein N26 Konto mit rund €450 ohne Vorwarnung gesperrt, Support nur per Chat, tagelang keine Antwort. Der Bericht stammt aus Deutschland, die App ist dieselbe. (r/Finanzen, 2024)
  • ○ FinanzOnline und Auslands-IBAN: Ein Revolut Kunde hinterlegte die litauische IBAN als Auslandsbankverbindung im FinanzOnline Profil, weil das Standardfeld nur österreichische IBANs annimmt. (r/FinanzenAT, 2025)
  • ○ Steuer bei Trade Republic: Nutzer bestätigten, dass Trade Republic seit etwa Ende April 2025 in Österreich steuereinfach ist, warnten aber, dass der jährliche Steuerreport vereinzelt falsch gerechnet war und weiterhin geprüft werden sollte. (r/FinanzenAT, 2025)

Sinngemäß wiedergegeben aus öffentlichen Beiträgen, jeweils datiert und verlinkt. Eine kleine Auswahl, keine repräsentative Umfrage.

Was hat sich bei Neobanken in den letzten 24 Monaten geändert?

Änderungen zwischen Oktober 2024 und Oktober 2026 aus Mitteilungen der Anbieter, der BaFin und Presseberichten. Aufgenommen sind nur datierte Änderungen mit genannter Quelle.
AnbieterDatumWas sich geändert hatWas das für Sie bedeutet
N26Seit 2021, verschärft 2024Sonderbeauftragter der BaFin wegen Mängeln bei der Geldwäscheprävention, 2024 weitere AuflagenAutomatische Sicherheitssperren bleiben die Hauptbeschwerde; halten Sie ein zweites Konto
Trade Republic24. April 2025In Österreich steuereinfach für WertpapiererträgeAktien und ETFs: KESt wird einbehalten. Guthabenzinsen: weiterhin nicht, sie gehören in die E1kv
Trade Republic18. März 2026Rund eine Stunde Login-Ausfall zu einem volatilen Handelsstart, berichtet von der WirtschaftsWocheIn dieser Stunde waren weder Handel noch Überweisung möglich; eine Broker-App ist kein Ort für Geld, das Sie sofort brauchen

Für Nutzer in Österreich zählt eine Änderung am meisten, und sie betrifft die Steuer, nicht die Gebühren. Trade Republic behält seit 24. April 2025 die österreichische KESt auf Wertpapiere ein. Damit entfällt die jährliche E1kv für Aktien und ETFs, nicht aber für die 25 % auf Guthabenzinsen.

Bei den Risiken hat sich nichts bewegt. N26 arbeitet weiter unter Auflagen der BaFin zur Geldwäscheprävention, und der Ausfall bei Trade Republic am 18. März 2026 zeigt, dass eine App Sie im ungünstigsten Moment aussperren kann. Beides ist kein Grund, diese Neobanken zu meiden. Beides spricht dafür, Miete und Gehalt auf einem zweiten Konto mit Einlagensicherung zu halten.

Was passiert, wenn eine Zahlung schiefgeht?

Dieser Abschnitt entscheidet, welche App Ihr Mietgeld halten sollte. Eine fehlerhafte Buchung ist bei jedem Anbieter unverzüglich zu erstatten, und bei Verschulden der Bank sind auch Kosten und Zinsen zu ersetzen. Unterschiedlich ist, wer das durchsetzt. Eine Beschwerde gegen N26 läuft zur BaFin und zum deutschen Ombudsmann, eine gegen Revolut zur litauischen Aufsicht. Nur eine österreichische Lizenz bringt den Fall vor die österreichische Bankenschlichtung, die für Verbraucher kostenlos ist und auf Deutsch arbeitet.

Das Zweite ist der Ausfall des Anbieters selbst. N26, Revolut, bunq und Trade Republic liegen in einer nationalen Einlagensicherung bis €100.000, aus Deutschland, Litauen beziehungsweise den Niederlanden. E-Geld-Apps wie Wise nicht: Ihr Guthaben liegt im Safeguarding auf getrennten Konten, und das ist ein anderes und schwächeres Versprechen. Die praktische Regel für Österreich ist einfach: Miete und Gehalt gehören zu einer Bank mit Einlagensicherung.

Ein strukturelles Risiko gehört benannt, weil es dokumentiert und nicht anekdotisch ist: Bei N26 gibt es ein wiederkehrendes Muster automatischer Sicherheitssperren, die Nutzer tagelang aussperren, und die BaFin hat seit 2021 einen Sonderbeauftragten im Haus, mit weiteren Auflagen 2024. Das ist kein Grund, die App zu meiden. Es ist ein Grund, sie nicht zum einzigen Konto zu machen.

Bewertungen zeigen dieselbe Kluft zwischen Alltag und Ausnahmefall. N26 hat einen Trustpilot-Score von 4,1/5 aus 41.494 Bewertungen, Stand September 2026, gegenüber 1,3 auf app.n26.com. Die meisten Nutzer erleben nie eine Sperre, wer sie erlebt, schreibt darüber.

Entity References

Full factual profiles for each brand covered on this page:

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