Zum Inhalt springen
Menu

Beste Broker in Österreich (2026)

Jules de Bruin
Jules de BruinLebt in Wien

Aktualisiert: 12. Oktober 2026| 9 weitere Personen fanden das hilfreich

KESt automatisch abgeführt

Bei einem steuereinfachen Broker wird die KESt von 27,5 % für Sie abgeführt, eine E1kv entfällt. flatex führt mit €0 Depotgebühr und 700+ Gratis-ETF-Sparplänen. DADAT ist die Wahl unter den österreichischen Banken, mit 100 % Anlegerentschädigung bis €20.000 und Sparplänen ab €10. Ein ETF-Sparplan mit €200 im Monat kostet laut unserer Rechnung €0 bis €85 im Jahr.

Sortieren nach

Die Sortierung ändert die Reihenfolge der Anbieterkarten unten.

Unser Gesamttipp unten: flatex, ab €0 Depotgebühr und €5,90 pro Order.

flatexDEGIRO Bank, Zweigniederlassung Graz

flatex Depot

4,6

Bester Gesamtsieger. Seit dem Start voll steuereinfach, ohne Depot- und Kontogebühr und mit mehr als 700 ETF-Sparplänen um €0 pro Ausführung.

Voraussetzungen
Österreich-Adresse, Video-Ident
Gebühren
€0 Depot, keine Dividendengebühr
Schutz
Deutsches System, 90 % bis €20.000
Support
Nur Deutsch, ältere App
flatex Depot eröffnen
Nichts für Sie, wennSie kaufen vor allem US-Aktien: Der Devisenaufschlag von rund 0,4 % kostet etwa €40 je €10.000 Umrechnung und erscheint nie als eigene Gebühr.

Angebote (3)

  • Order Wien €5,90

    Jede Größe / pro Order · plus 0,04 % Börsengebühr, mind. €1,80

  • Order Xetra €7,88

    Deutsche Aktien und ETFs / pro Order · inkl. €1,98 Xetra-Gebühr

  • ETF-Sparplan €0

    700+ ausgewählte ETFs / pro Ausführung · andere ETFs €1,50

Preise geprüft auf flatex.at, 12. Oktober 2026.

Gratis-ETFs ohne Steuerlücke 700+ um €0
Mehr Details
Depotgebühr
€0
Steuereinfach
Ja, seit dem Start
Devisenaufschlag
Rund 0,4 % bei USD (August 2026)
Mindestsparrate
€25 (August 2026)
Anlegerentschädigung
Deutsches System, 90 % bis €20.000
Sprachen
Deutsch, teils Englisch

Beste Wahl für Langfristanleger mit Wohnsitz in Österreich, die KESt-Abzug ohne Fixkosten wollen

Schelhammer Capital Bank AG

DADAT Depot

4,5

Beste österreichische Bank. Österreichische Bank mit voller Anlegerentschädigung, Sparplänen ab €10 und bis zu €250 Erstattung bei eingehenden Depotüberträgen.

Voraussetzungen
Gebührenfreies U25-Depot
Gebühren
€10 im Jahr Kontogebühr
Schutz
Österreich, 100 % bis €20.000
Support
Telefon in Salzburg
DADAT Depot eröffnen
Nichts für Sie, wennSie wollen einen exotischen ETF besparen: Die Sparplanliste ist kuratiert, im August 2026 rund 314 ETFs, und Sparplan- und Einmalkäufe werden getrennt gebucht.

Angebote (3)

  • Order Wien €3,90

    Jede Größe / pro Order · plus 0,10 % und 0,03 % Börsengebühr

  • Order gettex €3,50

    Bis €2.500 / pro Order · €5,50 bis €5.000

  • ETF-Sparplan €0

    Ausgewählte ETFs / pro Ausführung · sonst €0,75 + 0,175 %

Preise laut DADAT-Konditionenblatt, Stand Oktober 2026.

Erstattung beim Depotübertrag Bis €250
Mehr Details
Depotgebühr
€0 neu, Bestand ab 1. Jänner 2027
Steuereinfach
Ja
Verrechnungskonto
€2,50 pro Quartal; laut DADAT-Website für Neukunden bis Ende 2030 erlassen
Mindestsparrate
€10
U25-Depot
Keine Depot- und Kontogebühr, gettex €1
Neukundenaktion
€1 Grundgebühr Wien für 6 Monate, Orders bis €25.000
Anlegerentschädigung
Österreichisches System, 100 % bis €20.000

Beste Wahl für Sparer, die eine österreichische Bank wollen und mit kleinen Monatsraten beginnen

Erste Bank Selfinvest Depot logo

Erste Bank Selfinvest Depot

4,2

Die einzige große Filialbank zum Neobroker-Preis: seit Mai 2026 keine Depotgebühr bis €50.000, direkt in der George-App.

Voraussetzungen
s Young Depot bis 30
Gebühren
0,216 % über €50.000
Schutz
Österreich, 100 % bis €20.000
Support
Filialen plus George-App
Erste Selfinvest Depot eröffnen
Nichts für Sie, wennEin Berater in der Filiale bucht Sie ins s Depot oder s Active: Diese kosten 0,432 % und 1,152 % im Jahr, bei s Active sind das €576 auf €50.000.

Angebote (3)

  • Selfinvest Depot €0

    Bis €50.000 / pro Jahr · danach 0,216 % im Jahr

  • Order Wien €3,99 + 0,19 %

    Jede Größe / pro Order · plus Fremdspesen, nicht bestätigt

  • ETF-Sparplan €1

    Rund 200 ETFs / pro Ausführung · ab €10 im Monat

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Filiale als Rückhalt Sparkassen-Filialen und George
Mehr Details
Depotgebühr
€0 bis €50.000, danach 0,216 %
Steuereinfach
Ja
Beratene Modelle
s Depot 0,432 %, s Active 1,152 % im Jahr
Devisenprovision
Mindestens €13,89 (Testportal, nicht bestätigt)
Übertrag hinaus
Rund €36 pro Position (Portalwert, nicht bestätigt)
Anlegerentschädigung
Österreichisches System, 100 % bis €20.000

Beste Wahl für Kunden von Erste und Sparkasse, die eine App und eine Filiale wollen

Trade Republic logo

Trade Republic

4,0

Günstigster steuereinfacher Broker. Auf dem Papier der günstigste steuereinfache Broker: €1 pro Order und kostenlose ETF-Sparpläne ab €1, in einer englischsprachigen App.

Voraussetzungen
Englische App, in Minuten offen
Gebühren
€1 Order, €0 Sparplan
Schutz
Deutsches System, 90 % bis €20.000
Support
Am schwächsten bewertet
Trade Republic Konto eröffnen
Nichts für Sie, wennSie halten viel Guthaben: Die 25 % KESt auf Zinsen werden nicht abgeführt, Sie füllen also trotzdem jedes Jahr eine E1kv aus, und eingehende Depotüberträge sind nicht möglich.

Angebote (3)

  • Aktien- oder ETF-Order €1

    Jede Größe / pro Order · plus Spread

  • ETF-Sparplan €0

    2.500+ ETFs / pro Ausführung · ab €1 im Monat

  • Guthabenzins 2,50 %

    Ohne Obergrenze / im Jahr · seit 16. September 2026, variabel

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Gratis-Sparplan-ETFs 2.500+ ab €1
Mehr Details
Steuereinfach
Wertpapiere ja, Zinsen nein
Depotgebühr
€0
Übertrag herein
Nicht möglich (August 2026)
Übertrag hinaus
Kostenlos, aber ohne Anschaffungskosten
Anlegerentschädigung
Deutsches System, 90 % bis €20.000
Support
Telefon und Chat rund um die Uhr seit April 2026
Ausfall
Rund 1 Stunde Login-Ausfall, 18. März 2026

Beste Wahl für Neu Zugezogene, die eine englische App wollen und kleine Monatsraten anlegen

Bitpanda logo

Bitpanda

3,9

Die einzige österreichische App, die KESt auf Krypto und seit 29. Jänner 2026 auch auf echte Aktien und ETFs abführt.

Voraussetzungen
Deutsch und Englisch, Video-Ident
Gebühren
Krypto-Spread bis 2,49 %
Schutz
Kein Schutz für Krypto
Support
Langsam bei der Verifizierung
Bitpanda Konto eröffnen
Nichts für Sie, wennSie handeln oft Altcoins: Ein Spread bis 2,49 % sind rund €249 je €10.000 Handelsvolumen, weit mehr als die €1 Aktiengebühr.

Angebote (3)

  • Aktien- oder ETF-Trade €1

    Echte Wertpapiere / pro Trade · seit Jänner 2026

  • Sparplan €0

    Kuratierte ETFs und Krypto / pro Ausführung · ab €1

  • Bitcoin-Trade Rund 0,99 %

    Krypto / Spread pro Trade · Altcoins bis 2,49 %

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Krypto mit KESt-Abzug Seit 1. Jänner 2024
Mehr Details
Depotgebühr
€0
Steuereinfach
Ja, Krypto und Wertpapiere
Alte Bitpanda Stocks
Derivate, nur Verkauf, Tarifsteuer bis 55 %
Schutz bei Krypto
Keine Einlagensicherung oder Anlegerentschädigung
Sprachen
Deutsch und Englisch

Beste Wahl für Anleger mit Krypto und ETFs, die für beides keine Steuererklärung wollen

Scalable Capital

3,7

Die Flatrate für Vieltrader: Prime+ um €4,99 im Monat macht Orders ab €250 kostenlos, eine E1kv sollten Sie aber einplanen.

Voraussetzungen
Englische App, Video-Ident
Gebühren
€0 Sparplan, Order-Flatrate
Schutz
Deutsches System, 90 % bis €20.000
Support
Steuererklärung bleibt bei Ihnen
Scalable Konto eröffnen
Nichts für Sie, wennSie wollen KESt-Abzug: Bis Scalable den österreichischen Steuerabzug bestätigt, gehört jede Dividende, jeder Gewinn und jeder ausschüttungsgleiche Ertrag in Ihre eigene E1kv.

Angebote (3)

  • Free Broker Order €0,99

    gettex / pro Order · Xetra €3,99 + 0,01 %

  • Prime+ €4,99

    Orders ab €250 / pro Monat · keine Ordergebühr

  • ETF-Sparplan €0

    1.920+ ETFs / pro Ausführung · ab €1

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Trading-Flatrate Prime+ €4,99/Monat
Mehr Details
Steuereinfach
Nicht bestätigt, E1kv einplanen
Depotgebühr
€0
Wiener Börse
Nicht angeboten
Anlegerentschädigung
Deutsches System, 90 % bis €20.000
Steuerreport
Deutscher Report plus Ausfüllhilfe

Beste Wahl für Vieltrader, die eine jährliche E1kv in Kauf nehmen

Interactive Brokers

3,6

Zugang zu 150 Märkten mit Devisentausch nahe am Interbankenkurs, für Anleger, die jede Zahl selbst in der E1kv erklären.

Voraussetzungen
Eröffnung ohne Meldezettel
Gebühren
Interbanken-FX, günstige US-Orders
Schutz
Irisches System, 90 % bis €20.000
Support
Englische Tickets, kein AT-Report
Interactive Brokers Konto eröffnen
Nichts für Sie, wennSie wollen ein ruhiges Steuerjahr: Die ausschüttungsgleichen Erträge thesaurierender ETFs stehen in der OeKB-Datenbank, nicht im Depotauszug, und sie zu vergessen ist der häufigste Fehler.

Angebote (3)

  • US-Aktienorder Ab rund $1

    Pro Order / pro Order · nach Volumen gestaffelt

  • Devisentausch Ab $2

    Nahe Interbankenkurs / pro Tausch · Mindestprovision

  • Depot €0

    Jede Größe / pro Jahr · keine Inaktivitätsgebühr im Raster

Preise Stand August 2026, auf der Anbieterseite prüfen.

Märkte 150 Börsen
Mehr Details
Steuereinfach
Nein, volle E1kv
Depotgebühr
€0
Anlegerentschädigung
Irisches System, 90 % bis €20.000
Steuerreports
Nicht im österreichischen Format
Steuerberatung
Üblich €200 bis €500 im Jahr

Beste Wahl für Erfahrene Anleger, die Optionen, US-Märkte oder Wertpapierkredit brauchen

Die Reihung folgt zuerst einer Frage: Führt der Broker die österreichische Steuer ab? Die ersten drei, flatex, DADAT und Erste Selfinvest, sind voll steuereinfach. Dividenden, Kursgewinne und die jährlichen ausschüttungsgleichen Erträge thesaurierender ETFs werden an der Quelle besteuert. Trade Republic ist bei jeder Gebühr günstiger, hat aber eine Lücke bei den Zinsen und gemeldete Fehler aus 2025, daher Platz vier.

Scalable Capital und Interactive Brokers stehen für Anleger mit Wohnsitz in Österreich am Ende. Nicht weil sie teuer sind, sondern weil die Steuerarbeit bei Ihnen liegt. Zu Fondsgesellschaften, aktiven Fonds und der Zukunftsvorsorge lesen Sie unseren Ratgeber zu Vermögensverwaltern; was Nutzer über jeden Broker sagen, steht im Broker-Vergleich nach Nutzerbewertungen.

Welche Broker sind in Österreich steuereinfach?

Steuerliche Abwicklung je Broker, Stand August bis Oktober 2026. Quellen: Steuer-FAQs und Preislisten der Anbieter, OeKB, BMF.
BrokerKESt auf WertpapiereKESt auf GuthabenzinsenLizenz
flatexAbgeführt, 27,5 %Keine ZinsenDeutsch, Zweigniederlassung Graz
DADAT, Erste, easybank, Bank Austria, Raiffeisen, bank99Abgeführt, 27,5 %Abgeführt, 25 %Österreichisch
BitpandaKrypto seit 2024, Wertpapiere seit 29. Jänner 2026Keine ZinsenÖsterreichisch, MiCA
Trade RepublicAbgeführt seit 24. April 2025Nicht abgeführt, E1kvDeutsch, österreichische Zweigniederlassung
Scalable CapitalNicht bestätigt (August 2026)Nicht abgeführt, E1kvDeutsch
Interactive Brokers, eToro, Freedom24Nicht abgeführt, E1kvNicht abgeführt, E1kvIrisch, zypriotisch

Ein Broker ist steuereinfach, wenn er die österreichische KESt abführt und Verluste im selben Depot ausgleicht. Die Sätze regelt § 27a Abs. 1 EStG: 25 % auf Bankzinsen (Z 1) und 27,5 % auf alles andere, also Dividenden, realisierte Gewinne und Fondserträge (Z 2). Beim steuereinfachen Broker ist die Steuer damit abgegolten.

Ohne Steuerabzug erklären Sie jede Zahl in der Beilage E1kv, bei elektronischer Abgabe bis 30. Juni des Folgejahres. Schwierig sind thesaurierende ETFs: Ihre jährlichen ausschüttungsgleichen Erträge stehen in der Meldefonds-Datenbank der OeKB, nicht im Depotauszug, und die Anschaffungskosten steigen um denselben Betrag. Ein Fonds, der nicht an die OeKB meldet, wird auf 90 % des Jahresgewinns, mindestens 10 % des Werts besteuert, auch ohne Verkauf.

Trade Republic ist der Fall, über den viele stolpern. Der Broker ist seit 24. April 2025 steuereinfach, der Rat, alles selbst zu erklären, ist für Wertpapiere also überholt. Laut österreichischer Steuer-FAQ, gelesen im August 2026, werden die 25 % auf Guthabenzinsen nicht abgeführt. Bei 2,50 % Zinsen auf €10.000 sind das €250 Ertrag und €62,50 KESt, die Sie jedes Jahr selbst erklären.

Was kostet eine Order bei jedem Broker?

Broker und TarifOrder €500Order €2.000Order €5.000Steuereinfach
Trade Republic, €1 pro Order€1€1€1Wertpapiere ja, Zinsen nein
Bitpanda, €1 pro Aktien- oder ETF-Trade€1€1€1Ja
Scalable Capital, Free Broker, gettex €0,99€0,99€0,99€0,99Nicht bestätigt, E1kv einplanen
DADAT, gettex-Fixgebühr€3,50€3,50€5,50Ja
easybank, Wien, Fixstaffel€4,95€4,95€9,95Ja
DADAT, Wien, €3,90 + 0,10 % + Börsengebühr€6,20€7,70€10,70Ja
flatex, Wien, €5,90 + Börsengebühr€7,70€7,70€7,90Ja
Erste Selfinvest, Wien, €3,99 + 0,19 % (nicht bestätigt)€4,94€7,79€13,49Ja
Interactive Brokers, Wien, gestaffeltNicht veröffentlichtNicht veröffentlichtNicht veröffentlichtNein, E1kv

Eigene Berechnung, 12. Oktober 2026. Kosten einer Kauforder inklusive der Börsengebühr, die der Broker selbst ausweist: flatex Wien €5,90 plus 0,04 % (mindestens €1,80) laut flatex.at, DADAT Wien €3,90 plus 0,10 % plus 0,03 % Börsengebühr (mindestens €1,80) und DADAT gettex laut Konditionenblatt Stand Oktober 2026. Die übrigen Werte stammen aus den Preisverzeichnissen der Anbieter, erhoben im August 2026. Nicht enthalten: Spreads, Wechselkursaufschläge, Neukundenaktionen. Der Erste-Wert stammt aus einem Testportal und ist am Konditionenblatt der Bank nicht bestätigt. Fett: günstigster Wert der Spalte.

Bei der einzelnen Order gewinnen die Neobroker in jeder Größe: Scalable mit €0,99, Trade Republic und Bitpanda mit €1. Unter den voll steuereinfachen Brokern ist DADAT auf gettex am günstigsten: €3,50 bis €2.500 und €5,50 bis €5.000, eine Fixgebühr, die DADAT am 1. Juli 2026 eingeführt hat.

An der Wiener Börse kosten DADAT und flatex inklusive der eigenen Börsengebühr bei €2.000 genau gleich viel: je €7,70. Darunter ist DADAT günstiger, darüber flatex, bei €5.000 beträgt der Abstand €2,80 pro Order. Unser Ratgeber zu Vermögensverwaltern nennt nur die Provisionen; diese Tabelle rechnet die Börsengebühren mit, daher liegen die flatex-Werte hier um €1,80 oder mehr höher.

Für Vieltrader entscheidet die Flatrate. Scalable Prime+ um €4,99 im Monat schlägt Free Broker ab der sechsten Order über €250 im Monat, denn fünf Orders um €0,99 kosten €4,95. Die Ersparnis gilt nur, wenn Sie die E1kv mitrechnen, denn der österreichische Steuerabzug bei Scalable ist nicht bestätigt.

Was kostet ein ETF-Sparplan mit €200 im Monat pro Jahr?

BrokerETF aus der Gratis-ListeJeder andere ETFSteuereinfachZusammensetzung
Trade Republic€0€0Wertpapiere ja, Zinsen nein€0 pro Ausführung, keine Kontogebühr
Scalable Capital€0€0Nicht bestätigt, E1kv einplanen€0 pro Ausführung bei 1.920+ ETFs
Bitpanda€0Nur die Gratis-ListeJa€0 pro Ausführung, nur kuratierte ETF-Liste
flatex€0€18Ja€0 bei 700+ ausgewählten ETFs, sonst €1,50 pro Ausführung
DADAT€10€23,20Ja€0,75 + 0,175 % pro Ausführung, plus €10 im Jahr Verrechnungskonto
Erste SelfinvestKeine Gratis-Liste€12Ja€1 pro Ausführung, keine Depotgebühr unter €50.000
bank99Keine Gratis-Liste€23,76Ja0,99 % jeder Rate
easybankKeine Gratis-Liste€48Ja€1,25 pro Ausführung, €18 Konto, €15 Mindestdepotgebühr (Standardkonditionen; die €0-Aktion nahm bis 30. September 2026 Anträge an)
Bank Austria (nicht bestätigt)€84,82Nur die Gratis-ListeJa€0 Ausführung bei kleiner Auswahl, €53,28 Konto, €31,54 Mindestdepotgebühr

Eigene Berechnung, 12. Oktober 2026. Sparplan über €200 im Monat, 12 Ausführungen in einem Jahr, Depotwert unter €50.000. Summe = Ausführungsgebühren plus fixe Konto- und Depotgebühren. Nicht enthalten: Fondskosten (TER), Spreads, die Steuer selbst und Neukundenaktionen. DADAT laut Konditionenblatt Stand Oktober 2026, flatex laut flatex.at, übrige Werte laut Preisverzeichnissen der Anbieter vom August 2026. Die Werte für Bank Austria stammen aus einem Testportal und sind am Konditionenblatt der Bank nicht bestätigt.

Ein ETF-Sparplan mit €200 im Monat kostet bei Trade Republic, Scalable und Bitpanda €0 im Jahr, bei flatex ebenso, wenn Ihr ETF auf der Gratis-Liste steht. Eine voll österreichische Bank kostet €10 (DADAT, Gratis-Liste) bis €48 (easybank zu Standardkonditionen), Bank Austria rund €85 allein an Fixgebühren.

Die Steuer verschiebt die Reihung. Bei einem nicht steuereinfachen Broker braucht ein thesaurierender ETF jedes Jahr einen Eintrag in der E1kv. Österreichische Steuerkanzleien nennen dafür üblicherweise €200 bis €500 im Jahr. So gerechnet kostet ein €0-Sparplan bei Scalable oder Interactive Brokers mehr als die €23,20, die DADAT für jeden ETF außerhalb der Gratis-Liste verlangt.

Zwei datierte Änderungen zählen hier. easybank nahm Anträge für die Aktion mit €0 Depot und Konto bis 30. September 2026 an; Neukunden sehen nun die Standardgebühr von 0,12 %, mindestens €15 pro Depot. DADAT streicht die Depotgebühr für Bestandskunden am 1. Jänner 2027, und laut Website entfällt die Kontogebühr von €10 für Neukunden bis Ende 2030.

Welche versteckten Brokergebühren verbergen die Preislisten?

Gebühren abseits des Orderpreises, mit Rechenbeispiel. Preislisten der Anbieter, August bis Oktober 2026; Portalwerte als nicht bestätigt gekennzeichnet.
GebührBroker und HöheWas sie kostet
Devisenaufschlagflatex, rund 0,4 % bei USDRund €40 je €10.000 US-Aktien, pro Richtung
Mindest-DevisenprovisionErste, €13,89 (nicht bestätigt)Von einer US-Dividende über $20 bleibt fast nichts
Umrechnung aufs USD-KontoeToro, 50 bis 150 PipsRund 0,4 % per Überweisung, 1,5 % per Karte
InaktivitäteToro, $10 im Monat$120 im Jahr nach 12 Monaten ohne Login
Krypto-SpreadBitpanda, 0,99 % bis 2,49 %Bis rund €249 je €10.000 Handelsvolumen
VerrechnungskontoDADAT €10, easybank €18, Bank Austria €53,28 im Jahr (Bank Austria nicht bestätigt)Fällig auch in einem Jahr ohne Trades
Übertrag hinaus€15,72 bis €48 pro Position (Portalwerte, nicht bestätigt)€180 bis €576 für ein Depot mit 12 Positionen
Übertrag hereinSteiermärkische Sparkasse, €13,99 pro DepotUnüblich: Die meisten Broker verlangen fürs Empfangen nichts

Der Orderpreis ist selten das, was ein Depot kostet. Am stärksten wirken der Devisentausch und die Übertragsgebühr. Wer bei flatex US-Aktien kauft, zahlt bei jeder Umrechnung rund 0,4 %, versteckt im Wechselkurs statt auf der Abrechnung.

Übertragsgebühren treffen Sie beim Wechsel. Das österreichische Recht erlaubt der abgebenden Bank Entgelte pro Position, ein Depot mit 12 Positionen kann also €180 oder mehr kosten. DADAT erstattet laut Website vom Oktober 2026 bis zu €250 eingehender Kosten für Positionen ab €2.000. Bruchstücke lassen sich nirgends übertragen und müssen vorher verkauft werden, das ist ein steuerpflichtiger Verkauf.

Welcher Broker passt zu welchem Anleger?

Unsere Wahl je Situation, aus den Kostentabellen oben und dem Steuerstatus jedes Brokers, Oktober 2026.
SituationSiegerZweiterWarum der Sieger gewinnt
Studentin, €25 im MonatDADATTrade Republic€10 Mindestrate, gebührenfreies U25-Depot, 100 % Schutz
Neu zugezogen, Englisch, €100 im MonatTrade RepublicflatexEnglische App, €0 Sparplan; flatex nur auf Deutsch
€50.000 langfristigflatexDADAT€0 Fixkosten und die größere Gratis-ETF-Liste
Will Filiale und eine AppErste SelfinvestDADAT€0 Depotgebühr bis €50.000 in George
10 Orders im MonatflatexScalable Prime+Steuereinfach zu fixen €5,90; Prime+ bringt eine E1kv
Krypto plus ETFs, ohne ErklärungBitpandaKein vergleichbarerKESt-Abzug auf beides
US-Optionen und WertpapierkreditInteractive BrokersKein vergleichbarer150 Märkte, volle E1kv in Kauf genommen

Kein Broker gewinnt jede Situation, und der günstigste gewinnt die wenigsten. Meist entscheidet nicht die Gebühr, sondern der Steuerstatus und die Sprache. Wer mit €25 im Monat beginnt, gewinnt mit der €10-Mindestrate und dem österreichischen Schutz von DADAT mehr als mit dem €1, den Trade Republic spart.

Bei €50.000 entscheidet die Depotgebühr. Sie beträgt €0 bei flatex und DADAT und rund €300 im Jahr bei Bank Austria zum Auslandssatz von 0,60 %, ein Testportalwert, am Preisblatt der Bank nicht bestätigt. Erste Selfinvest bleibt bis genau €50.000 gratis und verlangt danach 0,216 % im Jahr.

Was lief bei Brokern in Österreich schief, und was tun Sie?

Vorfälle und Änderungen mit Folgen für Kunden, 2025 bis 2026, und was daraus folgt. Quellen: Mitteilungen der Anbieter, Wirtschaftswoche (18. März 2026), DADAT-Konditionenblatt Oktober 2026.
DatumBroker und EreignisWas tun
2025Trade Republic: fehlende KESt-Abzüge und fehlerhafte Steuerreports nach der UmstellungJahresreport Zeile für Zeile prüfen, Lücken in der E1kv korrigieren
September 2025Scalable Capital: eigene deutsche Banklizenz, österreichischer Steuerabzug weiter nicht bestätigtE1kv weiter abgeben, bis Scalable schriftlich bestätigt
29. Jänner 2026Bitpanda: echte Aktien und ETFs; alte Stocks-Derivate nur noch verkaufbarGewinne aus den alten Derivaten unterliegen dem Tarif bis 55 %
18. März 2026Trade Republic: Login-Ausfall von rund 1 Stunde zum volatilen HandelsstartScreenshot, schriftliche Beschwerde, bei Ablehnung BaFin
1. Juli 2026DADAT: gettex-Fixgebühr von €3,50 bis €10,50 nach OrdergrößeUnter €2.500 ist gettex nun günstiger als DADAT in Wien
30. September 2026easybank: letzter Antragstag für die €0-DepotaktionNeukunden vergleichen zu Standardkonditionen
1. Jänner 2027DADAT: Depotgebühr entfällt für BestandskundenKein Grund, ein DADAT-Depot wegen der Depotgebühr zu wechseln

Das Muster aus 2025 und 2026: Der günstigste Broker trug das größte Steuer- und Servicerisiko. Trade Republic lieferte im ersten österreichischen Jahr gemeldete KESt-Fehler, und das Steuerrisiko bleibt bei Ihnen, nicht beim Broker. Der Ausfall am 18. März 2026 dauerte rund eine Stunde, genau zum volatilen Handelsstart.

Kostet Sie ein App-Ausfall Geld, dokumentieren Sie ihn sofort mit Uhrzeit und beschweren Sie sich schriftlich beim Broker. Die zuständige Aufsicht hängt von der Lizenz ab: die FMA bei DADAT, Erste und anderen österreichischen Banken, die deutsche BaFin bei flatex, Trade Republic und Scalable.

Der Abschied von Trade Republic birgt eine Steuerfalle statt einer Gebühr. Der Übertrag hinaus ist kostenlos, übermittelt aber Ihre Anschaffungskosten nicht. Die aufnehmende Bank wendet dann die Ersatzregel in § 93 Abs. 4 EStG an: Wert bei Einbuchung minus 0,5 % pro Monat Behaltedauer, mindestens die Hälfte dieses Werts. Beim späteren Verkauf zieht sie zu viel KESt ab, bis Sie den Kaufpreis nachweisen.

Was Einwohner berichten

  • ○ KESt-Report bei Trade Republic: Nutzer bestätigten, dass Trade Republic seit etwa Ende April 2025 österreichische KESt abzieht, ältere Ratschläge zur kompletten Selbstveranlagung sind damit überholt. Der jährliche Steuerreport war aber vereinzelt falsch und sollte geprüft werden. (r/FinanzenAT, 2025)

Sinngemäß wiedergegeben aus öffentlichen Beiträgen, jeweils datiert und verlinkt. Eine kleine Auswahl, keine repräsentative Umfrage.

Was schützt Ihr Depot, wenn ein Broker pleitegeht?

Schutz nach Ebene und Lizenzland, Oktober 2026. Quellen: ESAEG (RIS), FMA, Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW).
EbeneÖsterreichische LizenzDeutsche, irische oder zypriotische Lizenz
Ihre WertpapiereSondervermögen, nicht Teil der InsolvenzmasseSondervermögen, nicht Teil der Insolvenzmasse
Anlegerentschädigung100 % bis €20.00090 % bis €20.000
Guthaben am Verrechnungskonto€100.000 Einlagensicherung€100.000 pro Bank, System des Herkunftslands
KryptoKein EntschädigungssystemKein Entschädigungssystem

Ihre Aktien und ETFs sind Sondervermögen: Geht der Broker pleite, werden sie herausgegeben und nicht unter den Gläubigern aufgeteilt. Die Anlegerentschädigung zahlt nur, wenn Wertpapiere nicht zurückgegeben werden können, etwa nach Betrug. Nach § 46 Abs. 1 ESAEG zahlt das österreichische System bis €20.000 pro Anleger, bei Privatkunden in voller Höhe, Stand Oktober 2026.

Das deutsche System hinter flatex, Trade Republic und Scalable zahlt 90 % bis €20.000, im schlimmsten Fall bleibt also eine Lücke von €2.000. Die FMA beaufsichtigt österreichische Broker und erklärt die Systeme auf ihrer Seite zur Wertpapieraufsicht. Guthaben ist eine eigene Ebene, gesichert bis €100.000 pro Bank.

Krypto hat keine dieser Ebenen. Bitpanda verwahrt Coins treuhändig mit Aussonderungsrecht, das hält sie aus einer Insolvenz heraus, aber kein System zahlt, wenn sie verloren gehen. Prüfen Sie vor jedem Fondskauf die ISIN in der OeKB-Datenbank, um sicherzugehen, dass es ein Meldefonds ist.

Was brauchen Sie, um ein Depot zu eröffnen?

Sie müssen 18 sein, einen Reisepass oder Personalausweis haben und für einen steuereinfachen Broker eine österreichische Adresse (den Meldezettel) und Ihre Steuerdaten. Es gibt kein Mindesteinkommen und für ein reines Wertpapierdepot keine KSV1870-Prüfung. Online-Broker prüfen per Video-Ident in Minuten, Filialbanken brauchen einige Tage.

Die Adresse ist keine Formsache. Ein steuereinfacher Broker führt ab und meldet ans Finanzamt, er braucht daher einen österreichischen Steuerwohnsitz. Interactive Brokers und eToro eröffnen ohne, dann liegt aber die ganze Steuererklärung bei Ihnen. Wer gerade angekommen ist, meldet sich zuerst an; siehe unseren Ratgeber zum Meldezettel.

Für Kinder bieten Filialbanken wie Erste und Raiffeisen Juniordepots an, die ein Elternteil eröffnet; die Neobroker hatten im August 2026 keines. US-Staatsbürger und Green-Card-Inhaber haben zusätzlichen FATCA-Aufwand und werden von manchen Brokern abgelehnt. Kommen Sie mit einem Auslandsdepot? Seit 1. Juli 2026 ist der Übertrag nach Österreich binnen eines Monats dem Finanzamt zu melden.

Broker in Österreich: Häufig gestellte Fragen

Welche Broker sind in Österreich steuereinfach?

Stand Oktober 2026 führen flatex, DADAT, Erste Bank, easybank, Bank Austria, Raiffeisen, bank99 und Bitpanda die KESt von 27,5 % auf Wertpapiere automatisch ab und übernehmen den Verlustausgleich. Trade Republic zieht seit 24. April 2025 die KESt auf Wertpapiere ab, nicht aber die 25 % auf Guthabenzinsen. Interactive Brokers, eToro und Freedom24 ziehen nichts ab. Bei Scalable Capital war der österreichische Steuerabzug im August 2026 nicht bestätigt, planen Sie daher eine E1kv ein.

Muss ich Zinsen von Trade Republic in der Steuererklärung angeben?

Ja, laut der österreichischen Steuer-FAQ von Trade Republic, gelesen im August 2026. Abgezogen wird die KESt von 27,5 % auf Aktien, ETFs und Krypto, nicht aber die 25 % auf Guthabenzinsen nach § 27a Abs. 1 Z 1 EStG. Diese Zinsen gehören in die Beilage E1kv. Manche Vergleichsseiten behaupten das Gegenteil. Prüfen Sie daher im Jahressteuerreport, ob bei den Zinsen KESt abgezogen wurde.

Erste Selfinvest oder s Active: Was ist der Unterschied?

Selfinvest ist das Online-Depot ohne Beratung: seit Mai 2026 keine Depotgebühr bis €50.000, danach 0,216 % im Jahr, Sparpläne um €1 pro Ausführung. Das s Depot kostet 0,432 % im Jahr, s Active 1,152 %, bei €50.000 also €576 im Jahr. Die beratenen Modelle enthalten Service, die Fonds darin können aber dieselben sein. Fragen Sie daher, welches Modell Sie eröffnen.

Darf eine österreichische Bank für den Depotübertrag Gebühren verlangen?

Ja. In Österreich gibt es kein Gegenstück zum deutschen Urteil, das der abgebenden Bank Übertragsgebühren verbietet. Die Bank darf also pro Position verrechnen. Vergleichsportale nennen Mindestentgelte von etwa €15,72 bei Bank Austria, €27,36 bei easybank, €36 bei Erste und €48 bei Raiffeisen OÖ, am Preisblatt der Banken nicht bestätigt. DADAT erstattet eingehende Übertragskosten bis €250 für Positionen ab €2.000.

Gibt es in Österreich Juniordepots für Kinder?

Ja, bei Filialbanken wie Erste und Raiffeisen, eröffnet von einem Elternteil oder Obsorgeberechtigten. Trade Republic und Scalable hatten im August 2026 keines. DADAT führt ein eigenes U25-Depot für junge Erwachsene: keine Depotgebühr, keine Kontoführungsgebühr und €1 Börsengebühr auf gettex bis zum 25. Geburtstag, danach gelten automatisch die Standardkonditionen.

Was tun, wenn die Broker-App bei starken Kursbewegungen ausfällt?

Machen Sie Screenshots mit Uhrzeit, notieren Sie die Order, die Sie nicht platzieren konnten, und beschweren Sie sich sofort schriftlich beim Broker. Trade Republic hatte am 18. März 2026 einen Login-Ausfall von rund einer Stunde zum volatilen Handelsstart. Lehnt der Broker ab, wenden Sie sich an seine Aufsicht: die FMA bei österreichischen Banken, die deutsche BaFin bei flatex, Trade Republic und Scalable.