Wie Sie ein Bankkonto in Österreich eröffnen (2026)

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Das günstigste Girokonto Österreichs ist N26 Standard mit €0 pro Monat ohne Mindesteingang, allerdings mit deutscher IBAN. Für eine österreichische IBAN kostet easybank easy gratis ab €400 Geldeingang im Monat ebenfalls €0, das bank99 smartkonto99 kostet €1,99 ganz ohne Bedingung. Filialbanken liegen zwischen €3,89 pro Monat bei der Erste Bank und €14,74 pro Quartal bei der Bank Austria. Jedes Konto verlangt einen Reisepass, eine österreichische Bank zusätzlich den Meldezettel, Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel. Die Online-Eröffnung dauert rund 10 Minuten.
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Welche sind die besten Banken in Österreich?
Basierend auf englischsprachigem Support, einfacher Kontoeröffnung und Gesamtwert hier unsere Top-Empfehlungen. Wenn Sie ein Konto haben, schauen Sie sich Ihre Kreditkartenoptionen an.
Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.
Unser Gesamttipp unten: Erste Bank.
Erste Bank
Beste traditionelle Bank. Österreichs größte Privatkundenbank mit umfassendem Filialnetz und englischsprachigen Beratern in Wien, Graz und Salzburg.
Erste-Bank-Konto eröffnen- Typ
- Traditionelle Bank
- Monatsgebühr
- €3,89 (€46,68 im Jahr)
- IBAN
- Österreichisch (AT)
- Englischer Support (Bestwert)
- George-App komplett englisch
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- George-Banking-App mit englischer Oberfläche
- Umfassendes Bankomat- und Filialnetz in ganz Österreich
- Kostenloses s Studienkonto für Personen unter 27
Cons
- Monatliche Kontogebühr fällt an
- Englische Beratung nur in Großstadtfilialen
Beste Wahl für Menschen, die persönlichen Filialsupport und eine vollwertige österreichische Bankbeziehung wollen
N26 Bank SE, Germany
N26
Beste Online-Bank. Ein voll EU-lizenziertes Bankkonto, das Sie in Minuten online eröffnen, ohne Meldezettel und mit vollständig englischer App, ideal als erstes Konto.
Mit N26 startenStandard ist kostenlos. Bezahltarife Stand August 2026, laut n26.com/de-at.
- Typ
- Online-Bank (Neobank)
- Monatsgebühr (Bestwert)
- €0 im Standard-Tarif
- IBAN
- Deutsch (DE)
- Englischer Support
- App + Support komplett
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Konto in Minuten eröffnen, kein Meldezettel erforderlich
- Kostenloses Standard-Konto ohne Monatsgebühr
- App und Kundensupport vollständig auf Englisch
Cons
- Keine Filialen in Österreich
- Kostenlose Behebungen begrenzt (3-5 pro Monat)
Beste Wahl für Digitale Nomaden, englischsprachige Menschen und Neuankömmlinge ohne Meldezettel
Raiffeisen Bank
Genossenschaftsbankengruppe mit dem größten ländlichen Filialnetz Österreichs und starker lokaler Beratung außerhalb der großen Städte.
Raiffeisen-Konten ansehen- Typ
- Genossenschaftsbank
- Monatsgebühr
- je Institut verschieden, kein Verbundpreis
- IBAN
- Österreichisch (AT)
- Englischer Support
- Eingeschränkt
Aktuellen Preis auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Größtes Filialnetz Österreichs, einschließlich ländlicher Gebiete
- Starke regionale Präsenz mit lokaler Beratung
- Mein-ELBA-Online- und Mobile-Banking
Cons
- Service und Support überwiegend auf Deutsch
- Monatliche Kontogebühr fällt an
Beste Wahl für Menschen außerhalb großer Städte, die Filialzugang in ländlichen Regionen brauchen
Wie ist der Schritt-für-Schritt-Ablauf zur Kontoeröffnung?
1. Adresse anmelden
Bevor Sie zu einer Bank gehen, sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Meldezettel haben. Ohne ihn eröffnet keine traditionelle Bank ein Konto. Melden Sie sich beim Magistrat oder Gemeindeamt innerhalb von drei Tagen nach Einzug an.
2. Bank auswählen
Entscheiden Sie zwischen einer traditionellen Bank (Erste Bank, Raiffeisen, Bank Austria) für Filialzugang und Vollservice oder einer Neobank (N26) für ein schnelles, app-basiertes Erlebnis. Überlegen Sie, ob Sie persönliche Beratung auf Deutsch brauchen oder englischsprachiges digitales Banking bevorzugen.
3. Termin buchen oder online beantragen
Traditionelle Banken verlangen meist einen Vor-Ort-Termin in der Filiale. Bei Neobanken können Sie vollständig online mit Video-Identifikation beantragen. Manche Erste-Bank-Filialen in den großen Städten haben englischsprachige Mitarbeiter.
4. Dokumente mitbringen
Legen Sie alle erforderlichen Dokumente beim Termin vor. Die Bank macht Kopien und prüft Ihre Identität. Bei Online-Banken durchlaufen Sie einen Video-KYC-Prozess, bei dem Sie Ihre Dokumente in die Kamera halten.
5. Vertrag unterschreiben
Lesen Sie die Kontobedingungen, die Entgeltinformation und unterschreiben Sie den Vertrag. Achten Sie besonders auf monatliche Kontoführungsgebühren, Kartengebühren und Transaktionslimits.
6. Karten und Zugang erhalten
Ihre Bankomatkarte und die Online-Banking-Zugangsdaten werden Ihnen entweder ausgehändigt oder an Ihre gemeldete Adresse innerhalb von 5 bis 10 Werktagen geschickt. PIN-Codes werden aus Sicherheitsgründen immer separat von den Karten verschickt.
Was brauchen Sie, um ein Bankkonto in Österreich zu eröffnen?
Österreichische Banken, reguliert von der FMA, verlangen Standarddokumente bei der Kontoeröffnung. Die genauen Anforderungen können sich zwischen Banken etwas unterscheiden, aber im Allgemeinen brauchen Sie:
Gültiger Reisepass oder EU-Personalausweis
Ihr primäres Identifikationsdokument. Nicht-EU-Bürger müssen einen Reisepass vorlegen.
Meldezettel (Anmeldebestätigung)
Nachweis Ihrer registrierten Adresse in Österreich. Sie bekommen ihn beim Meldeservice innerhalb von drei Tagen nach Einzug. Siehe unsere Wien-Anmeldungsanleitung für Details. Der Meldezettel ist eines der wichtigsten Dokumente.
Aufenthaltstitel oder Visum (Nicht-EU-Bürger)
Ihr Aufenthaltstitel, die Rot-Weiss-Rot Karte, Studentenvisum oder ein anderes gültiges Aufenthaltsdokument. EU-Bürger können unsere EU-Bürger-Anleitung nutzen.
Beschäftigungs- oder Studiennachweis
Manche Banken verlangen einen Dienstvertrag oder eine Studienbestätigung. Das ist nicht immer Pflicht, kann den Vorgang aber beschleunigen.
Österreichische Steuernummer
Ihre Steuernummer oder Sozialversicherungsnummer. Wenn Sie noch keine haben, eröffnen manche Banken zunächst ohne, Sie müssen die Nummer aber später nachreichen. Siehe unsere Einkommensteuer-Anleitung für mehr zu Steuernummern.
Wie eröffnen Sie ein Bankkonto als Zuzügler?
| Rang | Dokument | Wo es funktioniert | Grenzen |
|---|---|---|---|
| 1 | EU/EWR-Reisepass oder Personalausweis | Bei jeder Bank | Funktioniert für VideoIdent |
| 2 | Nicht-EU-Reisepass plus Meldezettel | Alle österreichischen Banken | VideoIdent kann je nach Ausstellungsland scheitern, dann in die Filiale; N26 und Revolut nutzen eigene In-App-Verfahren, die toleranter sind |
| 3 | Aufenthaltstitel-Karte (RWR-Karte, Aufenthaltskarte) | Filialbanken, zusammen mit dem Reisepass | App-Banken akzeptieren sie oft nicht allein; der Reisepass bleibt maßgeblich |
| 4 | Verfahrenskarte, Aufenthaltsberechtigungskarte, Karte für Geduldete | Nur das Basiskonto, das die FMA ausdrücklich nennt | Reguläre Konten und Neobanken dürfen ablehnen |
Unser Ranking aus FMA-Hinweisen und Leserberichten, Oktober 2026; jede Bank entscheidet im Einzelfall.
Ihr Ausweisdokument entscheidet, welche Konten Sie eröffnen können. Ein EU/EWR-Reisepass oder Personalausweis funktioniert bei jeder Bank und per VideoIdent. Ein Nicht-EU-Reisepass mit Meldezettel funktioniert bei allen österreichischen Banken, VideoIdent lehnt aber manche Ausstellungsländer ab. Planen Sie daher einen Filialbesuch ein. Eine Verfahrenskarte öffnet nur das Basiskonto, das jede österreichische Bank anbieten muss.
Welche Dokumente Sie brauchen, hängt von Ihrer Staatsbürgerschaft ab. EU-Bürger haben einen einfacheren Weg, Nicht-EU-Bürger brauchen mehr Papiere. Wenn Sie noch keine Adresse angemeldet haben, helfen manche Banken trotzdem weiter.
EU-Bürger
Bringen Sie Ihren Reisepass oder Personalausweis und Ihren Meldezettel mit. Die meisten Banken eröffnen das Konto noch am selben Tag.
Nicht-EU-Bürger
Sie brauchen einen Reisepass, Meldezettel und Ihren Aufenthaltstitel (oder die Rot-Weiss-Rot Karte). Manche Banken verlangen auch Beschäftigungs- oder Studiennachweise.
Dokumenten-Checkliste
- Gültiger Reisepass oder EU-Personalausweis
- Meldezettel (Anmeldebestätigung)
- Aufenthaltstitel oder Visum (nur Nicht-EU-Bürger)
- Beschäftigungsnachweis oder Studienbestätigung (manchmal verlangt)
- Österreichische Steuernummer oder Sozialversicherungsnummer (kann oft nachgereicht werden)
Welches Konto passt zu Ihrer Situation als Zuzügler?
| Ihre Situation | Beste Wahl | Warum | Vermeiden |
|---|---|---|---|
| Tag 1, noch kein Meldezettel | N26 Standard plus eine Kreditkarte mit EU-IBAN wie die free.at Mastercard Gold | Reisepass genügt, €0, keine KSV1870-Historie nötig | Antrag bei einer Filialbank ohne Meldezettel: wird abgelehnt |
| AT-IBAN sofort nötig für Arbeitgeber oder FinanzOnline | Trade Republic mit persönlicher AT-Einzahlungs-IBAN, nach der Anmeldung dann easybank easy gratis | Trade-Republic-Identifizierung in der App dauert rund 10 Minuten; easybank ist €0 ab €400 monatlichem Gehaltseingang | Sich auf eine LT- oder BE-IBAN als Hauptkonto verlassen: Lastschriften werden abgelehnt |
| Asylwerber mit Verfahrenskarte, Jobstart | Basiskonto bei Erste, Bank Austria oder bank99 | Rechtsanspruch, die Karte wird ausdrücklich akzeptiert, höchstens €83,45 im Jahr | Neobanken (keine Basiskonto-Pflicht) und reguläre Konten (Ablehnung möglich) |
Unsere Einschätzung aus den Konditionen der Anbieter und FMA-Hinweisen, Oktober 2026.
Am ersten Tag ohne Meldezettel eröffnen Sie N26 Standard mit Ihrem Reisepass um €0. Braucht Ihr Arbeitgeber oder FinanzOnline sofort eine AT-IBAN, vergibt Trade Republic nach einer App-Identifizierung von rund 10 Minuten eine persönliche AT-Einzahlungs-IBAN. Nach der Anmeldung wechseln Sie mit dem Gehalt zu easybank easy gratis, das ab €400 monatlichem Gehalts- oder Pensionseingang €0 kostet. Private Überweisungen zählen nicht.
Rechnen Sie bei der Ankunft mit einer dünnen KSV1870-Akte. KSV1870 und die deutsche SCHUFA tauschen keine Daten aus, österreichische Banken sehen Ihre Auslandshistorie nur, wenn Sie sie vorlegen. Der Weg in der Praxis hat drei Stufen: eine Debit- oder Prepaid-Karte ohne Prüfung (Trade Republic, N26, Revolut, Wise), dann eine eigenständige Kreditkarte mit interner Prüfung wie free.at, dann eine Kreditkarte Ihrer Bank, sobald Meldezettel und Gehaltszettel vorliegen. Ihre eigene KSV1870-Auskunft ist als Auskunftsantrag nach Art. 15 DSGVO kostenlos; die kostenpflichtigen InfoPass-Produkte brauchen Sie nicht.
Brauchen Sie eine österreichische IBAN, und was ist EPS?
| Konto | IBAN | Einlagensicherung | Gratis-Bedingung oder Hinweis |
|---|---|---|---|
| Erste s Kompakt | AT | Österreich, €100.000 | €3,89 im Monat, keine Befreiung für Erwachsene |
| Bank Austria ErfolgsKonto | AT | Österreich, €100.000 | Jahr 1 gratis für Neukunden bei Antrag bis 31. Dezember 2026 |
| BAWAG Online Konto | AT | Österreich, €100.000 | €2,90 mit €500 Eingang im Monat, sonst €5,90 |
| easybank easy gratis | AT | Österreich, €100.000 | €0 ab €400 monatlichem Gehalts- oder Pensionseingang (private Überweisungen zählen nicht) oder unter 27, sonst €14,70 pro Quartal |
| bank99 smartkonto99 | AT | Österreich, €100.000 | €1,99 im Monat, ohne Bedingungen |
| DADAT Gehaltskonto | AT | Österreich, €100.000 | €0 ab €1.000 monatlichem Eingang oder unter 28 |
| Anadi Gehaltskonto | AT | Österreich, €100.000 | €0 ab €1.340 monatlichem Eingang |
| Trade Republic | AT, persönliche Einzahlungs-IBAN | Deutschland, €100.000 | Deutsche Lizenz; kein klassisches Lastschrift-Umfeld, kein Gemeinschaftskonto |
| Basiskonto (jede österreichische Bank) | AT | Österreich, €100.000 | Höchstens €83,45 im Jahr |
| N26 Standard | DE | Deutschland, €100.000 | €0; in FinanzOnline nur als Auslandsbankverbindung |
| DKB Girokonto | DE | Deutschland, €100.000 | €0 ab €700 monatlichem Eingang oder unter 28; akzeptiert einen Wohnsitz in Österreich |
| Revolut Standard | LT | Litauen, €100.000 | €0; vereinzelt Ablehnungen durch österreichische Lastschrift-Einzieher berichtet |
| bunq | NL | Niederlande, €100.000 | Gratis-Tarif nur mit virtueller Karte |
| Wise | BE | Keine (E-Geld-Institut) | Guthaben abgesichert, aber nicht garantiert; Lastschriften weniger zuverlässig |
IBAN-Land und Einlagensicherung je Konto, aus den Konditionen der Anbieter, geprüft im September 2026. Entgelte wie an anderer Stelle auf dieser Seite; prüfen Sie vor der Eröffnung die Website des Anbieters.
Eine lokale AT-IBAN ist wichtiger, als die EU-Regeln vermuten lassen. Österreichische Arbeitgeber, das Finanzamt, Sozialversicherungsträger wie OeGK und SVS sowie manche Vermieter lehnen eine ausländische IBAN gelegentlich ab. Das geschieht, obwohl die EU-SEPA-Regeln jede IBAN aus dem Euro-Raum akzeptieren müssen.
Die Ablehnung einer gültigen Euro-IBAN ist eine rechtswidrige IBAN-Diskriminierung. Sie können sie bei der FMA (Finanzmarktaufsicht) melden. In der Praxis vermeidet eine AT-IBAN Reibung. Neuankömmlinge, die ein Gehalt empfangen oder Miete zahlen müssen, sollten ein Konto mit AT-IBAN bevorzugen.
EPS (eps-Überweisung) ist die dominierende österreichische Online-Banking-Zahlungsart. Viele kleinere Händler und öffentliche Portale bevorzugen EPS gegenüber Kartenzahlungen, und SOFORT ist ebenfalls verbreitet. Eine reine ausländische Neobank ohne EPS lässt Ihnen bei EPS-only-Kassen in Österreich nur eine Karte oder SOFORT als Ausweichlösung.
Die einzige Stelle, an der eine ausländische IBAN verlässlich einen Umweg braucht, ist FinanzOnline. Das Standardfeld für die Bankverbindung nimmt nur eine AT-IBAN. Eine DE-, LT- oder BE-IBAN tragen Sie unter Profil, dann Allgemeine Stammdaten, dann Auslandsbankverbindung ein. Alle anderen, die in Euro zahlen oder einziehen, müssen sie akzeptieren: Eine Ablehnung ist rechtswidrige IBAN-Diskriminierung nach Art. 9 der Verordnung (EU) 260/2012.
Was Einwohner berichten
- ○ N26 IBAN in Österreich: Auf die Frage nach einer österreichischen IBAN bei N26 lautete die Antwort im Thread: nein, österreichische Kunden bekommen weiterhin eine deutsche DE-IBAN. (r/n26bank, 2024)
- + N26 als Gemeinschaftskonto: Ein Paar mit N26 als gemeinsamem Konto berichtete, die deutsche IBAN habe bei Gehalt und Lastschriften im Alltag nie Probleme gemacht. (r/FinanzenAT, 2025)
- ○ FinanzOnline und Auslands-IBAN: Ein Revolut Kunde hinterlegte die litauische IBAN als Auslandsbankverbindung im FinanzOnline Profil, weil das Standardfeld nur österreichische IBANs annimmt. (r/FinanzenAT, 2025)
- − N26 Konto gesperrt: Bei einem Kunden in Deutschland wurde ein N26 Konto mit rund €450 ohne Vorwarnung gesperrt, Support nur per Chat, tagelang keine Antwort. Der Bericht stammt aus Deutschland, die App ist dieselbe. (r/Finanzen, 2024)
- + Kostenlose KSV1870 Auskunft: Jemand brauchte einen KSV1870 Auszug für einen Visumantrag. Die Antworten verwiesen auf die kostenlose Auskunft nach Art. 15 DSGVO statt auf den kostenpflichtigen InfoPass. (r/FinanzenAT, 2024)
Sinngemäß wiedergegeben aus öffentlichen Beiträgen, jeweils datiert und verlinkt. Eine kleine Auswahl, keine repräsentative Umfrage.
Wie schneiden österreichische Bankgebühren ab?
Die monatlichen Gebühren variieren stark zwischen österreichischen Banken. Kostenlose Konten gibt es, aber traditionelle Banken verlangen für Filialzugang und persönlichen Service. Hier ein Vergleich der beliebtesten Banken.
| Bank | Monatsgebühr | Debitkarte | Bargeldbehebungen | Englischer Support | Beste Wahl für |
|---|---|---|---|---|---|
| N26 Standard | €0 | Kostenlos | 3 gratis/Monat, dann €2 | Ja | Konto ab Tag eins, DE-IBAN |
| easybank easy gratis | €0 ab €400 Eingang, sonst €4,90 | Kostenlos | 12 gratis/Quartal, dann €1 | Begrenzt | Günstigstes AT-IBAN-Gehaltskonto |
| bank99 smartkonto99 | €1,99, ohne Bedingung | Kostenlos | 1 gratis/Monat, dann €0,80 | Begrenzt | Ohne regelmäßigen Geldeingang |
| BAWAG Online Konto | €2,90 ab €500 Eingang, sonst €5,90 | Kostenlos | Eigenes Netz und Post gratis | Begrenzt | Postfilialen-Zugang |
| Erste s Kompakt | €3,89 (€46,68/Jahr) | Kostenlos | Gratis an über 2.000 eigenen Bankomaten | Ja | Filialzugang, englische App |
| Bank Austria ErfolgsKonto | €14,74/Quartal (€58,96/Jahr), für Neukunden seit dem Preisaushang vom 1. September 2026 nicht mehr erhältlich | Kostenlos | Eigene Bankomaten gratis | Ja | Englische Online-Eröffnung |
Quellen: Preisblätter der Banken (Entgeltinformation), erneut geprüft im September 2026, und der AK Bankenrechner. Raiffeisen fehlt in der Tabelle, weil es keinen Verbundpreis gibt: Jedes selbständige Institut legt einen eigenen Tarif fest.
Im Referenzprofil einer Angestellten mit €2.200 netto, 40 Buchungen und 4 Behebungen pro Monat ergibt sich für August 2026 folgende Jahreskosten-Leiter: easybank easy gratis €0, bank99 smartkonto99 €23,88, BAWAG Online Konto €34,80, Erste s Kompakt €46,68, Bank Austria ErfolgsKonto €58,96 und Volksbank Wien Komfort €139,08. Das sind €139 Unterschied im Jahr für ein Produkt, das überall dasselbe leistet.
Zwei Aktionen lohnen die richtige Terminwahl. Die Bank Austria schenkt Neukunden das Eröffnungsquartal plus vier Folgequartale, also €58,96, und die Aktion läuft bis 31. Dezember 2026. Danach startet das Standardentgelt ohne persönliche Erinnerung. Die Volksbank Wien bietet einen vergleichbaren Erlass im ersten Jahr im Wert von €139,08. Beachten Sie außerdem: Die Erste Bank hat s Kompakt Mitte 2026 um €0,14 pro Monat erhöht, und zwar über den Konditionenaushang statt per Brief. Das ist in Österreich der übliche Weg für eine VPI-Anpassung.
Welche Bankomat-Gebühren gibt es in Österreich?
Bargeldbehebungen unterscheiden sich deutlich nach Bank und Kontomodell. Am eigenen Bankomaten ist die Behebung überall gratis, am Fremdbankomaten wird es teuer, und genau diese Zahl veröffentlichen die wenigsten Filialbanken. Stand September 2026.
| Bank | Eigene Bankomaten | Andere AT-Bankomaten | EU-Bankomaten | Nicht-EU-Bankomaten |
|---|---|---|---|---|
| N26 | Keine eigenen | 3 gratis/Monat, dann €2 | 3 gratis/Monat, dann €2 | Gleiches Kontingent, 0 % FX auf Kartenzahlungen |
| bank99 | Postfilialen, rund 1.700 Standorte | 1 gratis/Monat, dann €0,80 | Laut Preisblatt | Laut Preisblatt |
| easybank | Kein eigenes Netz | 12 gratis/Quartal, dann €1 | Laut Preisblatt | Laut Preisblatt |
| Erste Bank | Gratis, über 2.000 Erste- und Sparkassen-Bankomaten | Rund €1,75, laut lokalem Konditionenaushang | Laut Preisblatt, plus Betreiberaufschlag | Laut Preisblatt, plus Fremdwährung |
| Bank Austria | Gratis, unbegrenzt am eigenen Netz | Laut Konditionenaushang, online nicht veröffentlicht | Laut Preisblatt | Laut Preisblatt, plus Fremdwährung |
| BAWAG PSK | Gratis, eigenes Netz und Postfilialen | Laut Preisblatt | Laut Preisblatt | €1,82 + 0,75 % außerhalb der Eurozone |
| Revolut | Keine eigenen | 5x bzw. €200/Monat gratis, dann 2 % | 5x bzw. €200/Monat gratis, dann 2 % | Gleiches Kontingent, am Wochenende FX-Aufschlag |
Quellen: Preisblätter der Anbieter, September 2026. Wo "Laut Preisblatt" steht, existiert die Zahl nur im Konditionenaushang des jeweiligen Instituts, oft auf Papier in der Filiale, und ließ sich online nicht bestätigen. Nehmen Sie keinen Wert an, den niemand veröffentlicht.
Am eigenen Bankomaten ist die Behebung in ganz Österreich gratis. Es geht um den Fremdbankomaten, und die ehrliche Antwort lautet: Die meisten österreichischen Filialbanken veröffentlichen diese Zahl nicht online. Üblich sind rund €1,75 je Behebung, verbindlich ist aber der Aushang des Instituts. Transparent sind die Direktbanken: easybank gewährt 12 Transaktionen pro Quartal gratis, danach €1, bank99 eine Behebung pro Monat, danach €0,80, und verrechnet €4,79 je Schalter-Einzahlung über zwei pro Jahr hinaus.
Tipp: Österreich hat ungefähr 9.000 Bankomaten. Erste Bank und die Sparkassen teilen ein Netz von ~4.000 Bankomaten. Raiffeisen hat ~3.500. An eigenen Bankomaten ist das Beheben immer kostenlos. Um Gebühren bei Fremdbankomaten zu vermeiden, beheben Sie größere Beträge seltener oder nutzen Sie N26 / Revolut für ihr kostenloses Monatskontingent.
Echtzeitüberweisungen sind jetzt gratis: Seit 9. Oktober 2025 verpflichtet die EU-Verordnung 2024/886 österreichische Banken, Euro-Echtzeitüberweisungen ohne Aufpreis gegenüber einer normalen Überweisung anzubieten. Die BAWAG hat das Entgelt am 1. Jänner 2025 gestrichen, die Erste Bank im Oktober 2025. Wenn Ihre Bank für eine Echtzeitüberweisung noch verrechnet, ist das ein Abrechnungsfehler, kein Tarif.
Was kostet der Dispo in Österreich?
| Konto | Dispozins p.a. | Kosten bei dauerhaft €1.000 |
|---|---|---|
| DADAT Gehaltskonto | 6,80 % | €68 |
| easybank easy plus | 8,90 % | €89 |
| BAWAG KontoBox Large | 8,90 % | €89 |
| N26 | ab 8,90 % | ab €89 |
| Erste und Sparkassen s Kompakt | 9,875 % | €98,75 |
| bank99 smartkonto99 | 9,99 % | €99,90 |
| easybank easy gratis, BAWAG KontoBox Small | 12,50 % | €125 |
Der Dispo ist der versteckte Preisunterschied, den kein Kontoführungs-Vergleich zeigt. Die Spanne reicht von 6,80 % bei DADAT bis 12,50 % bei easybank easy gratis und der BAWAG KontoBox Small, ein Faktor von 1,84. Auf dauerhaft €1.000 im Minus sind das €68 gegen €125 im Jahr, und das übersteigt den Unterschied in der Monatsgebühr derselben beiden Konten deutlich. Das Gratiskonto ist das teure, sobald Sie ins Minus gehen.
Zwei strukturelle Punkte. Erstens ist die Transparenz schlecht: Bank Austria, die Raiffeisen-Institute, die Volksbank und die Hypo-Banken weisen online keinen sauberen Dispozins aus, Sie müssen in der Filiale fragen. Zweitens wird der Rahmen bonitätsabhängig vergeben, typisch zwei bis drei Nettomonatsgehälter, immer mit KSV1870-Abfrage. Für die geduldete Überziehung über den Rahmen hinaus gilt noch einmal ein höherer Satz. Die Neobanken umgehen die Frage komplett: Revolut, bunq, Wise und Trade Republic haben gar keinen Dispo, weil am Konto kein Kreditprodukt hängt.
Was ist besser: easybank oder DADAT, bank99 oder easybank?
easybank oder DADAT?
| Merkmal | easybank easy gratis | DADAT Gehaltskonto |
|---|---|---|
| Gratis, wenn | €400 im Monat von Arbeitgeber oder Pensionsversicherung, oder unter 27 | €1.000 Monatseinkommen, unter 28 oder €10.000 im Depot |
| Preis ohne Bedingung | €14,70 im Quartal (€58,80 im Jahr) | €4,48 im Monat (€53,76 im Jahr) |
| Dispozins | 12,50 % | 6,80 %, der niedrigste Wert in unserem Vergleich |
| Kreditkarte | easy kreditkarte, €12 im Jahr | Visa Gold gratis, nach Bonitätsprüfung |
| Gemeinschaftskonto | Ja | Nein |
| Trustpilot | 1,4/5 (709 Bewertungen, April 2026) | 2,3/5 (115 Bewertungen, Juni 2026) |
easybank easy gratis gewinnt, wenn
- Sie unter €1.000 im Monat verdienen oder Teilzeit arbeiten
- Sie ein Gemeinschaftskonto mit Ihrem Partner wollen
- Sie als Zweitprodukt die günstigste echte Kreditkarte um €12 im Jahr wollen
DADAT Gehaltskonto gewinnt, wenn
- Ihr Gehalt bei €1.000 oder mehr liegt und Sie manchmal ins Minus rutschen
- Sie anlegen, weil das steuereinfache Depot unter demselben Login liegt
- Sie eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr wollen: die Visa Gold der DADAT ist bei positiver Bonitätsprüfung gratis
Beide Konten kosten €0, wenn eine Bedingung erfüllt ist, und die Bedingung entscheidet. Die easybank verlangt nur €400 im Monat, die aber von Arbeitgeber oder Pensionsversicherung kommen müssen. Die DADAT verlangt €1.000 und berechnet dafür 6,80 % Dispozinsen statt 12,50 %. Bei dauerhaft €1.000 im Minus sind das €68 statt €125 im Jahr.
bank99 oder easybank?
| Merkmal | bank99 smartkonto99 | easybank easy gratis |
|---|---|---|
| Monatspreis | €1,99, ohne Bedingung | €0 ab €400 Gehaltseingang, sonst €14,70 im Quartal |
| Jahreskosten ohne Gehaltseingang | €23,88 | €58,80 |
| Dispozins | 9,99 % | 12,50 % |
| Bargeld-Service | Postschalter, rund 1.700 Standorte; Bareinzahlung zweimal im Jahr gratis, danach €4,79 | Kein Schalter |
| Gratis-Behebungen | 1 im Monat, danach €0,80 | 12 im Quartal, danach €1,00 |
bank99 smartkonto99 gewinnt, wenn
- kein regelmäßiges Gehalt eingeht, etwa zwischen zwei Jobs
- Sie für Bargeld einen Schalter brauchen, besonders am Land
- Sie einen Fixpreis wollen, ohne jeden Monat eine Bedingung zu prüfen
easybank easy gratis gewinnt, wenn
- mindestens €400 im Monat vom Arbeitgeber eingehen
- Sie unter 27 sind, dann ist das Konto bedingungslos gratis
- Sie oft Bargeld beheben: 12 gratis im Quartal statt 1 im Monat
Die Frage ist, ob jeden Monat ein Gehalt eingeht. Mit €400 oder mehr vom Arbeitgeber kostet die easybank nichts. Ohne diesen Eingang, etwa zwischen zwei Jobs, ist die bank99 um €35 im Jahr günstiger und muss nicht überwacht werden. Nur bei der bank99 können Sie außerdem am Postschalter Bargeld einzahlen.
Welche Fehler werden bei der Kontoeröffnung häufig gemacht?
Gebühren nicht zwischen Banken vergleichen
Die monatlichen Kontoführungsgebühren reichen von €0 bis €15. Ein Wechsel zu einem kostenlosen Konto kann €100 oder mehr pro Jahr sparen. Nutzen Sie den AK Bankenrechner zum Vergleich.
Den Dispozins ignorieren
Kontogebühren unterscheiden sich um ein paar Euro im Monat. Dispozinsen unterscheiden sich um 5,7 Prozentpunkte, von 6,80 % bei DADAT bis 12,50 % bei easybank easy gratis. Wer je ins Minus rutscht, zahlt für diese Lücke mehr als je für die Monatsgebühr.
Nicht nach der Kontoführungsgebühr fragen
Manche Banken werben mit niedrigen Schlagzeilen-Gebühren, verlangen aber für einzelne Buchungen, Papierauszüge oder Kartenersatz. Verlangen Sie die vollständige Entgeltinformation vor der Unterschrift.
KESt auf Zinsen vergessen
Österreich erhebt pauschal 25% Kapitalertragsteuer (KESt) auf Sparzinsen, nach § 27a Abs. 1 Z 1 EStG. Eine österreichische Bank zieht sie automatisch ab. Eine Neobank mit ausländischer Lizenz wie N26 tut das nicht, dann bleibt die Erklärung über die Beilage E1kv an Ihnen.
Keine FinanzOnline-Verknüpfung einrichten
Die Verknüpfung Ihres Bankkontos mit FinanzOnline (dem österreichischen Steuerportal) macht die Jahressteuererklärung deutlich einfacher. Die meisten Banken unterstützen das über ihr Online-Banking.
Was bedeuten die deutschen Banking-Begriffe?
Österreichische Bankunterlagen sind fast immer auf Deutsch. Hier die wichtigsten Begriffe, die Ihnen bei der Eröffnung und Verwaltung Ihres Kontos begegnen.
- Girokonto
- Laufendes Konto. Das Standardkonto für Gehaltszahlungen und tägliche Buchungen.
- Kontofuehrungsgebuehr
- Die monatliche Gebühr, die Ihre Bank für die Kontoführung verlangt.
- Bankomatkarte
- Die Standard-Zahlungskarte in Österreich, für Käufe und Bargeldbehebungen.
- Ueberweisung
- Bank-Überweisung. Genutzt für Mietzahlungen, Rechnungen und Geld senden im SEPA-Raum.
- Dauerauftrag
- Eine wiederkehrende automatische Überweisung, die Sie für feste Zahlungen wie die Miete einrichten.
- Einzugsermaechtigung
- Die Erlaubnis, die Sie einem Unternehmen geben, Zahlungen von Ihrem Konto einzuziehen, üblich für Versorger und Abos.
Welche Tipps sollten Menschen zum österreichischen Banking kennen?
- • Viele österreichische Banken verlangen monatliche Kontogebühren von €0 bis €15. Studentenkonten und Konten für Personen unter 27 sind oft kostenlos. Für eine vollständige Aufschlüsselung siehe unseren Lebenshaltungskosten-Leitfaden.
- • SEPA-Überweisungen innerhalb Österreichs und der EU sind gratis, seit dem 9. Oktober 2025 auch in Echtzeit. Nicht-SEPA-Überweisungen kosten weiterhin: Die Erste Bank verrechnet €13,50 bis €5.500 plus €10,50 USD-Spesen und eine Kursmarge bei einer Dollarzahlung. Zinsen aus Sparen unterliegen der 25% KESt, siehe unseren Einkommensteuer-Leitfaden.
- • Die meisten österreichischen Bank-Webseiten und Apps sind primär auf Deutsch. Erste Bank und N26 bieten den besten englischsprachigen Support.
- • Wenn Sie ein Konto vor dem Meldezettel brauchen, eröffnen N26 und Revolut eines mit Reisepass und ausländischer Adresse. Mehr zur Anmeldung in unserem Wien-Anmeldungs-Leitfaden.
- • Wissen Sie, welche Aufsicht für Ihre Beschwerde zuständig ist. N26 ist in Deutschland lizenziert, eine Beschwerde läuft also zur BaFin und zum deutschen Ombudsmann, nicht zur österreichischen FMA. Die Revolut Bank UAB führt zur litauischen Aufsicht. Nur eine österreichische Lizenz bringt Ihren Fall vor die FMA und die kostenlose Bankenschlichtung.
- • Prüfen Sie, welches Sicherungssystem tatsächlich greift. Erste Bank, Bank Austria, BAWAG, bank99 und easybank liegen in österreichischen Systemen bei €100.000. N26 liegt im deutschen System, Revolut im litauischen, beide ebenfalls bei €100.000. Wise hat gar keine Einlagensicherung: Als E-Geld-Institut hält es Ihr Guthaben auf getrennten Konten (Safeguarding).
Welches Recht haben Sie auf ein Basiskonto?
Keine Bank in Österreich darf Ihnen einfach ein Zahlungskonto verweigern. Das Basiskonto, also das Zahlungskonto mit Basisleistungen, ist ein gesetzlicher Anspruch für jeden Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU, auch ohne festen Wohnsitz, für Asylwerber mit Verfahrenskarte und für Geduldete. Die FMA nennt diese Dokumente ausdrücklich. Ablehnen darf eine Bank nur, wenn Sie bereits ein österreichisches Zahlungskonto haben oder ein Missbrauchsverdacht besteht, und die Ablehnung ist schriftlich zu begründen.
Eine Grenze ist für Zuzügler wichtig: Das Regime gilt für österreichische Zahlungskonto-Anbieter. N26, Revolut, bunq und Wise schulden Ihnen also kein Basiskonto. Lehnt eine österreichische Bank ab, verlangen Sie die schriftliche Begründung und bringen Sie sie zur FMA. Dasselbe Gesetz gibt Ihnen auch den kostenlosen Kontowechselservice: Die neue Bank übernimmt Daueraufträge und Lastschriftmandate, der Ablauf folgt einem gesetzlichen Fristenplan. Lassen Sie das alte Konto trotzdem zwei bis drei Monate offen, denn alte Einzugsermächtigungen und Karten-Abos sind erfahrungsgemäß das, was zuverlässig nicht mitwandert.
Die Entgeltobergrenze steht in § 26 VZKG: höchstens €83,45 im Jahr für das Basiskonto und €41,73 im Jahr für sozial oder wirtschaftlich schutzbedürftige Personen, laut der Broschüre des Sozialministeriums zum Basiskonto. Der Anspruch selbst steht in VZKG §§ 23 ff. Die gesetzlichen Fristen beim Kontowechsel, Schritt für Schritt, finden Sie in unserem Leitfaden zu den Geschäftsbanken.
| Die Rechtsgrundlagen zu dieser Seite | VZKG §§ 23 ff |
|---|---|
| Gesetz | Verbraucherzahlungskontogesetz (VZKG), §§ 23 ff: Recht auf ein Basiskonto |
| Aufsicht | FMA, Bereich Basiskonto |
| Gratis-Tool | AK Bankenrechner: der werbefreie Konten-, Spar- und Kreditvergleich, den das VZKG vorschreibt |
| Ihr Recht | Ein Basiskonto kostet höchstens €83,45 pro Jahr (§ 26 VZKG: €80, alle zwei Jahre indexiert), für per Verordnung festgelegte schutzbedürftige Gruppen gilt eine reduzierte Obergrenze von €40 vor Indexierung. Beim Kontowechsel muss die alte Bank Ihre Daten binnen 5 Geschäftstagen übermitteln, und der Wechseltermin liegt mindestens 6 Geschäftstage nach Eingang bei der neuen Bank (§ 17 Abs. 1 Z 1 und § 16 Abs. 4 Z 3 VZKG). |
| Gilt seit | jährlich indexiert, Betrag laut FMA-Kundmachung vom 27. Mai 2025 |
Häufig gestellte Fragen
Können Sie mit einer Verfahrenskarte ein österreichisches Bankkonto eröffnen?
Ja, in der Praxis aber nur das Basiskonto. Die Verfahrenskarte für Asylwerber, die Aufenthaltsberechtigungskarte und die Karte für Geduldete nennt die FMA ausdrücklich für das Basiskonto. Jeder österreichische Anbieter von Zahlungskonten, etwa Erste, Bank Austria oder bank99, muss es eröffnen, und es kostet höchstens €83,45 im Jahr. Reguläre Konten und Neobanken dürfen ablehnen.
Bekommen Sie bei N26 eine österreichische IBAN?
Nein. Die N26 Bank SE hat eine deutsche Lizenz und vergibt auch an Kunden in Österreich eine deutsche DE-IBAN. Gehalt und Lastschriften funktionieren im Alltag, denn die Ablehnung einer Euro-IBAN ist nach Art. 9 der Verordnung (EU) 260/2012 rechtswidrig. FinanzOnline ist die Ausnahme: Das Standardfeld nimmt nur eine AT-IBAN, eine DE-IBAN tragen Sie als Auslandsbankverbindung ein.
Wie tragen Sie eine ausländische IBAN in FinanzOnline ein?
Das Standardfeld für die Bankverbindung in FinanzOnline nimmt nur eine österreichische AT-IBAN an. Eine ausländische IBAN, etwa von N26, Revolut oder Wise, tragen Sie unter Profil, dann Allgemeine Stammdaten, dann Auslandsbankverbindung ein. Die Steuergutschrift geht dann auf dieses Konto.
Haben Zuzügler in Österreich eine KSV1870-Bonitätsakte?
Meist nur eine dünne. KSV1870 und die deutsche SCHUFA tauschen keine Daten aus, Ihre Historie im Ausland zählt also nur, wenn Sie sie selbst vorlegen. Beginnen Sie mit einer Debit- oder Prepaid-Karte ohne Prüfung, dann einer eigenständigen Kreditkarte, dann einer Kreditkarte Ihrer Bank, sobald Meldezettel und Gehaltszettel vorliegen. Ihre eigene KSV1870-Auskunft ist nach Art. 15 DSGVO kostenlos.
Welches Konto können Sie am ersten Tag ohne Meldezettel eröffnen?
N26 Standard um €0, dafür genügt der Reisepass, Sie erhalten eine deutsche IBAN. Österreichische Banken verlangen den Meldezettel. Für eine Kreditkarte in derselben Woche prüft eine Kreditkarte mit EU-IBAN wie die free.at Mastercard Gold intern und braucht keine österreichische Bonitätshistorie.
Was passiert mit einem Gemeinschaftskonto, wenn ein Kontoinhaber in Österreich stirbt?
Das hängt von der Zeichnungsregel ab. Beim Oder-Konto, auf dem jeder Inhaber allein verfügen darf, kann der Überlebende das Konto weiter nutzen. Der Anteil des Verstorbenen gehört aber zum Nachlass und wird im Verlassenschaftsverfahren abgerechnet. Beim Und-Konto, auf dem beide zeichnen müssen, ist das Konto bis zum Ende der Verlassenschaft praktisch gesperrt. Ein Einzelkonto sperrt die Bank, sobald sie vom Todesfall erfährt. Paare, die Miete und Rechnungen gemeinsam zahlen, wählen deshalb meist das Oder-Konto (Stand: Oktober 2026).
Welches Konto passt für Grenzgänger, die in Österreich wohnen und in Deutschland oder der Schweiz arbeiten?
Zwei Konten. Das Gehalt landet im Arbeitsland, ein Konto mit AT-IBAN zahlt Miete und Finanzamt. Für Deutschland ist die DKB ab €700 Geldeingang im Monat kostenlos und vergibt eine DE-IBAN. Auf österreichischer Seite ist easybank easy gratis nur mit €400 im Monat von Arbeitgeber oder Pensionsversicherung gratis, eine Überweisung vom eigenen Konto zählt nicht. Einfacher ist daher bank99 smartkonto99 um €1,99 im Monat ohne Bedingung. Zinsen vom Auslandskonto gehören in die E1kv. Preise Stand September 2026.
Was passiert mit Ihrem österreichischen Konto, wenn Sie ins Ausland ziehen?
Es darf weiterlaufen. Melden Sie der Bank die neue Auslandsadresse, der Versand einer Ersatzkarte ins Ausland kann etwas kosten. Behalten Sie das Konto, bis der letzte österreichische Steuerbescheid erledigt ist: Eine Gutschrift braucht ein Konto, und die AT-IBAN erspart den Umweg über die Auslandsbankverbindung in FinanzOnline. Danach kündigen Sie schriftlich, sobald das Konto ausgeglichen ist. Lassen Sie es nicht einfach liegen, denn ein Pauschalkonto wie Erste s Kompakt um €3,89 im Monat bucht weiter ab. N26 und Revolut hängen an keiner österreichischen Adresse (Stand: Oktober 2026).
Quellen: Preisblätter der Banken (Entgeltinformation), erneut geprüft im September 2026, AK Bankenrechner, FMA und Einlagensicherung AUSTRIA. Zwei frühere Optionen gibt es in Österreich nicht mehr: Hello bank! hat den österreichischen Privatkundenmarkt verlassen, und ING führt in Österreich kein Retail-Girokonto. Stand: September 2026.
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Gesetzliche und private Krankenversicherungs-Optionen in Österreich.
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Bargeld machte 2025 laut OeNB noch 55% der Zahlungen im Geschäft aus.