Beste Geschäftsbanken in Österreich (2026)

Aktualisiert: 14. September 2026| 7 weitere Personen fanden das hilfreich
Die Erste Group ist Österreichs größte Bank mit €368,6 Milliarden konzernkonsolidierter Bilanzsumme zum 31. Dezember 2025, vor der Raiffeisen Bank International mit €210,3 Milliarden. Österreich hat 445 konzessionierte Banken in sieben inländischen Sektoren plus 18 Zweigstellen ausländischer Banken. Erste Bank, BAWAG P.S.K., UniCredit Bank Austria und Raiffeisen sind die Filialbanken mit bestätigtem Englisch-Service. Standard-Girokonten kosten €5 bis €15 pro Monat, die meisten Banken bieten Online-Eröffnung über FMA-regulierte VideoIdent-Verifizierung.
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Top 7 beste Geschäftsbanken in Österreich
Gereiht nach Filialabdeckung, Englisch-Service, digitalem Erlebnis, Gebühren und Eignung für Zugezogene, hier die 7 besten österreichischen Geschäftsbanken 2026.
Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.
Unser Gesamttipp unten: Raiffeisen, ab 1. Raiffeisen Bank International (RBI).
1. Raiffeisen Bank International (RBI)
Größte CEE-Bank. Österreichs tiefstes zentral- und osteuropäisches Netz und zweitgrößte Bankengruppe nach Bilanzsumme.
RBI besuchen- Typ
- Geschäftsbank (CEE-Fokus)
- Filialen
- Lokale Raiffeisenbank-Filialen
- Englischer Support
- Außerhalb Wiens unzuverlässig
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- RBI hält €210,3 Milliarden Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2025
- Stärkstes CEE-Banken-Netzwerk aller österreichischen Gruppen
- Vollständige Palette an Firmen- und Investment-Banking-Diensten
Cons
- Die lokale Raiffeisenbank-Filiale prägt das Privatkunden-Erlebnis der RBI
- RBI verlangt bei Basis-Konten höhere Gebühren als BAWAG
Beste Wahl für Berufstätige mit Bezug zu Zentral- und Osteuropa und Kunden, die Österreichs breitestes CEE-Bankennetz wollen
2. Tatra Bank
Bester slowakischer Privatkunde. Stärkstes digitales Banking-Erlebnis in der Region innerhalb der RBI-Gruppe.
Tatra Bank besuchen- Typ
- Slowakische Privatkundenbank (RBI-Gruppe)
- Filialen
- Fokussiert auf die Slowakei
- Englischer Support
- Ja, Online-Banking auf Englisch
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000 (slowakisches System)
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Bestes digitales Banking innerhalb der Raiffeisen-Gruppe
- Grenzüberschreitender Zugang über RBI für österreichische Kunden
- Starkes slowakisches Privatkunden- und KMU-Produktsortiment
Cons
- Primär eine slowakische Privatkundenbank, nicht in Österreich domiziliert
- Österreichisches Gehalt und Leistungen brauchen weiterhin eine AT-IBAN
Beste Wahl für Kunden mit grenzüberschreitenden Banking-Bedürfnissen Österreich-Slowakei, die ein starkes digitales Privatkunden-Erlebnis wollen
3. Erste Bank
Größtes Privatkunden-Filialnetz und die George-Plattform, die Multi-Produkt-Banking vereinfacht.
Erste Bank besuchen- Typ
- Größte AT-Privatkundenbank
- FilialenBestwert
- Größtes Privatkunden-Filialnetz
- Englischer SupportBestwert
- Ja, George-App
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- George-Plattform regelmäßig als beste UX gerankt
- Breites Bankomat-Netz, kostenlos an eigenen Geräten
- Volle englische Oberfläche in George Online und Mobile Banking
Cons
- Erste Bank verlangt für ihr Standard-Girokonto rund €10 pro Monat
- Premium-Funktionen erfordern George Gold oder Premium
Beste Wahl für Alle, die Österreichs beste Kombination aus Filialnetz, Mobile App und digitalen Funktionen wollen
4. BAWAG P.S.K.
Stärkster Englisch-Service in Österreich dank Postfilialen, die Neuankömmlinge bedienen.
BAWAG P.S.K. besuchen- Typ
- Drittgrößte AT-Bank
- Filialen
- In österreichischen Postämtern
- Englischer Support
- Ja, an Wiener Filialen
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Postfilialen geben unerreichte Filialdichte
- Wettbewerbsfähige KontoBox-Pakete mit transparenter Preisgestaltung
- Starke Mobile-Banking-App mit Apple Pay und Google Pay
Cons
- BAWAG P.S.K. betreibt ein kleineres Bankomat-Netz als Erste und Raiffeisen
- Wartezeiten im Call-Center können in Stoßzeiten lang sein
Beste Wahl für Menschen, die englischsprachigen Support und Filialen in österreichischen Postämtern wollen
5. UniCredit Bank Austria
Beste Wahl für grenzüberschreitende Überweisungen innerhalb des UniCredit-Netzwerks.
Bank Austria besuchen- Typ
- AT-Tochter von UniCredit
- Filialen
- Weniger außerhalb Wiens
- Englischer Support
- Ja, an Wiener Filialen
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Nahtlose Überweisungen innerhalb der UniCredit-Gruppe in Europa
- Starkes Firmen- und KMU-Angebot
- Modernes Mobile Banking über die UniCredit-App
Cons
- Höhere Mindesteinlagen bei Premium-Paketen
- Gelegentliche Produktänderungen durch UniCredit-Gruppen-Entscheidungen
Beste Wahl für International mobile Berufstätige, Menschen mit bestehenden UniCredit-Konten und italienische oder CEE-Staatsbürger
6. Oberbank
Regionale oberösterreichische Bank mit tiefer KMU- und Private-Banking-Expertise.
Oberbank besuchen- Typ
- Regionalbank (Oberösterreich)
- Filialen
- Oberösterreich und Wien
- Englischer Support
- Überwiegend Deutsch
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Starker oberösterreichischer und KMU-Fokus
- Unabhängige Eigentümerstruktur und stabile Eigentümerschaft
- Konservative Kreditvergabe mit langfristigen Kundenbeziehungen
Cons
- Begrenzte Präsenz außerhalb Oberösterreichs und Wiens
- Digitales Banking hinkt Erste und BAWAG hinterher
Beste Wahl für Unternehmer und Einwohner in Oberösterreich, die eine Regionalbank mit persönlichen Beziehungen wollen
7. Volksbank
Regionales Genossenschaftsnetz mit starkem Haushalts- und KMU-Service.
Volksbank besuchen- Typ
- Genossenschaftsbank
- Filialen
- In den meisten AT-Bundesländern
- Englischer Support
- Inkonsistent zwischen Regionen
- Einlagensicherung
Einlagensicherung
Die gesetzliche Sicherung, die Ihr Guthaben bei einer Bankpleite bis €100.000 pro Person ersetzt. Bei EU-Neobanken greift die Sicherung des Heimatlandes, nicht die österreichische.
- €100.000
Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.
Pros
- Genossenschaftliche Eigentümerstruktur mit lokaler Governance
- Solides Sortiment an Privatkunden- und KMU-Produkten
- Modernes Mobile Banking über die Volksbank-App
Cons
- Volksbank hinkt Erste und BAWAG im digitalen Erlebnis hinterher
- Gebühren können höher sein als bei nationalen Mitbewerbern
Beste Wahl für Kunden, die eine Genossenschaftsbank mit regionalem Fokus und Mainstream-Privatkundenprodukten wollen
Die 5 besten Bankkonten in Österreich auf einen Blick (2026)
Österreichische Banken verlangen bei den meisten Girokonten eine monatliche Kontoführungsgebühr, anders als gebührenfreie Neobanken. Die fünf relevantesten Alltagskonten 2026 sind easybank easy gratis (€0/Monat), bank99 smartkonto99 (€1,99/Monat), Erste Bank s Kompakt Konto (€3,75/Monat), Bank Austria ErfolgsKonto (~€4,91/Monat) und BAWAG P.S.K. KontoBox Small (€6,08/Monat). Beste Wahl für die meisten Einwohner: easybank easy gratis für ein wirklich gebührenfreies Gehaltskonto. Die Gebühren stammen aus aktuellen Preisblättern der Anbieter, Juli 2026.
| Konto (Bank) | Monatsgebühr | Besonderheit | Am besten für |
|---|---|---|---|
| easy gratis (easybank) | €0 (mind. €400 Einkommen) | Kostenlose Debit Mastercard, vollständig online eröffnen | Gebührenfreies Gehaltskonto |
| smartkonto99 (bank99) | €1,99 | Zugang in ~1.700 Post-Filialen landesweit | Günstigstes kostenpflichtiges Alltagskonto |
| s Kompakt Konto (Erste Bank) | €3,75 | George-App mit vollständiger englischer Oberfläche | Bestes digitales Erlebnis |
| ErfolgsKonto (Bank Austria) | ~€4,91 | UniCredit-Netz für grenzüberschreitende Überweisungen | International mobile Kunden |
| KontoBox Small (BAWAG P.S.K.) | €6,08 (6 Monate gratis) | Englisch-Service in Postfilialen | Menschen, die Englisch-Support wollen |
Quellen: easybank (2026), bank99 (2026), Erste Bank (2026), Bank Austria (2026), BAWAG P.S.K. (2026); jeweils das veröffentlichte Preisblatt des Anbieters. Das ErfolgsKonto der Bank Austria wird mit €14,74 pro Quartal verrechnet (rund €4,91/Monat). Die Gebühren gelten für Standard-Konten für Erwachsene; Studenten- und Unter-27-Konten sind oft gebührenfrei.
Die vollständige Aufschlüsselung finden Sie unter wie Sie ein Konto eröffnen, den Bankarten, jeder Bank für Privatkunden, welche Banken Englisch-Service bieten, den Gebührendetails und wie Banken nach Größe gereiht werden. Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung lesen Sie unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden; für gebührenfreie digitale Alternativen vergleichen Sie unseren Fintech-App-Leitfaden; und um ungenutztes Geld zu vermehren, sehen Sie unseren Sparkonten-Leitfaden.
Welche Arten von Banken gibt es in Österreich?
| Sektor | Hauptanstalten | Zweigstellen | Beispiele |
|---|---|---|---|
| Aktienbanken und Bankiers | 34 | 767 | UniCredit Bank Austria, BAWAG P.S.K., Oberbank, bank99 |
| Sparkassen | 48 | 672 | Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen, Steiermärkische Bank und Sparkassen, Sparkasse Oberösterreich |
| Raiffeisen (genossenschaftlich, dreistufig) | 276 | 1.183 | Raiffeisenlandesbank OÖ, RLB NÖ-Wien, Raiffeisen Bank International |
| Volksbanken (genossenschaftlich, städtisch und KMU) | 9 | 222 | Volksbank Wien, Volksbank Steiermark, Österreichische Ärzte- und Apothekerbank |
| Landes-Hypothekenbanken | 6 | 90 | HYPO NOE Landesbank, Hypo Vorarlberg, HYPO-BANK BURGENLAND |
| Bausparkassen | 4 | 68 | s Bausparkasse, Raiffeisen Bausparkasse, Wüstenrot Bausparkasse, start:bausparkasse |
| Sonderbanken | 50 | 11 | Oesterreichische Kontrollbank, card complete Service Bank |
| Zweigstellen ausländischer Banken (§ 9 BWG) | 18 | 0 | Herkunftsstaat-Aufsicht, Einlagensicherung des Herkunftslandes |
| Gesamt | 445 | 3.013 | Alle konzessionierten Institute, 2. Quartal 2026 |
Quelle: OeNB-Bankenstrukturstatistik, 2. Quartal 2026. Gezählt werden konzessionierte Hauptanstalten und ihre Zweigstellen in Österreich.
Österreichische Banken teilen sich in sieben inländische Sektoren plus Zweigstellen ausländischer Banken. Der Sektor entscheidet über Eigentümermodell, Filialnetz und darüber, welche Einlagensicherung Ihr Geld schützt. Die OeNB zählte im 2. Quartal 2026 445 konzessionierte Hauptanstalten und 3.013 Zweigstellen. Raiffeisen ist mit 276 Hauptanstalten der mit Abstand größte Sektor nach Institutszahl, während Bausparkassen eine eingeschränkte Konzession haben und Ihnen gar kein Girokonto anbieten dürfen.
Die beiden genossenschaftlichen Sektoren sind gestuft. Raiffeisen arbeitet dreistufig: Ihre lokale Raiffeisenbank hält Anteile an einer von 8 Landesbanken, diese wiederum halten die Raiffeisen Bank International. Die Volksbanken führen rund 9 Regionalbanken unter der Volksbank Wien als Zentralinstitut. Die Sparkassen sind zweistufig um die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen organisiert. Landes-Hypothekenbanken gehören den Bundesländern oder sind ihnen verbunden, Sonderbanken haben eingeschränkte Konzessionen meist ohne Privatkundeneinlagen. Die 18 Auslandszweigstellen nach § 9 BWG unterstehen der Aufsicht und der Einlagensicherung ihres Herkunftsstaats, nicht der österreichischen.
Die Aufsicht ist dreigeteilt. Die EZB beaufsichtigt bedeutende Institute direkt, und die Liste vom 1. März 2026 nennt sieben Gruppen mit Sitz in Österreich: Addiko Bank, BAWAG Group, Erste Group, Raiffeisen Bank International, Raiffeisenbankengruppe OÖ Verbund, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und Volksbank Wien. Die UniCredit Bank Austria wird als Teil der UniCredit von der EZB beaufsichtigt. Die FMA konzessioniert Banken, beaufsichtigt Wohlverhalten und weniger bedeutende Institute und erlässt die Puffer-Verordnung, die OeNB übernimmt Vor-Ort-Prüfung und Analyse.
Die O-SII-Puffer bleiben 2026 unverändert: 1,75% für Erste Group, UniCredit Bank Austria und Raiffeisen Bank International; 0,90% für BAWAG, Raiffeisenlandesbank OÖ, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Erste Bank Oesterreich und RLB NÖ-Wien; sowie 0,45% für den Volksbanken-Verbund und die Steiermärkische. Der antizyklische Kapitalpuffer liegt bei 0%.
Welche österreichischen Banken nehmen Privatkunden auf?
| Bank | Sektor | Eigentümer | Englisch-Service |
|---|---|---|---|
| Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen | Sparkassen | Erste Group, börsennotiert in Wien | Bestätigt |
| UniCredit Bank Austria | Aktienbanken | UniCredit S.p.A., Italien | Bestätigt |
| BAWAG P.S.K. | Aktienbanken | BAWAG Group, börsennotiert | Bestätigt |
| Raiffeisenlandesbank OÖ, RLB NÖ-Wien und 276 lokale Raiffeisenbanken | Raiffeisen | Genossenschaftlich | Bestätigt |
| Volksbank Wien und die regionalen Volksbanken | Volksbanken | Genossenschaftlich | Nicht bestätigt |
| Steiermärkische Bank und Sparkassen, Sparkasse Oberösterreich, Kärntner Sparkasse | Sparkassen | Sparkassen-Sektor | Nicht bestätigt |
| Oberbank, BKS Bank, Bank für Tirol und Vorarlberg (3-Banken-Gruppe) | Aktienbanken | Alle in Wien börsennotiert | Nicht bestätigt |
| Hypo Vorarlberg, HYPO NOE, HYPO-BANK BURGENLAND | Landes-Hypothekenbanken | Im Eigentum der Länder oder ihnen verbunden | Nicht bestätigt |
| Addiko Bank | Aktienbanken | In Wien börsennotiert | Nicht bestätigt |
| DenizBank AG | Aktienbanken | Emirates NBD, ausländischer Eigentümer | Nicht bestätigt |
| Schoellerbank | Aktienbanken | UniCredit, Private Banking | Nicht bestätigt |
Sektoren nach OeNB-Klassifikation, 2. Quartal 2026. „Nicht bestätigt“ heißt, dass wir den Englisch-Service in keine Richtung belegen konnten, nicht dass die Bank ihn verweigert.
Elf Filialbank-Gruppen und eine kurze Liste digitaler Banken nehmen in Österreich gewöhnliche Privatkunden auf. Erste Bank, UniCredit Bank Austria, BAWAG P.S.K. und das Raiffeisen-Netz sind die vier mit bestätigtem Englisch-Service. Bei den übrigen entscheidet die einzelne Filiale, fragen Sie also vor dem Termin nach. Jede Bank in der Tabelle ist österreichisch konzessioniert, Ihr Guthaben liegt damit bis €100.000 in einer der drei österreichischen Einlagensicherungen.
Reine Online-Banken und EU-Neobanken
| Marke | Konzessionsinhaber und Eigentümer | Einlagensicherung |
|---|---|---|
| easybank | Marke der BAWAG P.S.K.; eigene Konzession mit der Verschmelzung erloschen (FMA, 2020) | Österreichisch |
| bank99 | bank99 AG, im Eigentum der Österreichischen Post | Österreichisch |
| DADAT | Schelhammer Capital Bank, GRAWE-Gruppe | Österreichisch |
| Austrian Anadi Bank | Rein digital, seit 2026 im Eigentum der HYPO-BANK BURGENLAND | Österreichisch |
| N26 | N26 Bank SE, Deutschland | Deutsches System, nicht österreichisch |
| Revolut | Revolut Bank UAB, Litauen | Litauisches System, nicht österreichisch |
Zwei davon sind gar keine österreichischen Banken. N26 Bank SE ist deutsch, Revolut Bank UAB litauisch, beide bedienen Österreich grenzüberschreitend im freien Dienstleistungsverkehr und arbeiten vollständig auf Englisch. Keine der beiden fällt unter eine österreichische Einlagensicherung, und keine zählt zu den 445 konzessionierten Instituten der OeNB. easybank ist die Falle für alle, die alte Testberichte lesen: Sie ist heute eine Marke der BAWAG P.S.K. und keine eigene Bank mehr, weil ihre Konzession mit der Verschmelzung erlosch (FMA, 2020).
Wie werden österreichische Banken nach Größe gereiht?
Die Erste Group ist mit €368,6 Milliarden Bilanzsumme zum 31. Dezember 2025 Österreichs größte Bank, vor der Raiffeisen Bank International mit €210,3 Milliarden und der UniCredit Bank Austria mit €109,6 Milliarden. Alle Zahlen der Tabelle sind konzernkonsolidiert, sie zählen also die Auslandstöchter jeder Gruppe mit, nicht nur das österreichische Geschäft. Eine vergleichbare rein österreichische Reihung gibt es nicht, weil diese Gruppen ihre Inlandsbilanzen nicht auf einheitlicher Basis veröffentlichen.
| Bankengruppe | Bilanzsumme (31.12.2025) | Basis |
|---|---|---|
| 1. Erste Group | €368,6 Mrd. | Konzernkonsolidiert |
| 2. Raiffeisen Bank International | €210,3 Mrd. | Konzernkonsolidiert, inklusive Russland |
| 3. UniCredit Bank Austria | €109,6 Mrd. | Teilkonzern-konsolidiert |
| 4. BAWAG Group | €72,3 Mrd. | Konzernkonsolidiert |
| 5. Raiffeisenlandesbank Oberösterreich | €48,7 Mrd. | Konzernkonsolidiert |
| 6. Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien | rund €35,5 Mrd. | Pressezahl |
| 7. Volksbanken-Verbund | €32,9 Mrd. | Konzernkonsolidiert |
Bilanzsummen zum 31. Dezember 2025, konzernkonsolidiert. Die Zahl der RLB NÖ-Wien ist eine Pressezahl und keine veröffentlichte Konzernbilanzsumme. Rein österreichische Inlandsbilanzen werden von diesen Gruppen nicht auf vergleichbarer Basis veröffentlicht.
Lesen Sie die Perimeter, bevor Sie die Zahlen vergleichen. Die €210,3 Milliarden der RBI enthalten weiterhin die russische Tochter, die Zahl überzeichnet also das Geschäft, mit dem ein Privatkunde in Österreich zu tun hat. Die UniCredit Bank Austria bilanziert teilkonzern-konsolidiert innerhalb der UniCredit, nicht als eigenständige Muttergesellschaft. Die ~€35,5 Milliarden der RLB NÖ-Wien sind eine Pressezahl. Mit Ihrem Schutz hat die Größe ohnehin nichts zu tun: Die €100.000 Einlagensicherung gelten bei der größten wie bei der kleinsten österreichischen Bank.
Ihre Einlagen sind bis €100.000 geschützt
Wichtige Banking-Begriffe
- Einlagensicherung
- Das österreichische Einlagensicherungssystem. Es schützt unter EU-Regeln bis €100.000 pro Einleger und Bank, über Einlagensicherung AUSTRIA, die Österreichische Raiffeisen-Sicherungseinrichtung und die Sparkassen-Haftungs GmbH (thebanks.eu, 2026).
- Bankleitzahl
- Die 5-stellige österreichische Bankkennung, die in jeder österreichischen IBAN eingebettet ist, direkt nach dem Ländercode AT und den Prüfziffern.
- Österreichische IBAN
- Eine österreichische IBAN hat 20 Zeichen: AT + 2 Prüfziffern + eine 5-stellige Bankleitzahl + eine 11-stellige Kontonummer (OeNB/thebanks.eu, 2026). Der BIC/SWIFT-Code für manche internationale Überweisungen hat 8 oder 11 Zeichen.
Wie eröffnen Sie ein Bankkonto in Österreich?
Ein Girokonto in Österreich zu eröffnen ist unkompliziert, sobald Sie eine gemeldete Adresse haben. Hier die wichtigsten Schritte:
- 1
Österreichische Adresse anmelden (Meldezettel)
Sie müssen sich beim Meldeamt innerhalb von drei Tagen nach Einzug anmelden. Der daraus folgende Meldezettel ist bei jeder österreichischen Bank als Wohnsitznachweis erforderlich.
- 2
Bank wählen, die zu Ihren Bedürfnissen passt
Erste Bank und BAWAG P.S.K. haben die größten Filialnetze. Raiffeisen ist außerhalb Wiens stark. UniCredit Bank Austria passt zu international mobilen Kunden mit bestehenden UniCredit-Konten im Ausland.
- 3
Termin buchen oder online starten
Die meisten Banken akzeptieren Walk-ins, ein Termin verkürzt aber die Wartezeit. Siehe unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
- 4
Dokumente mitbringen
Reisepass oder Ausweis, Meldezettel, Beschäftigungs- oder Einkommensnachweis und Aufenthaltstitel, wenn Sie Nicht-EU-Bürger sind. Manche Banken verlangen auch eine österreichische Steuer-ID.
- 5
Online-Banking und Debitkarte aktivieren
Ihre Bankomatkarte und Online-Banking-Zugangsdaten kommen per Post innerhalb von 5 bis 10 Werktagen. Richten Sie die Mobile App sofort für kontaktloses Bezahlen ein.
Welche Banken bieten Englisch-Service in Österreich?
Erste Bank, BAWAG P.S.K., UniCredit Bank Austria und Raiffeisen sind die vier österreichischen Filialbanken mit bestätigtem Englisch-Service, die Neobanken N26 und Revolut arbeiten vollständig auf Englisch. Die George-Plattform der Erste hat eine vollständige englische Oberfläche. Überall sonst entscheidet die Filiale über die Sprache, klären Sie das also vor dem Termin ab:
- BAWAG P.S.K.: Zuverlässiger englischer Support an den meisten Wiener Filialen. Online-Banking auf Englisch verfügbar.
- Erste Bank: Die George-Plattform hat eine vollständige englische Oberfläche. Filialmitarbeiter im Wiener Zentrum sprechen meist Englisch, weniger zuverlässig in ländlichen Regionen.
- UniCredit Bank Austria: Internationaler Kundenfokus mit Englisch-Support an Wiener Flagship-Filialen.
- Raiffeisen: Jede Raiffeisen-Filiale entscheidet ihren Englisch-Service selbst. Wiener Filialen meist in Ordnung, ländliche Raiffeisenbanken vielleicht nicht.
- Oberbank und Volksbank: Englisch-Service ist inkonsistent. Außerhalb großer Städte deutschsprachige Interaktionen erwarten.
Bringen Sie einen deutschsprachigen Freund mit, wenn unsicher
Welche Gebühren verlangen österreichische Banken?
Österreichische Banken verlangen €5 bis €15 pro Monat für ein Standard-Girokonto, dazu €15 bis €25 im Jahr für die Bankomatkarte und €20 bis €80 im Jahr für eine Kreditkarte. Behebungen an Drittbankomaten kosten €1 bis €3, SEPA-Überweisungen im Euroraum sind über Online-Banking gratis. Studenten- und Jugendkonten sind meist gebührenfrei. Hier die vollständige Aufschlüsselung, Stand September 2026:
- Monatliche Kontogebühr: €5 bis €15 für ein Standard-Girokonto. Studenten- und Jugendkonten sind oft kostenlos.
- Debitkarte (Bankomatkarte): €15 bis €25 pro Jahr, manchmal im Paket enthalten.
- Kreditkarte: €20 bis €80 pro Jahr je nach Stufe. Siehe unseren Kreditkarten-Leitfaden für Vergleiche.
- Bankomat-Behebungen: Kostenlos an Bankomaten der eigenen Bank. €1 bis €3 pro Behebung an Drittbankomaten.
- SEPA-Überweisungen: Kostenlos im Euroraum über Online-Banking. Beleg-Überweisungen kosten €2 bis €5.
Wege, Bankgebühren zu senken
- Online-only-Paket wählen: George Free der Erste und ähnliche Produkte erlassen Monatsgebühren für Digital-only-Nutzer.
- Bei einer Bank konsolidieren: Gehalt, Sparen und Kreditkarte zu bündeln senkt oft das Gesamt-Gebührenpaket.
- Fintech für Auslandsüberweisungen nutzen: Siehe unseren Fintech-App-Leitfaden für günstigere FX über Wise oder Revolut.
Entity References
Full factual profiles for each brand covered on this page:
- Erste Bank
Austrian Commercial Banking
- Raiffeisen Bank International (RBI)
Austrian Commercial Banking
- Tatra Bank (Tatra banka)
Austrian Commercial Banking
- BAWAG P.S.K.
Austrian Commercial Banking
- UniCredit Bank Austria
Austrian Commercial Banking
- Oberbank
Austrian Commercial Banking
- Volksbank Wien
Austrian Commercial Banking
- Sparkasse
Austrian Commercial Banks
Häufig gestellte Fragen
Können Nicht-Einwohner ein Bankkonto in Österreich eröffnen?
Selten zu denselben Bedingungen wie Einwohner. Jede österreichische Bank verlangt einen Meldezettel, den Nachweis einer gemeldeten österreichischen Adresse, bevor sie ein Standard-Girokonto eröffnet. Ohne Meldezettel lenken Banken Antragsteller zur Filial-Eröffnung oder lehnen ab. Sobald Sie gemeldet sind, betreuen Erste Bank, BAWAG P.S.K. und UniCredit Bank Austria internationale Kunden. EU-Bürger haben weniger Hürden als Nicht-EU-Bürger, die zusätzlich einen Aufenthaltstitel vorlegen. Eine österreichische IBAN ist praktisch nötig, um ein österreichisches Gehalt zu empfangen und Miete zu zahlen.
Welche Dokumente brauchen Sie, um ein österreichisches Bankkonto zu eröffnen?
Sie brauchen typischerweise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, Ihren Meldezettel (Nachweis der registrierten Adresse in Österreich) und einen Beschäftigungs- oder Einkommensnachweis. Nicht-EU-Bürger brauchen zusätzlich einen Aufenthaltstitel. Manche Banken verlangen eine österreichische Steuernummer (Steuer-ID). Siehe unseren Kontoeröffnungs-Leitfaden für eine vollständige Dokumenten-Checkliste.
Sind österreichische Bankkonten kostenlos?
Die meisten Standard-Girokonten in Österreich kosten Stand Juni 2026 zwischen €5 und €15 pro Monat. Kostenlose Konten sind bei traditionellen Banken selten, aber bei Online-Konten wie George Free der Erste Bank oder BAWAG KontoBox Mini für Studenten üblich. Kartengebühren, SEPA-Überweisungen innerhalb der EU und Bankomat-Behebungen an eigenen Bankomaten sind meist enthalten.
Wie lange dauert die Eröffnung eines österreichischen Bankkontos?
Die Filial-Eröffnung bei Erste, BAWAG oder UniCredit Bank Austria dauert typischerweise 30 bis 60 Minuten, das Konto ist meist am selben Tag aktiv. Die Debitkarte und die Online-Banking-Zugangsdaten kommen per Post innerhalb von 5 bis 10 Werktagen. Die vollständig digitale Eröffnung über VideoIdent geht bei manchen Banken in unter 20 Minuten.
Können Sie ein Bankkonto in Österreich online eröffnen?
Ja. Erste Bank, BAWAG P.S.K. und die meisten großen österreichischen Banken bieten vollständig digitale Kontoeröffnung über VideoIdent oder eID zur Verifizierung. Sie brauchen einen gültigen Reisepass, eine funktionierende Webcam und eine registrierte österreichische Adresse. Nicht-Einwohner werden teils zur Filial-Eröffnung gelenkt.
Sind österreichische Bankeinlagen geschützt?
Ja. Österreichische Bankeinlagen sind unter den EU-Einlagensicherungsregeln bis €100.000 pro Einleger und Bank geschützt, im Rahmen der Einlagensicherung (thebanks.eu, 2026). Drei Systeme führen den Schutz: Einlagensicherung AUSTRIA (deckt die meisten Geschäftsbanken), Österreichische Raiffeisen-Sicherungseinrichtung (das Raiffeisen-Netz) und Sparkassen-Haftungs GmbH (das Sparkassen- und Erste-Netz). Fällt eine gedeckte Bank aus, werden anspruchsberechtigte Einlagen bis zur Obergrenze von €100.000 erstattet.
Welche österreichischen Banken sind systemrelevant?
Österreichs größte Banken werden von der FMA gemeinsam mit der OeNB als andere systemrelevante Institute (O-SII) eingestuft und müssen einen zusätzlichen Kapitalpuffer halten. Die durchgängig eingestuften O-SIIs sind Erste Group Bank, Raiffeisen Bank International (RBI), UniCredit Bank Austria und BAWAG Group, dazu die größeren Raiffeisen-Landesbanken (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) und der Volksbanken-Verbund. Die genaue Liste und die Puffersätze werden jährlich überprüft und von der FMA veröffentlicht. Die Einstufung als systemrelevant betrifft die Finanzstabilität und ist getrennt von der Einlagensicherung, die Ihr Guthaben bis €100.000 schützt.
Wie sieht eine österreichische IBAN aus?
Eine österreichische IBAN hat 20 Zeichen: den Ländercode AT, dann 2 Prüfziffern, eine 5-stellige Bankleitzahl und eine 11-stellige Kontonummer (OeNB/thebanks.eu, 2026). Der BIC/SWIFT-Code der Bank, der für manche internationale Überweisungen genutzt wird, hat 8 oder 11 Zeichen. Unter EU-Regeln funktioniert eine gültige IBAN aus jedem SEPA-Land für Euro-Zahlungen, manche österreichische Lohnabrechnungs- und Behördensysteme bevorzugen aber weiterhin eine AT-präfixierte IBAN.
Offizielle Quellen
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